Hilfe, Elterngeld, Mutterschaftsgeld...:( (Arbeitslos seit kurzem)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von dreamgirl30 27.10.10 - 22:46 Uhr



Hallo ihr Lieben,

ich hoffe es kann mir hier jemand weiter helfen, wenn nicht werde ich mich morgen bei sämtlichen Ämtern durchtelefonieren.

Ich bin seit dem 24.05.2010 schwanger mit Zwillingen. Ende Juli tritt ich aus dem Arbeitsverhältnis aus (nach Jahren).
Nun beziehe ich Arbeitslosengeld. Das elterngeld habe ich mir jetzt schon selbst ausgerechnet, da ich jetzt schon voll die Panik habe....
Mutterschaftsgeld würde mir ab Januar zustehen. Aber steht mir Mutterschaftsgeld wirklich zu?
Die Frau vom Arbeitsamt sprach mir vor einiger Zeit auf den AB und meinte ab Januar würde mein Arbeitslosengeld eingestellt werden und ich würde Mutterschaftsgeld beziehen...?!!!

Nun habe ich Angst dass ich evtl. doch kein Mutterschaftsgeld bekommen werde und auch kein Arbeitslosengeld und ohne Geld da stehe.
Außerdem frage ich mich wie die Krankenkasse davon erfahren wird (also 4 Wochen vor Entbindung) und muss ich da auch ein Formular ausfüllen? Bekomme ich dann automatisch das Formular von der KK zugesendet?

Sorry wegen den vielen Fragen:( Ich habe echt voll Panik!

Kann ich Elterngeld 24 Monate nehmen (ich weiß dass ich dann nur die Hälfte bekomme) und mein Mann auch 2 Monate? Wie wird dann das Elterngeld berechnet? Wenn ich 24 Mon. nehme und er 2 Mon. mit zuhause bleibt?


Vielen lieben Dank schon mal.

LG Andrea

Beitrag von susannea 27.10.10 - 22:53 Uhr

Ja, du bekommst Mutterschaftsgeld in Höhe des ALGI!
DAzu gibst du den Zettel vom FA bei der KK ab.

Ja, du kannst Eltenrgeld so nehmen und dein Mann innerhalb der ersten 14 Monate auch zwei Monate.
Sein Elterngeld wird dann von seinem EInkommen berechnet, deines wie sonst auch von deinem!

Beitrag von dreamgirl30 27.10.10 - 23:00 Uhr



Supiiieee, danke für die schnelle Antwort:) Jetzt geht es mir gleich viel besser.
Muss ich den Zettel vom Frauenarzt verlangen für die KK?
Oder lieber ein Formular von der KK für Mutterschaftsgeld ausfüllen und den bei der KK abgeben?

Beitrag von susannea 27.10.10 - 23:02 Uhr

Den Zettel habe ich immer automatisch 7 Wochen vor der Geburt vom FA oder der Hebamme bekommen.

Beitrag von dreamgirl30 27.10.10 - 23:06 Uhr



OK supiieee, vielen vielen Lieben Dank, bist ein Schatz:)#liebdrueck

Beitrag von vwpassat 27.10.10 - 23:43 Uhr

"" Ich bin seit dem 24.05.2010 schwanger mit Zwillingen. Ende Juli tritt ich aus dem Arbeitsverhältnis aus (nach Jahren).
""

Warum das?

Du hättest Kündigungsschutz gehabt.

Beitrag von dreamgirl30 28.10.10 - 00:01 Uhr



Ich bin durch eine künstliche Befruchtung schwanger geworden, wußte es aber zu dem Zeitpunkt noch nicht. (24.05. ist der Punktionstag) . Hatte jahrelang in der Altenpflege gearbeitet. Bis sie meinten ich könnte super mit alten Menschen umgehen und sie würden eine Betreuungskraft suchen ganz dringen (also eine die mit den Bewohnern sich beschäftigt, Spiele macht usw. aber mit Dementen) und ich würde mehr Gehalt bekommen. Arbeitszeit war auch genial...
Ich dumme Pute hatte gleich zugesagt, denn ich war schon immer traurig dass wir in der Pflege so wenig Zeit für die BW hatten...also freutre ich mich auf den neuen Job, neue Herausforderung....Leider gefiel es mir dann doch nicht, kam mir so unterfordert vor, die Dementen Alten konnten eh nicht mehr viel mitmachen und immer wieder musste ich mir was neues einfallen lassen als Beschäftigung, doch fast keiner machte mit. Ich war tot unglücklich, weinte wenn ich Heim kam...rdete dann mit der PDL dass ich wieder meine alte Stelle zurück haben möchte in der Pflege, doch diese war an einen Schüler vergeben (klar, billige Arbeitskraft) dann wurde ich Wochen hingehalten denn mir wurde fest versprochen ich würde meine Stelle wieder zurück bekommen...leider war dem nicht so. In der Zeit bewarb ich mich auch noch in anderen Heimen und hatte 2 Angebote, also Kündigte ich. Dann aber musste ich ins KH wegen der überstimmulation durch die künstliche Befruchtung. Hatte 10kg Wasser im Bauch...so konnte ich mich auch nicht in den anderen Altersheimen vorstellen. Mein Arzt stellte mir dann noch zum Glück ein Atest aus, dass ich aus gesündheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kan..bla bla, sonst hätte ich auch noch 3 Monate Sperre vom Arbeitsamt bekommen...
Tja, ich besuche noch immer die Alten und letzten Samstag riefen mich meine Arbeitskolleginen an und wir waren alle Essen:)
Irgendwie lief alles schief.

