Ich hab keine Ahnung was ich machen soll...

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von flonni 28.10.10 - 23:14 Uhr

Huhu ihr Lieben....

Ich bin so fertig ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
Abitur oder Fachabi?!?!
Ich hab Angst vor den Prüfungen und seh da schwarz für mich , wahrscheinlich schaff ich sie nicht und muss die 13.te nochmal machen.
Dennnoch hat man mit Abi bessere Chancen...
Wiederrum ist Fachabi auch nichts schlechtes.Dann wär ich nächstes Jahr soweit und müsste nur noch ein Praktikum oä ranhängen für ein Jahr zumal mein Freund nächstes Jahr vom Bund kommt und wir zusammen weg gehen könnten. Doch egal für was ich mich entscheiden sollte ,ich weiß trotz allem nicht was ich überhaupt mal werden will.Ich sitze tagelang im Internet informiere mich und lese mich durch die Berufe dennnoch ist mein Kopf leer :(

Ich weiß einfach nicht was das noch werden soll.

lg von einer leicht verzweifelten Flonni

Beitrag von asimbonanga 28.10.10 - 23:59 Uhr

Hallo Flonni,
wenn du noch keine Vorstellung hast in welche Richtung es gehen könnte, empfehle ich das Abi zu machen.Danach sieht du weiter.Was ist denn mit den Leistungskursen-die geben doch meist einen Hinweis auf Stärken.
Ich glaube du brauchst noch Zeit-wiederholen ist nicht schlimm.
Du hättest auch noch viel Zeit für Kompetenzprüfungen/Beratungen und zum Nachdenken.

L.G.

Beitrag von ippilala 29.10.10 - 00:01 Uhr

Wie sind denn sonst deine Noten so? Selbst wenn du eine Prüfungen vergeigst, kannst du ja durchkommen. Die Halbjahre davor zählen ja alle mit in den Abischnitt. Du bist doch ganz sicher nicht in allen Bereichen schlecht oder?

Weist du denn ob du gleich eine Ausbildung machen möchtest oder ob du lieber studieren willst?

Geh mal zur Berufsberatung vielleicht können die dir auch in Bezug auf den zukünftigen Berufswunsch weiterhelfen. Oder zumindest die Richtung.

Lies dich nicht unbedingt duch Berufe. Schreibe auf, was du kannst und was du gerne machst und versuche einen Beruf zu finden, der da gut reinpasst oder eine Richtung.
Gerade wenn du keine Ausbildung machen möchtest, sondern lieber ein Studium, bringen dir genaue Berufe nicht wirklich etwas, nur halt Richtungen.

Weißt du denn überhaupt garnicht in welche Richtung du gehen möchtest?

Beitrag von mel1983 29.10.10 - 06:56 Uhr

Ganz klar Abi!

Verzweifle nicht - du bist so weit gekommen.

Arschbacken zusammen kneifen, Hochschulzugangsberechtigung (sprich Abi) in die Tasche packen und ab durch die Mitte!

Damit stehen dir ALLE Türen offen. Mit Fachabi nicht.

Gruß

Beitrag von raena 29.10.10 - 09:26 Uhr

Hallo Flonni,

wie alle anderen auch, mit Abi hast du ganz klar die besseren Chancen!

.... und bzgl.d er Prüfungen .... Klar muss man beim Abi die Prüfungen schreiben, aber man kann das ganze Jahr über Punkte sammeln so das die Prüfungen selbst nicht mehr soooo ins Gewicht fallen!

.... und auch beim Fachabi mußt du Prüfungen machen, auch das wird dir nicht geschenkt!

Und was deinen Freund angeht, wann der vom Bund kommt und wohin und ob ihr dann weggeht, ...... tsja meine Mama würde in dem Fall sagen "bis dahin fließt noch viel Wasser die Pegnitz hinunter" (Pegnitz=Fluss in Nürnberg) .... will heißen bei so jungen Leuten passiert noch so viel in so langer Zeit, davon sollte man sein restliches Leben nicht abhängig machen!

