Unsere Tochter - brauche mal euren Rat

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von popmaus 29.10.10 - 13:54 Uhr

Hallo,

es geht um meine Tochter Chantal.Sie ist 3,5 Jahre alt.
Seid einigen Monaten hat sich ihr Verhalten uns gegenüber sehr ins negative verändert.
Sie macht grundsätzlich nie das was man ihr sagt, selbst die einfachsten Dinge zb Nach dem Toilettengang die Hände waschen, werden zu einem Machtkampf.
Sie geht so toll selbständig aufs Klo, manchmal wäscht sie sich von alleine die Hände, manchmal nicht. Und ich bestehe eben darauf das sie das macht.
Da wird dann geschrieen,geheult und gewehrt.
Ich sag dann immer zu ihr das sie nicht eher aus der Toilette raus darf bis ihre Hände gewaschen sind.Es kann bis zu einer halben Std so gehen.....
Abends: Nach dem Abendessen um ca 19 Uhr ist Bettzeit.
Also, ausziehen,waschen,Zähne putzen.
HORORR!!!!!Sie schreit wie ne Verrückte herum, schmeisst aus Wut ihr Spielzeug im Kinderzimmer herum (hab ihr auch schon des öfteren sämtliches Spielzeug abgenommen).
Hat alles nichts genutzt.

Es ist auch völlig egal wie ich mich in dem Moment verhalte
Bleib ich bei ihr, versuche sie zu beruhigen, schreit sie noich mehr.
Schrei ich auch mit ihr - schreit sie auch noch mehr.
Mach ich gar nicjhts, gehe aus dem Raum, ignoriere sie schreit sie manchmal bis zu einer halben Std. in ihrem Zimmer herum und auf einmal kommt sie dann zu mir, ganz normal und lässt sich umziehen etc.
Ich verstehe das einfach nicht.
Als ob es bei ihr einen Schalter geben würde der umgelegt wird von lieb auf Tyrann und umgedreht........

Anderes Beispiel:
Ich hole sie mittags um halb 3 vom Kindergarten ab.
Sage ihr sie soll sich ihre Jacke anziehen.
Nein - will sie nicht...... es wäre nicht kalt draussen.......
Sie hat aktuell sowieso Husten weil sie sich ja auch grundsätzlich keine Hausschuhe daheim anzieht........
Natürlich will ich ihr trotzdem die Jacke anziehen - sie schmeist sich auf den Boden und wehrt sich total.
Dann hab ich es endlich geschafft ihr die Jacke anzuziehen - sie heult herum.
Ich erkläre ihr immer wieder das es zu kalt ist um ohne Jacke herumzulaufen!!Keinene Zweck sie bleibt heulend liegen.
Irgendwann sage ich dann das ich sie jetzt liegen lasse und heim laufe.
Und laufge auch los - natürlich langsam und doch so das ich sie sehen kann.
Als sie mich dann nicht mehr gesehen hat ist sie endlich mal aufgestanden und mir nachgelaufen.......(ich hatte mich hinter der Hecke versteckt).
Sie kam dann ganz normal auf mich zu.... als wär nichts gewesen.

Meine Frage:

Was kann ich ändern um diese Situationen, diese Machtkämpfe zwischen uns und unserer Tochter zu ändern????
Ich komme mir echt oft wie eine Versagerin vor.......

LG
carmen

Beitrag von scrollan01 29.10.10 - 14:04 Uhr

Neee, bist Du NICHT!

Meine Kurze konnte es auch suuuper gut!

ich habe es immer genauso gehandhabt und habe es ignoriert.

Jacke an wenn es kalt ist - meine ist aber noch sehr krank dazu und sollte möglichst keine Medis einnehmen wegen der Leber!

Ich kenne da kein Pardon! Und nehme das Gschrei in Kauf!

Hände waschen - okay, das macht meine immer!

Aber dafür die anderen Dinge - das konnte sie auch gut!

Ich habe sie immer dann ignoriert und sie schrie teilweise bis zu 3 Std. lang!!!

Ich habe meine Arbeit gemacht mit brüllendem Kind am Bein - habe ich versucht mich ihr zu nähern, brüllte sie noch mehr, egal was ich tat, sie schrie!

Und eines Tages hörte es plötzlich auf!

Welch Wunder - so Situationen haben wir nur noch sehr selten!

