Stiefkinder zu sich nehmen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von pfingstblume 27.10.10 - 13:38 Uhr

Hallo liebe Freunde, ich bin neu hier und habe folgendes Problem, das mich sehr beschäftigt.
Ich bin mit einem Mannzusammen, der 2 Kinder aus einer früherern Beziehung hat (2 Mädchen 4 und 6 Jahre) Das Verhältniss zu seiner Ex-Partnerin ist mehr als schwierig. Er wollte schon immer die Kinder zu sich holen (gerichtlich) weil er meint sie sei unfähig auf die Kinder aufzupassen und erziehen. Ich würde auch anders machen, aber sie ist halt nicht krak oder gestört nur eben anders!.Und die Mädchen lieben sie und wollen immer gerne zu Mama wenn sie am Wochenenden bei uns ist. Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass ich mir nicht vorstelle, dass sie bei uns wohnen.
Wir haben ein gemeinsames Kind (Mädchen,2) und ich erwarte demnächst noch eins.
Nun hat seine Ex-Freundin ein echter Mist gebaut, (sie wohnt mir ihrem Freund zusammen, er hat ein Haus und demnächst wird das Haus zwangsversteigert) Ich verstehe, dass meinen Freund das sauer macht, das seine Kinder alles mitmachen müssen und er redet immer wieder darüber ihr die Kinder wegzu nehmen. Natürlich bin ich nicht einverstanden, wenn sie in ein Obdachlosenheim oder Pflegefamilie müssen, sondern zu uns kommen, nur ich sehe mich nicht als 4 fache Mutter mit 2 fremden Kindern! Und schon gar nicht, wenn er einfach gerichtlich vorgeht und die Entscheidung nicht vom Jugendamt kommt, weil ich dann einfach mit meinem Leben nicht weiter komme.
Ich habe einen job und arbeite gerne wie soll ich das mit 4 Kindern bewältigen? Finanzielle Situation sieht dann auch ganz anders aus! Wo sollen wir wohnen? Wir habe zwar 4 zimmer, aber zu 6 ist doch knapp! Auto! Wir passen in unser Auto nocht mehr und wir wohnen auf dem Dorf! Ich kann dann den Kids keine Musikschule oder ähnlich anbieten, wir soll ich sie dann verteilen? Allein kann ich sie nicht lassen, ich muss sie dann alle mitschleppen und wie gesagt, kein Auto!
Wir sind nicht verheirate und wenn ich den Job aufgebe, habe ich gar nichts! Er hat zwar nichts dagegen zu heiraten aber ich bin dann trotzdem Hausmutti und ich kann mir das gar nicht vorstellen!

Was soll ich machen?

Beitrag von lichtchen67 27.10.10 - 14:04 Uhr

Ich versteh Deine "Problematik" ja aber was ich nicht verstehe, die beiden "ersten" Kinder waren doch schon da, als Du Deinen Partner kennenlerntest - und dann habt ihr noch 2 weitere Kinder bekommen bzw. bekommt das vierte....

Es kann doch nicht überraschend für Dich sein, dass Dein Ausgewählter Vater von 4 Kindern ist. Das Leben ist unberechenbar, ich muss mir doch als erwachsener Mensch darüber im Klaren sein, dass er damit auch für 4 Kinder Verantwortung hat - in welcher Form auch immer.

Panik schieben hilft keinem weiter, mit Deinem Partner genau ab- und durchsprechen, wie er sich das vorstellt eventuell schon. Nur als Beispiel.... 4 Zimmerwohnung? jeweils 2 Kinder in ein Kinderzimmer.

Finanziell kriegt ihr dann auch für 4 Kinder Kindergeld. Auto müssen vielleicht nicht alle auf einmal nutzen. wenn Musikschule nicht drin ist, ist Musikschule nicht drin, daran ist noch kein Kind gestorben.

NOCH weißt Du gar nicht, wie die Situation weitergeht.....

