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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 28.10.10 - 20:19 Uhr

dass eine 5jährige noch keinen Nintendo DS haben muss??

Hallo erstmal!

Meine Frage steht ja schon oben. Ich finde unsere 5,5jährige Tochter muss sowas noch nicht haben. Sie kommt im nächsten Jahr zur Schule und ich persönlich finde es wichtiger, dass sie sich mit ihren Vorschulheften beschäftigt, puzzelt, Bilder malt, bastelt, mit anderen Kindern spielt, eine ganz liebe Puppenmama ist und ab und zu ein Spielchen am PC macht.

Aber ein DS?? Unser Nachbarsjunge (4) hat gerade einen von seinem Papa bekommen (mal eben so zwischendurch ohne jede Absprache mit der Mama) und der läuft seitdem rum wie ein Zombie. Er hat nur noch dieses Ding im Anschlag. Vor einigen Tagen hatten wit ihn abends hier. Er kam kommentarlos in die Wohnung, steuerte die Couch an und beschäftigte sich ausschließlich damit. Unsere Tochter war dann schon echt genervt und hat ihm gesagt wenn er immer nur damit spielen würde bräuchte er gar nicht mehr rüberkommen.

Oder bin ich gerade auf dem totalen Holzweg und die Vorschulkinder von heute brauchen sowas unbedingt??

LG vom #hasi

Beitrag von gepard 28.10.10 - 20:28 Uhr

nein......




meiner bekommt auch noch keinen...........warum auch.......??????



lg

Beitrag von littlesusa 28.10.10 - 20:29 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 5 1/2 Jahre und hat einen einen Nintendo DS letztes Jahr vom Christkind bekommen. Das war ihr Wunsch - gesehen bei Bekannten/Verwandten...

Ja, ich (Erzieherin) finde es total ok, dass sie einen hat.
ABER: Es gibt genauso Regeln für den Nintendo, als auch für den Fernseher.

Sie darf (dürfte) jeden Tag eine Lieblingssendung schauen, (dauert ca. 20-25 Minuten) und 15 Min. Nintendo DS spielen. Nimmt sie aber nicht jeden Tag in Anspruch, da sie sich auch ganz toll anders beschäftigen kann, bzw wir total viel in der frischen Luft unterwegs sind.

Ich sehe auch keinen Unterschied darin, ob sie ab und zu ein "Spielchen am PC spiel" oder ab und zu Nintedo DS spielt.

Lg

Beitrag von kleiner-gruener-hase 28.10.10 - 20:30 Uhr

So ein Spiel am PC ist nach maximal 5 Minuten vorbei. Wie ist es mit dem DS?

Beitrag von littlesusa 28.10.10 - 20:36 Uhr

Wie gesagt, länger als 15 Min. darf sie nicht - mag sie aber auch nicht.
Sie hat insgesamt 3 Spiele, zwei davon sind "Vorschulspiele", also wo sie kurze Rätsel, Rechenaufgaben oder ähnliches lösen muss. Eine Aufgabe erledigt sie in wenigen Sekunden...
Ein Spiel ist ein "Prinzessinenspiel", sie kann es abspeichern, wann sie möchte.

Beitrag von kitty1979 28.10.10 - 20:30 Uhr

Hallo #hasi!

Ich finde nicht, dass ein Kind in dem Alter einen eigenen benötigt. Ich habe einen Nintendo DS, und mein Sohn darf damit spielen - in Maßen!! Also nicht jeden Tag und auch nicht stundenlang.

Ich denke es ist wie mit allen anderen Sachen: TV, DVD, PC (ab nem gewissen Alter) - solange es kontrolliert läuft und nicht zur Hauptbeschäftigung wird, und andere Sachen in den Hintergrund geraten ist es ok. Paul malt genauso gerne, bastelt, puzzelt, oder möchte einfach vorgelesen bekommen.

Lg Nicole

Beitrag von tami_26 28.10.10 - 20:33 Uhr

Hallo!

