Nach 3. FG Suche nach Ursachen (vorsicht lang)

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von sabisunshine 28.10.10 - 09:15 Uhr

Hallo

dachte eigentlich ich könnte dieses Forum irgendwann mal für immer meiden, aber leider muß ich mich heute schon wieder hier melden.
Mal kurz meine Geschichte:

Hab im Januar 07 meinen Sohn gesund geboren

dann im August 09 MA in der 10. SSW mit AS

dann im April 10 Windei in der 7. SSW mit natürlichem Abgang

jetzt vor 3 Tagen nach positivem Test bei NMT+1 bei NMT +3 Einsetzten der Blutung.

War am Dienstag beim Arzt (da hatte ich nur Schmierblutungen) er hat HCG Wert abgenommen. Ergebnis bekomm ich morgen.

Weiß aber, dass das keine intakte Schwangerschaft mehr ist. Alle Anzeichen sind auch weg.

Bin auch nicht so traurig, eher enttäuscht und wütend.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mich auf die Suche nach der Ursache machen werde. Die ganze Zeit war ich mir darüber etwas unschlüssig.
Gerinnungstest wurde nach der 2. FG schon gemacht. Da ist alles in Ordnung.

Werde jetzt morgen mal einen Hormoncheck veranlassen. Denke, dass einiges bei mir für eine GKS spricht. Das wäre ja noch o.k und vorallem behandelbar.

Jetzt meine Fragen:

kann er schon das erste Mal Blut abnehmen für die Östrogene der 1.ZH selbst wenn evtl. noch etwas HCG im Blut ist (was ich eigentlich nicht glaub)?

Hat jemand schonmal von einem Syndrom gehört, bei dem es nach zu starkem Ausscharben, zu Problemen einer erneuten SS kommt?
Davon hat mir eine Bekannte erzählt.
Wurde nämlich bei meinem Sohn und bei der 1. FG sofort ss und nach der AS klappt es nicht mehr bzw nistet sich nicht richtig ein.

Danke für die Geduld beim Lesen und die hoffentlich vielen Antworten
LG sabisunshine

Beitrag von jwoj 28.10.10 - 09:35 Uhr

Ich kann dir ja mal von meinem Termin gestern berichten. Ich habe dieses Jahr auch schon zwei Fehlgeburten hinter mir und habe mich deswegen im Heidelberger Kinderwunschzentrum in der Frauenklinik zur habituellen Abortsprechstunde angemeldet. Nach drei Fehlgeburten wirst du dort ohnehin standardmäßig vom FA überwiesen.

Die Oberärztin hat mir erklärt, dass ein Bluttest direkt nach der FG überhaupt keinen Sinn macht. Du darfst jetzt zwei Monate nicht schwanger werden und dann werden die notwendigen Tests gestartet. Ich muss noch einen zusätzlichen Monat abwarten, weil ich diesen Monat Utrogest nehme. Sollte ich schwanger werden, werde ich gleich von der Klinik betreut. Sollte ich nicht schwanger sein, muss ich den nächsten Zyklus noch abwarten und im übernächsten werden dann die Tests gestartet.

Ein Kiwu-Arzt in Karlsruhe hat mir direkt nach der FG (Anfang September, Ende August war die Fehlgeburt) Blut abgenommen und daraufhin gemeint, es wäre alles in bester Ordnung. Mir kam das komisch vor. Deswegen habe ich mich an die Spezialisten in HD gewandt. Und tatächlich meinte die Ärztin eben, dass die Ergebnisse für die Katz sind. Können nicht verwertet werden.
Nicht nur das hcg verfälscht die Werte, sondern alle Hormone insgesamt nehmen einen anderen Wert bei einer Schwangerschaft ein. Du kannst also nicht davon ausgehen, dass die Werte im Normalbereich liegen, nur weil das hcg aus dem Blut heraus ist.

Mein Plan sieht jetzt so aus:
Ich muss im übernächsten Zyklus zwischen dem 2. und dem 5. Zyklustag zur Blutabnahme um die basalen Hormonwerte zu bestimmen und zu überprüfen ob eine immunologische Abwehrschwäche vorliegt.
Danach muss ich wieder am 19. und am 23. Zyklustag zur Blutabnahme um alle Hormonwerte der Lutealphase zu bestimmen (darüber wird auch ermittelt, ob eine GKS vorliegt).
Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, gibt es einen Therapieplan.

Sollte ich allerdings vorher schwanger werden, werden ebenfalls ein paar Hormonchecks durchgeführt (und ein bisschen improvisiert meinte die Ärztin), um einer weiteren Fehlgeburt vorzubeugen.

Ich habe übrigens ebenfalls schon eine Tochter.

Das die Gebärmutter nach einer AS beschädigt sein kann ist richtig. Dafür wird im Kinderwunschzentraum eine Gebärmutterspiegelung durchgeführt (4. - 10. Zyklustag). Das würdes du dadurch erfahren.

Solltet ihr noch keine Chromosomenanalyse gemacht haben, wird dies ebenfalls im Kinderwunschzentrum vorgenommen.

Falls du in der Nähe von Heidelberg wohnst - oder es noch einigermaßen erreichbar ist von dir aus, kann ich dir dieses Kinderwunschzentrum und die Spezialärzte für habituelle Aborte nur empfehlen!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

Viele Grüße!#winke

Beitrag von emily.und.trine 28.10.10 - 13:30 Uhr

hallo!

wir hatten gestern unseren ersten termin in einer KIWU klinik. ich hatte dieses jahr zwei FGten und deswegen sind wir dahin gefahren. ich habe im juli eine AS mit BS bekommen und bin 6wochen danach wieder schwanger geworden, ich habe es dann in der 8ssw verloren...
ich wurde sehr "gut" ausgeschabt, nach der OP habe ich nicht einen tropfen blut verloren!


gestern beim termin wurde folgenes gemacht: ich war ZT3 somit hat er einen US gemacht und blutabgenommen, habe dann nasenspray mit hormonen bekommen, 30min. wirken lassen und wieder blutabnahmen! wir sollen zum humangenetik und HLA . ich habe am 3.11 ein termin zum echovist. mein mann soll sperma abgeben.
so geht es bei uns die nächsten wochen weiter...

glg und eine #kerze für deine sternchen!