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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von -mama20- 27.10.10 - 22:09 Uhr

Abend Ihr lieben#wink

Und zwar bin ich 35 ssw. und habe erfahren das ich ein sehr großen Jungen bekomme...geschätz 4400gramm und er einen großen Kopf habe soll(hat er von mir;-) ) und da habe ich mir so meine Gedanken wegen einen Wunschkaiserschnitt gemacht (HebAMME hats auuch emfohlen)
den habe auch schlechtes Bindegewebe werde also auch sehr reißen etc....

Was dennkt Ihr in meiner Situation?
Klar muss ich es selber wissen aber was würdet ihr machen?

Danke schon mal für eure Antworten

Anne 35 ssw

Beitrag von mamamaus90 27.10.10 - 22:14 Uhr

Für mich stand eigentlich schon immer fest, dass ich einen Wunschkaiserschnitt haben möchte. Einfach aus dem Grund, weil ich mich damit sicherer fühle, als mit einer spontanen Geburt.
Ich habe schon so viele Geburtsberichte gelesen oder auch von Bekannten gehört, was bei einer normalen Geburt alles schief gehen kann. Von Herztönen die plötzlich runtergehen, bis hin zum Geburtsstillstand! Von den Schmerzen und das alles reißt mal ganz abgesehen.

Natürlich kann es bei einem Kaiserschnitt immer sein, dass das Kind leichte Anpassungsschwierigkeiten bekommt, aber die sind nach ein paar Tagen, spätestens nach ein paar Wochen auch verschwunden.

Ich fühle mich einfach auf der sicheren Seite, wenn ich weiß, dass mein Engel (für den ich 2 Jahre gekämpft habe) innerhalb von wenigen Minuten und ohne Komplikationen auf der Welt ist!

Ich wünsche dir auf jedenfall, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst!

Lg, Meli #liebdrueck

Beitrag von vanny1980 27.10.10 - 22:26 Uhr

es muss wirklich JEDER selber wissen wie er, (bzw sie ;-)) ihr kind bekommt, aber nur weil man einen KS bekommt, heißt das nicht, dass es ohne komplikationen abläuft!!! #nono

trotzdem wünsche ich jeder mama, egal auf welchem weg sie es wird, ein schönes geburtserlebnis und ein gesundes kind! #herzlich

Beitrag von mamamaus90 27.10.10 - 22:33 Uhr

Natürlich kann es zu Komplikationen kommen, garkeine Frage! Nur weil ich einen KS möchte, würde ich ihn nicht schöner reden! Für mich sind die Risiken aber einfach besser abzuwägen, als bei einer normalen Geburt.

Die meisten Komplikationen bei einem KS tragen die Mütter. Entzündete Schnittstelle, lebenslanges Taubheitsgefühl, usw. und das Risiko nehme ich für meinen Sohn gerne in Kauf! :-)

Lg, Meli

Beitrag von gingerbun 27.10.10 - 22:48 Uhr

"Die meisten Komplikationen bei einem KS tragen die Mütter. Entzündete Schnittstelle, lebenslanges Taubheitsgefühl, usw. und das Risiko nehme ich für meinen Sohn gerne in Kauf!"
#rofl #rofl #rofl #rofl #rofl
Na Du bist ja bestens informiert. Vielleicht überlegst Du Dir mal warum eine natürliche Geburt von der Natur eingerichtet wurde. Hast Du schon mal was von Anpassungsschwierigkeiten nach einem KS gehört? Klingt nicht so. So selbstlos wie Du bist .. ach ne tolle Mutter.. *schrei*

Beitrag von erdbeerschnittchen 27.10.10 - 22:38 Uhr

Hallo,
deine Einstellung zum Thema KS ist ziemlich naiv.
Man merkt das du keine wirkliche Ahnung hast was du da erzählst.