Nein du bist nicht die Einzige.
In diesem Alter muss das noch nicht sein. Wenn doch dann nur unter Aufsicht und unter einem Zeitlimit.

lg
Tina

Beitrag von martins-mama 28.10.10 - 20:34 Uhr

Nein, brauchen sie nicht! Meiner Meinung nach jedenfalls. Ich bin sowieso gegen diesen ganzen PC Krimskrams bereits in der 1. Klasse (Lesefibeln auf CD, aller möglicher Kram zum ausdrucken daheim, Hausaufgaben digital blabla...) aber das ist wieder etwas Anderes. Ich denke, gerade für Vorschulkinder, hat die Umwelt noch genug Reize, die man entdecken und erforschen kann. Außerdem finde ich es besser, wenn Kinder Gesellschaftsspiele spielen (mit den Eltern, Geschwistern, Freunden etc.)...eben mit anderen REALEN Menschen spielen und nicht eine Pixelfigur durch eine virtuelle Welt steuern. Auch Lernspiele, Vorschulhefte, gemeinsam basteln, gemeinsam lesen, Rollenspiele (Puppen, Autos etc.pp.) finde ich viel sinnvoller. Das fördert den Gemeinsachftssinn und man lernt eben auch mal, zu verlieren, ohne zwischendurch speichern zu können. Wer z.B. beim Memory verliert, muss eine Revange fordern 8wie später im Leben eben auch) und kann nicht einfach ein paar Knöpfchn drücken und beim gespeicherten Spielstand wieder anfangen.

Wenn ich diese ganze Entwicklung anschaue und dann bedenke, dass wir als Kinder Ringelreihe, Topf schlagen, Blinde Kuh, Eierlaufen und so gespielt haben, uns stundenlang draußen beschäftigen konnten mit Eimer, Schaufel und Backförmchen, stundenlang im Matsch gespielt haben und "Forscher" gewesen sind, die Regenwürmer und Käfer ausgebuddelt und beobachtet haben und auch mal Sand, Erde und Gras in den Mund steckten, dann frage ich mich, wie wir das alles, überlebt haben, ohne eine Zwischenspeicherung!

Beitrag von bine3002 28.10.10 - 20:39 Uhr

Versuch es doch mal als Bereicherung zu sehen. ZUSÄTZLICH zum Regenwwürmer zerteilen, Erde und Grassuppen kochen, Matschpampe machen kann man heute noch andere Spielen spielen. Und man kann nicht nur von vorne anfangen, wenn man verliert, man kann ein Spiel auch unterbrechen und später weiterspielen. Ich finde, dass sich das alles nicht ausschließt. Man darf es halt nicht übertreiben, aber verteufeln sollte man es auch nicht.

Beitrag von martins-mama 28.10.10 - 20:54 Uhr

Ich verteufle es auch nicht, ich finde nur Vorschulkinder brauchen keine Spielekonsole (Betonung liegt auf "brauchen"), schon gar keine eigene. wenn sie die der Eltern unter Aufsicht benutzen dürfen ab und zu...OK, das muss jeder selber entscheiden. Dennoch "brauchen" Kinder keine Spielekonsole. Notwendig sind die Dinger nämlich nicht. *nicht böse gemeint*

Zusätzlich zu den "alten" Spielen, kann man auch heute noch andere, neue Dinge tun, als Kind. Die Entwicklung auf dem Spielemarkt ist - nicht nur in digitaler Hinsicht - immer weiter fortgeschritten. Da denke ich, man kann auch auf andere Neuerungen ausweichen. Wie gesagt, wenn die Eltern erlauben, dass die Kinder mit der elterlichen Konsole unter Aufischt ab und zu spielen, OK.

Eigene Spielekonsolen finde ich für Vorschulkinder - und auch Grundschulkinder - einfach nicht angebracht.

Beitrag von zahnweh 28.10.10 - 21:45 Uhr

Da stimme ich dir zu.

Ich hatte damals einen Game Boy. Auch sehr viel in Gebrauch!
Als ich dann vor wenigen Jahren mit einer damals aktuellen Konsole spielte, war ich hoffnungslos überfordert. Die Kenntsnisse vom viel benutzten Game Boy brachten mir rein gar nichts. Im gegenteil. Meine Finger waren auf andere Tasten geprägt :-p

Bereicherung sind sie in der Tat, nämlich für die Verkäufer.

