Clomifen mit über 40 - was würdet ihr raten?

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Beitrag von gundula-graukel 28.10.10 - 21:26 Uhr

Hallo,

meine beste Freundin ist 43 und hat Angst davor Clomifen zu nehmen.
Sie soll 100 mg nehmen. Hormonell ist bei ihr alles Top, aber wegen ihrem Alter hat der Gyn ihr nun Clomi verschrieben.
Ich bin da eine schlechte Ratgeberin, bin zwar schon mal damit schwanger geworden, hatte aber saumäßige Schmerzen nach dem Eisprung bekommen und die SS hat auch nicht gehalten.
Aber das muß ja nicht bei jeder Frau so sein, daher frage ich hier mal nach.
Man hört ja wahre Horrorgeschichten wegen Krebsrisiko und viel zu großem Eingriff in den Hormonhaúshalt blablabla.
Aber wenn die Zeit davonrennt, keine Ahnung.
Wie schnell erholt sich der Körper dann wieder und kehrt zu seinen normalen Funktionen zurück? Ich kann mich bei mir daran nicht mehr erinnern, nur daß mein Zyklus danach auf einmal kürzer geworden ist und das finde ich gar nicht gut.
Bei meiner Freundin ist hormonell alles top, aber sie versuchen es schon mehrere Jahre und sie wird ja nicht jünger.

Was würdet ihr ihr raten???

Danke euch und LG
Gundi

Beitrag von motmot1410 28.10.10 - 21:31 Uhr

Naja, statistisch gesehen sind die Chancen auf eine Schwangerschaft mit 43 recht gering. Und dann ist die FG-Rate auch noch sehr hoch.
Clomi kann die Chancen auf eine Schwangerschaft schon erhöhen, aber wenn hormonell alles ok ist?
War sie denn in einer Kiwu-Klinik?

Dass Clomi oder auch FSH-Präparate Krebs verursachen, stimmt übrigens nicht. Und was bringt einem ein toller Zyklus, wenn man nicht schwanger wird. Davon würde ich es nicht abhängig machen. ;-)

Beitrag von gundula-graukel 28.10.10 - 21:36 Uhr

... sie hat schon 2 ICSI´s hinter sich gebracht, erfolglos. Aber die werden ja besonders gern gemacht, wenn die Spermien nicht ok sind und das ist wohl auch nicht das Problem.
Du hast recht, was nutzt der schönste Zyklus und wenn sonst auch alles stimmt... aber sie hat Hashimoto und damit ist es wohl eher noch schwerer.

Ist ja auch mit 36 nicht mehr so leicht, aber mit 43...

Lieber dazu raten?

Gundi

Beitrag von motmot1410 28.10.10 - 21:45 Uhr

Aber warum wurde dann ICSI gemacht?
Mit Hashimoto kenn ich mich leider nicht aus. Aber so weit ich gelesen habe wirkt es sich auf die Schilddrüse aus und die sollte vor einer Kiwu-Behandlung natürlich richtig eingestellt sein.

Oft hilft Frauen über 43 (ich hab auch mal gelesen, dass 43 oft so eine magische Grenze für die Kiwu-Kliniken sind, weil bei Frauen diesen Alters kaum noch SS erzielt werden) nur eine EZ oder Embryonen-Spende.
Die Natur ist uns Frauen gegenüber leider nicht so tolerant, wie bei den Herren.
:-[

Beitrag von tritratrullalala 29.10.10 - 07:52 Uhr

Hallo,
ich würde Ihr raten, direkt in eine KiWu-Praxis zu gehen und nicht mit Clomi rumzuprobieren. Wenn hormonell alles top ist, frage ich mich, warum sie Clomi braucht. Davon abgesehen, dass Clomi oft Probleme bei der Gebärmutterschleimhaut macht. Das heißt, wenn bei ihr hormonell alles okay ist, kann das Clomi auch durchaus negative Auswirkungen haben.

Ich habe viel zu lange mit meinem FA rumgedoktort und kostbare Zeit verschenkt. Wenn sie hormonell stimuliert werden sollte, dann besser mit Gonal o.ä. Das ist zwar teurer, bringt aber nicht so viel durcheinander wie Clomi. Und wenn sie Hashimoto hat, ist hormonell eben doch nicht alles im Lot. ICh kann es nur wiederholen: Ab in die KiWu-Praxis.

LG