Alleine schon die Schmerzen im nachhinein..
Dein Körper und deine Psyche brauchen viel länger um zu verstehen das das Kind plötzlich "weg" ist,weil es ja einfach heraus genommen wurde.
Die Narbe,die dir noch mindestens 2 Jahre danach Schmerzen wird.Dein Bauch der an dieser Stelle über der Narbe für immer hängt wenn du an einer Bindegewebsschäche leidest.Der Verlust deines Gefühles auf der Haut am UL rund um die Narbe.
Du bist zugedröhnt mit Valium und Co. nach der Geburt und wirst dich nicht mehr an alles erinnern können.Dein Kind das die ersten 30 Minuten seines Lebens nur bei fremden Menschen in einem Nebenraum auf dem Arm herumgereicht wird während du zitternd auf dem OP Tisch liegst weil dein Kreislauf von den Medis im Keller ist.. Und so weiter und so fort...

Ich kann verstehen das man Angst hat,aber es gibt 1000 andere Dinge vor denen ich mehr Angst hätte als vor eine natürlichen Geburt.
Du kannst dir ja sogar eine PDA legen lassen.
Und glaub mir das ein Riss nicht mal annähernd so weh tut wie die Schmerzen die du nach der OP haben wirst.

Glaube mir wenn ich dir sage das du dir unter einem Wunschkaiserschnitt etwas anderes vorstellst als es tatsächlich ist.

Trotzdem wünsche ich dir eine tolle Geburt.

Liebe Grüße

Beitrag von -mama20- 27.10.10 - 22:41 Uhr

Bitte nicht streiten...hat ja jeder andere Meinung aber ich danke euch dafür...ihr habt mir sehr weitergeholfen....werde es erstmal so probieren....danke und euch nen schönen abend.

#winke

Beitrag von mamamaus90 27.10.10 - 23:00 Uhr

Ich habe nichts gegen spontane Geburten, genauso wenig wie gegen Kaiserschnitte. Ich akzeptiere jede werdende Mutter, egal wofür sie sich entscheidet! Vielleicht solltest du auch damit anfangen! ;-)

Ich weiß was für Schmerzen auf mich zukommen werden! Ich stelle mir das nicht so einfach vor, wie es hier vielleicht rüberkam! Natürlich weiß ich, dass ich danach nicht so fit sein werde, wie nach einer normalen Geburt!
Ich hatte vor 1 1/2 Jahren bereits eine andere OP und die Schmerzen davon merke ich bis heute auch noch teilweise! Also kann ich mir ganz gut vorstellen, wie die Narbe evtl. noch Jahre später weh tun kann! Außerdem muss das nicht der Fall sein! Ich kenne auch Leute, die nach einem halben Jahr nichts mehr gemerkt haben! Bei denen der Bauch genauso straff wie vorher ist!
Aber auch wenn der Bauch hinterher schlaff bleiben sollte, dann lebe ich eben damit! Das kann bei einer normalen Geburt übrigens auch passieren!

Und wer hat dir denn den Quatsch mit Valium erzählt? Wenn man im Vorfeld sagt, dass man das Kind stillen möchte, dann werden einem nur geringe Mengen an Schmerzmitteln gegeben, so dass man es gerade noch aushält! Und Valium wird da ganz bestimmt nicht gegeben!

Außerdem würde mein Kind nach der Geburt nicht rumgereicht werden, sondern mit meinem Mann kuscheln, während ich noch eine halbe Stunde zugenäht werden würde. Mein Mann wäre bis zur Geburt im OP und würde danach mit dem Kleinen in ein Nebenzimmer gehen! Diesbezüglich habe ich mich schon bestens informiert!

Und warum sollte mein Kreislauf von irgendwelchen Medikamenten in den Keller gehen? Ich würde doch lediglich eine PDA bekommen (dieselbe, die auch auch bei einer spontanen Geburt bekommen könnte). Natürlich kann es sein, dass mir davon schlecht wird oder sonst was. Aber dann liege ich dabei doch lieber auf dem OP-Tisch, als wenn mir im Kreissaal davon schlecht wird.

Ich habe keine Angst vor den Schmerzen, ich würde sogar behaupten die Schmerzen nach einem Kaiserschnitt sind höher! Mir geht es darum, dass ich so genau weiß, wie die Geburt ablaufen wird. Ich fühle mich so einfach sicherer!

Aber wie gesagt, jeder hat da seine andere Meinung!

Lg, Meli

Beitrag von erdbeerschnittchen 27.10.10 - 23:10 Uhr

Hallo,

der "Quatsch mit Valium" habe ich mir nicht erzählen lassen,sondern ich habe es bereits hinter mir.
Ich habe sowohl einen Kaiserschnitt,als auch eine natürliche Geburt erlebt.

