Pekip von Kk übvernommen? Welche KK?

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Beitrag von littlequeen 28.10.10 - 09:58 Uhr

Hallo, ich habe gehört das einige Krankenkassen Pekip übernehmen entweder ganz oder teilweise. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Und welche KK sind das? Unser Kursleitung vom Pekip erzählte das es immer weider Eltern gibt die davon berichten, konnte nur leider keine Krankenkasse nennen, könnt ihr mir helfen?

und gibt es das auch beim babyschwimmen?

Lg littlequeen

Beitrag von jerk 28.10.10 - 10:29 Uhr

Hallo,

ich möchte Dir ja nicht auf die Füße treten, aaaaber

Ich arbeite im Gesundheitswesen. Seit Jahren werden wichtige Therapien, Medikamente, teilweise sogar Operationen von den KRANKENkassen nicht mehr bezahlt. Viele Patienten müssen tief in die Tasche greifen, um ihre Beschwerden zu lindern.

Halb Deutschland regt sich noch immer über die Praxisgebühr auf, die Beitragserhöhung hat auch nicht gerade Applaus geerntet.

Und jetzt wollen Mütter, daß die Kinderbespaßung von den Krankenkassen bezahlt wird? Wo soll das enden, soll die Krankenkasse später auch den Fußballverein bezahlen? 1.FC-AOK klingt ja auch nicht so schlecht.

lg
jerk

Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 10:33 Uhr

#pro

Beitrag von bluemotion 28.10.10 - 10:43 Uhr

Bin ganz deiner Meinung!!!

Ist einem doch schon viel bezahlt worden....Medikamente in der SS, Vorbereitungskurs und Rückbildungskurs.....

Ein Kind kosten einem auch irgendwann mal selbst etwas!!!

Kann darüber auch nur den Kopf schütteln!

Dann ist es auch kein wunder wenn die Beiträge in utopische Himmelssphären schweben!

LG

Beitrag von incredible-baby1979 28.10.10 - 10:58 Uhr

Hallo,

stimme dir voll und ganz zu. Musste beim Lesen des Ausgangs-Threads äußerst schmunzeln.
Auf welche Ideen manche Menschen kommen #klatsch.

LG,
incredible mit Julian (heute 19 Monate)#verliebt

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:03 Uhr

Moment mal... Müsste Dir als KRANKENkassen-Mitarbeiterin nicht auch ureigenst an Prävention gelegen sein, die ja bekanntlich billiger ist als die spätere Heilung von Problemen?
In unserem Pekipkurs haben viele der Mütter Dinge gelernt, die sie sonst ganz anders gemacht hätten und die unter Umständen zu Haltungsschäden bei Kindern führen könnten.
Babyschwimmen und Sonstiges habe ich nicht mitgemacht, aber sicher gibt es auch dort Aspekte, die Fehlentwicklungen vermeiden helfen.

Ich habe bei meiner Kasse gar nicht erst nachgefragt ob sie dazuzahlen, weil ich es für selbstverständlich halte, meinem Kind solche Kurse zugute kommen zu lassen und dafür mein Geld aufwende (auch wenn wir kaum über die Runden kommen).

Aber pauschal zu sagen, dass es sich bei solchen Kursen um "Kinderbespaßung" handelt...
Gerade Du solltest es besser wissen.

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:05 Uhr

Okay, verlesen - nicht Krankenkassen-Mitarbeiterin, aber immerhin Gesundheitswesen... Auch dann sollte man das wissen.

Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 11:14 Uhr

Dann sollte man in Zukunft versuchen die Klamotten der Kinder von der Krankenkasse bezuschussen zu lassen, denn wenn ein Kind warm genug angezogen ist bei kaltem Wetter, dann beuge ich ja einer Erkältung/Grippe o.ä. vor.

Ne, jetzt mal im Ernst! Ich möchte hier auch keinem zu nahe treten und schon gar nicht Streit aufkommen lassen, aber irgendwo muss doch auch mal eine Grenze gezogen werden.

Ich kenne keine einzige Mutter, die dank Pekip Haltungsschäden vom Kind fernhalten konnte oder so.

Klar gibt es genug Berichte, dass Babyschwimmen gesundheitlich und entwicklungstechnisch super ist, aber das heißt im Umkehrschluss ja nicht, dass Kinder, die das nicht machen, schlechter entwickelt sind oder krank werden.

