Wie meistert ihr als Eltern die 1. Klasse?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von kristallklar 28.10.10 - 16:01 Uhr

Hallo ihr 1. Klasse-Kinder-Eltern!

Ich wollte nur einmal fragen, wie ihr und eure Kleinen die erste Zeit seit der Einschulung gemeistert habt!?
Bei uns ist soweit alles o.k. Die Schule macht ihm Spaß und das Lernen fällt ihm leicht. Freunde hat er auch gefunden. Die Kinder scheinen somit die wenigsten Probleme zu haben. :-)
Jedoch erwische ich mich manchmal dabei, dass mir manche Dinge Kopfzerbrechen bereiten. Sei es, dass die Lehrerin nicht gerade sehr auskunftsfreudig ist, wenn man rein informativ nach dem Stand der Dinge fragt oder die Kinder mehrmals umgesetzt werden und dann unglücklich mit dem neuen Banknachbar sind, oder dass ohne Vorankündigung Lehrerwechsel vorgenommen werden oder man auf Mütter trifft, die meinen, ihre Kinder seien so viel schlauer und besser als die anderen in der Klasse oder einfach nur traurig ist, weil man das Gefühl hat, dass man gar nichts mehr von seinem Kind hat bzw. die Zeit so wahnsinnig schnell vergeht.
Daneben gibt es natürlich viele viele schöne Momente. Hauptsache ist ja, dass die Kleinen die 1. Klasse gut meistern - aber bei mir klappt es halt noch nicht ganz so gut!#schwitz
Vielleicht geht es ja einigen anderen Eltern auch so. Wollte das nur mal so schreiben. Muss jetzt leider #pc ausmachen - hole unseren Fratz vom #ball ab.

Liebe Grüße



Beitrag von otto123 28.10.10 - 18:21 Uhr

Hallo,
hmm, ist dein Kind in den Kiga gekommen oder in die Schule?
Habe ja null Verständnis dafür und kann da die nicht auskunftsfreudige Leherin absolut verstehen, wenn jemand außerhalb des Elternsprechtags nach dem Stand der Dinge fragt - außer es gibt Probleme, die von Seiten der Lehrerin dann angesprochen werden sollten.
Ansonsten stimme ich überein, dass wir Eltern uns eigentlich zuviele Gedanken um alles machen, meine haben das früher wohl nicht gemacht, habe davon jedenfalls nichts mitbekommen und musste nicht so viele Fragen zuhause beantworten.
Gruß
Otto

Beitrag von celina1002 28.10.10 - 19:11 Uhr

Ja und weist Du warum unsere Eltern keine Sorgen machen mussten weil heute von den Kindern auch viel mehr verlangt wird.Und früher konnte man mit Hauptschulabschluss noch eine anständige Ausbildung machen heute hast Du aber mit Haupschulabschluss verloren.Und ich bin auch eine Mutter die sich sorgen macht weil auch mein Kind kein Überflieger ist.

Beitrag von otto123 28.10.10 - 19:20 Uhr

Na, na, jetzt aber mal "langsam mit die Pferde" - früher war auch nicht alles besser.
Aber, was soll denn die Lehrerin ständig sagen, du merkst doch selber zuhause, was läuft?!

Dann musst du eben gaaaanz viel Geld für Nachhilfe ausgeben, oder?!
Meinst du echt, dass man mit Hauptschulabschluss null Chancen hat. Na, ich weiß nicht so recht ...

Beitrag von kristallklar 28.10.10 - 19:26 Uhr


Ist es denn nicht verständlich, dass man nach 10 Wochen einmal wissen möchte wie sich das Kind so macht in der Schule? Wir hatten nur einen einführenden Elternabend Ende August. Der nächste wird erst im Januar sein. Elterngespräche werden nur für die Eltern der Kinder mit Schwierigkeiten angeboten. Also ein bischen Verständnis kann man da schon einmal den Eltern entgegenbringen. Von den Elternbeiratsmüttern hört man auch nur ein "alles in Ordnung".

Danke für deine Antwort
LG

Beitrag von otto123 28.10.10 - 19:30 Uhr

Na,
dann hast du ja wohl kein Kind mit Schwierigkeiten, sonst hättest du ja einen Termin, oder?