Lichtchen

Beitrag von pfingstblume 27.10.10 - 14:12 Uhr

klar wusste ich das, aber ich habe ihm auch gleich gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann die Mutter seiner Kinder zu sein und war einverstanden. Wie gesagt, natürlich verstehe ich ihn, es kann die Kinder nicht abschieben, nur wenn ich mich nicht glücklich fühle wie kann ich mich selbst glücklich machen? Und dann muss ich meinen Job kündigen und kriege keine Rente und und und . Wenn was mit der Beziehung später passeirt, bin ich Hartz 4 Empfängerin, an so was muss ich auch denken, ich habe ja schieisslich Kinder!

Beitrag von litalia 27.10.10 - 14:24 Uhr

ist dein freund/mann auch berufstätig?

weißt du was ich immer nich soo ganz verstehe ;-)

wenn man sich nicht vorstellen kann im ernstfall für SEINE kinder mit zu sorgen ...warum sucht man sich denn dann einen mann der bereits kinder hat und setzt auch noch weitere mit ihm in die welt?

ich verstehe dich, ich würde mein leben auch nicht aufgeben wollen aber das ist ja dass, was man eingeht wenn man sich einen partner sucht der kinder hat.

stell dir vor, der mutter passiert was. es sind SEINE kinder und da du mit diesem mann zusammen bist und ebenfalls kinder mit ihm hast musst du ja automatisch für seine kinder mit sorgen.
dessen hättest du dir eigentlich bewusst sein müssen.

wie gesagt, ich verstehe es und könnte es mir ebenfalls nicht vorstellen aber aus dem grund wäre für mich auch kein mann mit kindern in frage gekommen, auch wenn das jetzt hart und egoistisch klingt ;-)

Beitrag von bluehorse 27.10.10 - 17:15 Uhr

Hallo,

"das ist ja dass, was man eingeht wenn man sich einen partner sucht der kinder hat."
Meinst du wirklich, man sucht sich einen Partner mit Kindern? Kannst du vom Kopf her steuern, in wen du dich verliebst?
Ich habe mich auch in einen Mann verliebt. Dass er Kinder hat war in der Verliebtheitsphase auch nicht das Problem. Diese tauchten später auf. Aber gesucht habe ich NIE einen Mann mit Kindern (und ich kenne auch keinen, der das bewußt gesucht hätte), sondern ich mußte es gezwungenermaßen in Kauf nehmen, weil die Kinder eben schon da waren!

Beitrag von raupe-nimmersatt 27.10.10 - 14:29 Uhr

Genau das ist so ein springender Punkt.
Es wird immer gesagt: "Du hast Dich ja schließlich bewußt auf einem Mann mit Kindern eingelassen. Also mußt Du auch die Konsequenzen tragen."
Nie wird gesagt: "Du hast dich schließlich bewußt auf eine Frau eingelassen, die von Anfang an die Verantwortung für fremde Kinder abgelehnt hat. Also mußt Du auch die Konsequenzen tragen."
Hier käme sicher keiner auf die Idee zu sagen: "Du hast Dich ja schließlich bewußt auf eine Frau mit pflegebedürtigem Vater eingelassen, also mußt Du jetzt Deinen Job aufgeben und den Vater pflegen."
Gleich kommen sicher jede Menge Aussagen wie: "Die Kinder sind schließlich hilflos, konnten sich das alles nicht aussuchen,etc." Richtig! Wäre bei dem beispielsweise pflegebedürftigen Vater aber auch nicht anders.
Entscheidend ist, daß von den Frauen immer erwartet wird, daß sie sich zugunsten anderer aufgeben. Ich habe hier noch nicht erlebt, daß das von einem Mann erwartet wurde, lasse mich aber gerne belehren.

Beitrag von litalia 27.10.10 - 14:45 Uhr

hallo ;-)

es ist eben so das "frau" sich schon bewusst sein sollte auf was sie sich einlässt wenn sie einen mann mit kindern nimmt.

ich finde das argument "mann hat ja gewusst das frau sich nicht um seine kinder kümmern will" zählt nicht denn das KANN sich frau eben nicht aussuchen wenn sie einen mann mit kindern nimmt, schließlich sind die kinder schon da.

wenn Frau einen Mann mit kindern nimmt dann MUSS sie sich bewusst sein das sie im fall der fälle auch für die kinder mit da sein muss.

umgekehrt ist es genau so.

wenn Mann eine Frau mit kind "nimmt" dann MUSS der mann dieses kind auch akzeptieren und für das kind mit sorgen, er kann dann auch nicht sagen "naja, wenn es schwierigkeiten mit deinen kind gibt hab ich keinen nerv mich zu kümmern"
wenn ein mann eine frau mit kind nimmt dann muss er auch für das kind mit einstehen, es finanziell mit versorgen etc.

also ich finde man MUSS sich bewusst sein das wenn man einen partner mit kindern "nimmt" das man auch für diese kinder mit einstehen muss!

das kann man sich nicht aussuchen. wenn man das risiko nicht eingehen will dann darf man sich keinen partner suchen der kinder hat.