Bleibe ruhig, biete ihr immer wider stumm deine Hand an und geh dabei in Abstand in die Hocke - so kann sie entscheiden ob sie auf deine hand zu geht und sich beruhigt oder nicht!

So ging es dann bei uns!
Und dann fiel sie mir um den Hals und weinte herzzerreissend "MAMAAAA".
Sie werden groß und wollen mit entscheiden und brauchen uns doch noch dabei!

LG #herzlich

Beitrag von hasiundschatzi 29.10.10 - 14:35 Uhr

Hallo Carmen,

lass keine Zweifel aufkommen. Bei meinem Sohn gab es auch eine solche "Phase". Es war auch wirklich nur eine Phase.
Nicht immer leicht, aber auch das vergeht :-)

LG
Bianca

Beitrag von marion2 29.10.10 - 15:03 Uhr

Hallo,

es fällt Kindern leichter, Anweisungen zu folgen, wenn diese logisch sind.

Händewaschen zum Beispiel ist nur dann logisch, wenn die Hände schmutzig sind oder alternativ dazu: Stinken. Hände nach dem Gang aufs WC empfinden Kinder für gewöhnlich als sauber.

Abends solltest du etwas früher anfangen. Evlt. ist deine Tochter einfach zu müde und überdreht.

Gruß Marion

Beitrag von ficus 29.10.10 - 17:50 Uhr

Hallo Carmen,

macht sie das nur bei dir oder auch bei anderen?

Unsere Tochter macht "so ein Theater" übrigens nur bei mir.
Ich habe den Eindruck, dass Kinder sich von den Personen, an die sie am stärksten (emotional) gebunden sind, lösen wollen und sich dann eben entsprechend verhalten. Sie harmonieren zwar gut bis sehr gut mit der Mama, haben aber erkannt, dass sie selber ein Individuum sind und somit ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Da kommt es eben dann zu solchen Machtkämpfen.

Ich weiß allerdings auch nicht, wo die richtige Balance zwischen Genug-Mama und etwas Abstand ist. Wenn ich mich zurückziehe oder einfach mal viel zutun habe und unsere Tochter deshalb weniger sehe als üblich, klammert sie total und es gibt auch viel Geschrei, wenn ich nicht da bin. Bin ich da, ist es manchmal auch o.k. wenn ich einfach nur anwesend und in Sichtweite bin. Hauptsache da. Und dann gibt es wieder die Zeiten, in denen sie mir einfach nicht "von der Pelle" rückt....
LG ficus

Beitrag von tragemama 29.10.10 - 22:07 Uhr

Kein Kind bekommt Husten von kalten Füssen, das nur am Rande.

Ich würde diese Regeln und Kämpfe auf das Mindestmaß reduzieren. Sie will sich nach der Toilette nicht die Hände waschen? Ok, dann vor dem Essen. Sie will die Jacke nicht anziehen? Für eine 3,5jährige fände ich es vertretbar, sie frierend mit zum Auto zu nehmen.

LG Andrea

Beitrag von kleinehexe1606 30.10.10 - 17:57 Uhr

Mein Sohn ist jetzt 6 und macht das Spiel eigentlich schon immer. Schon nach der Geburt hat er nur gebrüllt und kein Mensch wusste was war.
Heute gehe ich der Situation aus dem Weg und gehe nicht auf ihn ein. Wenn er am Familienleben nicht teilnehmen möchte wie es sich gehört, hole ich ihn raus und er kann dann in seinem Zimmer oder auf dem Flur heulen. Geht meist 10 Minuten und dann ist auch alles gut, er kommt entschuldigt sich und es ist alles wieder normal.
So mache ich es auch wenn es woanders passiert wobei ich da Gott sei Dank weniger Probleme hab.
Wenn ich auf jede Situation eingehe, diskutiere ich Stunden.
Manchmal denke ich nach so vielen Jahren er brauch es einfach. Er tobt sich kurz aus und dann ist wieder gut, wichtig ist das man die Situation danach auch abschließt und nicht immer wieder vorträgt. Er kennt alle Regeln und die Konsequenzen wenn er sie nicht einhält. Und wenn man am Tisch nicht das Essen möchte nur schreit und heult dann geht man eben raus.
Nach der Situation kuscheln wir meist noch eine Runde, er soll merken das er trotz seines verhaltens von uns geliebt wird.

