Seid Ihr wirklich alle für´s Familienbett? / Bin ich eine Rabenmutter?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von margarita73 27.10.10 - 20:40 Uhr

Hallo zusammen,

ich lese hier immer und überall, wie wichtig es ist, dass die Kleinen mit im Elternbett schlafen. Unsere Tochter ist 5,5 Monate alt und schläft häufig mit in unserem Bett. Ich genieße das EINERSEITS auch, aber in den Nächten, wo sie in ihrem Bettchen schläft (einfach weil sie nicht einfordert, bei mir zu liegen), schlafe ich deutlich mehr und erholsamer. Wir haben uns jetzt vorgenommen, sie mit 6 Monaten in ihr Zimmer umzuquartieren. Ganz langsam und liebevoll, ohne schreien lassen, aber auch konsequent. Ob´s klappt, werde ich dann sehen. Aber wenn ich Eure Beiträge lese, werde ich unsicher, ob ich verfrüht handle und unserer Tochter etwas Wichtiges nehme. Ich weiß aber, dass sie mit der Zeit immer unruhiger wird und wenn sie anfängt mobiler zu werden, fühle ich mich vermutlich noch öfter gestört. Was ist denn nun richtig?! Je mehr man liest, umso unsicherer wird man, denke ich manchmal.

LG Sabine

Beitrag von peachii 27.10.10 - 20:42 Uhr

Hallo,

meine ist mit drei Monaten in ihr Zimmer umgezogen und ich finde nicht, dass ich ein Rabenmutter bin#schein;-)

Grüße
Peachii

Beitrag von schnuppelag 27.10.10 - 20:48 Uhr

Unser Kleiner (7 Monate) schläft eigentlich nur noch bei uns mit im Bett... Er kommt nachts manchmal sogar halbstündlich... und ich komme gar nicht mehr richtig zum Schlafen :-( Alles schläft - nur ich nicht. Sogar meine Hände schlafen ein... Sobald er in seinem Bettchen liegt (gleich neben unserem Bett) fängt er an zu schreien. Liegt er dann wieder neben mir ist alles OK.
Ich hab seitdem auch immer heftigere Rückenschmerzen (wegen dem einseitigen Liegen)...
Aber was tut man nicht alles für seinen kleinen Liebling?! Mich hält ein Gedanke bei Laune: irgendwann wird er auch wieder allein in seinem Bett schlafen... und mich schlafen lassen.
Aber so ein kleines Ziel hab ich mir schon gesetzt: mit 1 Jahr zieht er dann auch aus unserem Schlafzimmer aus. Ich würde nämlich wahnsinnig gern wieder mit meinem Freund kuscheln und in seinen Armen einschlafen ;-)

Beitrag von blumella 27.10.10 - 20:48 Uhr

Warum gibt es denn nur die Möglichkeit in Eurem Bett oder im eigenen Zimmer?

Ich bin kein Freund vom Familienbett, aber unser Muckel hat im ersten Jahr im eigenen Bett bei uns im Zimmer geschlafen.
So brauchte ich zum Stillen nicht aufstehen, verlorene Schnuller waren schnell wieder "eingestöpselt" und wir alle haben gut geschlafen.

Nach dem ersten Geburtstag haben wir dann langsam ans eigene Zimmer gewöhnt, was gar kein Problem war.

Beim nächsten Kind werden wir es wieder genauso machen.

Beitrag von margarita73 27.10.10 - 20:52 Uhr

Unser Schlafzimmer gibt einfach nicht genug Platz her. Im Moment steht zwar der Stubenwagen noch drin, aber ich krieg daher kaum den Kleiderschrank auf.

Beitrag von blumella 27.10.10 - 20:57 Uhr

Aber den Kleiderschrank brauchst Du ja in der Nacht nicht.

Und tagsüber kann man den Stubenwagen ja auch in einen anderen Raum stellen.

Beitrag von daniela.rose 27.10.10 - 20:51 Uhr

Oh,

da wirst du sicher tausend andere Meinungen hören und die meisten hier schwören aufs Familienbett.
Du selbst musst entscheiden was ihr wollt und ob ihr damit zufrieden seid.
Meine Kinder haben beide direkt nach der Geburt in ihrem eigenem Bettchen geschlafen. In ganz unruhigen Nächten haben sie auch mal bei uns geschlafen. Der Kleine, jetzt 1 Jahr schläft aber nicht wirklich wieder ein und meint egal was für eine Uhrzeit ist, das er rum toben kann. Vor einigen Nächten hat er bei uns plötzlich nen Lachanfall bekommen, warum weiss keiner.

