Dringend Rat bzw. Hilfe mein Sohn geht nicht mehr in die Schule!!

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 09:53 Uhr

Guten Morgen zusammen,

heute ist der dritte Tag an dem mein Sohn 6. Jahre, 1. Klasse, nicht mehr in die Schule geht und ich habe keine Chance, bin total machtlos.
Am Dienstag fing alles an mit einem Anruf der Ogata, ich solle meinen Sohn abholen, es ginge ihm nicht gut, er hat dolle Bauchweh. O.K. habe ihn dann sofort geholt, zu Hause ging es ihm schnell wieder besser, prima. Muss dazu sagen ich war mit ihm beim Arzt, der meinte nur lebhafte Darmgeräusche und der Darm wäre gut gefüllt, daraufhin bekam er Lactulose. Am Mittwoch Morgen ging es ihm besser und wir gingen zur Schule, vor der Schule, puh wieder Bauchweh, weinen, ging aber in die Klasse, 10 min. später sollte ich ihn wieder holen, hatte keinen Sinn. Also, wieder zum Arzt nur noch Luft im Darm, die dann tagsüber auch gut mit Blähungen weg ging. Er am toben rumtollen, alles prima.
Donnerstag nächster Versuch diesmal, wieder das gleiche, vor der Schule gingen die Bauchweh los, hat sich vor der Schule versteckt rumgebockt, ich habe mit seiner Klassenlehrerin gesprochen, undenkbar wir bekamen ihn noch nicht einmal in den Klassenraum. Wieder nach Hause zum Arzt, es konnte nichts mehr festgestellt werden, als letzte Möglichkeit wird heute ein Ultraschall gemacht, so das wir alles körperliche ausschließen können.
Heute habe ich ihn gut in die Schule bekommen und ihn in der ersten Stunde begleitet, kaum wollte ich gehen, Diskussionen keine Möglichkeit das er bleibt, lief mir die ganze Zeit hinter her.
Ich bin am Ende, total verzweifelt :-(
Die Lehrerin redet ihm zwar gut zu, aber kann ich auch nicht zum bleiben überzeugen, die anderen Kinder sind auch so toll, fragen und sind lieb.
Wie geht das weiter, was für Konsequenzen hat das für uns?
Bin sauer und wütend!!
Ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben und haben meinen Mund fusselig geredet, nur jetzt geht es einfach nicht mehr. Die Herbstferien waren wohl doch zu lange :-(
Die Woche hat der Kinderarzt mich zum Glück krank geschrieben, nur regulär gehe ich 3 ganze Tage arbeiten, wie soll das bloss alles weiter gehen.
Habe ihn auch mehrmals gefragt, ob etwas vorgefallen ist, er geärgert wird oder ihm jemand weh getan hat. Auch die KL hat in der Schule und OGATA gefragt, da wäre auch nichts passiert.

Bitte um Hilfe,
gluecksengel

Beitrag von valeska1979 29.10.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

was sagt denn dein Sohn dazu? Vielleicht bedrückt ihn wortwörtlich was?
Was ist er denn so für ein Kind? Findet er schnell Anschluss? Hat er Freunde in der Klasse? Wird er vielleicht geärgert? Mag er seine Lehrerin nicht?
Was sagt die Lehrerin?

Das sind Fragen die ich versuchen würde zu beantworten.
Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, dass du mal mit in die Klasse kommst und dich mit reinsetzt?! Um ihm das Gefühl zu geben, dass du DA bist?!

Auf alle Fälle muss das mit allen Beteiligten (vor allem deinem Sohn+ Lehrerin) beredet und die weiteren Schritte geplant werden.

Viele Grüße

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 10:08 Uhr

Hallo,

die Schule hat ihm bis jetzt immer Spaß gemacht, er ist vor den Ferien super gerne gegangen, hat auch einen guten Freund gefunden und kannte fast alle Kinder seiner Klasse schon vom Kindergarten. Er will nicht, mehr bekommt man aus ihm nicht heraus. Bis jetzt hat er nichts neagatives über seine Lehrerin gesagt. Sie hat uns gestern sogar angerufen, aber Rat weiß Sie auch nicht, hat ihn nur gelobt, Sie kann sich auch nicht vorstellen was mit ihm los ist???
Heute bin ich die ganze erste Schulstunde bei ihm gewesen, aber die Trennung klappt dann auch nicht.

Danke für Deine Antwort.
gluecksengel

Beitrag von valeska1979 29.10.10 - 10:29 Uhr

Hallo,

also ein "will nicht" würde ich als Mutter nicht gelten lassen. Wenn man Kinder ein wenig "belagert" (also nicht mit Drohungen) dann rücken sie auch irgendwann mit der Sprache raus.