Beitrag von silbermond65 28.10.10 - 09:44 Uhr

..Leider gefiel es mir dann doch nicht, kam mir so unterfordert vor, die Dementen Alten konnten eh nicht mehr viel mitmachen und immer wieder musste ich mir was neues einfallen lassen als Beschäftigung, doch fast keiner machte mit.

Du hast jahrelang als Altenpflegerin gearbeitet und wußtest nicht,wie Demenzkranke "drauf" sind?
Sorry,aber ich hab nur eine 1 jährige Ausbildung in der Richtung und einen Monat Praktikum im Altenheim ,aber weiß was "demenzkrank" bedeutet.
Da überlegt man sich doch vorher genau ,ob man dem gewachsen ist oder nicht.
Und kündigen ohne irgendwo was anderes FEST in Aussicht zu haben ist in der heutigen Zeit ja fast schon irrsinnig ,sorry.

Beitrag von dreamgirl30 28.10.10 - 10:02 Uhr



Du hast mich anscheind falsch verstanden. Bei mir auf der Staion waren fast nur Demenzkranke, natürlich kann ich mit denen umgehen sonst hätten die mir auch nicht die Stelle angeboten, aber es lag mir halt nicht...genauso wie es auch unterschiede zwischen Examinierte und Helfer auch gibt. Es gibt Examinierte, die bewegen ihren Arsch nicht und es gibt Hilfskräfte die schuften wie sonst was.
Tja mir fehlte der Stress, das rumrennen ect. Wie gesagt ich war unterfordert.
Klar war es schön mit den BW im Sommer raus, spazieren gehen, aber mir wurde es langweilig, wie gesagt ich war unterfordert.
Früher als Pflegekraft war ich lieber mal 30Min. länger in der Arbeit und bin noch durch die Zimmer und nahm mir Zeit um mit ihnen ein Wörtchen aus zu tauschen.
Es war auch blöd für mich, wenn mich jetzt dann eine BW bald sie auf die Toilette zu bringen oder irgendwie zu helfen und ich musste NEIN sagen, denn ich durfte nicht mehr, da ich nicht mehr in der Pflege war. (Klar habe ich manchmal heimlich mitgeholfen)...
und falls mir jemand unterstellen will dass ich nicht wüßte was Demenz od. sonstwas ist, da werde ich echt sauer.
Ich bin in der Pflege seit meinem 16.Lebensjahr und die Pflege war immer alles für mich.
Jeder schaut doch heutzutage auch aufs Geld und ich hatte in der Betreung mehr bekommen, hatte auch mehr Stunden. (Vor 2 Jahren hatte ich ein künstl. Hüftgelenk bekommen, auch daher hatte ich überlet evtl. wäre Betreuung besser..) Jeder der im dem Beruf tätig ist, weiß wie stressig es sein kann und man wird nicht jünger, keiner will sich in dem Beruf kaputt machen.... (Seit 15J. habe ich noch meinen Diabetes) aber nichts hat mich daran gehindert in der Pflege immer ein zu springen, Überstunden zu schieben ect.

Beitrag von silbermond65 28.10.10 - 10:32 Uhr

Du bist durch eine künstliche Befruchtung schwanger geworden,hättest also damit rechnen können,daß es geklappt hat.
Dann wäre doch der Job in der Betreuung ideal gewesen.Pflege hättest du doch eh nicht mehr lange machen könne,jedenfalls nicht das volle Programm.
Wäre es nicht besser gewesen,die Zähne zusammenzubeißen und die Zeit bis zum Mutterschutz durchzuhalten?
Eventuell kannst du ja später wieder in die Pflege zurück.Bis dahin hättest du ja erstmal Kündigungsschutz gehabt.

Beitrag von sternschnuppe215 29.10.10 - 20:54 Uhr

ich hab mich gestern deshalb bei pro Familia beraten erlassen...

Arbeitlosengeld wird leider nicht zum Verdienst der letzten 12 Monate hinzugerechnet ... hab ich auch nicht gewußt, daher behalte ich meinen Job lieber ....

das Mutterschutzgeld erhälst Du in Höhe Deines ALG 1 Geldes, aber nach der Schutzfrist gibts nix mehr, auch kein ALG 1, denn Du bist ja mit Neugeborenen nicht vermittlungsfähig


.. so meine Erkenntnis aus dem Gespräch

Beitrag von dreamgirl30 29.10.10 - 21:14 Uhr

Huhu, ich habe z.Z. diese Information erhalten:

Es kann gegebenenfalls zwischen Elterngeld und Arbeitslosengeld gewählt werden. Besteht sowohl Anspruch auf ALG als auch auf Elterngeld, kann entweder im Bezugszeitraum des Elterngeldes Arbeitslosengeld plus 300 Euro Elterngeld bezogen werden oder zunächst Elterngeld in Höhe von 67 Prozent des ausfallendens Einkommens und im Anschluss daran der Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend gemacht werden.

Weiter hilf vielleicht noch dieser Link: http://www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/finanzielle-leistun...

LG