Beide Kinder haben ihr eigenes Kinderzimmer und wie fahren gut damit.

lg

Beitrag von blobundbohne 27.10.10 - 20:53 Uhr

Hallo Sabine,
bei uns ist das Beistellbett eine gute Kompromisslösung gewesen. Seit meine Kleine mit 4 Monaten angefangen hat auf ihrer eigenen Matratze zu schlafen, war ich ruhiger (zumindest bis sie anfing nachts andauernd wachzuwerden). Auch die zunehmende Mobilität ist nicht wirklich ein Problem - zumindest nicht, wenn unsere Tochter müde genug ist.
Familienbett ist nur toll, wenn alle Beteiligten es toll finden und ausreichend Schlaf bekommen um halbwegs im Alltag klarzukommen. Kind im Kinderzimmer ist nur toll, wenn das Kind das auch toll findet.
Soll heißen: Jede Familie muss ihr eigenes Richtig und Falsch finden!
Versuch doch erstmal sie tagsüber allein schlafen zu lassen, da fällt es einigen Kindern deutlich leichter als die ganze Nacht. :-)
LG,
die Bohne

Beitrag von margarita73 27.10.10 - 21:00 Uhr

Hallo Bohne,

tagsüber schläft sie auf meinem Arm ein und dann leg ich sie in ihr Bett. Das klappt ganz gut. Abends gehts genauso. Allerdings verlangt sie dann so gegen 22/23 Uhr, in mein Bett genommen zu werden. Mein Kinderarzt meinte, mit 6 Monaten wäre das Urvertrauen soweit gereift, dass ich sie an ihr Bett für die ganze Nacht gewöhnen könnte (abgesehen von den Stillmahlzeiten).

LG Sabine

Beitrag von blobundbohne 27.10.10 - 21:08 Uhr

Das ist doch schonmal ein schöner Start. Dann würde ich es nachts, wenn Du soweit bist, einfach mal versuchen. ;-) Wenns klappt: Juhu!, wenn nicht, schau ob Du sie in ihrem Bett trösten und beruhigen kannst, bzw. ihr in ihrem Kummer (denn anfangs wirds vermutlich Beschwerden geben) beistehst. Und in den doofen Nächten kannst Du sie ja immer noch nachts rüberholen.
Viel Erfolg und ruhige Nächte! :-D

Beitrag von katrin.-s 27.10.10 - 20:59 Uhr

Hi, ganz ehrlich...Wenn´s Klappt, wäre doch gut.#pro Ich wollte meine Maus auch schon ausquatiren, das Ergebnis war, dass wir beide sehr wenig geschlafen haben, weil sie ständig wach wurde und ich nur noch an ihrem Bett gegessen habe. Also schläft sie bei mir, das habe ich mehr Schlaf, wenn auch unruhiger und sie schlaft auch gut, manchmal auch durch. Aber ich würde sagen, probiers, dann merkst Du ja, ob sie bereit dazu ist!;-) Bestimmt werde ich jetzt gesteinigt....#schwitz
LG katrin

Beitrag von angel2110 27.10.10 - 21:06 Uhr

Hallo.

Unsere Maus hat die ersten 6 Wochen bei uns bzw. mir geschlafen.
Danach im Stubenwagen neben meinem Bett.
Als der mit 6 Monaten zu klein wurde, haben wir sie ausquartiert in ihr Zimmer.
Zwar hätte ich sie gerne noch eine Weile bei mir gehabt, aber nicht in meinem Bett.
Und wenn es heute mal so ist, dass ich mit ihr zusammen im Gästebett liege (weil es ihr nicht gut geht oder so), dann schlafe ich so gut wie gar nicht.
Ich habe aber auch nicht das Gefühl eine Rabenmutter zu sein ;-)

Mach es so, wie DU es für richtig hälst!!!