Sorry, habe echt kein Verständnis für das ständige Nachhaken, stell dir mal vor, das machen alle 18 - 25 Eltern ständig, das nervt die Lehrerin irgendwann und sie bekommt schon Panik, wenn sie dich sieht!!!

Ich komme aus einem Lehrerhaushalt und DAS hat gewaltig genervt, wenn ständig wegen pillepalle angerufen wurde!

Gruß
Ottilie

Beitrag von kristallklar 28.10.10 - 19:38 Uhr

Hallo Ottilie,

aber es ist doch die 1. Klasse!!!! Alles ist neu und ungewohnt - für die Schüler und Eltern. Kann das die Lehrerin denn nicht ein bischen nachvollziehen, dass man einmal nachfragt? Es geht ja auch nicht um Fragen, wie: sitzt er ordentlich, isst er ordentlich, sagt er bitte und danke ect.

LG

Beitrag von celina1002 28.10.10 - 19:52 Uhr

Es stimmt gar nicht das man bescheid bekommt ich habe vor den Herbstferien gefragt wie es mit meiner Tochter ist und ob ich in den Ferien üben soll dort erfuhr ich dann. Das sich meine Tochter sehr schwer tut und sie sorge hat das sie nicht mit kommt hätte ich nicht gefragt hätte ich das vor ende November Elternsprechtag gar nicht erfahren. Und ich frage nach, jetzt warte ich bis Elternsprechtag, und danach werde ich öfters mal fragen weil mir mein Kind wichtig ist.Weil b esser kleine Probleme jetzt bewältigen als riesen grosse.
Lg Kathi

Beitrag von kristallklar 28.10.10 - 20:05 Uhr


Hallo Kathi,

genau so sehe ich das auch. Dass das rein gar nicht nachvollziehbar ist für das Lehrerkollegium, das verstehe ich nicht. Außerdem sieht doch auch der Lehrerauftrag in Deutschland vor, dass eine Zusammenarbeit mit den Eltern angestrebt werden soll. Aber die Zeiten ändern sich wahrscheinlich nur einseitig.#schmoll

Dir wünsche ich ganz viel Glück mit deiner Kleinen! #schein

LG

Beitrag von celina1002 28.10.10 - 20:08 Uhr

Danke wir haben gemerkt das sie zu Hause alles kann und haben lange mit Ihr gesprochen.Wir hoffen das es jetzt besser wird.LG Kathi

PS Wir können uns ja auch mal bei Gelegenheit über PN austauschen

Beitrag von sandra7.12.75 28.10.10 - 20:42 Uhr

Hallo

Gut du machst es einmal,die anderen 25-29 Eltern auch.Und da liegt das Problem.Gerade zwischen Tür und Angel ist so ein Gespräch nicht ok und gerade am Anfang wissen die lehrer ja noch nicht mal wen sie vor sich haben.

Ich habe jetzt das 3.Kind eingeschult und ich habe mich nur mit einer Lehrerin öfters besprochen,lag aber daran das ich ein Kind mit einer Körperbehinderung habe die ich Schulreif bekommen habe.

Wenn es null Probleme gibt dann ist es doch ok.
Du siehst doch selber was dein Kind macht oder nicht oder ob es Schwierigkeiten bei den HA hat.

Dann kann man immer nochmal fragen.

Ausserdem würde ich da jetzt mal nicht nerven da die Kinder erstmal richtig ankommen müssen.
Lasst den Mäusen doch etwas Zeit,die Schule hat jetzt gerade angefangen und das ist alles neu.

lg

Beitrag von ayshe 28.10.10 - 21:38 Uhr

Natürlich will man es wissen.

Ich will es auch wissen, aber ich spreche nicht die Lehrerin an, sondern lasse mir die Aufgaben von meiner Tochter jeden Tag zeigen, sehe auch zu, wie sie andere Aufgaben oder wenn sie damit fertig ist.

Und sie erzählt, wenn ich frage auch, was so los ist oder auch von sich aus.
Ich sehe, an welchen Stellen der Übungshefte sie ist, was sie machen darf und was sie muß, und wenn ich es mit dem vergleiche, was im Unterricht läuft, dann weiß ich wie sich mein Kind macht.

