Findet ihr es übertrieben, wenn...

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von handy12345 27.10.10 - 10:19 Uhr

ein Kind, das eine 4 in Mathe geschrieben hat, aber sonst sehr gut in der Schule ist, Nintendo DS verbot bekommt?

Meine Tochter geht in die 3. Klasse und ist eine sehr gute Schülerin, nur diesmal hatte sie einen "Ausrutscher" in Mathe und hat eine 5 geschrieben.
Ich denke, dass das mal passieren kann und wir üben jetzt dafür.

Und dann hat sie mir das mit ihrer Freundin erzählt die eine 4 geschrieben hat und jetzt DS verbot bekommen hat.

Jetzt überlege ich, ob ich zu "mild" zu meiner Tochter war, oder ob das von der Mutter ihrer Freundin doch zu übertrieben war.

Was denkt ihr dazu?

Beitrag von loeckchen_2004 27.10.10 - 10:28 Uhr

Ich denke jedes Kind ist anders und jede Mutter stellt andere Ansprüche an ihr Kind, daher kann keiner beurteilen wer hier zu mild oder zu streng war. Vielleicht waren die beiden unterschiedlichen Reaktionen genau richtig für die jeweiligen Kinder.

Und mal ganz ehrlich DS Verbot ist ja kein Weltuntergang

Beitrag von mili21 27.10.10 - 10:32 Uhr

Wieso bestraft man für schlechte Noten??? Ist das nicht fürs Kind schon schlimm genug? Finde ich voll daneben, aber ehrlich!
Wie Du das machst, eben mehr Üben, das macht Sinn. Alles andere ist Psychoterror. Vor allem in der 3. Klasse, kopfschüttel!
Mili

Beitrag von ein.tag.am.meer 27.10.10 - 14:14 Uhr

#pro

Beitrag von litalia 27.10.10 - 10:36 Uhr

ds verbot find ich lächerlich ;-)

ich denke man sollte definitiv unterscheiden:

hat das kind zu wenig/nicht gelernt/im unterricht nicht aufgepasst und quasi aus eigenverschulden die schlechte note geschrieben

ODER

war es einfach ein ausrutscher weil sie das thema vielleicht nicht ganz verstanden hatte/probleme damit hat....es einfach schlecht gelaufen ist.

bei zweiteren sollte man sein kind nicht bestrafen, warum auch? niemand kann immer perfekt sein, manchmal kann man auch "versagen" aber dann ist es sehr traurig wenn man von mama noch eins reingewürgt bekommt weil man "versagt" hat.
solche erziehungsmethoden finde ich ganz schlimm.

trifft der 1. fall zu, ok, dann kann man schonmal solche verbote aussprechen damit das kind weiß das es sich in der schule anstrengen muss ;-)

Beitrag von swety.k 27.10.10 - 10:52 Uhr

Hallo,

ich finde, Strafen sollten immer im Verhältnis zu der bestraften "Verfehlung" stehen. Wenn man also eine schlechte Note bestrafen will, dann eher mit Üben und Lernen als mit Verboten. Allerdings halte ich nichts davon, wegen einer "Entgleisung" gleich eine Strafe auszusprechen. Schon gar nicht, wenn es um die Schule geht.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von danymaus70 27.10.10 - 11:28 Uhr

Hi,

ich finde es übertrieben.

Obwohl, wenn es aus purer Faulheit passiert ist, weil das Kind rein gar nichts für die Arbeit gelernt und sich verweigert hat, kann ich es verstehen.

Ansonsten, übertrieben.

LG Dany

Beitrag von jazzbassist 27.10.10 - 12:06 Uhr

Mein Sohn wäre mir zumindest eine Erklärung schuldig, wie es zu dieser (im Verhältnis zu den sonstigen Noten) auffällig schlechteren Note gekommen ist, und, ob ich mir jetzt hier Sorgen machen muss. Denn mit einem "Ausrutscher" als Erklärung käme er mir nicht davon. Hier hätte ich an meinem Sohn schon den Anspruch, dass es für jede Ursache eine Erklärung gibt und, er diese auch artikulieren kann; der Nachteil für Kinder mit vielen Freiräumen.

