Habt Ihr in Deutschland zu viele Katzen?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bettenau 27.10.10 - 22:02 Uhr

Hallo zusammen

ich muss vorweg schicken, dass ich hier keine hasserfüllte Diskusion eröffnen will#zitter...

Ich habe in den letzten Wochen beobachtet, dass sich hier viele fürs Kastrieren "stark machen". D.h. wenn jemand Jungkatzen will, wird gleich scharf geschossen. Ist das in Deutschland wirklich ein grosses Problem?

Ich frage aus Interesse, ich will nicht provozieren#zitter#zitter!!

Ich meine, kriegen bei Euch viele junge Kätzchen und lassen die dann aussetzen:-[/einschläfern:-[ oder können sie einfach nicht platzieren?

Ich bin grundsätzlich ja auch dafür, dass man nicht einfach wahllos Jungkatzen produziert und die dann eine Zeit lang süss findet#klatsch, bevor man merkt, dass man ja nicht alle behalten kann...#aerger

Doch hier in der Schweiz ist das nicht so eine Streitfrage. Wenn ich z.B. sage, dass ich mal junge Kätzchen möchte, dann ist die Reaktion immer positiv (nicht weil ich nur naive und verantwortungslose Freunde habe, sondern weil hier Jungkatzen nicht so ein rotes Tuch sind)

Ich möchte wirklich gerne mehr darüber erfahren und zwar von Urbianerinnen, die sich kurz Zeit nehmen, mich über Eure Situation aufzuklären. Bitte keine: "mann, bist du blöööd, bei Euch ist das ja nicht anders als bei uns, du doofe Kuh"

Tschüss und schönen Abend

p.S. nehmt es mir nicht übel, dass ich so vor Euren Antworten bibbere... ich wurde halt auch schon zusammengeschissen hier...

Beitrag von cherymuffin80 27.10.10 - 22:06 Uhr

Also ich würde da nur zu sagen, ein Blick in die warlos überfüllten Tierheime sagt alles.

Kleine Kätzchen sind süß, aber wenn sie groß sind und auch krank werden oder aufgrund nicht artgerechter Haltung Verhaltensstörungen entwicken....ab ins Tierheim.. so läuft das zum Großteil.
Und das nicht nur in Deutschland sondern eigentlich Weltweit, nur in vielen Länder entledigen sich Tierheime nach ein paar Wochen von den Tieren durchs einschläfern.

LG

Beitrag von trollmama 28.10.10 - 05:54 Uhr

>>sondern weil hier Jungkatzen nicht so ein rotes Tuch sind)<<

Und genau DA liegt der Hase begraben!
Junge Katzen sind ja sowas von süüüüüß. Und wenn die Katzen dann nicht mehr jung sind? Dann ist das süüüüüß vorbei und dann?
Wenn Du junge Kätzchen möchtest, dann solltest Du Dich auch verpflichten, die (mittlerweile ausgewachsenen) Katzen wieder zurückzunehmen, sofern ihr Besitzer sie nicht mehr behalten kann.
Du möchtest kleine Katzen, dann solltest Du auch verpflichtet sein, ihr ganzes Leben für sie gerade zu stehen!
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von ninnifee2000 28.10.10 - 07:36 Uhr

<<<<Ich meine, kriegen bei Euch viele junge Kätzchen und lassen die dann aussetzen/einschläfern>>>>

Das geht noch schlimmer. Auf dem Dorf ist es Gang und Gebe, dass Kätzchen ertränkt werden. Manche klatschen sie sogar mit voller Wucht an die Wand. Einfach nur furchtbar... Dann frage ich mich immer, warum die Leute die 80 € für die Kastration nicht in die Hand nehmen können.

Meine ehemaligen Vermieter hatten sogenannte Hofkatzen, die also nur draußen waren. Irgendwann entwickelte sich ein richtiges Bordell. Die Nachbarskater kamen jede Nacht vorbei. Und die Miezen wurden immer mal wieder schwanger. Das hat mich so geärgert, dass sie in ihre vielen Kinder und Enkelkinder ihre üppige Rente (und die ist wirklich üppig) gesteckt haben und nicht mal einmalig in ihre Miezen.

