Venenzugang

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von kugel2010 28.10.10 - 16:54 Uhr

Hallöchen an alle, die ihre Kinder schon im Arm halten (was mir noch bevorsteht!)

Wollte mal wissen, wer von euch einen Venenzugang bei der Geburt gelegt bekommen hat, wer diesen gesetzt hat (Hebamme, Arzt) und wo dieser platziert wird (Handrücken??)

Außerdem hätte ich gerne gewusst, ob er euch gestört hat und/oder euch irgendwie eingeschränkt hat!

Wie ist es beispielsweise in der Wanne?? Darf ja wohl nicht unter Wasser....??

Vielen Dank!

Liebe Grüße

Kugel2010
ET+1

Beitrag von sonne_1975 28.10.10 - 17:47 Uhr

Du musst den Zugang nicht akzeptieren, du kannst es verweigern.

Ich habe zum Glück in KH (2 verschiedene) entbunden, die keinen Zugang legen. Mich würde er definitiv stören, beim Pressen muss ich mich festkrallen.
Da ich schon mehrmals einen Zugang hatte und nichtmal die Faust machen konnte, weiss ich genau, dass er mich gestört hätte.

Wenn du unbedingt eins haben willst, dann kannst du dir doch aussuchen, wo du ihn haben willst.

In der Wanne war ich nie (hatte 3 Stunden Geburten jeweils ab der 1.Wehe, also unnötig), das weiss ich nicht.

LG Alla

Beitrag von kugel2010 28.10.10 - 17:50 Uhr

Ich bekomm definitiv nen Zugang - weil ich Streptokokken positiv bin!!!

Hätte auch ansonsten nichts dagegen - wenn s wirklich schnell gehen muss - wär das schon mal geschafft und man stirbt ja davon nicht!

Beitrag von sonne_1975 28.10.10 - 17:58 Uhr

Dann nimm lieber nicht Handrücken, denn du wirst dich bei den Wehen (vor allem Presswehen) festkrallen wollen.

Nimm dann lieber Armbeuge.

Ich habe mich auf die Streptokokken gar nicht testen lassen, bei meinen Geburten (war jeweils 2,5 Stunden im Kreissaal) hätten sie es gar nicht geschafft mir den AB zu geben. Die Hebamme und das KH haben mir vor dem Test abgeraten.

Beitrag von kugel2010 29.10.10 - 10:40 Uhr

Warum vom Test abgeraten - kann ich gar nicht nachvollziehen! Immerhin ist da schon ein gewisses Risiko fürs Kind, das man u. U. umgehen kann! Wenn man weiß man ist pos. und entsprechend gehandelt werden kann!

Beitrag von coconut05 28.10.10 - 19:10 Uhr

Ich hatte es auch wegen Streptokokken im Handrücken. Mich hat das null gestört, auch bei meinem Großen damals nicht.

Streptokokken finde ich sehr wichtig, die Kleine einer Freundin wäre daran fast gestorben weil sie nicht wusste das sie die Biester hat.

LG Sandra

Beitrag von jiny84 28.10.10 - 18:14 Uhr

Ich habe einen am Handrücken bekommen von der Ärztin.

Mich hat er total gestört,besonders bei den wehen,weil ich ihn immer wieder abgeklemmt habe und so mein Blut in den Schlauch gelaufen ist (musste unter der Geburt eine Glucoselösung laufen lassen,weil ich keine Kraft mehr hatte und mein Kreislauf dauernd abgesackt ist)

Beitrag von minnie85 28.10.10 - 18:27 Uhr

Am Handrücken, von der Hebamme gelegt...nur beim KS. Bei meiner Spontangeburt hatte ich dann keinen, wollte ich nicht.

Beitrag von coconut05 28.10.10 - 19:08 Uhr

Hatte ich bei beiden Geburten. Jeweils vom Arzt gelegt bekommen im Handrücken. Mich hat das gar nicht gestört, ich hatte da anderes zu tun ;-) In der Wanne war ich damit auch, kein Problem.

LG Sandra

Beitrag von fallen-angel89 28.10.10 - 20:07 Uhr

Hallo,

sry das ich mich einmische, aber findest du es nicht kontraproduktiv? Einerseits willst du die Sicherheit über einen Zugang, andererseits gehst du damit ins Wasser das definitiv nicht steril ist. Was meinst du was da alles passieren kann?

Lg

Beitrag von coconut05 28.10.10 - 20:27 Uhr

Ich war nur kurz im Wasser um die Wehen anzuregen, nicht um eine Wassergeburt zu machen. Meine Hand war dabei nicht im Wasser. Ganz blöd bin ich ja nicht.

