bitte um hilfe kündigung von vermieterin

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von chatterin 28.10.10 - 14:17 Uhr

Hallo

hatte gestern schon mal geschrieben...nochmal kurz zur situation.
Also ich wohn seit 2001 in meiner derzeitigen wohnung.Hatte bis jetzt 2oder 3 mahnungen bekommen wegen lärmbelästigung was angeblich auch in der nacht wäre.Hauptsächlich scheint es wohl um das getrampel und teils gebrülle von meinen kleinen sohn zu gehenMomentan bin ich ungeplant schwanger geworden und im 8 monat..Hatte im großen und ganzen nie probs mit den mietern im haus und wen kamen sie zu mir und sagten es mir dann.Allerdings beschwert sich der mieter unter mir(2junge männer)stets über mein sohn.Wobei ich ihn mehrmals erklärte das ich drauf achte aber mein sohn net knebeln könne.

Nunja,gestern bekam ich dann halt die kündigung...in dem stand wegen mehrfacher aufforderung der ruhestörung etc.Und das protokoll über die belästigung geführt worden sei.und das angeblich mieter die miete erheblich kürzen oder küündigen wollen wegen mir.

Wie gesagt bis auf den unter mir beschwert sich keiner(dazu muß gesagt sein wohnungen sind hier hellhörig)Nun möcht ich gern ein schreiben aufsetzen wo die anderen mieter unterschreiben können das sie sich durch mich oder meinen sohn nicht belästigt oder gestört fühlen.

Nun wollt ich euch hier um hilfe bitten wie ich am besten das schreiben für die unterschriften aufsetzen kann zumal meine rechtschreibung leider auch nicht die beste ist.

würde mich über eure hilfe freuen und sag schon mal danke im vorraus

Beitrag von ppg 28.10.10 - 14:23 Uhr

Sorry, aber um wegen Kinderlärm abgemahnt zu werden, da muß schon eine sehr massive Lärmbelästigung vorliegen.

Warum trampelt und brüllt Dein Kind häufiger des Nachts????

Warum müssen Dich andere Mieter immer und immer wieder wegen Lärm ansprechen?

Und Du glaubst wirklich, die würden Dir dann mit einer Unterschriftenliste helfen??

Ich habe keine Ahnung was Du machen solltest - villeicht eine Erziehungsberatung? Damit Du wenigstens im nächsten haus deine Nachbarn nicht auch gegen Dich aufbringst?

Ute

Beitrag von chatterin 28.10.10 - 14:34 Uhr

Ähm ich weiß ja nicht ob du es richtig gelesen hast aber anscheinend nicht.

Erstens trampelt und brüllt mein sohn nicht nachts weil er da schläft es sei den er is extrem krank wo er mal weint was sehr selten vorkommt.

zweitens sprechen mich meine anderen mieter nicht stets auf lärm an.

drittens sind das in meinen augen keine masiven lärmbelästigungen.mit rumtrampeln ist gemeint das der kleine mal durch die wohnung läuft wen er am spielen ist.Das brüllen hält sich auch in grenzen wen er versucht sein dickkopf durch zusetzen .wen er brüllt sinds vielleicht grad mal 5-10min und dann ist auch wieder gut.

Ich glaube nicht das ich eine erziehungsberatung brauche dajedes kind irgendwann in eine trotzphase kommt und seine grenzen versucht zu testen.

Und ja ich glaube das ich die unterschriften bekomme da ich mit dem größten teil der mieter schon gesprochen habe die mir ne unterschrift zugesichert haben.

Ausserdem bin ich mit mein kind mehr unterwegs als zuhause.Vorallem ist es nur ein einziger mieter im haus der sich egal was es ist immer beschwert.

Beitrag von ppg 28.10.10 - 14:44 Uhr

Was Du da beschreibst ist normaler Kinderlärm, der hinzunehmen ist. Von daher ist es vollkommen unmöglich . das dein Nachbar deswegen die Miete gekürzt hat.

Ich persönlich denke auch, das es andere Vorkommnisse gibt, die Du hier verschweigst.