Beitrag von maschm2579 30.10.10 - 20:59 Uhr

Hallo,

also ich würde vielleicht nicht soviel diskutieren. Wenn meine Tochter die Jacke nicht anziehen will, geht sie ohne. Wenn Ihr kalt ist wird sie es merken... aber ich habe weniger Streß. Schnupfen und Husten kommt von Viren und nicht von "kalt sein"

Dann würde ich mit Ihr einen Wutplan basteln. Für jeden Tag der gut war gibt es einen Aufkleber und wenn sie den Plan voll hat gibt es einen Wunsch. Der wird vorher überlegt und in die MItte des Planes geklebt.

Ansonsten gibt es Dinge wo nicht diskutiert wird. Hände werden gewaschen und vielleicht mag sie ja auch eine besondere Seife haben.

Vielleicht gehst Du schon angespannt in den Tag und sie merkt das. Ich muss zugeben da sich auch oft so gereizt bin und oft schon bevor etwas passiert grummelig und angespannt bin. Versuche ich alles ruhig und gelassen zu machen, geht es. Zum Beipsiel das wir jetzt gemeinsam Zähne putzen und dann noch 5 Min ein Spiel spielen.

Beitrag von hedda.gabler 30.10.10 - 21:49 Uhr

Hallo.

MACHTKÄMPFE ist das passende Wort ... lass es doch einfach!

Ich muss nicht ständig und stets in irgendwelche Grabenkämpfe mit meinem Kind steigen ... und schon gar nicht mit einer 3.5-Jährigen auf dem Höhepunkt ihrer "Autonomie-Phase" (meine Kleine ist so alt wie Deine).

Es gibt bei uns einen kleine, überschaubaren Regelkatalog ... und wenn die Regeln mal nicht exakt eingehalten werden ... so what?! ... da gehe ich auch mal den Weg den geringsten Widerstandes. Ich bin mir sicher, dass sie sich als Erwachsene schon die Hände nach dem Toilettengang waschen wird, ihre Jacken anziehen wird, wenn es kalt ist ... und alles, was man sonst noch so tut, um sozial kompatibel zu sein.
Und, oh Wunder, die meisten Dinge macht sie auch jetzt schon von alleine ... insbesondere wenn ich nicht wie ein Schießhund hinter ihr stehe.

Also, relax ne Runde ... wenn man den richtigen Rahmen schafft, werden die Kleinen schon gut groß ... und dabei ist Hände waschen und Jacke anziehen noch das kleinste "Problem".

Gruß von der Hedda.

Beitrag von lisasimpson 30.10.10 - 21:57 Uhr

da kann ich mich hedda voll und ganz anschließen
denn um Macht kämpfe ich nicht (und schon gar nicht mit kleinkindern)

lisasimpson

Beitrag von tomama 30.10.10 - 23:04 Uhr

Hallo Carmen,

unsere Tochter ist 4 und ich kenne solche Situationen auch. Ich entscheide dann aus der Situation heraus. Bei Themen wie Händewaschen nach dem Toilettengang und Jacke anziehen, wenn sie schon verschnupft ist würde ich jedoch nicht nachgeben. Diese Phase des Kindes will ja auch beantwortet sein durch die Eltern (oder andere Bezugspersonen). Den Weg des geringsten Widerstandes gehe ich nur, wenn es wirklich Dinge sind, die ich auch durchgehen lassen möchte. Erziehen ist manchmal eben auch anstrengend.

Was mir bei unserer Tochter jedoch immer wieder auffällt ist, daß man mit positiver Bestärkung viel schneller ans Ziel gelangt als mit den negativen Androhungen. Also, ganz konkret. Meine Tochter findet Händewaschen nach dem Toilettengang oder wenn sie von draußen kommt, auch mit klebrigen Händen, einfach nicht wichtig. Inzwischen hat sie ihre eigene Kinderseife (von DM ist nicht teuer als die normale) und ich sage dann so in etwa zu ihr. "Wenn Du Deine Hände wäschst, dann riechen sie wieder so toll nach Banane. Mach mal bitte flott, ich möchte dann dran riechen." Dann wasche ich meine Hände auch damit, und sage manchmal noch, mal sehen wessen Hände gleich besser riechen. Das funktioniert auch beim Zähneputzen (Wessen Zähne sind weißer und der Atem riecht so schön frisch etc.)