Beitrag von s_jehle 29.10.10 - 10:21 Uhr

#pro genauso mache ich es auch:-)

Beitrag von supikee 29.10.10 - 07:32 Uhr

Doch, das ist es! Lass dir keinen Floh ins Ohr setzen..
Mein Sohn ist in der 5. Klasse und ich hab jetzt auch ein Lehrergespräch, weil ich wissen will, wie er sich so macht.
Ist doch ganz normal.

Es gibt Lehrer, die sind auch nicht "angenervt" davon....da hatten wir zumindest immer Glück.
Unsere Klassenlehrerin der Grundschule hat uns sogar ihre Privatnummer gegeben, für alle Fälle.

Also alles gut ;-)

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 08:36 Uhr

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Unsere Klassenlehrerin der Grundschule hat uns sogar ihre Privatnummer gegeben, für alle Fälle.
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Das hat unsere auch getan.
Aber ich sehe das wirklich nur für absolute Notfälle.

Beitrag von supikee 29.10.10 - 17:32 Uhr

Wir hatten uns auch wirklich nur einmal gemeldet....;-)

Beitrag von janamausi 28.10.10 - 20:08 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt bekomme ich von der Schule gar nicht so viel mit.

Meine Tochter läuft mit anderen Kindern alleine in die Schule, geht danach in die Mittagsbetreuung und macht dort ihre Hausaufgaben. Auch hat sie immer nur die Hefte dabei in denen sie Hausaufgaben aufhat, somit seh ich gar nicht was sie tagsüber in der Schule gemacht haben.

Ich schau Abends die Hausaufgaben an und frag meine Tochter wie der Tag war. Manchmal erzählt sie viel und manchmal wenig.

Zusätzlich haben die Kinder in der Hausaufgabenmappe einen Zettel drinnen, auf den die Lehrerin Mitteilungen an uns Eltern schreibt. Aber das ist noch nie vorgekommen.

Unsere Lehrerin hat uns auch gebeten, nicht ständig zwischen Tür und Angel nach zu fragen wie es läuft. Kann ich auch verstehen, die Lehrerin hat mit einer neuen 1. Klasse genug zu tun und wenn sie dann täglich von Eltern mit Fragen bombadiert wird ist das sicherlich nervig. Wenn wir etwas wissen wollen, sollen wir in die Sprechstunde kommen.

Ich finde, um nach dem Stand der Dinge zu fragen sollte man in die Sprechstunde gehen. Wenn das Kind mit dem Banknachbar nicht zufrieden ist, sollte es das selbst mit der Lehrerin klären und ob die Mütter sich untereinander verstehen oder nicht geht doch der Lehrerin nichts an und interessiert sie wahrscheinlich auch nicht.

Aber über einen langfristigen Lehrerwechsel möchte ich schon gern informiert werden. Die Lehrerin von meiner Tochter war auch schon eine Woche krank und es kam eine Springerin. Darüber wurden wir nicht extra informiert, aber das finde ich auch o.k., meine Tochter hat es ja erzählt.

Und: Das wichtigste ist für mich, dass meine Tochter gerne in die Schule geht und wenn es gravierende Probleme geben würde, würde mich die Lehrerin informieren und mich in die Sprechstunde bestellen. Da das bisher nicht passiert ist gehe ich davon aus, dass soweit alles o.k. ist.

LG janamausi

Beitrag von otto123 28.10.10 - 20:14 Uhr

... ganz genau, so sollte es laufen!

Gute Nacht
Herr/Frau Ottilie

Beitrag von sandra7.12.75 28.10.10 - 20:34 Uhr

Hallo

So sieht es aus.

lg

Beitrag von ayshe 28.10.10 - 21:49 Uhr

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Meine Tochter läuft mit anderen Kindern alleine in die Schule, geht danach in die Mittagsbetreuung und macht dort ihre Hausaufgaben. Auch hat sie immer nur die Hefte dabei in denen sie Hausaufgaben aufhat, somit seh ich gar nicht was sie tagsüber in der Schule gemacht haben.
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Naja, bei uns haben sie immer alles dabei, ist nicht viel und in Deutsch und Mathe haben sie immer etwas auf.
Und so sehe ich dann abends immer, was sie im Unterricht gemacht hat und was für Hausaufgaben.