LG angel

Beitrag von darla2009 27.10.10 - 21:21 Uhr

huhu! #winke

also wir sind ja dann richtige mega-rabeneltern... haben erik (4,5 monate) mit 2 wochen in sein eigenes zimmer verfrachtet. seitdem schläft er wesentlich ruhiger und wir auch. ;-) er wurde durch unsere geräusche wach (mein freund schnarcht :-p ) und wir konnten durch sein "äh", "uhmpf", "gröh" und anderen lauten nicht schlafen. jetzt ist alles toll, er schläft teilweise auch schon durch. #verliebt

also einfach ausprobieren, viel erfolg!

lg darla

Beitrag von incredible-baby1979 27.10.10 - 21:41 Uhr

Hallo,

Julian zog mit ca. 5 Wochen in sein eigenes KiZi, seit dem er ca. 6/7 Wochen alt ist, schläft er durch (von wenigen Ausnahmen mal abgesehen :-p).
Er ist ein "Anti-Kuschler", er hätte auch FB haben können, er wollte nicht - fand einfach keine Ruhe. Lt. meiner Mam war ich als Kind genauso, bloss nicht zuviel kuscheln bzw. Nähe.

Fazit: Ich halte uns nicht für Rabeneltern :-p, unserem Kind geht es gut, er hätte alles haben können, wenn er nicht will, dann will er eben nicht - basta:-p.

LG und lass dich von anderen nicht verunsichern, DU wirst es machen, wie es für euch gut ist,
incredible mit Julian (morgen 19 Monate)#verliebt

Beitrag von s-hibbel 27.10.10 - 21:46 Uhr

Quatsch - bist keine Rabenmutter - ich finde, man sollte tagsüber fit sein für sein Kind und manche Kinder schlafen alleine viel besser und ruhiger. So ist es bei uns jedenfalls. Er schläft auch alleine ein - ich sitze neben ihm oder mache irgendwas in seiner Nähe, bis er schläft. Nachts wacht er 1-2 mal auf ganz kurz und so ab 5.00 oder 6.00 Uhr kommt er zu uns kuscheln und schläft meistens noch 1-2 stunden bei uns....
Wenn er krank ist, kommt er sowieso früher zu uns ins Bett und der Papa zieht nach der halben Nacht um, damit er ein bisschen, ungestörten Schlaf kriegt und der Kleine Platz hat - Bett ist 1.80x 2,00 m.
LG, Tanja und Zwerg (14 Monate)
;-)

Beitrag von yorkie 27.10.10 - 21:47 Uhr

Liebe Sabine,

kann dich voll verstehen - ich liebe mein Baby über alles, aber ich schlafe soooo entspannt wenn sie in der Wiege an meinem Bett liegt, in unserem Bett tut mir danach alles weh...

Das ausquartieren steht uns auch noch bevor und ich glaube ja, das ich mich als Mama schwerer tue als meine Maus... aber erst wenn es in der Wiege nicht mehr geht!

Viel Erfolg wünsche ich Euch und ich glaube das man das tun sollte - nach dem einem ist und wenn Du damit besser schläfst und deine Maus kein Problem damit hat, hat sie doch den Vorteil eine "ausgeglichenere" Mama zu haben (zumindest bei mir ist es so).

Liebe Grüße

Beitrag von la1973 27.10.10 - 22:14 Uhr

Mach Dir mal nicht zuviele Gedanken.
Ich habe mich mit dem Thema Familienbett ehrlich gesagt, nie beschäftigt. Unser Ehebett ist ohnehin nur 160 cm breit, da muss nicht noch ne dritte Person drinliegen - auch wenn sie noch so klein ist.

Wir hatten von Beginn an ein Beistellbett, was ich sehr praktisch fand, vorallem wegen Füttern nachts. Als Lucy dann aber begann, sich auch nachts zu drehen und regelmäßig neben mir landete, sind wir beide davon immer aufgewacht und konnten nicht mehr schlafen.

Ab dem Zeitpunkt kam sie dann in ihr eigenes Bett, im Kinderzimmer. Die ersten Nächte habe ich noch dort geschlafen, bis sich das einpendelte.

Jetzt, mit fast 14 Monaten schläft sie ohnehin durch.

Ich denke, das kommt auch aufs Kind an. Lucy war noch nie ein Baby, dass absolute Nähe brauchte. Auf dem Arm oder Bauch von mir oder Papa ist sie nie eingeschlafen. Da zappelt sie nur rum (sie ging mir auch in kein Tragetuch).
Sie schläft relativ schnell ein, braucht aber insofern Nähe, dass jemand im Zimmer sein muss. Wir legen uns einfach auf eine Matratze dazu, reden ganz leise mit ihr und nach 15-20 Minuten schläft sie.
Bleiben wir allerdings am Bett sitzen oder kuscheln mit ihr, dann kaspert sie nur rum und es dauert ewig.