Also wenn gänzlich ausgeschlossen werden kann, dass er tatsächlich nichts am Magen hat, dann würde ich ihn nicht mehr abholen!
Bis jetzt hat er ja dann das bekommen was er wollte, nämlich nicht in die Schule zu gehen.
Die Kinder die bei meinem Sohn stöhren werden immer an die Tafel oder neben den Lehrer gesetzt oder müssen vor die Tür(Tür bleibt offen und da steht ein Tisch wo die Kinder dann warten müssen).

Aber ich würde erstmal reden,reden,reden und vielleicht hat er ja auch wirklich Probleme mit dem Magen, dass er was nicht verträgt. Hat er was anderes gegessen als sonst? Mein Sohn hat auch mal so richtige Magenprobleme und Bauchschmerzen,wenn er bald Stuhlgang hat oder mal 2-3 Tage gar nicht auf Toilette war.

Beitrag von froehlich 29.10.10 - 10:35 Uhr

Ich halte das mit dem "Dabeisitzen" auch für keine gute Idee. Die Kinder müssen begreifen, daß Schule etwas anderes ist als Kindergarten - da geht man als Kind alleine hin und die Eltern bleiben draussen.

Ich könnte mir vorstellen, daß Dein Sohn erst jetzt richtig begreift, daß Schule (die er ja am Anfang toll fand) nichts ist, was man mal ein bisschen macht und dann wieder lässt, sondern daß das jetzt laaaaange so weiter geht - sprich, die Erkenntnis, daß er nun ein Schulkind ist (was viel Spaß machen kann, aber auch Pflichten mit sich bringt) ist vielleicht jetzt erst bei ihm angekommen. Das ist nichts Ungewöhnliches...;-). Passiert im Kiga ja auch oft. Einer meiner Neffen bspw. ging die ersten Wochen begeistert in den Kiga (kannte ihn auch schon durch seinen größeren Bruder), war super integriert, hatte Freunde - und will seit etwa 14 Tagen einfach überhaupt nicht mehr gehen. JEDEN Morgen großes Geheule - im Verlauf des Vormittages geht es dann wieder. Ich fürchte fast, durch diese Phase müsst ihr jetzt durch - mit viel Liebe, aber auch sehr viel Konsequenz. Wenn klar ist, daß Dein Sohn nicht physisch krank ist (und das Klagen über "Bauchschmerzen" ist ja ganz, ganz typisch , wenn Kinder sich psychisch nicht wohl fühlen oder gestresst sind) müssen Du und die Lehrerin ihm wohl ruhig und klar aber sehr deutlich vermitteln, daß er in der Schule bleiben muß. Dann weint er eben mal. Du solltest mit der Lehrerin und mit der Nachmittagsbetreuung ausmachen, daß sie Dich nicht mehr anrufen, um ihn abzuholen. Das müsst ihr natürlich auch dem Kind ganz klar kommunizieren, sonst fühlt er sich verloren. So nach dem Motto: hör mal, wir verstehen, daß Du Dich im Moment vielleicht nicht immer wohl fühlst und wir haben Dich alle lieb - aber in die Schule musst Du gehen und da musst Du auch bleiben und Mama holt Dich in der nächsten Woche NICHT ab. Wenn's Dir schlecht geht, wird sich die Lehrerin kümmern. Das sollte aber dann natürlich auch so sein.

Viel Glück! Babs

Beitrag von froehlich 29.10.10 - 10:40 Uhr

Ach so, und übrigens: ich würde jetzt gar nicht mehr so viel "reden". Das bringt ab einem bestimmten Punkt nichts mehr. Du sagst ja ohnehin, daß Du Dir schon den Mund fusselig geredet hast. Klare Ansagen helfen in solchen Situationen oft besser (wohlgemerkt: wenn ausgeschlossen werden kann, daß kein gravierende Kummer dahinter steckt - aber das scheint bei Deinem Sohn ja nicht so zu sein - Lehrerin gibt sich Mühe, Mitschüler geben sich Mühe...). Wenn Du so viel redest und immer wieder fragst und Mitleid und Mitgefühl zeigst, wittert Dein Sohn wahrscheinlich immer wieder die Chance, daheim bleiben zu können. Sag ihm ruhig und klar: ab nächste Woche gehst Du wieder in die Schule. Und da darf's dann aber auch keine Diskussionen mehr geben. Er geht und fertig. Das wird nicht leicht für Dich und ihn, aber ihr müsst das jetzt durchstehen.