Beitrag von goldengirl2009 27.10.10 - 14:50 Uhr

Hallo,

das kann ich so unterschreiben.

Gruß

Beitrag von raupe-nimmersatt 27.10.10 - 15:17 Uhr

Hallo litalia!

Na ja, es gibt schon noch eine andere Möglichkeit. Ich fange mal von vorne an.
Zunächst ist ja mal davon auszugehen, daß Kinder, die bei der Mutter leben, auch dort bleiben und das "Ausmaß" der Verantwortung für die nächste Frau überschaubar bleibt. Natürlich können immer unvorhersehbare Dinge passieren.
Ich habe meinem Mann vor unserer Hochzeit deutlich gesagt, daß es für mich nicht in Frage kommt, daß seine Kinder bei uns leben. Nicht weil ich sie ablehne (tue ich absolut nicht), sondern weil ich nicht bereit bin, die Verantwortung anderer zu übernehmen und dabei auf der Strecke zu bleiben.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß die Kinder bereits Teenager sind. Bei jüngeren Kindern wäre ich erst gar keine Beziehung eingegangen, auch wenn es mir in Bezug auf meinen Mann das Herz gebrochen hätte.

Bei uns ist das alles sehr theoretisch, da die Kinder von ihrem Vater nicht viel wissen wollen (nein, nicht meine Schuld;-)). Sollte es aber dennoch gezwungenermaßen dazu kommen, daß sie bei ihm leben müßten, kämen für mich nur getrennte Wohnungen in Betracht, weil ansonsten trotz aller vorheriger Absprachen und Versprechungen alles an mir hängen bleiben würde.

Er hat sich bewußt darauf eingelassen, und deshalb würde ich keine Beschwerden im Nachhinein akzeptieren.

Und ähnlich ist es doch bei der TE. Sie war doch von vornherein ehrlich, und er hat mit ihr noch Kinder gezeugt, obwohl er die Einstellung kannte. Jetzt kann man ihr doch nicht einfach die A..karte zuschieben.

Im übrigen wäre es mal sehr interessant zu sehen, wie viele Väter ihre Kinder noch zu sich nehmen wollten, wenn sie wüßten, daß sie alleine verantwortlich sind und nicht alles auf ihre Partnerin/Frau abschieben können. ;-) (Hier möchte ich jetzt betont die vorbildlichen Väter rausnehmen, die das alles selbst stemmen.)

LG raupe

Beitrag von king.with.deckchair 27.10.10 - 21:16 Uhr

Du bringst es auf den Punkt! Diese Stutenbissigkeit und Häme, die manche hier an den Tag legen ist unter aller Sau.

Beitrag von braut2 28.10.10 - 12:19 Uhr

Ich bin hin- und hergerissen zwischen den Meinungen.
Klar ist es Fakt das es Kinder gibt und das diese auch- durch was auch immer- beim Partner nicht mehr gut aufgehoben wären und demnach zum anderen Elternteil kommen können. Damit muss man rechnen.

Allerdings finde ich es auch eine Zumutung, daß es meist an der "anderen" Frau hängen bleibt wenn die Kinder eben mit im Hauhalt leben. Es wird immer "verlangt", daß sie sich kümmert und natürlich die Situation des Mannes und der Kinder "versteht" und immer "Verständnis" zeigt.
Vor allem, wenn vorher klargestellt wird, daß man das so nicht möchte. Warum sollte ich dann meine Meinung ändern? Schon überhaupt, wenn ich zu den Kindern keine wirkliche Liebe entwickeln kann (und vlt auch will). Man MUSS und KANN nicht alle lieben. Auch keine Kinder.