Wenn jemand Kätzchen haben will und er sie unterbringen kann, ist das in Ordnung. Aber wenn dem Halter egal ist, dass zwei Mal im Jahr jeweils mind. 3 Kätzchen zur Welt kommen und die dann so gut wie keine Überlebenschancen haben, finde ich das einfach nur grausam.

Beitrag von dina131283 29.10.10 - 09:08 Uhr

Mit den Bauern kann ich nur zustimmen!

Ich kenne einen Hof flüchtig bei dem erst im Sommer ein Wurf weggeschafft wurde, weil die andere Katze auch geworfen hatte.

Sie hätten demnach 11/12 Babys gehabt :-[

Aber da redet man gegen Wände. Die alten Bauern haben das so drin und geben es fleißig an ihre Abkömmlinge weiter :-(

Beitrag von kimchayenne 28.10.10 - 08:15 Uhr

Hallo,
es gibt genug katzen die in Tierheimen oder Katzenauffangstationen sitzen und auf ein neues zuhause warten.Wenn man sich mal die Popülation der Katzen ausschaut kann es einfach nicht sein das die Tiere unkastriert draussen rumlaufen und sich fröhlich weitervermehren.Viele dieser Tiere bekommen keine tierärztliche Versorgung usw.Sie sind einfach da und fertig.Wenn ich mir Tiere anschaffe habe ich auch die Verantwortung für diese Tiere und zwar ein leben lang,diese Verantwortung übernehmen aber die meisten nicht,dann werden die Katzen verschenkt(hauptsache man ist sie selber los) und alles was danach kommt interessiert einen nicht mehr.In meinen Augen ist das Verantwortungslos,ganz davon abgesehen was alles passieren kann wenn einen Katze sehr jung gedeckt wird udn von den Kosten die eine verantwortungsvolle Kittenaufzucht mit sich bringt mal garnicht zu reden,da machen sich viele leider vorher keine Gedanken drüber,ist ja so süß und einfach mal Kitten zu haben.
Mein Nachbar hatte letztes Jahr um diese Zeit 13 Katzen,sie bekommen Futter hingestellt und das war es,inzwischen sind es 29 Katzen,alle nicht kastriert und wenn eine krank ist interessiert ihn das auch nicht,die Katzen sind verfloht,haben MIlben,tränende Augen usw. alle die ich zu fassen bekomme behandel ich,habe da nie einen Cent für gesehen udn ich sehe es nicht mehr ein,ich bin hilfsbereit usw. wäre völlig okay wenn er mir meine UNkosten erstatten würde,dass sieht er aber nicht ein,den Katzen geht es ja sooo gut bei ihm #augen
Jetzt reicht es mir aber,auch ich bin nicht die Wohlfahrt,ich habe mich jetzt mit dem Tierschutzverein abgesprochen udn die Katzen werden jetzt eingefangen,ein Teil wird kastriert und wieder hergebracht die anderen werden vermittelt nachdem sie kastriert wurden.
Fazit es gibt genug Katzen die nicht richtig versorgt werden,da müssen nicht immernoch mehr produziert werden,das wird in der Schweiz sicherlich nicht anders sein als in Deutschland.
LG KImchayenne

Beitrag von alkesh 28.10.10 - 09:56 Uhr

Ich weiß nicht wie es in der Schweiz ist, aber hier werden Katzen (und andere Tiere) in Tierheimen nicht eingeschläfert nach einer bestimmten Zeit!

Gerade was Katzen angeht platzt eigentlich jedes Tierheim aus den Nähten!

Dazu gesellen sich jedes Frühjahr auf's neue die Bauernhofkatzen. Es gibt wohl nur wenige Bauern die ihre Katzen kastrieren. Für die sind das Nutztiere, werden auf dem Hof geduldet um Nager zu jagen.

Ich weiß nicht was besser ist, Katzenwelpen totschlagen oder sie ein Leben lang ins Tierheim stecken #gruebel

Dazu kommt dann noch, das sich so viele überhaupt keine Gedanken um mögliche Komplikationen machen. Da werden Katzen bei ihrer ersten Rolligkeit gedeckt - die meisten Katzen sind zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal ausgewachsen - wie soll denn das funktionieren?

