1. Geburt: Kopf / Schulter bleiben stecken - bei der 2. Geburt wieder?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nele27 27.10.10 - 09:45 Uhr

Moin Ihr Lieben,

eine Frage an alle Frauen, bei denen Kopf und/oder Schulter im Becken steckenblieben (bei mir beides): Wie ists dann bei der 2. Geburt? Kann man drauf hoffen, dass es besser flutscht oder kann ich mich gleich wieder auf Geschiebe, Gedrücke, Geruckel und ganz viel Blut einstellen #gruebel (KS kam und kommt für mich nicht in Frage)

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Wurden bei Euch die Ursachen für die Probleme erforscht? Bei mir nicht - die Ärztin meinte hinterher nur "Sportlerbecken" #kratz

Hat mich bis jetzt auch ehrlich gesagt nicht interessiert... jetzt umso mehr #schwitz

LG, Nele
37. SSW

Beitrag von kati543 27.10.10 - 10:17 Uhr

Das kommt doch ganz auf den KU des Kindes an. Mein Großer hatte einen KU von 38 und ist steckengeblieben. Der Kleine hatte einen KU von 36 und ist "geflutscht"

Beitrag von nele27 27.10.10 - 10:51 Uhr

Daran konnte es nicht liegen - Anton hatte einen KU von 34 cm #gruebel
Das neue Baby ist wieder eher zart (gemessenes Gewicht in der 36. SSW 2300 Gramm)... aber ich denke, kleiner wird der Kopf nicht.

LG

Beitrag von anarchie 27.10.10 - 10:23 Uhr

Dich treibts ganz schön um mit der geburt derzeit, hm?!

Das kann man vorher echt nicht sagen!
Es kommt immer drauf an, wie sich das kind einstellt ins becken.
Kalr, wenn man wirklich ein super enges inneres becken hat, dann ist und bleibt das so - ein grund mehr, eine hebamme zu haben, die darauf achtet, dass das richtige einstellen unterstützt wird durch lagerung etc..

Mein 3. Kind hat sich ja ziemlich verkantet, ok, er war auch kein Kleiner mit seinen 4kg und dem 37cm KU..zudem ein sternengucker..und ich fand es auch nicht witzig, aber ich habs alleine hinbekommen.
das 4. Kind mit gleich großem Kopf und 4200g flutschte dann nur so...

Meine ersten beiden kamen auch "glatt durch"...

und das alles trotz schmalem becken und Reiter-Beckenboden...

Du machst das schon!

Beitrag von nele27 27.10.10 - 10:55 Uhr

Ja, ich schwanke gerade zwischen "das wird alles besser als letztes Mal" und "es wird die Komplettkatastrophe" #gruebel

Anton hatte nur 34 cm KU und das neue Baby ist wohl wieder eher zart (Gewicht gemessen in der 36. SSW 2300 Gramm).
Der Kopf war damals total tief im Becken, sodass ich die ganze Zeit Schmerzen hatte. Diesmal ist er noch oben.

Klar, zur Not tut es halt wieder die Hauruck-Methode - immer noch besser als KS. Aber wenn ich es mir aussuchen kann ... angenehmer wäre, wenn ich es ohne 4 ziehende und drückende Menschen um mich rum hinbekäme #schwitz
Ich werde die Positionen noch mal durchgehen...

LG

Beitrag von matsel 27.10.10 - 10:28 Uhr

habe gerade dazu einen intressanten bericht in ner fachzeiitschrift gelesen. bei vielen positionswechseln u ne aufrechten geburtshaltung ist die wahrscheinlichkeit geringer das es dazu kommt. auszuschließen ist es aber nicht. hat auch bei einem normalgeformten becken keinen einfluß ob 1.gebärend oder mehrgebärend. tritt immer akut auf. mit sportlerbecken meinte sie vielleicht eher deinen straffen beckenboden. aber die schulter bleibt ja meist am schambein hängen, ein straffer bebo kann den durchtritt generell erschweren. ich kanns aber hier mal nur zitieren (fachzeitung: "die hebamme"), eigene erfahrung habe ich nicht.
lg

Beitrag von nele27 27.10.10 - 10:58 Uhr

Schade, ich hatte gehofft, dass es beim 2. irgendwie lockerer geht...
Ich hatte leider beides: Erst ging der Kopf nicht durch, später blieb die Schulter stecken und ich musste so Turnübungen machen. Es war ein ziemliches Gedrücke und Geziehe und ich dachte ich muss sterben.

Ich werde die aufrechten Positionen auf jeden Fall noch mal durchgehen ...

LG

Beitrag von matsel 27.10.10 - 11:49 Uhr

es ist nicht so das es beim 2.mal wieder pasieren muß. und der bebo ist mit sicherheit auch weicher geworden durch die 1.geburt. war zumind. bei mir so. bleib in aufrechter position, laß dich nicht hinlegen. untersuchen können die auch wenn du stehst o hockst.
die wendemanöver waren hier auch eindrucksvoll beschrieben. sei froh das du das gut mit den hebammen lösen konntest, da hast du wahrlich gute fachfrauen an deiner seite gehabt.
lg

Beitrag von kessita 27.10.10 - 11:50 Uhr

Hallo Nele,

Mensch, du machst dir da grad echt nen Kopf drum, gell?

Entspann dich und lass es auf dich zukommen - ändern kann man eh nichts.