Lg b2

Beitrag von elsa345 27.10.10 - 19:13 Uhr

Sorry, was für ein Quatsch. Natürlich wußte sie, daß er schon zwei Kinder hat, aber die lebten bei der Mutter und NICHT bei ihm. DAS war die Voraussetzung, als sie ihn kennenlernte und nichts anderes.

Und SIE muß gar keine Verantwortung für diese Kinder übernehmen und das mußte ihr auch GAR NICHT vorher klar sein.

@TE

So einfach wie sich Dein Mann das vorstellt, ist es ja nun nicht. Nur weil der Freund der Mutter sein Haus versteigern lassen muß, wird der Mutter mit Sicherheit nicht das Sorgerecht genommen und die Kinder zum Vater gegeben. So ein Unsinn, was denkt sich Dein Mann dabei? Vernachlässigt, schlägt oder mißhandelt sie die Kinder? Trinkt sie oder nimmt sie Drogen? Das wären Gründe, aber nicht eine Zwangsversteigerung! Dann hätten viele Eltern schon keine Kinder mehr!

Mach Dich nicht verrückt und lasse Deinen Mann mal machen, da kommt nix bei rum!
Gruß

Beitrag von raupe-nimmersatt 27.10.10 - 21:41 Uhr

#pro

Beitrag von pfingstblume 28.10.10 - 08:39 Uhr

Liebe Leute!
Vielen Dank für Eure Antworten, wie es aussieht. ist es einheisses Thema und stehe nicht alleine da.

Man merkt sofort, wer alleinerziehinde Mutter ist, wer Stiefmutter uns so weiter.

Die Tatsache ist so, dass das doch SEINE Kinder sind. Ich lehne sie nicht ab, ich bin dafür, dass der UNterhalt gezahlt wir (was er auch macht!), andere Dinge sind für mich auch selbstverständlich, obwohl ich sie aus MEINER Tasche selbst finanziere. Den Vater will ich auch ihnen nicht nehmen. Nun ich liebe sie eben nicht wie meine eigene! Das ist auch eine Tatsache.

Egal ob ich sie nehme oder nicht bin ich eben die Böse und was Musikschule angeht und den Rest..... hat man früher auch keiner beklagt, dass die Leute OHNE Waschmaschine, Staubsauger, Spüllmaschine gelebt hatten, ging alles, aber nur deswegen soll man sie nicht im Haushalt benutzen? Quatsch!

Beitrag von raupe-nimmersatt 27.10.10 - 14:08 Uhr

Ich kann Dich vollkommen verstehen. Sollte es so kommen, daß die Kinder bei Euch leben, wirst Du diejenige sein, die es "auszubaden" hat. Da machen es sich die Väter meist recht einfach.
Ich würde auch nicht für fremde Kinder meinen Job aufgeben und mich abhängig machen. Dein ganzes Leben würde ja komplett über den Haufen geworfen, obwohl die verantwortung gar nicht bei Dir liegt.
Sollte es keine andere Möglichkeit geben, wäre auf jeden Fall Dein Mann zuständig, die Versorgung und Betreuung seiner Kinder zu organisieren. In der Realität sieht das nur leider sehr oft anders aus. Dir wird dann höchstwahrscheinlich mit dem ewigen "Argument" "Du hast doch gewußt, daß ich Kinder habe" Deine Selbstbestimmung entzogen.
Es bleibt jedoch in Eurem Fall ja erstmal zu klären, ob es denn wirklich nötig ist, der Mutter die Kinder "wegzunehmen". Ihr seht das ja offensichtlich unterschiedlich. Sehr schwierige Situation.
Hast Du eigentlich mit Deinem Freund schon mal deutlich darüber gesprochen, wie Du das alles siehst?

LG raupe

Beitrag von pfingstblume 27.10.10 - 14:17 Uhr

Ja, er weiss es und versteht mich schon, nur seine Kinder sind im natürlich wichtiger!
Und eben ich werde die jenige sein, die ALLES auf sich nimmt. Dass er nicht arbeitet, geht gar nicht, weil er ja natürlich mehr verdient und trotzdem wenn das so kämme, muss ich nach der Arbeit Haushalt schmeissen: bügeln, putzen usw.!