Beim Jackeanziehen da kommt es immer drauf an. Meine Tochter friert viel weniger als ich. Im Kiga hat sie oft zur dicken Jacke noch eine Weste. Dann reicht die auch, oder eine Fleecejacke. Aber wenn es so richtig kalt ist und sie schon verschnupft, und wenn sie sich dann absolut weigert die Jacke anzuziehen, dann wird auch geschimpft. Da sage ich auch wörtlich zu ihr: "Ich diskutiere nicht mit Dir, das habe ich zu bestimmen und das machst du jetzt." Klappt oft bei ihr.

Die Kinder wollen halt immer wieder testen, wer das Sagen hat. Ich habe nicht allzu viele Regeln, aber die die mir wichtig sind, die setze ich auch durch.

lg Tomama

Beitrag von fruehchenomi 31.10.10 - 10:46 Uhr

Durch die Berufstätigkeit meiner Tochter hab ich ihre Leonie ja so gut wie täglich bei mir - und - bei mir versucht sie die kleinen Machtspielchen nicht mal, die sie ab und an mit ihrer Mama veranstaltet.
Warum weiß ich so nicht - ich kann mir nur vorstellen, dass sie ganz genau weiß, dass sie damit bei mir nicht durchkommt.
Ich liebe sie über alles,aber manche Dinge gibts einfach nicht. Jacke wird angezogen ohne Hin und Her und Süßis sind auch sehr beschränkt, da kann sie noch so betteln, es gibt einfach nix mehr.
Wenn ich zu ihr in etwas "besonderem" Ton sage "Leonie du weißt genau, wenn ich nein sage, bleibts dabei" kuckt sie mich an - grinst teils verschmitzt, teils verlegen - und die Diskussion ist vorbei.
KÄMPFEN würde ich niemals mit ihr, wenn ich nicht mehr mit ihr sprechen kann, würde ich sie wirklich in ihr Zimmer schicken und ausspinnen lassen - nach ein paar Minuten dann wieder abholen und ihr nochmal erklären, was Sache ist. Das hab ich mit meiner Tochter schon so gemacht vor 30 Jahren, die ein ungeheures "Bock-Kind" war #schwitz Aber so hat sie sich am schnellsten wieder eingekriegt.
Solange Du mit Deinem Kind kämpfst, wird sie versuchen wollen, den Kampf zu gewinnen - das kanns nicht sein.
LG Moni

Beitrag von braut2 31.10.10 - 14:47 Uhr

Meine Große (4,5) hat das selten. Sie bockt zwar, aber nicht unbedingt mit Ausrastern. Mit ihr kann ich schon oft vernünftig reden.
Die Kleine (3) allerdings ist genau das Gegenteil. Sie will alles und kann alles und überhaupt.......alles besser als andere #aerger
Wenn sie mal bockt, dann richtig. Und dann artet es auch aus. Das weiß ich mittlerweile und dann lass ich sie auch. Meist will sie dann nicht in meiner Nähe sein. Also bockt sie im Bett oder im KiZi. Ich geh dann raus, weil sie mich eh immer rausschickt. Und dann wieder nicht. Und dann wieder doch.
Sie weiß halt nicht was sie will und das regt sie noch mehr auf ;-)

Sie will die Jacke nicht anziehen? Gut, dann friere. Dann geh ich auch schonmal extra langsam zum Auto. Keine Schuhe an? Gut, dann lauf halt so. Das riskier ich auch mal bei schlechtem Wetter (sie zieht am liebsten gar keine Schuhe oder Strümpfe an, am liebsten wär sie eh nackisch).
Bei Hygiene geh ich keine Kompromisse ein. Aber das klappt auch super. Händewaschen liebt sie und Zähneputzen auch #schwitz
Und schreiend aus dem Kiga hab ich sie auch schon rausgeschleppt- unterm Arm. Im 7.Monat schwanger. Super Sache. Da lag sie nämlich aufm Boden und wollte nicht gehen. Und ich wusste: das kann jetzt bis zu ner Stunde locker dauern.........

