Baby beim Vater - ich versteh es nicht!

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Beitrag von alkesh 27.10.10 - 11:13 Uhr

Es will mir einfach nicht in den Kopf warum sich so viele Mütter Sorgen machen wenn sie Ihr Kind beim Vater lassen #kratz

Wir gehen jetzt mal von einer ganz normalen Partnerschaft/Ehe aus, wo es keine Sucht -oder Gewaltprobleme gibt, wo man sich liebt und wo Beide ein Kind wollten.

Warum fällt Euch das so schwer?

Das Ihr Euer Kind vermisst, okay, verstehe ich - aber Sorgen machen? Nee, das will mir einfach nicht in den Kopp!

Mein Mann kümmert sich genauso viel um unseren Sohn wie ich, er macht vieles anders als ich, wir kommen Beide ans Ziel und unserem Sohn ist es egal, er stellt sich auf uns ein.

Sind wir jetzt total quer oder wo liegt das Problem bei Euch?

LG

Beitrag von dani.only 27.10.10 - 11:16 Uhr

das unterschreib ich so!

Beitrag von sarina23 27.10.10 - 11:19 Uhr

#pro

Das frag ich mich hier auch immer, das Thema kommt ja öfters auf,
ichhatte nach der Geburt schlimmen Baby Bleus und hab auch jetzt noch mit zu kämpfen wenn ich meinen kleinen nicht beruhigt bei meinem Mann lassen kö nnte hätte r mich wohl schon einweisen können ;.)

Ich vertraue meinem Mann 100 %

Beitrag von yorks 27.10.10 - 11:21 Uhr

Das hat noch viel mit dem gesellschaftlichen Bild zu tun. Die Frau bleibt zu Hause - jedenfalls war es bisher immer so.

Wenn mein Vater mit mir und meiner Schwester alleine war, dann hat er uns zwar immer komisches Essen gekocht aber wir haben es gegessen, es hat geschmeckt. Ich wurde als Baby ins Waschbecken gesetzt zum Baden. #rofl Na und? Es erfüllte den gleichen Zweck. #aha

Mein Mann kann auch alles was ich kann (wenn es drauf ankommt). Ich muss ihm nur auch mal den Freiraum lassen es zu tun. Wenn ich da bin, verlässt er sich auf mich was Kleidung, Nahrung etc. angeht. Wenn ich allerdings mal einkaufen gehe oder meine Nachbarin besuche, dann macht er das und es passt. :-D

Insofern bekommst du auch von mir #pro

LG yorks #winke

Beitrag von jaci84 27.10.10 - 11:29 Uhr

Genau...es läuft sicherlich einiges anders und die Wohnung sieht evtll leicht chaotischer aus, aber sie sind auch bestens versorgt. Und das ist doch am wichtigsten.
Ich habe mir auch Gedanken gemacht, wie die zwei wohl zurecht kommen, das wäre ja auch schlimm wenn nicht. Aber ich habe mir nie Sorgen gemacht, das sie nicht versorgt ist etc.
Und wenn was war, rief mein Mann mich an und fragte nach. Fertig...

Beitrag von yorks 27.10.10 - 11:55 Uhr

Im Zeitalter der Handys kann man ja fast immer und überall erreicht werden.

Den Vorteil hatten unsere Eltern z.B. nicht.