"Außerdem würde mein Kind nach der Geburt nicht rumgereicht werden, sondern mit meinem Mann kuscheln, während ich noch eine halbe Stunde zugenäht werden würd"

Glaub mir,du sprichst von Dingen von denen du einfach keine Ahnung hast.

Es ist als würde ich mich mit einem Blinden über Farben unterhalten.

>>Aber wie gesagt, jeder hat da seine andere Meinung!<<

Falsch!Ich habe nicht die Meinung,sondern das Wissen das du noch nicht besitzt!

Aber da wären wir wieder hier:

Es ist als würde ich mich mit einem Blinden über Farben unterhalten.

Lassen wir es also!

lg,und schönen Abend noch

Beitrag von mamamaus90 27.10.10 - 23:25 Uhr

Mag sein, dass du vielleicht Valium bekommen hast. Ich persönlich würde mich da sowas von quer stellen! Wenn ich stillen möchte, dann würde ich so ein Zeug niemals nehmen, egal wie die Schmerzen hinterher sind!

Und wie ich bereits geschrieben habe, habe ich mich schon wegen des Kaiserschnittes genau informiert! In dem Krankenhaus, in dem ich entbinden möchte, wird dies so gehandhabt! Da bekommt der Papa das Kind und nicht sonst irgendjemand! Wenn es bei dir nicht so war, tut es mir leid.

Lg, Meli

Beitrag von erdbeerschnittchen 28.10.10 - 00:02 Uhr

Hallo,

du kannst mir von mir aus noch 1000 Mal erzählen das du dich "informiert" hast.

Glaub mir du hast absolut keine Ahnung was auf dich zukommt.

"Da bekommt der Papa das Kind und nicht sonst irgendjemand"

Der Papa bekommt das Kind nicht sofort,weil mit deinem Kind erstmal spezielle Untersuchungen gemacht werden müssen bzgl. der eventuellen Anpassungsschwierigkeiten etc. pp.

Die hättest du so in dem Umfang nicht bei einer normalen Entbindung.

Da wird höchstens der Apgar Wert gemessen.Größe,Gewicht..usw..
Ist ja auch ganz normal.
Und dann erstmal schön mit Mama und Papa kuscheln,und den Duft von Mamas Haut einatmen während man sich erstmal ein bisschen von der Geburt erholt um dann endlich an Mamas Brüsten zu trinken.Ohne grelle OP Lichter,ohne den ganzen Stress..

Aber das hat dir das KH deines Vertrauens wahrscheinlich auch schon erzählt.

Was denkst du denn was du an Schmerzmitteln bekommen wirst wenn man dir bei vollem Bewusstsein den Bauch aufschneidet?

Eine Paracetamol?

Beitrag von kristinhms 28.10.10 - 07:35 Uhr

Deine Einstellung stimmt aber auch nicht.

Mein Körper hat sofort wieder funktioniert, mein Kind hat die ersten 20 min mit seinem Vater verbracht, was ja nun nicht das schlechteste ist. nach 20 min habe ich ihn angelegt und gestillt.
Am gleichen abend war ich schon duschen und bereits am nächsten Morgen bei der Rückbildungsgymnastik.

Nach 4 Tagen war ich dann zu Hause.

Mein Sohn hatte gar keine Anpassungsschwierigkeiten.

Und die Narbe war bereits nach wenigen Monaten verschwunden, geschweige denn dass sie weh getan hätte.

Ich konnte zumindest besser sitzen etc als die Damen die einen Dammschnitt o.ä. hatten.


Also, deine Horrorvisionen können ----müssen aber nicht sein.


Jeder erlebt es eben anders.


Lg

Beitrag von gingerbun 27.10.10 - 22:41 Uhr

Super Einstellung !
Ich kann morgen auf die Strasse gehen und vom Bus überfahren werden. Ich geh aber dennoch raus.. Ist 'n Ding was?
Naja - Du wirst es wissen wie unkompliziert ein Kaiserschnitt ist. Ist ja immerhin nur eine OP. Die Wirkung auf das Baby sprechen wir grad gar nicht erst an..
Hau rein! Und immer dran denken: Sicher ist relativ!
Kopfschüttelnde Grüsse!
Britta

Beitrag von -mama20- 27.10.10 - 22:45 Uhr

meinst du mich?hab doch garnix böses über dich gesagt oder?