Meine 3jährige darf auch mal auf meinem Schoß sitzen und beim Computer zu schauen. Bis sie als Vorschulkind oder eher Grundschulkind MAL dran dürfte, gibt es Vista sicher nicht mehr zu kaufen und sie wird mich in die dann aktuellen Versionen einführen ;-)

Beitrag von labom 28.10.10 - 20:35 Uhr

Hallo,

einen eigenen? Ganz klares NEIN!

Wir haben eine Familien DS die darf mein Sohn auch mit nutzen. Natürlich nicht endlos lange und nur nach Absprache. Einen eigenen wird er auch die nächsten Jahre nicht bekommen.

LG

Beitrag von fensterputzer 28.10.10 - 20:37 Uhr

DS ab 10, PC ab 14... DSL ab 16

Beitrag von liki 28.10.10 - 21:10 Uhr

hey, das ist ja genau unsere Regelung :-)

Beitrag von zahnweh 28.10.10 - 21:41 Uhr

die Regelung ist gut!

mal schauen, ob es in 7 Jahren noch einen DS und in 13 Jahren noch DSL gibt ;-)
für die Ururenkel dieser Systeme werde mir diese Altersangaben merken :-)

Beitrag von dina131283 29.10.10 - 07:19 Uhr

Jau, das ist gut! ;-) #pro

Beitrag von dackel05 29.10.10 - 09:04 Uhr

Braucht Dein Kind den Rechner nicht für die Schule?

Beitrag von nicole9981 28.10.10 - 20:38 Uhr

Ich bin der Meinung dass ein Kind schon mindestens lesen können sollte und dabei bleibe ich auch. Vorher brauch mir mein Sohn garnicht zu kommen.

LG Nicole

Beitrag von sonne_1975 28.10.10 - 20:40 Uhr

Das habe ich mir auch gedacht. Mein Grosser ist 4,5 und wird sowas noch sehr lange nicht bekommen.

Er kennt es zum Glück nicht, wir spielen auch nicht, von daher weiss er gar nicht, dass es Spiele auf dem PC gibt.

Wenn er in die Schule geht, darf er meinetwegen ein paar Spiele auf unserem Laptop spielen, er kriegt aber keine Spielkonsole.

Wir haben viele Gesellschaftsspiele und ich finde es viel viel besser.

Würde mein Mann auf so eine Idee kommen und ohne Absprache sowas schenken (wird aber nie passieren), hätten wir eine ausgewachsene Ehekrise und das Ding wäre auf dem Speicher gelandet. Für mehrere Jahre.

LG Alla

Beitrag von shabnam85 28.10.10 - 20:42 Uhr

Naja toll finde ich es nicht wirklich, meine haben auch einen bekommen 8 jeweils in Pink und blau )#augen. Wir waren ohne Papa im Urlaub, und als wir nach zwei Wochen kamen, lagen die Ds auf dem Wohnzimmer Tisch...

Aber wenn wir zu Besuch gehen, nehmen wir das bestimmt nicht mit! Außer ich müsste zum FA und hätte keine Betreuung für die Beiden, dann ist so ein Ds praktisch, oder beo längeren Autofahrten. Mein Sohn spielt wirklich viel lieber mit Autos, er lässt es einfach links liegen. Bei meiner Tochter muss ich da schon einen Wecker stellen, und es gibt dann imer Protest, weil sie würde am liebsten den ganzen Tag spielen, aber das kann sie vergessen ...

Aber brauche, tun es die Kinder wirklich nicht! Und die Spiele sind auch super teuer!

lg

Beitrag von gismomo 28.10.10 - 20:47 Uhr

Hallo,

in deinem Beitrag kann man die Antwort ja schon lesen, deshalb ist die Frage wohl eher rhetorisch gemeint...

Natürlich braucht ein Kindergartenkind keinen DS. Und auch keinen Computer und - meine Meinung - auch keinen Fernseher.

Ich bin inzwischen relativ gelassen, was dieses Thema angeht. Ich erziehe meine Kinder, wie ich es für richtig halte, und bisher finde ich, machen sie sich sehr gut, was ihre Entwicklung angeht. Ich bin vollends zufrieden damit und würde - auch im Rückblick - nichts anders machen. Ich musste meine Kinder noch nie vor dem Fernseher "parken" und auch wenns manchmal schwierig für mich war, weil ich müde war und gerne etwas "Auszeit" gehabt hätte - die ließ sich entweder anders organisieren, da wir glücklicherweise Großeltern in der Nähe haben, oder ich hab mich halt durchgekämpft bis zum Abend und bin dann früh ins Bett gegangen und war am nächsten Tag wieder fit.