Ute

Beitrag von seikon 28.10.10 - 18:45 Uhr

Zitat von der TE aus ihrem anderen Beitrag:

"Es kann sein das ich dabei ab und zu mal etwas lauter bin wen ich grad im anderen raum bin und meinen kind sage er soll net trampeln etc. "

Naja, und wenn sie halt selber recht rumbrüllt um ihren Sohn ruhig zu halten, dann ist das etwas, was andere Mieter NICHT hinnehmen müssen. Den Kinderlärm ja, aber sicherlich nicht eine brüllende Mutter, weil die durch die ganze Wohnung quäkt anstatt mal zum Kind hin zu gehen.

Beitrag von windsbraut69 28.10.10 - 19:29 Uhr

Über den Satz bin ich auch gestolpert.

Mich stört niemals das Geschrei von Kleinkindern - wenn dann aber die Eltern noch viel lauter "Ruhe" brüllen und Riesenaufstand machen oder sich auch gar nicht drum kümmern, was die lieben Kleinen anstellen, dann stört DAS schon.

LG,

W

Beitrag von windsbraut69 28.10.10 - 14:29 Uhr

Glauben kann ich das nicht, dass Du wegen Kinderlärmes abgemahnt wurdest und jetzt gekündigt wirst, wenn sich nur diese eine Partei beschwert hat.

Vor dem Kind gab es keine Vorfälle (laute Musik)?

Beitrag von chatterin 28.10.10 - 14:38 Uhr

hi

nein wie gesagt ich wohn hier schon paar jahre sowie einige andere mieter hier auch.Es gab vorher keine vorfälle bis auf einmal wo 1x kurz die musik etwas lauter war .da wurde mir bescheid gegeben und das wars.

Seit monaten hab ich auch keine stereoanlage mehr und wen ich mal auf laptop musik hör kann dies keine störung sein da der laptop keine zusätzlichen boxen hat und nicht eine große lautstärke.

Wie gesagt seit der neue meiter unter mir dort wohnt hab ich diese probs

Beitrag von miau2 28.10.10 - 14:42 Uhr

Hi,
dir wurde doch gestern schon geraten, die Sache Profis zu überlassen (Mieterschutzbund oder Anwältin). Hast du dich mal beim Mieterschutzbund informiert? Hast du nachgeforscht, ob Dir Hilfe für einen Anwalt zustehen würde?

Was soll die Unterschriftenliste bringen? Der Vermieter weiß doch, wer sich beschwert und wer nicht. Er weiß auch, ob und wenn ja von wem mit Mietminderung gedroht wurde. Ergo weiß er auch, wen es stört und wen nicht. Wenn er anderes schreibt ist das eine andere Sache - wissen tut er es mit Sicherheit.

Es wäre sinnvoll gewesen, bereits gegen die Abmahnungen vorzugehen und nicht das ganze auszusitzen bis es zur Kündigung führt.

Erschreckt hast du mich in deinem ersten Beitrag mit der Formulierung "Aber ich kann mein kind auch net tglichknebeln und fesseln." Wenn ich mir die Rechtschreibfehler rausdenke und den Umkehrschluss bilde heißt das für mich, dass dein Kind zwar nicht täglich geknebelt und gefesselt wird, aber...Das ist nicht dein Ernst, oder?

Wende dich wegen der Kündigung an jemanden, der sich damit auskennt - und das ist NICHT ein öffentliches Internetforum, wo jeder (auch gut gemeinte) Falschinformationen liefern kann. Und das auch sehr oft passiert.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von chatterin 28.10.10 - 14:50 Uhr

ich habe bei der wohnungssicherung angerufen und auch einen termin bekommen...und dort wurde mir auch gesagt das es nicht verkehrt wäre unterschriften zu sammeln.

Ich weiß nur grad nicht was du mir damit sagen willst bzw was nicht mein ernst sein soll wegen fesseln und knebeln.

Das mit dem fesseln und knebeln war so gemeint das ein kind sein spieltrieb etc ausleben sollte und nicht nur sitzen wie auch immer kann und soll.
Weil mir es so vorkam oder kommt als ob mein mieter unter mir es am liebsten hätte wen ich mein kind fesseln und knebeln würde...damit es ja nicht durch die wohnung läuft oder mal etwas laut ist.

weiß wie gesagt nicht was dich daran geschockt hat?ich hab nicht behauptet das ich mein kind fessel oder knebel.