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 10:55 Uhr

Lieben Dank für Deine Antwort.
Nächste Woche wird mein Mann ihn erst einmal zur Schule bringen, vielleicht bzw. hoffentlich klappt das besser.
Er hatte mir auch gestern versprochen das es heute klappt, aber Pustekuchen, nichts geklappt, soweit ich auch nur gesagt habe, jetzt gehe ich war vorbei. Er rannte mir einfach hinterher, ich sagte immer wieder nein, geh in Deine Klasse, habe ihn auch nochmal zu seiner Klasse gebracht, nein immer wieder ist er hinter mir her und das nachdem ich die erste Stunde bei ihm war. Wie soll ich ihn zwingen? Die Lehrerin kann auch nur Reden, aber handeln darf Sie ja nicht, man kann ihn ja nicht an den Stuhl binden ;-).
Heute ist meine Konsequenz, das er in seinem Zimmer bleibt und geredet habe ich mit ihm darüber, jetzt kann er in seinen vier Wänden mal Nachdenken, was er falsch gemacht hat.

gluecksengel

Beitrag von muggles 29.10.10 - 10:10 Uhr

Hat Dein Sohn verstanden, dass Schule keine Freizeitbeschaeftigung ist bei der man sich aussuchen kann, ob man hin will oder nicht?

Ob mit Lust oder ohne, Schule ist Pflicht (es sei denn man ist "richtig" krank).

Gab es solche Probleme auch frueher im Kindergarten?

Claudia

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 10:42 Uhr

Guten Morgen Claudia,

lieben Dank für Deine Antwort.
Er weiß das er muss und er schulpflichtig ist, aber das interessiert ihn nicht. Wie soll ich ihn dazu zwingen? Er läuft mir hinterher, bleibt nicht in der Klasse sitzen, heult.
Klar, es ist eine große Umstellung für ihn da er von 8.00-11.35 Uhr in der Schule ist und dann bis ca. 15.30 Uhr in der Ogata, früher habe ich ihn um 12.15 Uhr vom Kiga abgeholt. Aber beruflich geht es bei mir leider nicht anders.
Im Kindergarten hatten wir nur vor zwei Jahren Probleme nach unserem Umzug, aber sonst nie.
Nächste Woche wird erst einmal mein Mann ihn zur Schule bringen, vielleicht klappt das ja besser??

gluecksengel

Beitrag von karna.dalilah 29.10.10 - 10:54 Uhr

Ich denke der Zauber des Schulbeginns ist vorbei für deinen Sohn.
Er realisiert nun die Pflicht aus der er sich nicht wie im Kindergarten eben mal entziehen kann.
Diese Erkenntnis kann schon Bauchschmerzen machen.
Nun hat er allerdings auch gelernt, wie er sich aus seiner Pflicht nehmen lassen kann.

Nun ist Teamarbeit angesagt.
Klare Ansagen sind aus dem Elternhaus und der Leherin gefragt.
Die Möglichkeit nach Hause zu kommen, nicht mehr einräumen.
Bauchschmerzen-> er bekommt eine Wärmeflasche mit warmen Wasser und fertig weiter gehts.(ihr werdet durch ein Telefonat informiert)

Hat sich vielleicht etwas familiär geändert oder wird es in absehbarer Zeit?
Mein Sohn wollte mal nicht auf Klassenfahrt, weil er etwas furchtbares geträumt hatte und er auf mich und seinen Bruder aufpassen wollte.

Ich wünsche euch die richtige Mischung aus Durchsetzungsvermögen und Feinfühligkeit und einen langen Atem ;-)
Karna

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 11:02 Uhr

Lieben Dank für Deine Antwort.
Familär hat sich überhaupt nichts geändert, ist alles o.k.
Das mit dem abholen würde sich ja einfach regeln lassen, das die Schule bzw. Ogata abschätz ob er wirklich was hat und mich nur im Ernstfall benachrichtigt. Aber das Hinbringen klappt ja schon nicht, gestern hat er versprochen das es klappt, aber Pustekuchen, nichts geklappt, soweit ich auch nur gesagt habe, jetzt gehe ich war vorbei. Er rannte mir einfach hinterher, ich sagte immer wieder nein, geh in Deine Klasse, habe ihn auch nochmal zu seiner Klasse gebracht, nein immer wieder ist er hinter mir her und das nachdem ich die erste Stunde bei ihm war. Wie soll ich ihn zwingen? Die Lehrerin kann auch nur Reden, aber handeln darf Sie ja nicht, man kann ihn ja nicht an den Stuhl binden .
Heute ist meine Konsequenz, das er in seinem Zimmer bleibt und geredet habe ich mit ihm darüber, jetzt kann er in seinen vier Wänden mal Nachdenken, was er falsch gemacht hat.