Beitrag von jaci84 27.10.10 - 11:25 Uhr

Oja, das nervt mich auch immer.
Ich war jetzt vier Tage bei meinen Eltern in Thüringen (330km von uns entfernt) und jeder fragte mich, wie ich das tun könnte. Im Freundeskreis erlebe ich es oft, das die Mütter ihre Kinder quasi an sich binden und den Vater außenvor lassen (eine Freundin von mir fährt jetzt in der Elternzeit jeden Monat für paar Tage bis eine Woche zu ihren Eltern, die auch in Thüringen wohnen, egal ob der Vater mit kann oder nicht). Ich vertraue meinen Mann auch total. Habe es genossen und den beiden hat es auch gut getan, mal Zeit alleine zu haben. Mein Mann ist sonst kaum da wg Arbeiten und Haus sanieren. Ich würde es immer wieder tun und konnte mich so mal erholen.
Man sollte die Väter viel mehr einbinden. Aber das fängt wohl schon deswegen an, weil Mütter stillen. Eine Freundin meinte mal, sie würde es genießen, das sie die einzige ist, die ihr Kind füttern kann. Toll...ist doch nicht unser Eigentum.
Ich jedenfalls geb Celli gerne mal bei ihrem Papa ab, wenn ich Termine habe oder so. Und weiß, das es gut funktioniert, wenn auch sicherlich chaotischer, als bei mir. :-p Aber sie ist versorgt...

Beitrag von kula100 27.10.10 - 11:25 Uhr

Hallo,

anfangs hab ich mich auch immer schwer getan. Mein kleiner ist halt ein Mama Kind und wenn er die Wahl hat auf welchen Arm er geht nimmt er meinen (kann natürlich auch daran liegen das ich immer da bin). Als ich den ersten Abend ohne den kleinen Mann verbracht hab, hab ich mir auch voll sorgen gemacht. Was ist wenn er weint und mein Mann ihn nicht beruhigt bekommt. Aber im Endeffekt ist er ja die zweite Bezugsperson und wenn Mama halt nich da ist, dann ist Papa genausogut. Als ich wiederkam lag der kleine fest an Papa gekuschelt und schlief während Papa TV guckte. Seitdem weiß ich das meine Männer es auch mal ohne mich schaffen :-)

lg kula100

Beitrag von mauz87 27.10.10 - 11:25 Uhr

Da die meisten Muttis regelrecht an den Kleinen kleben und nicht loslassen können geschweige denn dem Partner in irgent einer ARt udn Weise auch nur einen Tropfen vertrauen schenken!


Für mich ist es auch eine Sache der Unmöglichkeit!Und gehört terapiert. Ist hart aber es ist die Wahrheit.

Ob die Große oder der Kleine wenn Er da ist da geht Papa auch allein mit raus, das gehört dazu...Fertig!

Ne Ihr seid nicht quer ;-), aber die Muttis die da nen Problem mit haben Ihrem Partner das Kind mal zu überlassen.

lG Tanja

Beitrag von kirayellow 27.10.10 - 11:26 Uhr

Hallo Mädels,
ich gebe euch in allen Punkten Recht;-)
Mein Mann liebt und kümmert sich genauso
um unsere Maus wie ich auch.
Wenn ich mal in Ruhe einkaufen will, mache ich mir
überhaupt keine Sorgen die zwei alleine zu Hause zu lassen.
Er wickelt sie, badet sie und ich mach mir nie Gedanken, daß
sie bei ihm nicht gut aufgehoben ist.
Liebe Grüße
Kira

Beitrag von babygirljanuar 27.10.10 - 11:27 Uhr

ist zwra noch nicht oft vor gekommen, dass ich alleine weg war, und wenn dann nur kurz, aber sorgen machen musste ich mir nie. das einzige wo ich immer ihn dachte und gehoft hatte das alles gut ist, war beim rückbildungskurs. die maus hat immer an dem abend geschrien. meistens bis ich heim gekommen bin! wir wissen heute noch nicht was los war! gut sie hatte auch koliken. aber als der rückbildungskurs fertig war, war auf einmal nichts mehr an dem abend.

Beitrag von lukasa2010 27.10.10 - 11:29 Uhr

#pro

Beitrag von jimmytheguitar 27.10.10 - 11:32 Uhr

Hallo!