Beitrag von fallen-angel89 28.10.10 - 20:48 Uhr

Aber die vom Krankenhaus vielleicht. Bei meinem 1. Kind war ich mit Zugang in der Wanne und habe auch dort geboren. Ich will nicht wissen wie oft meine Hand unter Wasser war. Aber das Krankenhaus wollte mir auf biegen und brechen diesen Zugang legen und ich war damals noch nicht wirklich über alles informiert.
Die vom Krankenhaus hat das bei mir nicht interessiert...Hauptsache ich hatte den Zugang der ja so lebensnotwendig ist.

Ich weiß schon warum ich dieses mal eine Hausgeburt geplant habe...


Lg

Beitrag von nele27 28.10.10 - 21:08 Uhr

***Die vom Krankenhaus hat das bei mir nicht interessiert...Hauptsache ich hatte den Zugang der ja so lebensnotwendig ist. ***

Meist geht es ja eh nicht um Sicherheit, sondern ums Abrechnen und eventuelles Verklagtwerden :-)

LG, Nele

Beitrag von coconut05 28.10.10 - 21:15 Uhr

Ja das ist wirklich blöd. Ich bin mir nicht sicher ob die bei mir eine Wassergeburt zugelassen hätten, aber ich glaube richtig gedacht haben die sich auch nichts dabei. Ich habe halt instinktiv meine Hand nicht ins Wasser getan. Ich glaube abgehalten im Wasser zu gebären, hätten die mich dann auch nicht.
Schon schwach ...

LG Sandra

Beitrag von cupcakequeen 28.10.10 - 20:59 Uhr

hey
ich hab zwar noch keine geburt hinter mir, aber doch schon so einige zugänge...
also ich kann sagen, wenn du kleine hände hast, würd ich den lieber in der ellenbeuge legen lassen und auch sonst eig. denn in der hand tut der echt nur weh...
weh tuen kann der aber auch in der ellenbeuge, jenachdem wie gut der gelegt ist...
wünsch dir viel glück#klee#klee#klee

Beitrag von nele27 28.10.10 - 21:06 Uhr

Hi,

nachdem mich der Venenzugang bei der ersten Geburt massiv gestört hat (obwohl er gut gelegt war, ich hab selbst unter den schlimnsten Wehen noch auf meine Hand gestarrt und fühlte mich nicht frei in meinen Bewegungen) werde ich ihn diesmal ablehnen.

Habe das ganze auch schon in meiner Akte eintragen lassen bei Geburtsanmeldung. Gab zwar Diskussionen, aber ich bin stur geblieben.

Hatte dazu hier auch gepostet, schau mal http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=2838844

Wenn etwas passiert, kann man immer noch einen legen (ganz zur Not in den Hals, wenn die Vene nun definitiv weg ist).
Und selbst mein FA, der sonst voll der Technikfreak ist, findet das total überflüssig - außerdem ist er in manchen Fällen dann eh dicht, wenn man ihn braucht.

Für mich gibt es keinen Grund für einen prophylaktischen Zugang und JA; mich hat er massiv gestört.

Wenn Du keinen willst, lass Dich nicht zwingen!!

LG, Nele
37. SSW

Beitrag von nele27 29.10.10 - 08:34 Uhr

***Und selbst mein FA, der sonst voll der Technikfreak ist, findet das total überflüssig - außerdem ist er in manchen Fällen dann eh dicht, wenn man ihn braucht.***

#schock #rofl

Was schreib ich denn da für einen Schwachfug ... nicht der FA ist dicht, wenn man ihn braucht, sondern natürlich der Zugang

#rofl #rofl #rofl #rofl

Beitrag von zwei-erdmaennchen 28.10.10 - 21:30 Uhr

Hi,

ich würde mir definitiv einen Zugang legen lassen, denn wenn irgend etwas sein sollte kann schnell gehandelt werden. Ich habe einen sehr stabilen Kreislauf, doch mir ist er bei beiden Geburten irgendwann vor Erschöpfung weggesackt. Da hätte man bei mir keine Vene mehr gefunden und es wäre ein ziemlich zeitaufwendiges Gestocher geworden #zitter. Also nichts für den Notfall.

Gelegt wird ein Zugang eigentlich immer von einem Arzt. Bin entsetzt, dass ich hier lese, dass eine Hebamme einen Zugang legt #schock. Das hätte ich definitiv verweigert.