gluecksengel

Beitrag von karna.dalilah 29.10.10 - 11:09 Uhr

Ich habe mal eben Onkel Google dazu befragt.
Du bist nicht allein.
Vielleicht hilft dir der Link weiter

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_953.html

und vielleicht findestdu ein Forum in dem noch mehr betroffene Eltern ihre Erfahrungen austauschen, wenn du bei google

SCHULANGST

eingibst.

Halte uns mal auf dem Laufenden, wie es sich mit dem Lütten weiterentwickelt.

Karna

Beitrag von risala 29.10.10 - 11:37 Uhr

Hi,

oh man... ich beneide Dich echt nicht.

Was mir dazu nur einfällt ist folgendes:

Weiß er wirklich, welche Konsequenzen es -nicht nur für ihn- sondern auch für Dich hat, wenn er lang genug nicht in die Schule geht? Weiß er, dass irgendwann die Polizei und u.U. auch das JA vor der Tür stehen und er von der Polizei in die Schule gebracht wird und weglaufen da "nicht" möglich ist? Und dass nicht nur er, sondern auch ihr Eltern "bestraft" werdet?

Klar, bis es so weit kommt dauert es - und ihr arbeitet ja daran, aber vielleicht wirken diese drastischen Informationen besser?

Muss er denn den Unterrichtsstoff zu Hause nachholen? Falls ja, klappt das? Stört es ihn nicht, dass er dann nachmittags nicht spielen kann, weil er das alles lernen muss, was die anderen in der Schule machen?

Hut ab, dass Du wirklich täglich mit ihm zum Arzt gefahren bist! Ich hätte es vermutlich nicht getan.

Es kann ja sein, dass er durch seine Aufregung wirklich bauchweh hat - aber was war die Konsequenz daraus? Durfte er zu Hause rumtoben?
Ich hätte ihn spätestens am 2. Tag mit Theater und Bauchweh ins Bett verfrachtet - ohne irgendwelche Besonderheiten - aufstehen nur zum Toilettengang... er ist ja krank ;-) Und wer krank ist, kann nicht spielen sondern muss schlafen und sich ausruhen :-p. hobbys kann man natürlich auch nicht ausüben und Besuch empfangen geht auch nicht - der könnte ja angesteckt werden...

Bei unserem Sohn reicht es, wenn wir ihm das sagen... dann ist er oft ganz schnell gesund (aber wir haben auch generell keine Probleme wie ihr!).

Habt ihr mal darüber nachgedacht, den schulpsycholigischen Diebst in Anspruch zu nehmen? Vielleicht ist wirklich etwas vorgefallen, was er aber nicht euch erzählen will (warum auch immer - und es muss ja auch nichts schlimmes sein). Oder er weiß einfach nicht, WIE er es so sagt, dass ihr es versteht? Weisst Du, was ich meine?

War vielleicht in den Ferien irgendetwas, was ungewöhlich war? Hat er Angst, er kommt nach Hause und niemand ist da oder so? Ein Tier krank, um das er sich sorgt?

Ein Beispiel von uns:
Fabian mag nirgendwo anders schlafen (was bis vor 2 Jahren kein Problem war) - weder bei der Oma in Aachen (150km entfernt) noch bei meiner SchwiMu (10km entfernt) noch bei Freunden. Nur bei meinem Vater schläft er regelmäßig - der wohnt aber auch gegenüber. Warum habe ich anfangs nicht verstanden - und immer wieder nachgefragt. Irgendwann kam dann heraus, dass er sich sorgen um unseren Pancho (sein Lieblingshund) macht. Pancho ist mind. 17,5 Jahre alt, herzkrank - und seit gut 1,5 Jahren sieht man, wie er abbaut und deutlich altert. Fabian hat Angst, dass Pancho irgendwann nachts zum TA muss oder sogar stirbt und er dann nicht für ihn da ist. Beim Opa weiß er 1000%ig, dass wir ihn IMMER und SOFORT holen können (wir haben einen Schlüssel) - bei den anderen geht das aus unterschiedlichen Gründen nicht.

Ich hoffe, dass ihr das schnell wieder hinbekommt! dein Sohn ist ja sicher auch nicht glücklich mit der Situation!

