Käufer hat ohne Versandkosten bezahlt...

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Forum: Internet & Einkaufen

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Beitrag von rmwib 28.10.10 - 11:35 Uhr

... mit Paypal.

Als Optionen in der Auktion waren Hermes und BARzahlung bei Abholung.
Ich wollt den Artikel gerade wegbringen und hab nur routinemäßig nochmal reingeschaut.

Die bei ebay hinterlegte Adresse ist am anderen Ende Deutschlands und er hat vorher auch nicht nach Abholung o.ä. gefragt.

Hab ihm jetzt erstmal eine Nachricht geschrieben, wann er das Teil denn abholen möchte #schein

Meine Frage ist: wenn er jetzt noch die Versandkosten "nachsendet" mit Paypal, bezahle ich dafür ja nochmal 35 Cent Transaktionsgebühren oder?
Kann ich IHM die mit aufdrücken? Mir gehts nicht um die 35 Cent sondern ums Prinzip. Oder soll ich ihm die Summe als Rückzahlung zurücksenden und darum bitten, nochmal den korrekten Betrag inkl. Versand anzuweisen #kratz

Achso und bevor alle schreien, warte doch erstmal:
Ich hab mit dem Käufer im Vorfeld schon 2 Wochen um den Endpreis gefeilscht, ich denke, er hat absichtlich die Versandkosten weggelassen, in der Hoffnung, ich schicke los und merke es nicht- kann ich natürlich nicht belegen, aber ich glaube nicht, dass er es abholen kommt ;-)

Beitrag von miss-bennett 28.10.10 - 11:41 Uhr

"Oder soll ich ihm die Summe als Rückzahlung zurücksenden und darum bitten, nochmal den korrekten Betrag inkl. Versand anzuweisen "

Ich würde dies machen, wenn für mich keine Kosten entstehen. Er würde sich freuen (nach dem Du mit ihm seit zwei Wochen verhandelst) wenn man Dir noch was abzieht!

Oder frag ihn halt, ob er einen Freund in Deiner Nachbarschaft hat, der es abholt und ihm zuschickt ;-)

Toi, toi, toi!

LG

Beitrag von parzifal 28.10.10 - 11:51 Uhr

Die Transaktionkosten von paypal sind letztlich nicht das Problem des Käufers. Dieser muss zunächst nur den Kaufpreis zahlen. Gibt es irgendwo eine Vorschrift/Hinweis, dass dies in einer Zahlung erfolgen muss?

Bei nur zwei Überweisungen sehe ich keinen Spielraum auf Umwälzung dieser Kosten.

Und wegen 35 cent Geld zurückgehen lassen...ich weiß nicht ob sich das "rechnet" (also nicht nur finanziell)? Das muss man aber letztlich selbst entscheiden.

Beitrag von rmwib 28.10.10 - 12:00 Uhr

Also mach ich erstmal gar nichts und warte, dass er den Artikel abholt oder wie ;-)

Er hat in den Zahlungsinformationen, die Möglichkeit "seine" Versandart auszuwählen, wenn er dort "Ware muss abgeholt werden" ankreuzt um zu Paypal zu kommen, ist das aus meiner Sicht eine bindende Angabe.
Ich weiß ja nicht, ICH überweise Versand und Artikel immer zusammen und kenne das von meinen Käufern bisher auch nur so...

Beitrag von caskara 28.10.10 - 12:09 Uhr

Ich würde ihn höflich anschreiben und fragen wann er denn seine Ware abholen möchte. Nicht, dass er sich auf den langen Weg macht, oder jemanden schickt, und nachher ist niemand Zuhause.;-)

LG Caskara

Beitrag von parzifal 28.10.10 - 14:44 Uhr

"ICH überweise Versand und Artikel immer zusammen"

Das macht sicher jeder so. Es geht aber um die Frage, ob Du einen Schadensersatzanspruch hast, wenn einer aus Versehen zuwenig überweist und dann den Rest in einer zweiten Überweisung tätigt.

Du bietest paypal nur an, für Ware die abgeholt wird? Zahlen diese denn nicht vor Ort?

Beitrag von gaeltarra 28.10.10 - 11:52 Uhr

Hi,

Summe zurück und bitte um Neuüberweisung!

Ansonsten: kannst du in so einem Fall evtl. einen unbezahlten Artikel melden?? Ist schließlich nicht bezahlt!

LG
Gael

Beitrag von rmwib 28.10.10 - 12:48 Uhr

Ist erst seit gestern vorbei. Hat sich aber auch gerade gemeldet, er wohnt ja viel zu weit weg und hätt das gern per POST, er überweist mir das. #gruebel

POST zählt gar nicht zu meinen Versandoptionen, ich mach nur Hermes, vor allem im höherpreisigen Segment (geht um knappe 70 Euro Warenwert), ich schick nichts was teurer als 20 Euro war mit der Post los, schon aus Prinzip nicht.