Beitrag von killbill 27.10.10 - 23:38 Uhr

Wenn ich sowas lese, platzt mir schon fast der Kragen.

Wo bekommt man eigentlich erzählt, dass ein WKS weniger Risiken mit sich bringt als eine normale Geburt?

Runtergehende Herztöne... Ja, das kommt bei einer normalen Geburt vor und ist nicht so ungewöhnlich. Für Notfälle gibt es eben auch den Notkaiserschnitt.

Mein reißt, genau. Und? Das sollte JEDER Frau vor einer Schwangerschaft schon klar sein. Eine Geburt ist doch kein Spaziergang, auch die Schwangerschaft doch schon nicht.

Wenn die Natur WKS vorgesehen hätte, hätte sie alle Frauen mit einem Reißverschluß ausgestattet.

Hast Du schon mal gesehen, wie so ein Baby aus dem Bauch gerissen wird? Wie kommst Du darauf, dass die meisten Risiken eines WKS die Mutter betreffen? Wer hat Dich eigentlich aufgeklärt?

WKS sollten endlich mal abgeschafft werden. Alleine wenn ich daran denke, wieviele Kosten dadurch den Krankenkassen gespart werden würden.

Beitrag von amalka. 27.10.10 - 23:42 Uhr

uf, spielen die nicht vorhandene SS-Hormone verrückt ?

#schock

Beitrag von killbill 27.10.10 - 23:45 Uhr

Ich denke, eher Deine Schwangerschaftshormone spielen verrückt. Oder Du bist auch so eine pressfaule, die auf Kosten der Allgemeinheit sich aufschlitzen lässt.

Naja, wahrscheinlich beides.

Gute Nacht :-p

Beitrag von julis8 27.10.10 - 23:47 Uhr



wks werden nicht von der kk übernommen, nur mal zur info

Beitrag von killbill 27.10.10 - 23:49 Uhr

Was soll das jetzt? Witz des Tages? Das weiß ja wohl jeder. Genauso wie man weiß, dass kein Arzt im K-Haus das WKS nennen wird sondern schon einen Grund finden wird, warum die arme Frau, die Angst hat zu reissen, dringend einen KS benötigt.

Beitrag von julis8 27.10.10 - 23:55 Uhr

ah ha. du scheinst die weisheit ja mit löffeln gefressen zu haben. Ich unterstelle keinem Arzt der professionell arbeitet, einer Frau einen WKS abrechnungstechnisch zu ermöglichen, nur weil sie angst zu reißen hat.

Beitrag von mamamaus90 27.10.10 - 23:58 Uhr

1. Verdienen die Ärzte an einem Kaiserschnitt wesentlich mehr, warum sie gerne der Krankenkasse einen Grund nennen werden!

2. Hier geht es doch garnicht ums "Reißen"! Lies dir meine Beiträge mal genauer durch! Mir geht es um die Risiken für mein Kind!

Lg, Meli

Beitrag von julis8 28.10.10 - 00:04 Uhr

1. Das weiß ich

2. Das war ein Beispiel. Du selbst kannst darüber entscheiden. Ich nehme mir kein persönliches Urteil darüber raus und finde solche Entscheidungen auch vollkommen ok.

Beitrag von mamamaus90 28.10.10 - 00:06 Uhr

Dann entschuldige ich mich, wenn ich dich falsch verstanden hatte! :-)

Wenn man wirklich nur Angst vorm reissen hat, dann bin ich auch gegen einen Kaiserschnitt. Denn die Narbe am Bauch kann theoretisch auch reissen! :-p

Beitrag von amalka. 27.10.10 - 23:50 Uhr

#cool

Beitrag von amalka. 27.10.10 - 23:49 Uhr

jo meine liebe, da man dich aus dem Forum nicht kennt, nehme ich deine Antwort locker...im Ss-forum kann man süße unterhaltung finden, gell ?

Also ich beruhige dich, ich bekomme einen KS aber in so einer Woche, dass da kein Arzt bereit ist, einer pressen zu lassen auch wenn ich es mir persönlich sehr wünschen würde#nanana