"ungeplant Schwanger" kein Vertrauen

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von mioua 28.10.10 - 23:04 Uhr

Guten Abend Mädels, ich habe mal eine Frage die mir auf den Nägeln brennt...Ich bin letztes Jahr ungeplant Schwanger geworden nachdem ich mit meinem Freund ca. 3 Jahre zusammen war... Nun wollte er dass ich abtreibe, habe es aber nicht getan.. Natürlich sind nun alle verrückt nach dem Kleinen#verliebt aber mein Partner hat kein Vertrauen mehr in mich!!! Das ist echt ein schlimmes Gefühl...:-[
Was soll ich tun?#gruebel
Er möchte keinen SEX mehr haben weil er Angst hat, dass ich wieder schwanger werden könnte.... Ich fühle mich mies...auch in anderen Situationen lässt er mich spüren, dass ich es mit dem Kleinen alleine entschieden habe...

Danke im Voraus...#winke

Beitrag von mansojo 28.10.10 - 23:08 Uhr

hallo,

zum kindermachen gehören immer zwei

es steht ihm nicht zu dich zu bestrafen


habt ihr denn schon mal drüber gesprochen?

was heißt er läßt es dich spüren?

Beitrag von mioua 28.10.10 - 23:15 Uhr

gesprochen schon oft... er nimmt sein kind ja auch an... aber mich lässt er quasi spüren mit z.b. sprüchen, dass er esnicht entschieden hat

Beitrag von mansojo 28.10.10 - 23:21 Uhr

und wie reagierst du da drauf?


wie lief es damals ab
er hat gesagt treib es ab
und du: nö

oder wie muss man sich das vorstellen?


ich persönlich finde allein die mutter hat das recht über eine abtreibung zu bestimmen

das sehen die väter natürlich ganz anders

Beitrag von mioua 28.10.10 - 23:24 Uhr

ich bin zu meiner familie zurück von dez bis april... wir hatten immer kontakt aber erst als die 12. woche überstanden war war er ruhiger.. es war grausam, ich kann meinen schwiegereltern in spee immer noch nicht in die augen gucken... die haben mich sooooooo unter druck gesetzt.. schlimm ich leide innerlich immer noch aber er sagt, wir halten ja jetzt zusammen das ist das was zählt... naja ich bin nur traurig

Beitrag von mansojo 28.10.10 - 23:28 Uhr

die schwiegereltern würde ich ignorieren
natürlich kannst du ihnen in die augen sehen
du bist eine mutter genau wie deine sm
laß dich da nicht gängeln

ich persönlich würde wohl auf abstand gehen
für mich ist sein verhalten ein vertrauensbruch
nicht deines



Beitrag von ninnifee2000 29.10.10 - 07:07 Uhr

Ihrerseits war es auch ein Vertrauensbruch.

Beitrag von mansojo 29.10.10 - 08:19 Uhr

inwiefern

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 08:42 Uhr

Warum denn?
Sie hat sich ja nicht bewußt schwängern lassen und die Verhütung abgesetzt, es war doch ungeplant.

Und eines habe ich mir zb auch schon in der Jugend immer gesagt:
Falls ich trotz Verhütung schwanger würde, würe ich es in dem Alter abtreiben, ABER ich könnte nie mit Sicherheit sagen, wie ich mich wirklich fühlen und entscheiden würde, WENN ich tatsächlich in der Situation gewesen wäre.

Es gibt eben Situationen, die man gerade gefühlsmäßig nicht vorher einschätzen kann.

Beitrag von ninnifee2000 29.10.10 - 07:06 Uhr

<<ich persönlich finde allein die mutter hat das recht über eine abtreibung zu bestimmen>>

Aber kümmern und zahlen soll er???? Auch ein Vater hat bei Abtreibung mitzureden, wenn er schon sein Leben und sein Geld ins stecken soll. Und wie du schon so schön sagtest, er hat das Kind auch mit gemacht.

Beitrag von mansojo 29.10.10 - 08:21 Uhr

ha das war klar

bitte differenzieren

ich schrieb das die männer das sicher anders sehen



aber was man aus meinem körper reißt entscheide ich als frau ganz allein

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 08:46 Uhr

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aber was man aus meinem körper reißt entscheide ich als frau ganz allein
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Denn die Frau muß ihr Leben lang mit den Gedanken daran leben.
Ich denke, hier wird die psychische Konsequenz unterschätzt, die manche Frauen auch hart treffen kann, manche nicht so, aber das ist eben verschieden.
Und wenn eine Frau meint, sie könne das eben wirklich nicht, dann soll sie auch nicht gezwungen sein.

Beitrag von mansojo 29.10.10 - 08:59 Uhr

richtig

denn kind weg - alles wieder gut und wie früher is eben nicht


natürlich muss/sollte man den partner mit einbeziehen

aber die letzte entscheidung liegt bei der frau

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 09:16 Uhr

Sehe ich auch so.

Ich gehe tatsächlich davon aus, daß die Psyche des Mannes nicht so tief drin steckt und betroffen ist, wie die der Frau.
Ob meine Vorstellung so stimmt, kann ich natürlich nicht belegen.

Aber warum gibt es dann Frauen, die sich zwar auch schon schwanger vom Mann trennen, aber nicht vom Kind, das Kind trotzdem haben wollen?
Warum treiben nichtmal alle ab, deren Kind unter Gewalt entstand?
Usw........