So ist das manchmal.Ich hoffe, das hört bald auf #winke

Lg b2 mit zwei Mädels und noch eins im Bauch was net rauskommen will

Beitrag von lajo 31.10.10 - 18:16 Uhr

Ist ganz normal. Meine macht das auch manchmal. Beim zähne putzen hilft oft, wenn sie meine Zähne putzt und ich darf dann gleichzeitig ihre putzen. Oder singe ein Lied dabei.
Mit dem Hände waschen dasselbe.

Beitrag von chaizy83 01.11.10 - 12:08 Uhr

Hey carmen,

mach dich nicht fertig, die s..... Trotzphasen, habe ich auch durch und ich sage dir halte durch es hört wieder auf also viel viel Kraft :D

liebe grüße chaizy

Beitrag von paula74 01.11.10 - 13:01 Uhr

Hallo
Am Besten hilft bei uns Humor... (aber das funktioniert ja auch nur, wenn man selber halbwegs gut gelaunt ist).
Also beim Händewaschen: lustigen Waschlappen bereit legen, der bei Bedarf als Händewaschmonster das Kind verfolgt und alle 10 Finger frisst. Sie muss es ja nicht jedes Mal ganz alleine machen, dass sie es kann, weisst du ja.
Beim Jackeanziehen: wenn das Kind nicht will, dann zieh ich sie halt an. Ist zwar ein bisschen eng, aber was soll`s?
Spätestens wenn gelacht wird, kann ich mein Anliegen dann auch durchsetzen.
Momentan helfen bei uns Wettrennen, wenn unser Kind irgendwo nicht hin will. Weil es trotzdem am Schnellsten sein will.
Mein Mann hat sich beim Spazierengehen auch schon mal heulend vor mich auf den Boden gesetzt und "Arm-Arm" gerufen ;-)
Hausschuhe - was war das noch mal? Diese Gegenstände, die Kinder normalerweise an den Füssen tragen? Nur unsere Tochter nicht? ...
Es geht bestimmt auch ohne.
Sei kreativ, Deine Tochter wird staunen!
Alles Gute, Paula

Beitrag von suny1981 01.11.10 - 15:43 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

diese Trotzphasen macht eigendlich jeder auf seine eigene Art und Weise durch. Bei dem einen was mehr der andere ist einfacher und hat keine Lust mit Mama, Papa, Oma oder Opa zu diskutieren.

Ich selbst habe drei Kinder und jeder hatte mal solch eine Phase.

zum Thema Hände waschen nach dem WC- Gang
ok, dann lass ihn die Hände mal nicht waschen, du bietest ihm etwas an (Gummibärchen Kekse oÄ) ooooooh du hast dir ja nicht die Hände gewaschen, tut mir leid, dann kannst du davon auch nichts haben, steckst dir selbst eins in den Mund und lässt die Dose wieder im Schrank verschwinden. #klatsch dein Kind wird es sich merken.

Jacke an oder nicht...

ausprobieren lassen. irgendwann ist der Tag erreicht wo dein Kind friert.
Kinder sind nicht so dumm, wie wir sie vllt manchmal einschätzen (viele drücken es als unerfahren aus) OK.... aber mal ganz ehrlich, Kinder haben mehr Hitze als wir ... ich hab noch kein Kind erlebt, was abends im Bett wegen kalter Füße nicht einschlafen kann #rofl

Kinder versuchen natürlich dir ihren Willen aufzuschwatzen, sie stecken Grenzen ab, gewisse Dinge müssen sie selbst erfahren um es sich zu merken, aber andere Dinge, die musst du in die Hand nehmen (an der Strasse bleiben wir stehen und gucken ob ein Auto kommt).

Überlege dir doch einfach inwieweit du dein Kind gefährdest, wenns z.B. mal nicht die Jacke anzieht... vllt gehst du in dem Fall hin und gibst noch den Tip die Jacke mitzunehmen, falls es kälter wird, kann man sie auch unterwegs noch anziehen :-D
Und auch hier das Motto ... wer nicht will der hat schon :-p

Wünsche dir viel Glück und starke Nerven

Beitrag von popmaus 03.11.10 - 13:59 Uhr

Ich danke euch allen für die vielen hilfreichen Antworten.

Ich werde versuchen in Zukunft manches nicht mehr so verbissen zu sehen..... und es auch mal mit Humor zu nehmen.
Bei gewissen Dingen kann man das ja auch.
Und ich hoffe sehr dass das nur eine Phase ist und wieder vorbei geht!!

Liebe Grüsse
Carmen