Liebe Grüße
Kim

Beitrag von gluecksengel 29.10.10 - 12:45 Uhr

Lieben Dank für Deine Antwort Kim.
Das mit der Polizei habe ich ihm auch schon erzählt und das wir Probleme wegen seines Verhaltens bekommen, seine Reaktion war nicht wirklich ängstlich, er war nur erstaunt.
Die Hausaufgaben machen wir jeden Tag, ein Nachbarskind bringt Sie uns. Er hat so viel Freude daran und macht Sie total gerne, ist sogar ganz stolz das er ein wenig lesen kann und bekommt nicht genug davon.
Ich mache mir momentan Gedanken über einen Kinderpsychologen, vielleicht ist das der richtige Weg, einen schulpsychologischen Dienst haben wir leider nicht.
Vor langer Zeit bestimmt knapp ein 1/2 Jahr her, da hatte wir einen blöden Vorfall. Er wurde von 2 großen Jungs (ca. 12 Jahre) in die Mangel genommen und ihm wurde gedroht, er solle sein TIC TAC hergeben sonst bekäme er Haue. Ein böser Vorfall, mein Mann konnte sich die Kids schnappen und zusammenpfeifen, aber seitdem hat Niclas Angst, vor vielem, z. B. kurz 1 Min. höhstens im Autor warten, undenkbar, alleine raus, undenkbar. Vielleicht hängt es ja alles zusammen???
Würde einiges drum geben in sein Köpchen zu schauen.

gruss
gluecksengel

Beitrag von risala 29.10.10 - 12:55 Uhr

Hallo Glücksengel!

Oha... manchmal brauchen Ängste länger, um wirklich "rauszukommen", manchmal reicht auch ein minimaler Anlass, um es eskalieren zu lassen.

Vielleicht -und nur vielleicht- hat irgendein Kind aus der Klasse bei spielen in den Ferien sowas wie "wenn Du das nicht machst /gibst/etc. dann...." Das muss Deinem Sohn nichtmal bewusst sein, aber möglich ist es. Kinder tun sowas nunmal.

Ich rate dir wg. dem vorfall dringend dazu, einen Kinderpsychologen aufzusuchen - und vor allem, lass Dich dann nicht auf einen späten Termin vertrösten. Dein Kind scheint nach Hilfe "zu schreien", denn bei Dir gibt es keine Probleme. Logisch, bei Dir ist er sicher. Aber er muss ja lernen mit den Ängsten umzugehen - und das möglichst, bevor es schlimmer wird! Verständlich / nachvollziehbar sind diese ja!

Alles Gute
Kim

Beitrag von nienicht 29.10.10 - 12:53 Uhr

Hallo gluecksengel,

also ich sehe da 2 Möglichkeiten.
Entweder würde ich ihn zwingen zur Schule zu gehen, weil er MUß ja, ist ja Schulpflicht.
Oder ich würde mir sofort nen Termin beim Psychologen oder Schulpsychologen machen, Schulangst???
Aber gemacht werden muß was, er kann ja nicht einfach zuhause bleiben, da könnt ihr ordentlich Ärger bekommen und der Kleine weiß wenn er nur hartnäckig genug ist, kann er seinen Willen durchsetzten.

Lieben Gruß und alles Gute
nienicht

ich hatte auch schon ordentlich Probleme mit Schule und meiner Tochter.

Beitrag von juki 29.10.10 - 14:35 Uhr

Huhu...
#liebdrück
ich sag es jetzt mal ganz hart, da muss er jetzt durch!! Hatte dieses problem auch mit Kim(2. Klasse) vor den Herbstferien, musste dauernd in die Schule etc pp, ABER ich habe sie nur beim ersten Mal mit nach hause genommen....die Lehrerin hat das Ganze dann geregelt(nicht gern aber sie tat es). Bei Kim gab es auch keine Anzeichen woher es kam und man weiß es immernoch nicht wirklich....zum Teil war es bestimmt langeweile, da sie die Buchstaben alle schon schreiben kann und zum anderen austesten wie weit muss ich gehen, damit sie mich Mama anrufen lassen(sie hat sich sogar auf "Kommando" übergeben, dass kann sie sehr gut#klatsch)...in den ferien habe ich viel mit ihr darüber gesprochen und ihr erklärt das es so nicht geht und das sie dann ja nicht mehr mitkommt im Unterricht...aber auch das half nicht...

Jetzt bekommt sie jeden Tag, den sie nicht weint oder zickt einen Stempel und bei 10 Stempeln wird etwas schönes gemacht....diese Woche hat sie nicht einmal geweint...zum Glück;-)

LG

Judith