Mein Ziel von Erziehung wäre hier also schon, dass solche Noten - wenn möglich - nicht häufiger vorkommen. Wie ich das erreiche, wird sicherlich sehr stark von der Ursache für die schlechte Note abhängen. Im Regelfall habe ich aber ein sehr großes Vertrauen zu meinem Sohn, so dass ich mich eigentlich darauf verlassen kann, dass, wenn ich ihn hier auf irgendetwas hinweise, er sich dass dann zu herzen nehmen wird, ohne, dass ich hier noch großartig etwas tun müsste.

Von daher käme er hier dort mit einem Haare durchstrubbeln und einen Stupps auf die Nase davon, solange ich nicht das Gefühl hätte, dass sich hier ein neuer Trend entwickelt.

Beitrag von h-m 27.10.10 - 12:50 Uhr

Das kommt doch völlig auf die Situation und das Kind an...

Vielleicht hat die Freundin vor der Arbeit nicht ausreichend gelernt/geübt und stattdessen zuviel mit dem Ding gedaddelt. Die Eltern hatten vorher Vertrauen zu ihr, dass sie sich die Zeit selbst gut einteilen wird, und das hat eben nicht geklappt.

Oder es kam zu der schlechten Note noch etwas anderes dazu, z.B. dass sie sich nicht an vorgegebene Zeitbegrenzungen für das DS-Spielen gehalten hat.

Beitrag von anyca 27.10.10 - 12:55 Uhr

Finde ich nur sinnvoll, wenn "zu viel Nintendo" Ursache für die schlechte Note war. Ich bin für schlechte Noten nie bestraft worden, es sei denn, man sieht "täglich französische Verben üben mit Muttern am Küchentisch" als Strafe an ;-)

Wobei ... meine Großmutter hat meinem Vater die Trompete weggenommen, damit er das Abi schafft ...

Beitrag von dominiksmami 27.10.10 - 12:58 Uhr

Huhu,

das käme bei mir definitif darauf an warum mein Sohn plötzlich eine schlechte Note schreibt.

Hätte er geübt und es wäre einfach ein Blackout oder ähnliches, dann wäre es absolut kein Thema..nicht schön, aber Strafe gäbe es dafür absolut keine!


Hätte er aber vor lauter Faulheit nicht geübt und nur deswegen die Arbeit versiebt...dann wäre ein DS Verbot ( oder vergleichbares) durchaus denkbar...statt DS gäbe es dann Übungsaufgaben, so in etwa stelle ich mir das vor. Ist bei uns aber bisher nur graue Theorie.

lg

Andrea

Beitrag von manavgat 27.10.10 - 13:23 Uhr

Grundsätzlich bin ich gegen Nintendo vor dem Übertritt, das das Ding jetzt nicht zur Verfügung steht ist sicher keine Problem.

Allerdings ist es total bescheuert, wie notenfixiert viele Eltern sind. Es gibt Kinder für die ist eine 4 in Mathe (oder einem anderen Fach) ein Megaerfolg, den sie nur mit viel Lernen überhaupt hinbekommen. Dann ist Lob + Ermutigung angesagt.

Dann gibt es andere Kinder die für eine 2 oder 3 in den Himmel gehoben werden, obwohl es ihnen in dem Fach zufliegt und sie keinen Faden dafür gearbeitet haben.

Beides ist schädlich!

Wichtig ist immer das Kind, seine individuelle Leistungsfähigkeit zu sehen und die Anstrengung, das regelmäßige Tun zu belohnen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ein.tag.am.meer 27.10.10 - 14:13 Uhr

Hallo

Ich finde sowas maßlos übertrieben.Ich halte eh nix von Fernseh oder Ninendoverboten. Ganz schlimm ist ja Hausarrest.Einfach nur dämlich.
Mein Sohn hat auch letzte Woche seine erste vier im Vokabeltest geschrieben...
Er findet es selbst doof, und jetzt weiß er das er das nächste mal mehr üben muß, und ich weiß es auch.....
Ich finde man sollte seine Kinder immer motivieren, und sie merken lassen das man für schlechte Noten eben nicht bestraft wird...

LG Steffi

Beitrag von maischnuppe 27.10.10 - 17:23 Uhr

Kommt drauf an.....wenn sie Nintendo gespielt hat, anstatt zu üben ist so ein Verbot durchaus sinnvoll.

Beitrag von dani240381 28.10.10 - 10:03 Uhr

Ich würde es nicht mit Verboten bestrafen sondern klar sagen, dass wir eine halbe Stunde üben und wenn das gut funktioniert und sie gut mit macht, dann darf sie zum Ausgleich auch Nintendo spielen...