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:17 Uhr

Nein, das behaupte ich ja auch nicht.
Aber dann dürfte präventiv gar nix mehr bezahlt werden (Beispiele siehe mein Beitrag weiter unten).
Ob ich Rückenschäden kriege, weil ich keinen Rückenkurs mache ist doch auch nicht gesagt.
Wo ist denn da die Grenze?

Beitrag von jerk 28.10.10 - 11:27 Uhr

Hallo,

zum einen sind PEKIP-Leiterinnen KEINE ausgebildeten Physiotherapeuten oder ähnliches, das ist bei den meisten KK die Grundlage einer Kostenübernahme.

Ich wollte hier nur deutlich machen, daß das Gesundheitssystem im Sterbebett liegt.
Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Kaum eine Kasse übernimmt die Kosten einer Hippotherapie. Diese wird eingesetzt bei Halbseitenlähmung, also bei Patienten die eine enorme Einschränkung in ihrem normalen Alltag haben. Diese Patienten gehen in Eigenleistung, um ein halbwegs "normales" und schmerzfreies Leben führen zu können.

Jedes Jahr streichen die Krankenkassen gute und wichtige Therapien und Medikamente aus dem Leistungskatalog um Kosten einzusparen.

Rein prophylaktisch jedem Kind diese Kurse zu bezahlen ist nicht möglich.

lg
jerk







Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:42 Uhr

Es ist eine Gratwanderung, da hast Du selbstverständlich Recht und dass z.B. eine Hippotherapie oder auch Delfintherapie - was ja beides nachweislich therapeutische Wirkung hat - nicht bezuschusst wird, ist auch sehr ärgerlich.

Mein Partner hat zufälligerweise eine Halbseitenlähmung und hat in den frühen 80er Jahren noch alles hinterhergeworfen bekommen, was Therapien angeht. Letztes Jahr hat er mit Müh und Not die Krankenkasse gewechselt, weil die AOK für ihn nichts, aber auch gar nichts mehr getan hat, obwohl es nach wie vor nötig wäre.

Immerhin gibt es bei meiner (und nun auch seiner) Kasse die Möglichkeit, sich Pekip als Präventivkurs anrechenn zu lassen, indem unser Junior Bonuspunkte dafür bekommt, von denen er sich dann was Nettes aussuchen darf.


Beitrag von agentin007 28.10.10 - 10:39 Uhr

Hallo littlequeen,

Pekip ist eine Spielgruppe, in der keinerlei Krankengymnastik oder ähnliches gemacht wird. Wo soll da die Indikation sein, dass das bezahlt wird? Zumal eine Pekik-Leiterin (normalerweise) KEINE Ausbildung in Physiotherapie hat!

Wenn du mit deinem Kind hinwillst, weil es deinem Kind dort gefällt, dann musst du die Kursgebühr wohl selber aufbringen. Ich glaube aber, wenn man finanzielle Probleme hat, kann man Zuschüsse bekommen!

LG
agentin007, die mit beiden Kindern im Pekip war/ist und das Geld gerne bezahlt hat, weil es den Kindern so gut dort gefällt!

Beitrag von littlequeen 28.10.10 - 10:45 Uhr

Moment... verstehe jetzt gerade nicht warum ihr mich angreift, ich habe nicht gesagt das MUSS übernommen werden da es medizinisch so wertvoll ist odr gott weiss was, sondern habe gesagt das das einige Krankenkassen wohl machen, und wollte wissen welche, mehr nicht Ich mache Pekip auch so mit meiner Tochter, nur mal ehrlich, wer von uns bezahlt etwas freiwillig selber, wenn er es erstattet bekommt? Und da wollte ich einfach nur fragen welche KK das macht, da unsere es nicht macht.


Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 10:52 Uhr

Ich! Ich bezahle Dinge gerne freiwillig, auch wenn ich es erstattet bekommen würde! Es kommt immer darauf an, was es ist!

Ich habe auch lange im Gesundheitswesen gearbeitet und sehe es genauso wie Jerk.

Z.B. hatte unsere Tochter in den ersten 4 Monaten mit schlimmen Bauchschmerzen zu tun und ihr hat Sab Simplex sehr gut geholfen. Wir haben es jedes Mal selber gekauft und uns nicht jede Flasche aufschreiben lassen. Manche mögen jetzt sagen, dass wir selber schuld sind, aber ich sehe das anders! Da hat jeder seine eigene Vorstellung und Meinung!

Aber Babyschwimmen und Pekip würde ich mir nie von der KK bezahlen lassen!

Beitrag von jerk 28.10.10 - 10:55 Uhr

Hallo,

wie gesagt, ich wollte Dir NICHT auf die Füße treten.

