Fragen an Mamas, die pucken

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Beitrag von kleines-meierlein 27.10.10 - 13:00 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn ist etwas über 12 Wochen alt und war noch nie ein "guter" bzw. langer Schläfer. Er bewegt sich sehr viel im Schlaf und sobald er mit den Händen an sein Gesicht kommt, "fuchtelt" er sich darin herum und wird wach oder macht laute Schmatzgeräusche, weil er die Fäuste ablutscht.

Seit zwei Tagen pucke ich ihn nun als Versuch tagsüber in ein großes Handtuch. Anfangs schimpft er dann (nicht weinen) und versucht sich zu befreien, doch dann wird er ruhiger und schläft auch ein. Ob er nun besser schläft, kann ich aufgrund der kurzen Zeit noch nicht sagen - gefühlsmäßig würde ich aber zu "ja" tendieren.

Nun meine Fragen:
1. Puckt ihr auch nachts und wenn ja, wie macht ihr das mit dem Stillen? Kann man gepuckte Babys im Liegen stillen? #kratz Stell mir das gerade etwas schwierig vor.
2. Wie gewöhnt ihr das Pucken wieder ab? Ich habe nämlich die Sorge, dass er dann vielleicht nur noch gepuckt schlafen kann - wie manche Mütter berichten.#gruebel Ich will ihm also nichts angewöhnen, was dann vielleicht nach hinten los geht.;-)
3. Wann schlaften die Kinder ruhiger, d.h. ohne ständig mit den Armen und Beinen zu zappeln?

Ich freue mich auf Antworten bzw. Erfahrungen.

Beitrag von muffin357 27.10.10 - 13:05 Uhr

also ich hatte Julian damals nur nachts gepuckt, eben weil er dann ruhig + lange geschlafen hat ... tags war mir das "egal" bzw. ich wollte ihn garnicht einschläfern auf kosten des nachtschlafes ...

abgewöhnt hatte ich es ihm, indem ich ihn in einen schlafsack gelegt hatte und anfangs die ärmellöcher zugenäht hatte, -- etwas mehr bewegungsfreiheit aber eben trotzdem weg vom gesicht... -- nach ner zeit hab ich die ärmel offen gelassen, aber die ärme trotzdem beim hinlegen nicht rauasgefädelt, - so waren sie ne weile drinnen und im laufe der nacht hat er sich rausgeschafft, -- hat super funktioniert

julian hatte ich damals bestimmt 6 monate lang gepuckt, weil sonst überhaupt kein ruhiger schlaf nötig war bei ihm ...

#winke tanja

Beitrag von sonnenstern-115 27.10.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

ich habe meinen Sohn zeitweise ausschließlich gepuckt zum Schlafen gebracht, da er die Begrenzung, die ich ihm dadurch gegeben habe, einfach gebraucht hat, um in den Schlaf zu finden.

Ich hatte das Tuch nur so fest gemacht, dass er gepuckt eingeschlafen ist, nachts hat er seine Hände und Arme dann selbständig wieder befreien können. Gestillt habe ich ihn nicht gepuckt, bin mir aber sicher, dass auch das geht.

Das mit dem Pucken ging bis zum Ende des 3. Lebensmonats so. Irgendwann hat er angefangen, sofort, wenn ich ihn pucken wollte, die Hände wieder rauszuholen. Er wollte nicht gepuckt sein und siehe da, er kann seitdem auch ungepuckt einschlafen. :-)

Heute pucke ich ihn nur noch ab und zu, wenn er sich sehr schwer tut mit dem Schlafen und manchmal auch nachts, wenn er zu sehr mit den Armen und Beinen rudert.

Wir haben also überhaupt keine Probleme damit, denn der Kleine macht sehr deutlich, wann gepuckt werden soll und wann es auch ohne geht. Die von dir angedeuteten Probleme kennen wir also nicht.

LG vom Sonnenstern

Beitrag von 19jasmin80 27.10.10 - 13:08 Uhr

Hallo!