Inzwischen führe ich auch keine Diskussionen mehr mit anderen Eltern, was den Medienkonsum von Kindern angeht. Wenn jemand davon überzeugt ist, dass dem Kind ein gewisser Fernseh- und DS-Konsum nicht schadet, so lässt der sich auch dann nicht davon überzeugen, wenn man erwähnt, dass das Kind manche Probleme nicht hätte, wenn es nicht so häufig fernsehen würde.
Klar, beweisen kann es keiner - man kann ja keine Zwillingsstudien machen und das eine Kind vor den Fernseher, das andere vor ein Buch setzen. Deshalb ist es eine reine Meinungssache, wie man das Thema betrachtet.
Dennoch bin ich persönlich überzeugt davon, dass Kinder, die kaum oder gar nicht fernsehen bzw. elektronische Medien konsumieren, sprachlich davon profitieren. Und auch in ihrem Neugierverhalten, welches eine wichtige Voraussetzung für Lernbereitschaft und Interesse am Lernen ist, positiver gefördert werden als Kinder, die häufig fernsehen.

Aber ich streite mich nicht mehr mit anderen Eltern herum, sondern lächele nur noch milde und freundlich, wenn andere ihrem Kind sagen, es solle sich doch mal ein Beispiel an meinem Kind nehmen, welches ja "so gern und toll liest". Ich sag dann nur: "Ja, er ist halt eine Leseratte" und denke mir meinen Teil. Die 30 bis 60 Minuten am Tag, die andere Kinder fernsehen, verbringt mein Sohn mit lesen.Ist für mich nicht wirklich überraschend, dass er das dann halt auch ziemlich gut kann.

Ich will damit nicht sagen, dass ALLE Kinder, die nicht fernsehen, automatisch gern lesen. Mein jüngster Sohn wird wohl nicht unbedingt eine Leseratte werden. Dafür baut er Häuser und Eisenbahnetze, in der Zeit, in der andere Kinder fernsehen. Und das macht er ziemlich gut, hat ja auch viel Übung darin und viel Zeit investiert...

lg
K.

Beitrag von sonne_1975 28.10.10 - 20:52 Uhr

Hm, also mein Sohn (4,5) sieht 40-50 Minuten am Tag fern (und er fragt immer selbst danach, direkt nach dem KiGa um 13 Uhr). Trotzdem ist er eine Leseratte (bisher vorlesen) und baut auch viel mit Lego.

Ich glaube nicht, dass sich das eine durch das andere ausschliesst.

Er braucht es nach dem KiGa um abzuschalten, er will nicht sofort spielen, hat er ja schon im KiGa getan.

LG Alla

Beitrag von gismomo 28.10.10 - 21:15 Uhr

Hallo Alla,

ja, ich weiß, dieses Argument höre ich von vielen, dass Fernsehen ihren Kindern hilft abzuschalten (er "braucht" es finde ich etwas bedenklich, aber vielleicht war das einfach etwas unglücklich bzw. zu extrem formuliert und du meintest es im Sinne von "es hilft ihm dabei").

Ich denke man kann ewig über den Sinn und Unsinn des "Vor-dem-Fernsehen-Abschaltens" diskutieren. Ich persönlich finde es ein Abschalten ohne Erholungseffekt, aber da stehen einfach zwei Meinungen nebeneinander und da Menschen keine Versuchskaninchen sind werden wir nie erfahren, wie sich täglicher Fernsehkonsum auswirkt. Du wirst nie wissen, wie dein Kind wäre ohne fernsehen - ich werde nie wissen, wie mein Kind wäre, wenn es täglich so viel fernsehen würde wie deins. Ich GLAUBE es zwar zu wissen und denke, es wäre keinesfalls positiv - aber das ist nicht bewiesen, deswegen werden wir unsere unterschiedlichen Gedanken dazu einfach so stehen lassen!

lg
K.