Beitrag von willeflumm 27.10.10 - 16:04 Uhr

Oje... Wenn ich das so lese, kann ich ja - einmal mehr - von Glück reden, dass mein Mann nicht so ein Egoist war, als er mich traf. Ich hatte damals bereits zwei Kinder aus erster Ehe, wir haben heute vier (die zwei Großen hat er adoptiert, by the way).
Vier Kinder sind absolut kein Weltuntergang. Nicht mal annähernd.
Und ja, auch ich finde, dass du das extrem kurzsichtig betrachtest. In diesen "fremden" Kindern stecken 50 % von dem, was du liebst. Genau wie in deinen eigenen Kindern, wohlgemerkt.
Diese größeren Kinder haben sich ihr Leben so sicher nicht bestellt. Warum bringst du ihnen nicht Verständnis entgegen? Was du schreibst, klingt für mich nach purer Ablehnung, schon aus einem persönlichen Prinzip heraus.
Welche Probleme auch immer die Mutter, die Ex, gerade hat, und ob man deswegen gleich auf die dicke Trommel hauen sollte, ihr die Kinder abzunehmen, ist hier doch nicht wirklich Thema.
Dein Partner meint es gut mit seinen Kindern, unterstütze ihn dabei. Indem du ihm hilfst, alles sachlich zu betrachten. Aber nicht, um die "Altlasten" los zu sein, sondern um für jeden das Beste herauszuholen. Was ja sowieso für dich auch das Beste wäre.
Deine Einstellung finde ich nicht besonders rühmlich, sorry.

Beitrag von gh1954 27.10.10 - 17:42 Uhr

Schon mal was von Haushaltshilfe/Kinderfrau gehört?

Sollten die Kinder bei euch leben, falen die Unterhaltszahlungen für die Kinder weg.

Beitrag von redrose123 28.10.10 - 09:00 Uhr

Und was soll er nun tun? Sagen nein die nehme ich nicht? Ich hoffe das er sich dir mal auch so verhält wenn es um deine bzw euren Kinder geht#augen Klar sind die anderen zwei auch wichtig es sind seine Kinder, wie wäre es wenn er zu euren gemeinsamen mal gleichgültig gegenüber wäre?

Beitrag von litalia 27.10.10 - 14:14 Uhr

das problem ist dein "denkfehler"

es sind NICHT fremde kinder .... sondern die kinder deines mannes und diese waren schon VORHER da.

wenn du nun noch kind nummer 3 und 4 in die welt gesetzt hast ist das ja dein bier.

IHR müsst ja so oder so 4 kinder finanzieren (wenn ihr gemeinsame kasse habt? )

ich verstehe nicht wie man 2 kinder in die welt setzen kann mit einem mann der schon welche hat und dann panik bekommt wenn es heisst das SEINE kinder bei ihm leben sollen.
die kinder waren von anfang an da und es war dein risiko noch weitere in die welt zu setzen mit einem mann der schon 2 hat.

Beitrag von pfingstblume 28.10.10 - 08:43 Uhr

Warum hast Du welche in die Welt gesetzt, es sind doch auch sehr viele bedürftige Kinder da! Du hättest adoptieren können. Und überhaupt, müsste man ein Gesetz erlassen, dass bevor man alle elterlose Kinder nicht adoptiert sind, darf man andere in die Welt nicht setzten!:-):-D

Beitrag von stormkite 27.10.10 - 16:29 Uhr

Wie hast du dich denn organisiert, das du Arbeit und Kleinkind und demnächst Baby zusammenbringst? Arbeitest du Vollzeit?

Du kannst deinem Partner schlecht verbieten, das er seine Kinder zu sich holt. Du kannst dich nur weigern, das du die Last für die Betreuung und die anfallenden Haushaltspflichten trägst.

Im Klartext: Du arbeitest weiter. Du kümmerst dich wie bisher um deine Kinder (und ich hoffe, das du als Berufstätige nicht gen ganzen Haushalt alleine geschmissen hast bisher). Die Betreuung für die Vaterkinder muss der Vater gewährleisten. Das ist schlichtweg nicht dein Bier. Genauso wie die für die Kinder zusätzlich anfallende Hausarbeit sein Ding ist. (Praktisch kann man das ja schlau aufteilen: z. B. Du machst für alle Essen und ordentlich, er wäscht dafür auch deine Wäsche mit, geht für alle Einkaufen, und den Hausputz macht ihr zusammen).