Zu 1)
Ich habe Finn die ersten 14 Lebenswochen nachts und tagsüber gepuckt. Er hatte stark mit Koliken zu tun und das Pucken beruhigte ihn. Zum Füttern in der Nacht habe ich ihn jedoch wieder entpuckt. Fand das doch sehr unbequem für ihn.

Zu 2)
Er hat es sich selbst abgewöhnt da er es nicht mehr brauchte. Sein Schlaf wurde ruhiger nachdem die Koliken nachließen.

Zu 3)
Kann ich Dir nicht sagen, denn Finn fuchtelt auch viel mit den Ärmchen rum und hält sich somit wach. Hat er aber die richtige Bettschwere, schläft er schnell ein.

LG

Beitrag von lilly7686 27.10.10 - 13:18 Uhr

Hallo!

1. Ja, wir stillen nachts auch im Liegen mit Pucken, ist gar kein Problem. Warum stellst du dir das schwierig vor? Das Baby braucht keine Hände zum Trinken ;-)
2. Irgendwann wollen Kinder nicht mehr gepuckt werden. Da ist jedes Kind anders. Meine Kleine ist jetzt 22 Wochen alt und wird immernoch gepuckt.
3. Das ergibt sich mit dem Pucken. Gar nicht mehr bewegen passiert wohl gar nicht ;-)

Liebe Grüße!

Beitrag von kikiy 27.10.10 - 13:23 Uhr

Ich habe meine Kinder beide lange gepuckt, meine Tochter noch länger als den großen, bis sie ca. 17 Wochen alt war.

Abgewöhnen war kein Problem. sie mochte es von heute auf morgen nicht mehr. Sie braucht allerdings nun immer ein Stillkissen im Bett als Begrenzung.

Meine Kinder haben beide die Flasche bekommen,dafür brauchte ich sie nicht auspucken. Beide haben die ganze Nacht gepuckt geschlafen.

Ruhiger wurden sie,als sie das Pucken nicht mehr brauchten,von allein.

LG

Beitrag von mamaschneufel 27.10.10 - 13:26 Uhr

hallo,

wir pucken auch solange und wenn es notwendig ist. gepuckt stillen war nie ein problem.
und das mit dem angewöhnen versteh ich nicht. was ist den daran so schloimm das kind immer zu pucken wenn es das braucht?ich erinner mich daran als ich ein kind war(ich glaube sogar schon schulkind) haben mich meine eltern abends manchmal richtig doll ich meine decke eingewickelt...also wie gepuckt eigentlich...meist wenn ich etwas kränklich war oder frisch aus der wanne ins bett bin...ich mochte die wärme und das beschränkte..deswegen hab ich trotzdem auch ohne sehr gut geschlafen...aber es war ebend schön wenn es mal so war.
ich glaub nicht das du dein kind dran gewöhnen kannst, wenn es das nicht mehr braucht hört es allein damit auf. und ich denk es gibt schlimmere gewohnheiten...
mach dir darüber nicht so viele gedanken, du kannst dein kind in dem alter noch nicht verwöhnen...

lg

Beitrag von blueskorpi 27.10.10 - 16:06 Uhr

Samuel ist 16 Wochen und wir nachts und zum Mittagschlaf gepuckt von Anfang an. Er wacht durch das gefuchtel seiner Arme sonst immer auf. Die Nickerchen übern Tag lass ich ihn aber so schlafen.

Er hat die Flasche immer im Pucksack bekommen, ändert fürs Baby ja nichts und vorallem schläft er so beim trinken wieder ein und ich muß ihn nicht wieder einwickeln und er wacht evtl. dadurch auf.

Unbequem ist es nur weil wir uns das so vorstellen. Für die Kinder, die Monate eingequetscht in unserem bauch waren, ist das einfach nur schön.

Samuel fängt grad an das er sich rausbastelt und ich puck jetzt nur noch einen Arm. Klappt ganz gut bis jetzt und wir schauen wann wir es ganz weglassen. Wobei ich den Tipp von Tanja mit den zugenähten Schlafsackärmeln echt toll finde und gleich mal ausprobierne werde.

LG
Inka