Ja, wir haben hier definitiv zu viele Katzen - hier in der Region ist es so das die Tierheime herrenlose Katzen einfangen, kastrieren und wieder aussetzen, weil sie sie gar nicht mehr unterbringen können!

LG

Beitrag von hoeppy 28.10.10 - 10:24 Uhr

Wobei es für Bauernhofkatzen ja geradezu "Luxus" ist, wenn sie in einem Tierheim landen. Hier werden sie wenigstens eingermaßen versorgt.. Zumindest unser TH ist soweit gut.

Auf dem Bauernhof haben sie ein trauriges Leben wo sie nicht mehr wert sind als die Mäuse, die sie fangen sollen...

LG Mona

Beitrag von alkesh 28.10.10 - 10:38 Uhr

Da bin ich mir gar nicht so sicher, sie kennen es doch nicht anders.
Sie werden als Raubtier geboren, folgen ihren Instinkten und wissen gar nicht wie es ist bei einem Menschen auf der Couch zu liegen und beschmust zu werden.

LG

Beitrag von hoeppy 28.10.10 - 10:54 Uhr

Das stimmt nun auch wieder. Wobei die hier in unserer Nachbarschaft nicht "wild" sind sondern geradezu nach Liebe und Streicheleinheiten schreien.

Aber die ganz kleinen sind extrem scheu.

Am liebsten würde ich alle mit heim nehmen. Doch da ich Asthma habe und sich bei mir im laufe der Zeit ne Allergie eingeschlichen hat geht das leider nicht.

Aber mal was anderes falls Du Dich auskennst:

Wenn ich mit normalen Katzen zusammen bin, dann tränen meine Augen, ich muss häufig niesen und muss viel Husten (Asthma).
Wenn ich jedoch meinen besten Freund besuche, der norwegische Waldkatzen hat, dann machen die mir gar nichts aus.
Vielleicht wäre das ja die Rasse für mich?

Woran könnte das liegen?

LG Mona

Beitrag von alkesh 28.10.10 - 11:48 Uhr

Es gibt durchaus Rassenunterschiede, ich hab das bei Kaninchen und Pferden auch, von Rasse zu Rasse verschieden.
Eine Freundin reagiert nur auf Siam und deren Kreuzungen...

Dennoch würde ich es nicht drauf ankommen lassen, Allergiker entwickeln einfach schneller eine Allergie als andere Menschen!
Ich hätt viel zu viel Angst das ich im laufe der Jahre eine Allergie entwickle und dann ein geliebtes Tier abgeben muss oder aber noch viele Jahre Medikamente nehmen muss.

LG

Beitrag von hoeppy 28.10.10 - 10:19 Uhr

Hallo,

ich denke das ist zum Teil davon abhängig, WO Du schaust.
In den Städten gibt es vielleicht nicht so viele Freilauf-Katzen wie auf dem Land. Dafür sind dort die Tierheime überfüllt.
Es scheint immer noch einige Menschen zu geben, die die Tiere wenigstens dort abgeben wenn sie sie nicht mehr wollen.

Aber schauen wir doch mal im ländlichen Bereich. Dort lebe ich. Und ich bin schon sehr oft umgezogen, daher ist es nicht nur in einem Ort so schlimm.

Im Ort meiner Kindheit ist es "normal", dass Bauern viele Katzen haben. Diese sind in 99% der Fälle unkastriert. Folglich vermehren sie sich ohne Ende.
Um die Jungtiere wird sich nicht gekümmert. Die sind halt einfach da.
Den Tierarzt und alles damit verbundene lernen sie niemals kennen.
Du findest hier kleine süße Kätzchen mit vereiterten Augen und Nasen.
Hier gab es schon Katzen denen von Kindern viel Leid angetan war (einer Katze wurde mit nem Stift das Auge rausgepuhlt) und niemand kümmert sich darum. Das Kind damals hat sogar selbst erzählt was es gemacht hat-und niemand hat es gejuckt.

Eine Frau aus dem Ort hat jetzt angefangen diese Katzen zu Füttern. Dann hat sie eine nach der anderen Kastrieren lassen. Dem Bauern war es recht, bzw. es hat ihn nicht gestört. So sind es eben ein Paar Mäuler weniger zu stopfen.