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Zusätzlich haben die Kinder in der Hausaufgabenmappe einen Zettel drinnen, auf den die Lehrerin Mitteilungen an uns Eltern schreibt. Aber das ist noch nie vorgekommen.
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Bei uns gibt es auch eine "Postmappe".
Da liegen alle mögliche Infos drin, Schultermine, Termine für Veranstaltungen, ob sie alle eine zusätzliche Mappe brauchen, wieviel Kopiergeld gezahlt werden muß, alles mögliche eben, nicht unbedingt etwas über das einzelne Kind, sondern eben Infos für die Eltern usw.
Und wenn man selber etwas hat, daß zb auf dem Adreßzettel noch ein Fehler war, dann schreibt man es auf und legt es auch da hinein.


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Wenn das Kind mit dem Banknachbar nicht zufrieden ist, sollte es das selbst mit der Lehrerin klären und ob die Mütter sich untereinander verstehen oder nicht geht doch der Lehrerin nichts an und interessiert sie wahrscheinlich auch nicht.
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#pro Das Thema hatten wir auch schon.
Der Junge neben meiner Tochter ist bei uns das I-Kind und er hat sie nach ihren Aussagen jeden Tag nur gestört, Sachen weggenommen, also im Unterricht, sie gestört, wenn sie da ihre Aufgaben machte usw. Die Lehrerin sieht das auch selbst und ich habe meine Tochter ermuntert, ihr selbst zu sagen, daß es ihr nicht gefällt und ob es eine Lösung gibt.
Sie hat sie dann angesprochen und es selbst geklärt.
Der Junge stört allerdings jedes Kind eben sehr und sitzt auch längst ganz vorn.
Das muß sich auch alles erst einregeln.


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Aber über einen langfristigen Lehrerwechsel möchte ich schon gern informiert werden. Die Lehrerin von meiner Tochter war auch schon eine Woche krank und es kam eine Springerin. Darüber wurden wir nicht extra informiert, aber das finde ich auch o.k., meine Tochter hat es ja erzählt.
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Ähnlich wie bei uns ;-)
Meine Tochter erzählt mir auch solche Sachen, auch daß sie eine Praktikantin zusätzlich haben und manchmal einen Lehrer (daß er wegen des I-Kindes zu bestimmten Fächern kommt, wurde beim Elternabend mitgeteilt), und welcher Lehrer Vertretung gemacht hat usw.
Das reicht mir auch so.



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Und: Das wichtigste ist für mich, dass meine Tochter gerne in die Schule geht und wenn es gravierende Probleme geben würde, würde mich die Lehrerin informieren und mich in die Sprechstunde bestellen. Da das bisher nicht passiert ist gehe ich davon aus, dass soweit alles o.k. ist.
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Sehe ich genauso.
Und ich weiß, daß auch Eltern schon mal angerufen wurden, wenn etwas war, also war bei uns eben nichts.

Beitrag von h-m 29.10.10 - 08:35 Uhr

Ich treff eigentlich weder die Lehrerin noch andere Eltern... Bis jetzt hab ich auch noch keinen Bedarf für ein Gespräch mit der Lehrerin gesehen. Wenn wirklich etwas Gravierendes wäre, würde ich um einen Gesprächstermin bitten und sie auch nicht einfach so zwischen "Tür und Angel" oder bei der Aufsicht auf dem Schulhof darauf ansprechen.

Meine Tochter macht die Hausaufgaben in der Ganztagsbetreuung, anfangs war sie sehr abgelenkt und hat sie dort nicht komplett gemacht, dann musste sie das zu Hause noch fertig machen. Das hat sich aber schon vor den Herbstferien gelegt. Ansonsten üben wir jeden Tag noch ein paar Minuten lesen.

Ich schaue mir am späten Nachmittag die Sachen noch mal an, also dass, was sie auch im Schulranzen hat - für die HA nicht benötigte Hefte, Bücher, Schnellhefter darf sie auch in der Schule lassen. Aber die Mathe- und Deutsch-Schnellhefter hat sie normalerweise immer im Ranzen, so dass ich immer auf einem recht aktuellen Stand bin, wie weit sie sind.

Auch ohne Elterngespräch habe ich keine Bedenken. Ich sehe auch so, dass meine Tochter mitkommt: auf den Blättern und in den Heften sind wenige Fehler, auch dort, wo die Lehrerin noch nicht kontrolliert hat (in der Ganztagsbetreuung werden die HA nur auf Vollständigkeit kontrolliert). Die Aufgaben werden offensichtlich in der vorgegebenen Zeit geschafft (30 Min. Zeit für HA in der Betreuung). Das Lesen wird auch schon besser.