Ich habe meinen großen Sohn damals ein knappes Jahr lang überwiegend alleine großgezogen, da ich mit dem Vater noch nicht zusammen lebte. Dann sind wir zusammengezogen, er hatte seine Ausbildung beendet und ich wollte meine noch beenden, also passte er von heute auf morgen über ein Jahr lang auf unseren Sohn auf. Mir ist das sehr schwer gefallen! Weil ich ihn vermisst habe. Und mir als Mutter Vorwürfe gemacht habe a la "Ich bin die Mutter, eigentlich muß ich für mein Kind da sein!"- Und ich denke, genau das ist der Punkt! Unsere Gesellschaft hat sich dahin verändert, das die Geschlechterrollen immer weniger stark ausgeprägt sind. Aber die Natur hat den Müttern automatisch eine Rolle zukommen lassen und tief in uns drin ist dieser Mutterinstinkt: "Ich habe mein Kind zu behüten und zu beschützen! ich werde es großziehen!" Und nun muß ich arbeiten gehen und eben mein Kind zurücklassen... Egal bei wem, es verursacht ein ungutes Gefühl! Ich bin natürlich einerseits beruhigt, weil ich grundsätzlich weiß, daß mein Kind gut aufgehoben ist bei seinem Vater. Andererseits ist da mein Mutterinstinkt, der mir einfach sagt, es ist falsch, mein Kind nicht selbst zu betreuen. Das bringt mich in einen Gewissenskonflikt und heraus kommen dabei dann eben auch solche Überlegungen wie: Er macht es gut, aber macht er auch dasselbe mit dem Kind wie ich? Kümmert er sich ebenso intensiv wie ich? Gibt er ihm die selbe Liebe, die ich ihm gebe?

Ich hatte schon manches Mal das Gefühl, es ist anders als wenn ich mich kümmern würde. Da wird die frische Windel gemacht und gefüttert, da wird gekuschelt. Aber dabei setzte er sich dann auch mal an den Computer oder vor den Fernseher. Also keine hundertprozentige Aufmerksamkeit für das Kind! Und Spaziergänge sind ein lästiges Übel, z.B. weil man Einkaufen muß.

Ich finde einfach nach wie vor: Ich bin die bessere Mutter!

Und dennoch bin ich meinem Partner dankbar, das er sich so für seine mittlerweile 2 Kinder einsetzt und auch den jüngsten seit er 4 Monate alt geworden ist wieder betreut wenn ich arbeite.

Keine wirkliche Erklärung und doch ein paar Gedanken dazu...

Beitrag von jimmytheguitar 27.10.10 - 11:41 Uhr

Ich meine damit übrigens nicht die Betreuung des Kindes wenn ich mal für 2 Stunden in die Stadt shoppen gehe oder abends mit Freunden ausgehe. Das ist für mich überhaupt kein Problem! Aber ich gehe ca.160 Stunden im Monat arbeiten und dies jeweils ein 3/4 Jahr bzw. 4 Monate nach Geburt wieder...

Beitrag von scarlet2010 27.10.10 - 11:36 Uhr

Das frag ich mich allerdings auch! Väter sind doch auch ein Elternteil. Die haben doch auch das Recht dazu, mit ihren Kids auch mal allein zu sein. Klar, jeder macht alles anders etc, aber das gefällt doch auch den Kleinen! Nicht immer die selbe Routine mit Mama ;-)

Wenn ich abends mal weggehe oder so, dann komm ich nicht 1x auf die Idee, mir Sorgen zu machen oder gar anzurufen!