Beitrag von schnupps22 27.10.10 - 23:22 Uhr

Meine Tochter schläft immer in Ihrem Bett in ihrem Zimmer. Nur wenn sie krank ist und deshalb ständig aufwacht darf sie zu uns, aber dann ist für mich nicht mehr an Schlafen zu denken. Sie ist 15 Monate alt.

Beitrag von anom83 28.10.10 - 07:37 Uhr

Hallo,

ich denke es kommt hier einfach viel auf das Baby an.

Ich hatte mir, bevor Niklas auf der Welt war, auch keine Gedanken über ein FB gemacht. Angedacht war ganz klassisch, erst Stubenwagen bei uns im Schlafzimmer und danach eigenes Bett im eigenen Zimmer. Tja, Pustekuchen!!!

Niklas hat den Stubenwagen KOMPLETT VERWEIGERT. Egal was wir gemacht haben (und wir haben alles ausprobiert) er ist auch wenn wir ihn schlafend reingelegt haben sofort wieder wach geworden. Nur wenn er bei uns gelegen hat, hat er auch mal 3 Stunden am Stück geschlafen. Es war also nicht unsere Entscheidung.

Jetzt ist Niklas 17 Monate alt und schläft nach wie vor im FB und wir genießen es sehr. Es ist so schön morgens durch einen feuchten Kuss gewecks zu werden. Ja, ich bin wirklich FÜR DAS FAMILIENBETT.

LG Mona

PS: Unser Bett ist 140cmx200cm und DAS ist wirklich klein. Wir ziehen aber in diesem Winter noch um und dann gibts ein großes Bett für uns alle zusammen :-p

Beitrag von guglhupf22 28.10.10 - 10:13 Uhr

Du bist keine rabenmutter, wenn dein kind nicht bei dir im Bett schläft... wenn es für dich passt... wiso nicht?
Sowohl anna damals, als auch daniel jetzt schlafen bei uns im Bett. Anna ist mit 1 Jahr in Ihr bett neben dem Elternbett umgezogen, und mit 1 1/2 ins eigene Zimmer. daniel mit seinen 4 Monaten schläft noch bei mir, aber auch nur deswegen, weil er nachts alle 2 Stunden trinkt und einfach meine Nähe braucht. Würde er nicht so oft trinken, bzw. nicht meine Nähe brauchen um gut zu schlafen, würde er vermutlich auch in seinem bett neben unserem Schlafen.
Ins eigene Zimmer würde ich mein Kind noch nicht so bald legen, einfach weils mir zu früh ist, und ich kein gutes Gefühl hätte. Aber wenn DU als Mutter es für richtig empfindest, dann passt das auch!

Eine Rabenmutter ist für mich jemand, der sein Kind schreien lässt, weil er sich zu bequem ist es in den Schlaf zu begleiten oder aus purem Egoismus handelt und nicht im Sinne des Kindes... also einem nähebedürftigen Kind die NÄhe verweigert, nur weils etwas mehr Zeit bedarf als es einfach ins Bett zu legen.

Mach so wie es für EUCH richtig ist, dann passt das!
LG Karin

Beitrag von marysa1705 28.10.10 - 10:17 Uhr

Hallo,

ich finde es total unnatürlich ein Baby oder kleines Kind alleine schlafen zu lassen.
Ausserdem gewöhnt man sich auch selber daran, wenn man denn bereit dazu ist. Mit ihrem Partner schlafen ja auch die meisten gemeinsam im Bett. Auch daran musste man sich anfangs erst gewöhnen...
BESSER schlafen besonders wir Frauen OHNE Partner im Bett - trotzdem quartieren wir ihn nicht einfach aus.

LG Sabrina

Beitrag von romance 28.10.10 - 11:34 Uhr

Huhu,

mmh wenn ich ehrlich bin, ich möchte meine Tochter im Bett nicht mehr missen wollen. Auch wenn ich laut dem Arzt nicht erholsamer schlafe als vor einigen Monaten.