Ich bin allergisch auf diese Kunststoffkanülen, darum muss der Zugang bei mir häufig gewechselt werden. Bei zwei Geburten, die zusammen etwa 80 Stunden gedauert haben, kam da Einiges an Positionen zusammen #schwitz

Nicht so praktisch fand ich den Zugang am Handrücken, der hat mich bei jeder Bewegung genervt. Allerdings hatte ich auch Schläuche dran, mag sein, dass das nur mit Zugang angenehmer ist. Da fand ich es auf jeden Fall störend. Falls sie ihn dir da legen wollen, dann achte unbedingt darauf, dass sie so weit vorn wie möglich (also näher an den Fingern) stechen damit du den Plastikschlauch (ich nenne es jetzt mal laienhaft so) nicht spürst wenn du dein Handgelenk abwinkelst. Denn das ist wirklich nervig fand ich.

Dann gibt es ja noch die Armbeuge oder das Handgelenk. Armbeuge fand ich okay, Handgelenk empfand ich als unangenehm.

Am Besten finde ich die Innenseite des Unterarmes - also etwa 5 cm oberhalb des Handgelenkes. Da ist das Legen zwar etwas unangenehmer (aber auch kein Drama), dafür spürt man den da am Wenigsten weil es mit keinem Gelenk in Konflikt kommt. Da habe ich ihn mir meistens legen lassen.

Man kann auch mit Zugang ins Wasser gehen. Solange man den nicht ständig unter Wasser taucht ist das in Ordnung. Vermutlich werden sie ihn dann halt baldmöglichst nach der Geburt entfernen und gegebenenfalls wo anders einen Neuen legen.

Liebe Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von hebigabi 29.10.10 - 08:33 Uhr

Manche Hebammen stechen deutlich besser als unerfahrene Ärzte- da gibts welche bei, von denen ich mir NIE Blut abnehmen lassen würde, geschweige denn ne Braunüle legen lassen (unser ehemaliger Betriebsarzt z.B.- alle hatten riesengroße Hämatome)

LG

Gabi - die früher selbst Braunülen gelegt hat :-p

Beitrag von qrupa 28.10.10 - 21:47 Uhr

Hallo

ich hatte einen in der Armbeuge und würde mir freiwillig nie wieder einen legen lassen sondern immer ablehnen solange es nur Routine ist. Ich hab mich damit massiv eingeschränkt gefühlt, das Pflaster zum fixieren hat geziept,... so dass ich michd ie ganze zeit komplett verkrampft habe und mich nicht so frei bewegen mochte wie ich gewollt hätte. Aber da unser Baby hoffentlich zu Hause kommen wird, muß ich mir da zum Glük erstmal keine weiteren Gedanken machen.

LG
qrupa

Beitrag von miau2 29.10.10 - 10:07 Uhr

Hi,
ich hatte einen am Handrücken. Gestört hat mich vor allem, dass der legende Praktikant mich total zerstochen hat. Die Hebamme hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als sie das gesehen hat.

Ich durfte damit problemlos auch in die Wanne. Und hätte dort auch bleiben können, wenn das einzige wannentaugliche CTG nicht den Geist aufgegeben hätte.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von klaerchen 29.10.10 - 10:19 Uhr

Auf Grund des vorzeitigen Blasensprungs und der damit einhergehenden Antibiotikagabe, hatte ich einen Zugang. In der Ellenbeuge. War auch kein Problem.
Unter der Geburt habe ich Paracetamol und Wehenhemmer bekommen und danach Oxytocin und NaCl.
Unter der Geburt den Zugang noch zu legen wäre gar nicht gegangen, da ich keine Pausen zwischen den Wehen hatte und für die Vollnarkose danach war er auch sehr hilfreich!

P.S. Ich hatte eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft und eine recht unkomplizierte und schnelle Geburt....

Beitrag von schnulli75 29.10.10 - 20:43 Uhr

Hallo,

bei meiner Tochter hatte ich keinen Zugang, weil ich es verweigert habe.

Bei meinem Sohn ließ es sich nicht vermeiden. Ich bekam ihn im Unterarm gelegt, weil sonst nirgends ne vernünftige Vene zu finden war.

Mich hat der Zugang überhaupt nicht gestört-habe ihn dann unter den Presswehen total vergessen. Ich durfte mit Zugang in die Wanne. War überhaupt kein Problem. Kann ja auch eigentlich nichts passieren-ist ja alles gut verpackt.

Wünsche dir eine traumhafte, unkomplizierte Geburt und Alles Gute

Liebe Grüße
Schnulli75

Beitrag von morla29 29.10.10 - 22:58 Uhr

Hallo,

bei meiner Großen hatte ich einen, kann mich aber nicht erinnern, dass er mich gestört hätte.

Bei meiner zweiten hatte ich keinen. Eine Ärztin im Praktikum hatte es versucht, aber nicht getroffen. Dann hatte ich keinen, weil alles so schnell ging.

Bei der dritten ET hatte ich einen und PDA.

Gruß
morla