Papas bekommen auch alles prima allein hin. Und wenn doch mal Sachen sind, wo sie es nicht wissen, kann passieren! Ich sag dann immer nur "Für Notfälle hab ich das Handy dabei" :-P

Auch bei meiner Schwiegermutter mache ich mir schon lang keine Sorgen mehr. ;-) Wir wohnen seit einem Jahr hier und es läuft super. Sie schätz meine Erziehung und macht es auch zu 80% so wie wir es gerne hätten. Top. Das sie auch einiges anders macht ist klar ;-) aber auch bei ihr rufe ich nicht mehr an oder so. Aber mein Mann :-P

LG Ramona + Jason 3 jahre und Lara-Sophie 13 Monate

Beitrag von sheela84 27.10.10 - 12:01 Uhr

----Papas bekommen auch alles prima allein hin. Und wenn doch mal Sachen sind, wo sie es nicht wissen, kann passieren! Ich sag dann immer nur "Für Notfälle hab ich das Handy dabei" ----

#pro

Beitrag von incredible-baby1979 27.10.10 - 11:39 Uhr

Hallo,

DAS werde ich nie verstehen #augen.
Mein Liebster ist ganz vernarrt in unseren Prinzen und kümmert sich sehr liebevoll um ihn und übernimmt auch gerne seinen Teil in Sachen Kleinkind-Pflege.

LG,
incredible mit Julian (morgen 19 Monate) #verliebt

Beitrag von catch-up 27.10.10 - 11:46 Uhr

Ich hab da auch keinen Schmerz mit Felix beim Papa zu lassen!

Allerdings hat Roland n Problem damit, wenn er alleine mit Felix ist! Er hat immer Angst, dass er anfangen könnte zu schreien und er ihn nicht mehr beruhigt bekommt (ist schon vorgekommen). Seit dem hat er da son Schiss! :-p

Is mir aber auch Wurst, da musser eben durch! #verliebt

Beitrag von sheela84 27.10.10 - 11:58 Uhr

Ich habe gestern den Text: Papa geht in Elternzeit......, geschrieben.
#winke
Ich verstehe eure Ansichten voll und ganz!
Und es ist auch klasse, wie toll es die Männer machen!
Sie lieben die Babys schließlich genauso wie wir! #verliebt

Jedoch ist meine Meinung einfach auch die,
dass ich als Mutter (muss auch sagen, teilweise ,,Übermutter,,#hicks)
auch einfach Angst habe, los zu lassen.
Ich denke es ist auch die Mischung zwischen Trennungsangst und nicht bei Problemen da zu sein! (kann das Gefühlschaos nicht so beschreiben #heul)
Das Baby kann ja auch mal krank/meckerig sein oder der Papa total übermüdet....usw....denn jeder ist unterschiedlich in Geduld und Handlung.
Ich war die letzten Wochen Tag und Nacht da und genoss die Zeit und muss damit leben ab sofort arbeiten zu müssen!

Ich wusste ja schließlich schon seid Kinderwunsch,dass ich früher arbeiten werde.....
deshalb haben wir uns ein Teil Elternzeit zusammen genommen, um uns voll gemeinsam in das Familienleben einzuspielen.

ABER gegen meine Angst kann ich nichts machen...
ich liebe meine Männer über alles und möchte, dass die beiden es guuut haben, auch es mal schlechte Nächte und Phasen gibt!!!

Liebe Grüße an euch

Beitrag von yaisha 27.10.10 - 11:58 Uhr

Huhu!

Ich seh das genauso wie du.. Ich musste letzte Woche für 3 Tage ins Krankenhaus wegen einer notwendigen OP und da hab ich mir absolut keine Sorgen um meine Kleine gemacht weil ich wusste, dass mein Mann sich genau so gut um unsere Kleine kümmert wie ich. Zwar schon anders als ich aber das ist nunmal so. Es macht halt nicht jeder alles gleich.