Aber meine Tochter braucht die Nähe und die fordert sie auch ein, ich gebe ihr das. Und ich sage mir immer...Eines Tages hat sie keien Lusten mehr soviel wie jetzt zu schmusen bwz. im Bett. Also geniese ich das und stecke da ein wenig zurück.

Ich versuche wenn es mir möglich ist, am Tag mit ihr zu schlafen. Wenn sie ihren Nickerchen macht. Zur Zeit schäft sie im Buggy, scheint ihr gut zu tun. Und ich geniese mal Urbia.

Wenn du damit zurecht kommst, das sie in ihrem Bettchen schläft. Dann mach doch so weiter. ABer ich denke (da mußt du selbst entscheiden) ich würde mein Kind nicht zu früh in ihrem eigenem Kinderzimmer schlafen.
Soweit von mir entfernt....wir haben einige Zimmer dazwischen undw ürde das weinen nicht so hören. Oder nicht mitbekommen, wenn sie noch in de rNacht hunter hat. So geht es schneller, Flasche ist alles soweit vorbereitet, ich mache noch Wasser rein und kühle evtl. ab und dann bekommt sie ihre Flasch eim Bett. Ich habe Küchenlicht an, es scheint rein. So wird sie nicht wach und mein Mann verpennt das eh....

LG Netti

Beitrag von marikjuschenka 28.10.10 - 13:21 Uhr

Hallo Sabine,

ich glaube nicht, dass du einen Rabenmutter bist. Ich beschäftige mich seit Wochen mit dem selben Problem wie du, nur mit der veränderten Situation, dass mein Sohn schon zwei Jahre ist.

Wir haben ihn ab einem 3/4 Jahr in seinem eigenen Bett und Zimmer schlafen lassen. Alles hat wunderbar funktioniert. Ich musste nicht einmal warten, dass er einschläft und konnte das Zimmer nach dem "Gute-Nacht-Ritual" sofort verlassen.

Dann, im März diesen Jahres hatte ich einen Unfall, konnte drei Monate nicht laufen und leider auch meinen Sohn nicht allein versorgen. Sodass er bei seinen Großeltern schlief. Diese meinten es natürlich gut und haben ihm angewöhnt, in der "Mitte" zu schlafen. Nachdem ich im Juni wieder gesundgeschrieben war, stellte er diesen Anspruch natürlich auch an uns und unser Zuhause. Bis heute schläft er bei uns im Bett und nicht nur das. Ich muss auch solange neben ihm liegen, bis er eingeschlafen ist. Sich da abends nach einem 9h-Arbeitstag nochmal hochzuraffen, fällt mir oft sehr schwer.

Ähnlich wie du es beschreibst, genieße ich es in vollen Zügen, wenn ich abends ins Bett komme und ich mich neben ihn kuscheln kann, ihm über die Haare streiche und ihn nochmal küsse. Es gibt sicher auch ruhige Nächte, in denen er ganz still liegt, aber auch die unruhigen, wo er das Erlebte verarbeitet, ständig aufweint und sich hin und her wälzt. In diesen Nächten finde auch ich schlecht Ruhe.

In bin in einer Führungsposition tätig und kann mir eigentlich nicht erlauben, so durchgeleiert auf Arbeit zu kommen.

Ich werde jetzt nach und nach versuchen, ihn wieder an sein Bett zu gewöhnen. Von älteren Kollegen bekomm ich dann immer den Tip, ihn einfach ein paar Nächte durchschreien zu lassen, doch das kann ich nicht!

Lieber Gruß,
Marika

Beitrag von sternchen2555 28.10.10 - 19:16 Uhr

hallo

da bin ich eine totale rabenmutter. meine kleine 6monate jetzt ist von anfang an in ihr eigens zimmer und eigenes bettchen gekommen denn da schläft sie am ruhigsten . sie geniesst es das sie da ganz viel platz hat für sich allein. sie hat auch mit einem monat nachts durchgeschlafen.

lg miriam

Beitrag von ayshe 28.10.10 - 21:25 Uhr

Richtig ist wahrscheinlich das, was alle mögen.

Wenn deine Tochter es nicht so braucht, ist es doch okay.
Nicht jdes Kind will zu den eltern, muß man eben rausfinden.

Ich finde es nur schlimm, wenn ein Kind zum alleinschlafen gezwungen wird und eben deutlich unglücklich ist, weint usw. schlecht schläft.