Im anderen Ort in dem ich gewohnt habe gibt es ein Gebiet in dem mindestens 100 Freilaufkatzen sind. Die gehören niemandem. Das Tierheim kann sie auch nicht aufnehmen. Also kümmern sich einige Anwohner darum dass sie wenigstens Futter haben. Kastriert wurden sie. Da war jemand vom Tierheim da und hat sie kastrieren lassen.

Hier wird auch niemand der eine Katze haben will Geld dafür ausgeben bei den Anschaffungskosten, denn Du findest ja Jungtiere ohne Ende.
Die kleinen werden meist viel zu früh von der Mutter getrennt und über kostenlose Zeitungsannoncen verschenkt.
Nur jemand der eine Rassenkatze will gibt in der Anschaffung Geld aus.

Wenn Du dann so ein kleines Würmchen aufnimmst weil es sonst irgendwie anders weg gebracht wird, dann hast Du meistens ein kleines ungeimpftes Wesen, die schon Krankheiten wie DEN Katzenschnupfen von der Mutter geerbt hat. Denn die Mutter ist ja auch nicht geimpft.
Da kann man dann schauen das man das einigermaßen wieder hin bekommt.
Ein solches Kätzchen hatte ich einmal.

Um Deine Frage konkret zu beantworten-JA-wir haben zu viele Katzen um die sich keiner kümmert.
Bei Waren bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Das trifft bei Rassetieren zu.
Bei normalen Hauskatzen gibt es ein so großes Angebot, dass sie keinem was wert sind. Deshalb sind sie auch immer zu verschenken.

Ich weiß nicht ob es in ganz Deutschland so ist, aber hier in unserer Gegend (Franken) ist es leider so.

Traurig das alles hier zu schreiben, aber es ist einfach so.

LG Mona

Beitrag von taricha 28.10.10 - 10:22 Uhr

Hallo,

als wir vergangenen Herbst unseren zweiten Kater aus dem Tierheim geholt haben, waren dort sage und schreibe über 150 junge Katzen - neben den ohnehin 60-70 älteren Katzen, die dort schon länger nach einem neuen Zuhause gesucht haben. Die Kätzchen waren entweder Fundtiere oder ungewollte Würfe, die im Tierheim "entsorgt" wurden.

Ich denke, diese Zahlen sprechen für sich. Ich bin also uneingeschränkte Befürworterin der Kastration aller freilaufenden katzen!

LG
taricha

Beitrag von vero89 28.10.10 - 13:35 Uhr

hallo ;)

also bei mir war es so das wir gesagt hatten unsere katze darf einmal werfen bevor sie kastriert wird...dieses hat sie dann auch getan ;)
hab ihr auch einen anschiss bekommen xD ohne ende da sie selber noch nicht mal ein jahr alt war....
wir konnten aber unsere katzenjungen alle super vermitteln hatten insgesamt 6 stück....
2 haben eine arbeitskollegin genommen 1 mein bruder 2 meine eltern und eine haben wir behalten...nur da die mutter überfahren worden ist....haben wir von meinen eltern eine wieder bekommen...da ich mir sehnlichst eine 2te gewünscht hatte!!!!!

ich bin zuvor auch hier in der umgebung fast jedes tierheim ect abgefahren (bevor ich die von meinen eltern wieder bekommen hab) und hab dort eine gesucht.....nur die entsprach nicht meinen vorstellungen ;) da ich gerne eine gahbt hätte mit dem ziemlich gleichen alter wie unsere war...
muss dazu sagen das es auch kaum junge kätzchen gab eher ältere....

also es kommt immer drauf an wo man wohnt denk ich...

wir haben auch nicht nochmal vor eine unserer katzen werfen zu lassen...werden beide kastirert sobald sie das alter dafür erreicht haben und wenn sie dann rausgehen wollen dürfen sie das (bisher sind es reine wohnungskatzen bzw gehen nur mit uns raus wenn wir kurz müll rausbringen)

lg

Beitrag von sneakypie 28.10.10 - 13:51 Uhr

Ich schätze, Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem es zuviele Katzen gibt. Hier ist der Tierschutzgedanke einfach nur weiter entwickelt als anderswo.