Bei der ersten Geburt bei mir blieb Sophie stecken, rutschte dann aber schlußendlich doch ohne fremde Hilfe weiter und mein kleiner musste kurzfristig per Kaiserschnitt geholt werden - beides hätte ich mir anders gewünscht und zumindest bei Lukas sind davor bittere Tränen
( wahrscheinlich auch hormonbedingt ;-)) geflossen.

Ich wünsch dir einfach alles Gute und drück dir die Daumen, dass es gut läuft. Mach dich nicht verrückt.

LG

Beitrag von nele27 27.10.10 - 15:27 Uhr

Ja, ich hab gerade so eine nachdenkliche Phase ... vll hab ich einfach zu wenig zu tun #schein

Ich geh noch mal die Positionen durch, versuche auf die PDA zu verzichten, vll klappt es ja dann.

LG

Beitrag von sue20 27.10.10 - 12:07 Uhr

Nutze die Schwerkraft:-)
Du(auch Hebamme) werden merken,ob es "flutscht"

Bei meinen Sohn blieb mir nichts anderes übrig-da 15min und zu Hause(unerwartet)

Bin aber nur Laie und mögliche medizinische "Wirkungen/Nebenwirkungen" kann ich dir natürlich nict sagen!

Alles Gute#klee

Beitrag von nele27 27.10.10 - 15:30 Uhr

Wow, allein zu Hause - krasse Sache #gruebel Na, Hauptsache alles gesund :-)
Ich hab schon gelästert, wenn die mich im KH wieder mit allem möglichen verkabeln wollen geh ich wieder nach Hause :-D

Ich werde es diesmal auf dem Gebärhocker versuchen, wenn nicht die Herztöne wieder so schlecht sind, dass die mich in einen anderen Saal schleppen...

Beitrag von sonne_1975 27.10.10 - 13:12 Uhr

Mein Grosser (3800 g und 36 cm KU) blieb lang im Becken stecken, er kam irgendwie nicht um eine Kurve. Ich hatte 1 Stunde 20 Minuten Pressphase, man hat mich hin und her gedreht, am Ende ist er dann doch selbst rausgekommen (nur Dammschnitt).

Der Kleine (3100 g und auch 36 cm KU) flutschte regelrecht aus mir raus, nach nur 2 Presswehen.

Ich habe erst vor kurzem gelesen, dass der Grosse Nabelschnur um Hals und Schulter hatte. Ob es daran lag, weiss ich nicht.

LG Alla

Beitrag von nele27 27.10.10 - 15:33 Uhr

Ich hoffe mal, bei mir flutscht es auch...

Mein Großer hatte zu schnellen Herzschlag, deswegen war da voll der Stress im Saal. Und dann hat er die zweite Drehung nicht auf die Reihe bekommen. Später steckte die Schulter fest #schwitz Nach 1 Stunde kam er - total zerbeult und ich auch :-)
Trotzdem würde ich es lieber wieder so machen als ein KS - hab da voll die Abneigung gegen.

LG

Beitrag von minnie85 27.10.10 - 19:18 Uhr

Mein Tipp: Überleg dir, ob der 4-Füßler was für dich wäre, da habe ich letztens was gelesen, dass da der Winkel so ist, dass selbst sehr große Kinder gut rutschen!

Beitrag von nele27 28.10.10 - 09:16 Uhr

#danke für den Tipp ... das Baby wird wohl eher klein (2300 Gramm hatte sie in der 36. SSW), aber das war mein Großer auch und der ist trotzdem steckengeblieben.

LG

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.10.10 - 20:27 Uhr

Stehe irgendwann vor dem gleichen Problem. Bin Gott sei Dank erst Ende 11. Woche. Meine Tochter blieb stecken. Nie im Leben hätte ich sie da raus bekommen. 2 Hebammen und 3 Ärztinnen beendeten die "Sache" dann mit Saugglocke und immensem Dammschnitt #zitter Diesmal will ich prüfen lassen, ob es an meinem Becken liegt. Obwohl ich einen Kaiserschnitt eigentlich auch nicht will. #winke

Beitrag von nele27 29.10.10 - 08:54 Uhr

Moin,

bei mir lag die Saugglocke zwar bereit, wurde aber zum Glück nicht benutzt.
Dammschnitt war auch nur 2,5 cm, aber ich hatte überall Hämatome und Rippenprellungen - konnte von daher 3 Wochen kaum stehen, nicht sitzen und nur vorgebeugt gehen.

Ich mach das lieber nochmal so als ein KS, aber schöner wärs natürlich mit einer ganz normalen Geburt :-)

LG, Nele
37. SSW

Beitrag von becca04 28.10.10 - 22:04 Uhr

Hallo,

ich habe bisher 3 Riesenkinder (4340g/ KU38cm; 4500g/KU 38cm; 5000g/KU 40cm) spontan auf die Welt gebracht und bis auf die letzte Geburt (er hat sich nicht von alleine gedreht nach der Geburt des Kopfes) keine Probleme mit feststeckenden Köpfen und Schultern gehabt.

Ich leite Dir einfach meinen letzten Geburtsbericht weiter - vielleicht kannst Du Dich ja "inspirieren"lassen für eine aufrechte Geburtshaltung etc., die das Risiko von Schulterdystokien sehr verringert.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=43&id=2777216

Liebe Grüße und alles Gute,
Becca