Ich erwarte nur einfach, daß jeder, der ab und an mal eine Zeitung liest weiß, wie es um unser Gesundheitssystem steht.

Und da ICH möchte, daß unsere Kinder und Enkel vielleicht auch die Chance auf eine gute ärztliche Versorgung haben, bin ich mit unnötigen Forderungen an meine Krankenkasse sehr zurückhaltend.

Wenn die KK für alle Kinder sämtliche Kurse bezahlen würde, müßte dieses Geld woanders wieder eingespart werden.



Beitrag von zweiunddreissig-32 28.10.10 - 11:09 Uhr

So viel ich weiss, macht das momentan keine KK mehr. Keine Ahnung, woher deine Leiterin solche Infos hat. Das ist doch keine therapeutische Maßnahme.
Bei mir wurde nicht mal Gebühren für Geburtsvorbereitungskurs übernommen, was reine Zeitverschwendung war#aerger

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:15 Uhr

Nä, aber unter Umständen Prävention.
Jeder Rückenkurs, jeder Nordic Walking Kurs, jeder Ernährungskurs für dicke oder auch noch nicht dicke Kinder wird bezuschusst.
Und Sachen für Säuglinge nicht? Wenn man wirklich noch gut was machen kann?
Ich verstehs nicht...

Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 11:19 Uhr

Es gibt genug Dinge für Säugline, die bezuschusst werden! Aber dafür muss auch wirklich belegt sein, dass es sich um Präventionen handelt! Und meiner Meinung nach ist das bei beiden hier angesprochenen Dingen nicht der Fall!

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:20 Uhr

Zum Beispiel?
Klär mich auf - ich weiß es wirklich nicht und lerne gern dazu.

Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 11:23 Uhr

Zum Beispiel die Helmtherapie...
Und natürlich alle Rezepte kostenfrei, keine Praxisgebühr...
Sehe ich nicht als absolut selbstverständlich!

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:30 Uhr

Gut, aber das ist ja schon eine heilende/therapeutische Maßnahme und keine Vorbeugung/Prävention - um da mal bei den Begrifflichkeiten zu bleiben.
Ich finds auch gut, dass es sowas gibt, gar keine Frage.
Aber wo da nun die Grenze zu ziehen ist, ist mir wirklich schleierhaft.

Beitrag von zweiunddreissig-32 28.10.10 - 11:29 Uhr

Was willst du mit Pekip denn preväntieren???#kratz

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 11:37 Uhr

Was fällt mir da ein:

Förderung der (korrekten) motorischen Entwicklung und somit Vorbeugung von Haltungsschäden

Frühes Erkennen möglicher Entwicklungsstörungen und -verzögerungen sowohl in Motorik als auch Sensorik und somit früheres Erkennen und mögliche Weiterbehandlung dürch Ärzte und Therapeuten

Sensibilisierung der Eltern für die Entwicklung ihrer Kinder, was auch dazu beiträgt, Defizite frühzeitig zu erkennen

(jaaaah, ich musste lange Zeit immer wieder Kurskonzepte schreiben, man hörts...#klatsch)

Beitrag von zweiunddreissig-32 28.10.10 - 11:43 Uhr

Also, das alles kannst du selber als Mama. Als normaler Mensch und fürsorglicher Elternteil merkt man, wenn was mit der Baby nicht passt, früh genug, um einzugreifen. Man muss halt Augen offen halten.
Du kannst doch nicht vorhersehen, ob evtl. Störungen in motorischen Entwicklung überhaupt irgendwann eintreten.
Millionen Babys besuchen keine Pekip Kurse, und es geht denen nicht schlecht bzw. sind sie irgendwie motorisch unterentwickelt.

Beitrag von sunshine1176 28.10.10 - 11:46 Uhr

Aber sind denn nicht genau für die genannten Punkte die Us der Kinder da?

Und wenn ich manchmal hier lese, wie teilweise die Pekipstunden aussehen, also das hat mit Prävention etc. nichts zu tun. Und unser Kurs eigentlich auch nicht! Klar ist die Leiterin ausgebildet in ihrem Fach und hat schon viele Kinder gesehen und es könnte ihr auffallen, dass was nicht stimmt, aber dafür den Kurs bezahlen zu lassen? Das ginge meiner Meinung nach zu weit!

Also ich schließe mich Jerks Aussagen voll und ganz an, da spricht die Fachfrau und das klingt für mich alles schlüssig!

Aber auch hier hat nunmal einfach jeder seine eigene Meinung!

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