Ansonsten erzählt meine Tochter relativ viel. Umgesetzt wurde auch schon mehrmals, finde ich am Anfang normal. Wenn sie mit einem Sitznachbarn nicht klar käme, würde ich ihr auch sagen, sie müsse dies selbst bei der Lehrerin ansprechen.

Beitrag von s_jehle 29.10.10 - 10:17 Uhr

Huhu,

also wir sind auch gut in der Schule angekommen...meinem Sohn macht es in der Schule Spaß....
So ein Kopfzerbrechen wie Du hast, habe ich nicht #schein Mit der Lehrerin wird beim nächsten Elternabend über mein Sohn gesprochen, davor sehe ich kein Bedarf mich mit Ihr auszutauschen, es sei denn es würden probleme auftreten. Das Sitzplatzetauschen, macht unsere Klassenlehrerin extra, damit sich die Kinder untereinander kennenlernen und das finde ich sehr gut #pro Immerhin besteht die Klasse aus Kindern von 2 Kindergärten plus neu dazugezogene Kinder.
Dieses Muttergerede wie: mein Kind kann schon das und das...darauf gebe ich schon lang nix mehr #rofl Das gab es doch schon im KIGA oder?;-) Da konnten auch sehr viele Kinder schon lesen, schreiben und rechnen....das juckte mich nie und ich steh darüber!
Das die Kinder viel zu schnell groß werden...damit müssen wir Leben;-) Unseren Eltern erging das nicht anders #schein

LG Silke

Beitrag von cassidy 29.10.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

unser Sohn meistert die erste Klasse bis jetzt sehr gut. Er geht gerne hin und Hausaufgaben erledigt er ohne Probleme. Sicher, manchmal jammert er, weil er es mega langweilig findet, eine ganze Seite mit Zahlen oder Buchstaben zu schreiben, aber da muss er durch. Mathe liegt ihm besonders gut, aber das wundert uns nicht wirklich. Die Grundrechenarten hat er sich mit drei Jahren selbst bei gebracht. Die Klassenlehrerin ist auch ok. Sie ist noch recht jung bzw. hat ihr Studium gerade abgeschlossen. Pauls Mathelehrerin ist etwas schroff, aber auch damit müssen die Kinder umgehen lernen.

Bei Paul steht eine "Besonderheit" im Raum. Der Kiga hat uns darauf aufmerksam gemacht und uns wundert es nicht wirklich. Es wird vermutet das er eine Teil-Leistungsbegabung hat. Dieses wurde uns von einer Fachkraft auch bestätigt und sie rät uns ihn testen zu lassen. Das war vor einem Jahr und damals haben wir uns gegen einen Test entschieden. Wir wollten Paul nicht noch mehr das Gefühl geben "anders" zu sein. (Gehe hier jetzt nicht weiter darauf ein, da es den Rahmen sprengen würde)
Mittlerweile haben wir allerdings die Erfahrung gemacht, das wir in der Schule als "übereifrige" Eltern abgestempelt werden (besonders von der Mathelehrerin) und denken über eine Testung nach. Einfach damit wir, aber auch die Schule etwas schwarz auf weiß in der Hand hat.

Leider gab es auch schon Probleme mit einem Mitschüler. Viele Eltern haben sich darüber beschwert, das das besagte Kind ständig am ärgern war. Die Klassenlehrerin weiß davon und im Moment lässt er unseren Sohn in Ruhe. (Allerdings hat er jetzt andere Kinder die er ärgert.)

Worüber ich mir allerdings mehr Gedanken mache ist die Tatsache, das unser Sohn seit Di nicht in der Schule war. Er hat eine Magen-Darm-Grippe. Vier Tage lang Fieber und ständig läuft die Waschmaschine. Er bekommt die Hausaufgaben von der Nachbartochter mitgebracht. Doch ich habe Sorge, das er zu viel verpasst. Das was sie an Hausaufgaben aufhaben stellt ihn nicht gerade auf die Probe und es geht ihm gut von der Hand. Dennoch verpasst er ja alles was in der Schule gelaufen ist.
Am Montag geht er aber wohl wieder in die Schule und dann ist das Thema auch von Tisch.

Gruß,

cassidy