Lustig war z.B. dass Clara beim Besuch im Krankenhaus einen Schlafanzug anhatte (so einen Overall mit Füßen) und mein Mann dazu meinte er dachte das wäre die normale "Overall-Babykleidung die sie doch sonst auch anhat". Naja Strampler und Schlafanzüge sehen sich halt auch ähnlich ;)

Nächstes WE ist dann zum ersten Mal der Opa Babysitter für abends, da sind wir auf einer Hochzeit, da bin ich wirklich mal gespannt wie das läuft und mache mir da schon ein bisschen Gedanken ob er das so gut hinkriegt.. Andererseits hat er ja meinen Mann und seine Schwester auch groß bekommen. ;) Aber das ist halt schon was anderes... Mal sehen.. Zum Glück gibt es ja Handys und wir sind auch nur 10KM weit weg. :-)

Ich denke halt, man ist nicht nur dann eine gute Mutter wenn man 24 Stunden am Tag am Baby klebt, aber anscheinends definieren das halt manche für sich so und machen sich deshalb Sorgen wenn sie nicht da sind... Wäre für mich persönlich nix, aber ich respektiere es wenn es andere so sehen.

LG
Yaisha + Clara *14.07.2010

Beitrag von annie3684 27.10.10 - 11:59 Uhr

Ich bin sogar sehr froh, wenn ich dem Papi mal das Baby in die Hand drücken kann. Dann kümmer ich mich um den Haushalt in Ruhe oder geh baden. Am Samstag war ich sogar mal zwei Stunden auf der Kerb. Da hab ich den kleinen um zehn gestillt und bin dann auf die Rolle. Um zwölf hat Papi angerufen und ich bin dann mit dem Fahrrad heimgebrettert. Hat super geklappt.

Außerdem ist es doch auch für den Vater wichtig. Nur wenn sie sich auch mal alleine um die Zwerge kümmern können, bauen sie doch eine echte Verbindung zum Kind auf.

Ich fange ab nächster Woche auch wieder meinen 400 € Job an. Dann ist der Mutterschaftsurlaub vorbei. Sind zwar nur zehn Stunden in der Woche aber in der Zeit ist der Kleine auch beim Papi. Ich pumpe dann Milch ab und die Zwei kriegen das bestimmt auch super ohne mich hin.

Ich vertraue ihm zu 100 %.

Also liebe Klammer-Mamas: Lasst die Papis auch mal ran! Die schaffen das schon!

LG Anna

Beitrag von darla2009 27.10.10 - 12:01 Uhr

jup, da haste recht. ;-)

mein freund meinte anfangs immer zu mir "aber wickeln tu ich ihn nicht wenn er eingeballert hat" ... :-p ja was soll ich sagen, es kam der tag da war er alleine mit ihm und mein schätzerle hat sowas von die windel vollgeknallt, da MUSSTE mein freund ihn sauber machen. ok er hat den kleinen hintern unter den brauseschlauch gehalten aber egal - hauptsache der po war sauber. #rofl

auch unsere männer kommen ans ziel und ich vertraue meinem schatz da 100 pro. #verliebt

lg darla

Beitrag von schwilis1 27.10.10 - 12:26 Uhr

ich hab ein anders problem und zwar dass der papa leider nicht so viel lust hat den kleinen zu hüten und sich immer 100% auf mich verlässt.

Nebenbei war ich auch ständig bei meinen Eltern in der Elternzeit auch ohne den Papa... meine Mama war schwerkrank und sie wollte nur noch nen kleinen sehen und was von ihm erleben.

was mir allerdings nicht so recht ist, wenn ich weiß dass er mit dem kleinen zu seiner sis gehen würde, da wird sehr viel geraucht und viel wodka getrunken und das schmeckt mir nicht

Beitrag von sue20 27.10.10 - 12:40 Uhr

Hallo,

ja,das Denken darum ist halt noch "alt".

Mein Mann war letztes Jahr über Weinachten,Silvester und die erste Woche im Januar alleine mit den beiden Kindern+Hund!

Und er hat es super alleine hinbekommen.Ok, die Wonung war danach nicht mehr dieselbe,aber was solls:-)
Die Kinder hatten warme Sachen an und sind auch nicht verhungert!
Ein weiterer Vorteil: Er hat gemerkt,wie anstrengend es sein kann,wenn man drei Wochen alleine ist.