Beitrag von sonne.hannover 28.10.10 - 15:22 Uhr

Was ist Wohnungssicherung ? Das mit den Unterschriften ist ja ganz drollig, aber was möchtest Du damit bezwecken ? Geh zum Anwalt.

Beitrag von bezzi 28.10.10 - 15:53 Uhr

"Aber ich kann mein kind auch net täglich knebeln und fesseln."

Wenn man das "täglich" betont, liest sich das so, als ob Du es oft, aber eben nicht täglich machst.

Beitrag von miau2 28.10.10 - 19:05 Uhr

Genau das meinte ich.

Danke.

Beitrag von miau2 28.10.10 - 19:10 Uhr

Hi,
du vergisst das täglich, was du in deiner ersten Aussage - die, die ich zitiert habe - drin hattest. Und in deiner zweiten dann weggelassen hast. Warum auch immer.

Und wenn ich sage, dass ich irgend etwas nicht täglich tue heißt das im Umkehrschluss definitiv nicht, dass ich es gar nicht tue.

Und wenn ich irgend etwas gar nicht tue schreibe ich nicht, dass ich es nicht täglich tue. Sondern dann schreibe ich einfach das, was du in deinem zweiten Thread geschrieben hast. Ohne noch ein "täglich" dazu zu setzen.

Und wenn derartiges geschrieben wird frage ich mich halt, ob du dein Kind zwar nicht täglich, aber halt doch - gelegentlich oder wie auch immer - fesselst und knebelst, damit Ruhe herrscht. Und natürlich schockt mich das.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von nobility 28.10.10 - 16:31 Uhr

Hallo,

ehrlich gestanden ist es mir absolut unverständlich warum du deinen Thread hier wiederholst ?

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=46&tid=2871327

Haben Dir den die zahlreichen Antworten und hat dir meine Antwort etwa nicht ausgereicht oder waren diese oder meine nicht ausreichend qualifiziert genug ?

Sollte dies der Fall sein, warum hast du dann der Empfehlung eines anderen Users - einen Anwalt aufzusuchen bzw. dich um Fachanwaltliche Hilfe zu bemühen immer noch nicht befolgt anstatt hier einen zweiten Thread zu eröffnen ? -. Ich finde, du solltest dich etwas mehr als verantwortungsvolle Mutter verhalten.

Beitrag von beth22 28.10.10 - 16:47 Uhr

Ich weiß ja nicht was du für Vermieter hast, aber gegen "normalen" Kinderlärm kann man eigentlich nichts sagen
http://www.kinderinfo.de/rechte/mieter.htm

LG
Sandra mit Max (9 Jahre), Ben (3 Jahre) und Lea (14 Monate)

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 19:26 Uhr

Mir wurde auch in der SS die Wohnung gekündigt.
Das ist nicht rechtens. Geh auf jeden Fall zum Anwalt - mit einer Unterschriftenliste bewirkst du gar nix.

Wenn Du bestimmte Fragen hast, kannst Du mich gern per PN anschreiben.

Beitrag von windsbraut69 28.10.10 - 19:28 Uhr

Warum ist eine Wohnungskündigung in der Schwangerschaft nicht rechtens???

Gruß,

W

Beitrag von daisy80 28.10.10 - 19:44 Uhr

Meine Kündigung wurde aufgehoben, weil ein Umzug in der späten Schwangerschaft oder wenn das Baby noch ganz klein ist nicht zwangsweise zugemutet werden kann.
Ist ein Härtefall.

Bin dann später aber doch umgezogen, weil ich diesem Subjekt von Vermieterin kein Geld mehr in den Rachen werfen wollte.

Beitrag von seikon 29.10.10 - 15:48 Uhr

Richtig, DEINE Kündigung wurde aufgehoben.
Aber du kennst die Umstände gar nicht, die zur Kündigung der TE geführt haben. Und unter Umständen kann die Kündigung durchaus berechtigt sein. Die Schwangerschaft allein stellt noch keinen Härtefall da. Und selbst wenn, dann handelt es sich um eine Einzelfallentscheidung, die die TE selbst durchklagen müsste.

Beitrag von jimago 29.10.10 - 11:18 Uhr

Hallo Chatterin,

ich bin mir sicher, dass ich Ihnen weiter helfen kann. Melden Sie sich doch bitte unter folgender Email Adresse: ***

Liebe Grüße