Finanziell dürfte es nicht so problematisch sein: Er muss keinen Unternahlt mehr bezahlen, ihr kriegt Kindergeld, und Unterhalt von der Mutter, bzw. Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt, wenn die Mutter nicht zahlen kann.

Ich kriege z. B. 400 Euro Unterhalt, und 300 Euro Kindergeld. Wenn meine Kinder zum Vater ziehen würden, müsste ich 400 Euro zahlen - ich hätte also 1.100 Euro weniger in der Kasse, und mein Ex das entsprechende mehr. Davon kann man schon zwei Kinder durchfüttern ...


---

Generell bin ich aber schon deiner Meinung: Wenn die Kinder gerne bei Muttern leben, warum sollten sie dann zu Euch ziehen? Nur weil sie umziehen müssen? Das kommt nun mal vor.

Gruß, Kite







Beitrag von drage 27.10.10 - 17:06 Uhr

Hallo,

auf einer Seite versteh ich schon was du meinst.
Und wiederum tun mir die Kinder leid, das hört sich fast so an als könntest du sie garnicht ausstehen.

Ich finde es toll das dein Mann sich so sehr um seine zwei Kinder kümmert, da zieh ich echt den Hut vor.
Mein Mann hat auch ein Kind aus einer früheren Beziehung. Und ich liebe dieses Kind einfach zu sehr, denn es ist immerhin der Sohn meines Mannes, ich sehe das in keinster Weise als fremd.
Ich würd mich freuen wenn er bei uns wäre (dann wären hier auch vier Kinder, ich hab drei).

Versuch doch mal dich mit Deinem Mann hinzusetzten und zu schauen ob ihr das gemeinsam irgendwie lösen könnt. Hat er mal mit dir darüber gesprochen was du davon halten würdest?

LG Drage

Beitrag von raupe-nimmersatt 28.10.10 - 15:42 Uhr

"Und wiederum tun mir die Kinder leid, das hört sich fast so an als könntest du sie garnicht ausstehen."

Das ist in den Beiträgen der TE absolut nicht erkennbar.

Entschuldigung, warum wird das eigentlich immer in einen Topf geworfen?

Es geht hier um eine enorme Mehrbelastung, nicht um "ausstehen können". Im Umkehrschluß würde das ja beudeuten, daß man jeden, den man ausstehen kann, in seinem Haus aufnehmen und für ihn die "Dienstmagd" spielen müßte. #schock#schwitz

Beitrag von grundlosdiver 27.10.10 - 17:22 Uhr

Bloß weil die Ex mal "Mist" macht (Haus wird versteigert?!, was hat das mit den Kindern zu tun?), heißt das nicht, dass sie eine schlechte Mutter ist! Somit werden Euch auch durch ein Gericht nicht so einfach die Kinder "übergeben"!
Sollte es soweit kommen, dass die Kinder weg von der Mutter müssen, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die Kinder aufzunehmen!
Finanziell sollten es nicht so Brose Einbußen sein, denn ich nehme an, Dein Freund zahlt in vollem Umfang Unterhalt! Kindergeld würdet ihr dann auch bekommen.
Musikschule geht dann eben nicht, in der 4Raumwohnung können auch 4 Kinder untergebracht werden. Da finden sich schon Mittel&Wege. Auto? Naja, da müsste dann vielleicht ein Neues her!

Letztlich sind es die Kinder von Deinem Freund, d.h. er sollte auch Verantwortung tragen und nicht alles Dir aufbürden!!!
Es ist natürlich hart - 6, 4, 2 Jahre und Baby #schock Aber wenn ihr Umgang habt, geht es ja auch, oder?!?

Ich denke auch mit 4 Kindern kann man zumindest Teilzeit arbeiten!!!

Kopf hoch und nur Mut!!!
Und wie gesagt, ich bezweifle, dass die Kinder so schnell bei Euch landen, denn welche Mutter gibt freiwillig ihre Kinder her?!? Mit 6 und 4 sind sie auch noch sehr klein!!!
#winke

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