Den Kindern tat es sehr gut.Und unter anderen Umständen,hätte ich kein schlechtes Gewissen und auch keine Sorge, meine Kinder wieder für einen längeren Zeitraum alleine zu lassen.

Vg Sue

Beitrag von mela05 27.10.10 - 13:29 Uhr

#winke

Ich vertraue meinem Partner in der Hinsicht auch 150 %.
Er kümmert sich auch sehr liebevoll um unseren Sohn, wickelt ihn, zieht ihn an, gibt ihm das Fläschchen...

Also ein sehr sehr guter Vater meines Erachtens.

ABER:
Ich kann es nicht ertragen wenn seine Mutter - meine Schwiegermutter- sich um ihn kümmert.
Meine Schwiegereltern sind ja extra aus Bosnien nach Deutschland wegen der Geburt angereist und wohnen dementsprechend auch bei uns (schon 7 lange Wochen #aerger, und das Ende uist noch nicht in Sicht #schmoll)
Und anfangs wo ich noch so viel erledigen musste nach der Geburt musste ich den Kleinen zu Hause bei ihr lassen.
Das Resultat war, das anstatt Tee hat sie ihm Leitungswasser gegeben, hat ihn ohne meines Wissen gebadet und mit ganz normaler Creme eingereibt, obwohl ich das gar nicht mache. Ich habe zwar einige Pflegeprodukte für den Kleinen aber die ersten 4 Wochen wollte ich ihn nur mit Olivenöl massieren (Tipp von meiner Hebi). Und was hat sie getan, sie hat einfach eine ganz stink normale Nivea Creme mit Parfüm und Konservierungsstoffen genommen und ihn damit eingecremt. Als ich nach Hause kam dann natürlich der Schock, mein Kind war komplett rot und ich musste ihn danach nochmal abwaschen. Als ich ihn dann abwaschen wollte hat sie mein Kind genommen und wollte ihn ausziehen, als ich dann gesehen habe wie sie meinem Kind den Pulli ausgezogen hat habe ich einen Schock bekommen, sie hätte ihm fast den Arm ausgerenkt.

Mein Schwieger#drache hat sehr grobe Hände, hat also überhaupt kein Feingefühl was Babys angeht.

Und deshalb bekomme ich immer die Krise wenn ich mal kurz weggehen muss (was ich jetzt mittlerweile immer auf abends verschiebe wenn mein Mann da ist) oder kurz unter die Dusche, dann krallt sie sich ihn immer und macht mir danach immer Vorwürfe das ich ihn nicht gut behandeln würde, ich müsste mein Kind jeden Tag baden damit sich die Haut erneuern kann #kratz ich müsste ihn so anziehen, so wickeln so pucken dies machen das machen.

Allein der Gedanke wenn er bei ihr auf dem Arm bekomme ich die Panik.
Na ja ich habe ja auch einen guten Grund. Meine Schwiemu hat eine seltene Schlafkrankheit, sie kann also nicht kontrollieren wann und wo sie einschläft. Bei ihr passiert das in Sekunden, das wir zusammen z.B. sitzen und Kaffee trinken und ich seh nur das sie weg ist, also eingeschlafen - im Sitzen.

Ich habe das auch meinem Mann gesagt das ich nicht möchte wenn ich nicht da bin das sie ihn nimmt. Kann ja bei ihr immer passieren das sie mein Kind in den Armen hält und au feinmal einsackt, und was passiert dann?
Daran möchte ich schon gar nicht denken.

Na ja wie auch immer, mein Mann sagt da auch immer wie seine Mutter 2 Kinder großgezogen hat sie müsste es ja besser wissen als ich...
hmmm ich bin auch mit insgesamt 7 Kindern von meinen Schwestern aufgewachsen und habe mich um sie gekümmert, über Babys weiß ich ganz bestimmt mehr Bescheid als man mir zutraut uns ausserdem bin ich jetzt selber Mutter aber das will mir ja meine Schwiegermutter nicht zutrauen.

Lg
Amela

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