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 08:44 Uhr

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Aber kümmern und zahlen soll er???? Auch ein Vater hat bei Abtreibung mitzureden, wenn er schon sein Leben und sein Geld ins stecken soll. Und wie du schon so schön sagtest, er hat das Kind auch mit gemacht.
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Nicht alle Mütter erwarten, daß sich der Vater kümmert, manche trennen ishc ja auch ganz und gar.
Und was die Zahlerei angeht, ist das eben auch gesetzlich so festgelegt, das entscheidet ja nicht die Mutter.

Beitrag von echtjetzt 29.10.10 - 10:10 Uhr

Klar, mitreden darf er. Entscheiden nicht.

Sage ich als Mann.

Beitrag von hannih79 29.10.10 - 13:02 Uhr

Klar, kann er mitreden, aber NICHT die endgültige Entscheidung treffen.

Dabei geht es doch nicht ums Geld.... viele Frauen verzichten in solchen Fällen auf den Unterhalt des Mannes, und ziehen das Kind allein groß, wenn sie sich gegen den Willen des Mannes entscheiden.

Aber es ist doch IHR Körper, und eine Abtreibung KANN auch mal fatale Folgen haben.... wenns schief geht, ist es sogar möglich, dass sie später keine Kinder mehr bekommen kann - es ist immerhin ein Eingriff !

Außerdem muss die Frau mit den psychischen Folgen leben, nicht der Mann... !!

LG

Beitrag von melka1972 28.10.10 - 23:10 Uhr

Also.... zum Schwanger werden gehören immer 2!!! Und da war er wohl nicht ganz unbeteiligt.
Oder hast Du ihm das Kind "untergejubelt", also Pille heimlich nicht mehr genommen o.ä.??
Und dann hätte er sich ja auch schon während der Schwangerschaft gegen Euch entscheiden können, wenn ihm das denn sooo gegen den Strich geht alles.
Er hat sich aber dafür entschieden, also muss er da nun auch zu 100% zu Dir und dem Kind stehen.
Das solltest Du ihm klipp und klar mitteilen!

Alles Gute, Melanie

Beitrag von mioua 28.10.10 - 23:12 Uhr

untergejubelt sicherlich nicht..ich habe damals die pille genommen, hatte einen allergischen schock und bekam medis die wohl die wirkung der pille beeinflusst haben...

Beitrag von melka1972 28.10.10 - 23:18 Uhr

Es ist Euer gemeinsames Kind. Sein Verhalten ist einfach nicht fair.
Du konntest also nichts dafür, dass Du schwanger geworden bist.
Hat er denn eine Abtreibung von Dir verlangt oder wie hat er sich dazu geäußert??
Also war es letzten Endes doch Eure gemeinsame Entscheidung.

Meiner Meinung nach sucht er nur einen Aufhänger für irgendwelchen Stress. Fair ist das jedenfalls nicht!!! Sag ihm, dass Dich sein Verhalten verletzt.

Beitrag von mioua 28.10.10 - 23:27 Uhr

ja er wollte, dass ich anteibe.. er hat viel in mir kaputt gemacht.. dann hat er es quasi so hingenommen, dass er vater wird und sich anrangiert....

Beitrag von melka1972 28.10.10 - 23:31 Uhr

Du musst eine Entscheidung von ihm verlangen. Entweder hüh oder hott. Aber nicht so!!!

Er kann erst keine Abtreibung verlangen, dann naja... mach ich halt doch mit wenns so ist... mein Kind ist ja ganz nett, aber mit der Frau....och nö....

Also, da muss er schon Stellung beziehen!

So ein Hick-Hack geht nicht.

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 08:48 Uhr

Und wenn du doch aber jetzt verhütest, wie kann er da denn immer noch so mißtrauisch sein?
Oder wenn du eine andere Verhütung würdest, die nicht von Medis so beeinflußt werden kann?
Oder er noch zusätzlich Kondome nimmt?

Beitrag von unverhofft kommt oft 29.10.10 - 07:25 Uhr

Ich glaube ihr habt damals die Situation einfach nicht aufgearbeitet, sondern du hast es ausgesessen bis es nichts mehr zu entscheiden gab und er hat sich dem widerwillig gefügt.

Besser wäre es gewesen ein Gespräch unter Leitung geschultem Personal zu führen und so einen Kompromiss zu finden, mit dem ihr beide leben könnt :-)

Ich bin auch ungeplant schwanger und hatte zu beginn Zweifel und mein Mann war anfangs auch sehr verhalten und hätte am liebsten einen Abbruch gehabt. Wir haben diese Hilfe in Anspruch genommen, ihm wurde erklärt was eine Abtreibung für eine Frau bedeutet und wir haben über seine Sorgen gesprochen. Heute ist es ein ungeplantes Wunschkind und er wenn es nach ihm ginge, will er auch sehr schnell noch ein Geschwisterchen :-p

Versuche mit ihm zu reden und auch ein Gespräch von wem unbeteiligten Dritten leiten zu lassen...sowas findet man u.a. bei pro familia und sucht dort nach einer Lösung die beidseitig wieder Vertrauen schafft #herzlich

Beitrag von ciocia 29.10.10 - 08:45 Uhr

Hallo,

ja, ich bereue es auch, dass ich es damals mit meinem Ex nicht in Anspruch nahm. Für ihn wäre ein Abbruch wie Zahn ziehen und "es ist eh nur ein Zellhaufen"

Heute liebt er seine Tochter, aber sowas vergisst man nicht so schnell (beide)


Gruß

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