LG
Tanja

Beitrag von doucefrance 29.10.10 - 14:51 Uhr

Hallo flonni,

verzweifle nicht...

Meine Tochter ist schulisch genauso weit wie Du, die ersten Klausuren sind geschrieben und gar nicht mal schlecht (im Mittelfeld) gelaufen. Aber da sie sehr ehrgeizig ist und sich damit oft selbst im Wege steht, reicht es ihr natürlich nicht.

Wir haben ihr von Anfang an gesagt, mach so weit Du kommst - immer einen Schritt nach dem nächsten. Sie damals mit einer Realschulempfehlung auf das Gymnasium gegangen und hat sich dort immer im oberen Mittelfeld gehalten, bis zur 8. Klasse. Da die Klassenkameradinnen alle schon in der Pubertät waren und unsere Tochter noch weit davon entfernt, begannen sie sie zu mobben aufgrund der Tatsache, das unsere Tochter fleißig lernte, in den Stunden immer mitarbeitete. Innerhalb eines viertel Jahres sackte sie in den Vierer Notenbereich ab, dann noch Mathe (immer schon ihr schwächstes Fach) eine 5. Schriftlich war sie immer schon ein bis eineinhalb Noten schlechter als mündlich. So fehlte ihr dann der Ausgleich -> Klassenwiederholung. Das haben wir ihr überlassen, ob sie auf die Realschule runtergehen wollte oder wiederholen.
Im Versetzungszeugnis Kl 11 hatte sie einen Schnitt von 2,4! Nun in der 12 mit ungeliebten Leistungskursen wird es wohl ein 3er Schnitt werden. Sie kann punkten mit der mündlichen Mitarbeitsnote aber schriftlich liegt alles eher im 3er Bereich. Und an dem Gymnasium hier wird einem nichts geschenkt. Es ist dort so, dass grundsätzlich wenn man zwischen zwei Noten steht, die schlechtere gegeben wird.

Das alles aber zur Vorgeschichte.
Sie zweifelt auch oft (an sich) aber versucht sich durchzubeißen. Sie meinte gestern noch zu mir: Mama wenn ich sehe, dass ich zuweit abrutsche, dann gehe ich mit dem Fachabi, ansonsten ist mein Ziel, das Abi anzugehen. Sie will unbedingt studieren und zwar Soziale Arbeit oder Pädagogik (aber nicht auf Lehramt). Und das könnte sie notfalls auch mit dem Fachabitur an einer Fachhochschule, was sie wahrscheinlich sowieso bevorzugen wird, denn dort ist es allgemein praktischer ausgerichtet als an der Uni.

Sie würde nie und nimmer freiwillig, also wenn sie nicht durch die Noten gezwungen ist, abgehen und setzt sich auf ihren Allerwertesten und lernt - manchmal viel viel mehr als viele andere aus ihrem Jahrgang (wo wirklich 6 bis 8 Schüler sind, die mit Sicherheit einen glatten oder zumindest unter 1,5er Schnitt erreichen werden. Und sie sind ein kleiner Jahrgang von 45 Leuten, wovon einige auch ganz schön zu krebsen haben...

Überdenke Deine Entscheidung sehr gut, sprich mit dem Jahrgangsstufenleitern, die können Dich sicher auch einschätzen, auch deine Neigungen.
Unsere Tochter hatte auf der Jahrgangstufenfahrt vor 3 Wochen tolle Gespräche mit ihrem Lehrer über berufliche Perspektiven und Wünsche. Er ging ganz klar konform mit ihren Wünschen und meinte, wenn das Studium nicht so Mathlastig sei, würde er sie sich auch im psychologischen / psychotherapeutischen Bereich vorstellen können. Da ist die Sozialarbeit ja nicht sooooo weit von entfernt;-)

Liebe Grüße und grübel nicht so viel, vieles fügt sich ganz von selbst und irgendwann wachst Du morgens auf und weißt was Du willst!