Mutter-Kind-Kur

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von ninchen27 28.10.10 - 22:40 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich bin Mitte des Jahres zweimal zusammengeklappt, einmal musste der Notarzt kommen, wegen Panikattacke.
Ich habe in diesem Jahr sehr viel erlebt, mein Sohn auch.
Erstmal letztes Jahr August die Trennung vom Ehemann, da er meinte, eine jüngere Kollegin wäre besser, er kam zurück, für 3 Wochen, dann meinte er nur: wenn er bei mir ist, denkt er an sie, wenn er bei ihr ist, an mich, ich wollte keine Ehe zu dritt und ging.
Mein Dad ist schwer krebskrank, Prostata und Lungenkrebs, er bekam Chemo, in dieser Zeit bewerkstelligte ich 2 Umzüge alleine. Mein Sohn und ich leben mittlerweile im Ort meiner Eltern.
Vor zwei Wochen wurden Knochenmetastasen bei meinem Dad festgestellt, er wird seit heute mit Bestrahlung bekämpft.
Ich kann nicht mehr, ich habe Schwindel fast jeden Tag, weine sehr viel, will natürlich meine Eltern nicht belasten.
Dazu ist mein Sohn auch nicht leicht, aber er ist altersentsprechend, und trotzt sehr viel, dass geht einer AE an die letzte Substanz.
Habe ich die Chance auf eine MKK?
LG Nina

Beitrag von blumenschein09 29.10.10 - 00:37 Uhr

ja klar aber wie!!!

Krankenkasse anrufen, Antrag schicken lassen, mit dem Hausarzt zusammen ausfüllen!


Viel erfolg, fahre in 2 Wochen ins Erzgebirge zur MKK!

Beitrag von bobb 29.10.10 - 15:21 Uhr

Meines Erachtens hast Du große Chancen! Sprich mit KK,Arzt,am Besten auch KiA.
Ich war im September im Sauerland auf Gut Holmecke,kann ich nur empfehlen!
Alles Gute!Und Kopf hoch,hab einige ähnliche Sachen hinter mir...

Beitrag von tadeya 30.10.10 - 12:07 Uhr

Liebe Nina,

es wird höchste Zeit für eine Auszeit für dich! Ich habe mit weniger Symptomen eine Kurbewilligung bekommen. Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter:

http://kuren-heilkuren.suite101.de/article.cfm/die-mutter-kind-kur-von-der-beantragung-bis-zum-therapieplan

Es grüßt lieb und wünscht alles Gute,
Tadeya

Beitrag von ninchen27 30.10.10 - 22:07 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
herzlichen Dank für eure Antworten, habe mich jetzt entschlossen, in eine Mutter Kur zu gehen, mein Sohn wird dann bei seinem Papa bleiben, der Gute weiss das nur noch nicht, für all das was er uns angetan hat, sowohl unserem Sohn, meiner Familie und mir, kann er auch mal für 3 Wochen die Verantwortung für seinen Sohn übernehmen. Mir wurde am Freitag beim Arzt Burn-Out diagnostiziert, ich werde nächsten Mittwoch, früher geht nicht, da ich von Montag - Dienstag nach Berlin muss, meine Hausärztin aufsuchen, die bei mir schon als NA tätig war, und meine Geschichte kennt, und dann eine Mutter Kur beantragen.
Jeden Tag, den ich verstreichen lasse, ist ein verlorener Tag, mein Lachen habe ich verloren, kann nicht mehr einkaufen gehen, da die die vielen Menschen in mir absoluten Stress verursachen, da ist sogar, das Piepen an der Kasse zuviel, ich weiss, so kann es nicht weitergehen, muss stark sein für meinen Sohn, und meine Familie.
Aber ich werde es schaffen, ich muss mir nur helfen lassen.
LG Nina

Beitrag von bobb 31.10.10 - 12:27 Uhr

Das ist schön,daß Du den Schritt gehen willst und Dir Hilfe suchst.
Aber eins möchte ich doch in Frage stellen:wenn Du Deinen Sohn für die Zeit zu seinem Vater geben willst,meinst Du,daß Du dann richtig abschalten kannst?Daß Du Dir nicht ständig Gedanken machst,ob alles mit ihm okay ist...
Ich hätte mir auf keinen Fall vorstellen können,ohne meine Tochter zu fahren.Auch,wenn ich wüßte,sie wär noch so gut aufgehoben.Und so wie Du es schreibst,ist er das bei seinem Vater nicht,oder?
Will Dir nicht dreinreden,aber besprech das viell.auhc mit der Ärztin.
Alles Gute!