Beitrag von zahnweh 28.10.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

hier meldet sich ein kleines Versuchs#hasi zu Wort ;-)

Ich habe früher viel ferngesehen, dachte ich "brauche" das zum Abschalten etc.
dann ging er kaputt und ein neuer war mir zu teuer.

Der erste Monat (ausgerechnet, wo die tollen Weihanchtsfilme liefen) waren wie ein kalter Entzug. Mein Kind hat davon profitiert!
Wir waren täglich länger draußen (in der Zeit sogar fast nur noch, weil ICH die Ablenkung brauchte). Dann kam der Januar und in der Fernsehzeitung fiel mir nur noch Schrott auf. Klar, das ein oder andere hätte ich schon gern gesehen. Aber ich wusste da schon, wenn ich mir wieder einen kaufen würde, bliebe es eben nicht bei dem ein oder anderen. Da zappt man in der Werbepause doch mal rüber oder so. Auch wenn es 15 Minuten mehr waren als geplant, das summiert sich!

Dann kamen die Angebote, ich hab mir keinen gekauft und jetzt leben wir seit über einem Jahr ohne Fernseher!
Ich schlafe besser (obwohl mein Kind in der Zeit gezahnt hat und alle zwei Stunden wach war), ich lese abends zwei Seiten und schlafe dann. Wollte ich per Fernseher abschalten brauchte ich rasch mal eine halbe Stunde, fühlte mich dann zwar reif für's Bett, aber aufstehen musste ich ja noch. Tagsüber war ich viel träger. Bin ich zwar jetzt noch gelegentlich, aber der Unterschied ist enorm!!!
Jetzt leg ich mich nachmittags eine Stunde hin und schlafe, mein Kind legt sich dazu oder spielt. Früher (bevor sie kam), schaute ich eine halbe Stunde, fühlte mich zwar "abgeschaltet" aber schlapp. Rausgehen? nur wenn es sein musste und dann schnell. Lesen? ach das reicht ja nachts noch, wenn ich mal nicht schlafen konnte. Jetzt leg ich mich nachmittags hin, schlafe oder döse, schalte ab und danach gehen wir noch mal Kräfte gestärkt raus, unternehmen was und es tut sooo gut :-)

Für mich war es super. Und die Sendungen von früher? Ich vermisse sie nicht mehr. So lange ich nicht in der Fernsehzeitung (wird mit der Tageszeitung geliefert) schaue, was kommt, vermisse ich nichts :-)
Nachrichten hole ich mir über die Suchfunktion über's Internet und nur die, die mir wichtig sind. Alles andere bekomme ich sowieso über Gespräche mit und schließe meine Wissenslücken dann wiederum über's I-Net. Wobei ich oft als erste informiert bin, weil viele eben erst am Abend schauen, wenn die Kinder im Bett sind.

Heißt nicht, dass es andere auch so machen sollen.
Uns tut es sehr gut und ich merke den Unterschied total!

Beitrag von gismomo 28.10.10 - 21:51 Uhr

Hallo du "Versuchskaninchen"!

Ich kann deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen. Ich selber hab noch nie viel ferngesehen, aber ich habe immer mal Phasen in denen ich fünf Tage die Woche ca. 1 Stunde abends fernsehe (oder auch mal 1 1/2). Und ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht - nach dem Fernsehen bin ich träger und dennoch irgendwie unausgefüllt, ich hatte einfach nichts davon, es war verlorene Zeit. Wenn ich zu müde bin, um noch "aktiv" etwas zu unternehmen, gehe ich lieber ins Bett - da bin ich dann am nächsten Tag ausgeschlafen und richtig fit, und das wirkt sich natürlich auch positiv auf meine Familie aus.

Allerdings gebe ich zu, dass ich momentan ein kleines Internetproblem habe, was meinen Medienkonsum angeht - da muss ich schon aufpassen, dass ich nicht "versumpfe". Und deshalb werd ich jetzt mal gleich ins Bett gehen, damit ich morgen fit bin und den Nachmittag nicht vor dem PC vertrödle, weil ich ja eigentlich zu müde bin, um mich aufzuraffen, was anderes, Sinnvolles zu tun.

lg
K.

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