Gruß
Sneak

Beitrag von unilein 28.10.10 - 18:03 Uhr

Also wenn du "Internetantworten aus Deutschland" mit "Antworten von Freunden aus der Schweiz" vergleichst, dann glaubst du, der Unterschied in den Antworten ließe sich durch den Unterschied Deutschland/Schweiz erklären? Das glaube ich nicht. Ich denke, der Unterschied liegt an dem Medium.

Eine Comunity im Internet besteht ja aus vielen gleich bleibenden und wenigen wechselnden Usern. Wenn eine bestimmte Frage dort häufig diskutiert wird, wird sich früher oder später die logischste Antwort unter allen Stammusern durchsetzen. Da jemand mit einer anderen Antwort, die von ihm als richtig empfunden wird aber nicht logisch begründbar ist, keine Argumente hat, um seine Antwort gegenüber der logischen Antwort zu verteidigen. Diese Person wird ihre Meinung entweder der logischen Antwort anpassen, die Comunity verlassen oder seine Meinung nicht mehr äußern, um nicht dauernd anzuecken.

Stellt man die gleiche Frage in einem Kreis von Personen, die nie über dieses Thema diskutiert, wird jeder zunächst seine persönliche gefühlt richtige Antwort geben. Der Prozess, dass viele Menschen gemeinsam über ihre jeweiligen Antworten diskutieren und sich dann die logischste durchsetzt, hat in diesem Personenkreis noch nicht stattgefunden. Also kann die Antwort, die man am häufigsten bekommt, in diesem Kreis von der logischen Antwort der Internetplattform total abweichen. Vor allem, wenn es sich wie in deinem Fall um eine Frage handelt, wo Bauchgefühl und Logik sehr weit auseinander liegen. Der Bauch sagt, dass junge Katzen niedlich ist und es schön ist, sie um sich zu haben. Die Logik sagt aber, dass man durch das Produzieren von Babykatzen Katzenelend fördert.

Ich möchte wetten, wenn du nun deine "Studie" in einem Schweizer Internetforum (zum Thema Katzen) und in einer Deutschen Freundesgruppe fortsetzt, wirst du feststellen, dass die Deutschen in diesem Fall für die niedlichen Katzen sind und die Schweizer dagegen.

Beitrag von kendra.26 28.10.10 - 20:33 Uhr

Hallo,

ich denke, es kommt immer auf den Halter an.

Wenn eine verantwortungsvolle Person, das Ziel verfolgt, mal

Jungkatzen zu haben, finde ich das nicht schlimm, wenn sie dann noch geeignete Abnehmer hat, umso besser.
Schliesslich lässt man bewusst neues Leben in die Welt setzen und dann sollte man sicherstellen, dass es den Tieren auch später mal gut geht, wenn man sie nicht alle behalten kann.

Leider denken nicht alle so :-( Wie man an den überfüllten Tierheimen ja sehen kann.

Ich denke Deutschland hat kein Problem mit den vielen Katzen, eher mit dem verantwortunglosen Verhalten der Leute!!

Mir würde es nie in den Sinn kommen, Katzenbabys in die Welt setzen zu lassen, nur weil ich sie süss finde.

Ein Tierleben scheint vielen leider nicht viel Wert zu sein, ich sage nur typisch Mensch, sieht sich immer als was höher Wertiges :-[

LG Jasmin

Beitrag von sternenzaehlerin 29.10.10 - 07:21 Uhr

Hallo,

du musst mal deine VK ändern. Da steht nämlich dass du in Deutschland wohnst nicht in der Schweiz!

Beitrag von germany 29.10.10 - 10:31 Uhr

Hallo,

ja bei uns ist das ein Problem. In den Tierheimen sitzen tausende von Katzen und auch in sämtlichen Tieranzeigern sind Kätzchen zu verschenken. In einer Nachbarstadt ist seit letztem MOnat kastrationspflicht für freilaufende Katzen, weil die millionen von neu "produzierten" Katzen jährlich einfacjh keinen Platz mehr in den Tierheimen haben und man nicht weiß wo das noch hinführen soll.


lG germany