Ich hab die Schnauze eigentlich schon gestrichen voll, bevor irgendwas passiert ist, erst wird da wochenlang gefeilscht wie auf einem Basar und jetzt werden meine Versandangebote anscheinend einfach mal ignoriert.

#aerger

Beitrag von grubenlicht 28.10.10 - 13:22 Uhr

uih... ist eben alles nicht so einfach bei ebay. #liebdrueck

ich würde an deiner stelle lieber auf nummer gehen und allem ärger aus dem weg gehen - manchmal lohnt sich das und man braucht sich nicht weiter ärgern...

ich frage als kunde ehrlich gesagt auch immer ob der vk mir das paket über dhl schickt, da weiß ich wenigstens ich krieg meine ware in 1-2 tagen. bei hermes wartet man gut und gerne mal eine ganze woche auf sein paket und kriegt es dann auch noch abends um acht.

wenn er dir die kosten für dhl bezahlt ist es doch okay und du hast deine ruhe! ;-)

Beitrag von rmwib 28.10.10 - 13:27 Uhr

Ja aber ich wette, er will dann ein Päckchen oder eine Warensendung, Paket kostet ja mehr und plötzlich und unerwartet kommt mein Zeug niemals an ;-)

Hach, na mal sehen, was er jetzt sagt. #winke#danke

Beitrag von grubenlicht 28.10.10 - 13:34 Uhr

nee, nee - bei so einem käufer würde ich an deiner stelle auch lieber gewissheit, ne versandversicherung, ne sendungsverfolgung und am liebsten noch ne persönliche meldung vom posteboten haben. #zitter

viel erfolg! ;-)

Beitrag von vwpassat 28.10.10 - 14:43 Uhr

Ich würd es per Paypal "zurückgeben" mit dem Hinweis, dass die Versandkosten ja fehlen.

Beitrag von bezzi 28.10.10 - 17:02 Uhr

Ich würde das Geld NICHT zurückzahlen ! Dan bekommst Du definitiv nicht wieder. Und selbst wenn, richten sich die Paypal Gebühren doch nach dem Betrag. Bei der neuen Zahlung werden doch mehr Gebühren abgezogen, als wenn nur die Differenz gezahlt wird.

Außerdem gibst Du damit Dein Druckmittel aus den Hand.
Schreibe freundlich, dass Du seine Ware verschickst, wenn Du die Versandkosten bekommst.
Auf den 35 Cent herumzureiten ist kleinkariert.

Beitrag von rmwib 28.10.10 - 18:21 Uhr

Danke für Deine Meinung.

Ich finde es nicht kleinkariert, denn wenn er nicht versucht hätte, mich zu beschummeln, wären die 35 Cent Kosten für eine zusätzliche Transaktion gar nicht entstanden, ich finde mich da also durchaus im Recht (ich hab ihn da aber natürlich nicht nach gefragt ob er dann 35 Cent mehr mit schickt ;-) und an seiner Stelle würde ich das von mir aus mit anbieten. Ich hab ja nichts falsch gemacht...

Aber er will das Porto jetzt überweisen--- mal sehen #schein

Beitrag von minnie.mouse 28.10.10 - 21:38 Uhr

Huhuu,

muss mal fragen: will er die Portokosten auch per Paypal überweisen oder per normaler Banküberweisung?

Auf alle Fälle würde ich (!) ihm - wenn er denn auf Postversand besteht, anstelle des von dir angebotenen Hermes- Paketes - den Preis für die Paketsendung nennen. Und definitiv nicht darauf warten, wieviel € er schickt, und das entscheidet dann über die Versandart.

Verlange einen gewissen Betrag für das (versicherte!!!!!) Paket, rechne ruhig noch eine kleine Summe mit ein für den entstandenen Mehraufwand - da du ja eigentlich nur Hermes angeboten hattest.

So würde ich es machen.
Und nicht das bereits erhaltene Geld zurücküberweisen. Das haste schonmal sicher, das behälst du lieber auch.

PS: sollte er per Paypal zahlen, berechne ihm die entstandenen Mehrkosten.
Leuten, die mir so blöd kommen, schenke ich inzwischen (leider) nichts mehr - es wird einem eh nicht gedankt...
Traurig, aber das ist inzwischen leider die Wahrheit... :-(

GLG und halte mich auf dem Laufenden!

Beitrag von conny3006 29.10.10 - 14:51 Uhr

zzz, manche versuchen es aber auch, oder?

Ich würde auch das Geld zurücksenden und erst wenn der volle Betrag bezahlt wurde, ihm die Ware zukommen lassen.

Liebe Grüße#winke

Beitrag von rmwib 29.10.10 - 18:01 Uhr

Update: nach einer großen Erkläraktion hat er es geschafft das mit Paypal nachzusenden #cool#ole