Erfahrungen mit Einleitung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von girasoul 29.10.10 - 17:04 Uhr

Hallo Mamis.

Ich muss morgen ins Kh, weil bei meinem Kleinen die Herztöne immer wieder runter gehen und meine Fä vermutet das die Nabelschnur abgedrückt wird.
Sie meinte es wird wahrscheinlich eingeleitet.

Wie sieht das denn mit den Schmerzen aus? Ich habe oft gehört das es schlimmer ist als wenn es normal anfängt und der Abstand zwischen den Wehen auch kürzer sein soll.
Wie ist es mit einer PDA? Kann man sich die, falls zum Wehentropf gegriffen wird vorher setzen lassen?

Hab so Angst #heul

lg, Melli und Flip (39ssw)

Beitrag von 240600 29.10.10 - 17:17 Uhr

Erstmal gaaanz tief Luft holen ;-).
Bei jedem ist es anders und daher kann man gar nichts vorhersagen. Eine Einleitung kann Tage dauern oder du sprichst super darauf an. Du kannst super mit den Schmerzen zurecht kommen oder wirst davon überrollt.
Für die PDA würde ich vorher schon alles fertig machen lassen, sprich Blut abnehmen und Papierkram.
Ich kann nur von MEINER Einleitung damals sprechen. Ich hatte einen BS und da nach 24 Std noch keine Wehen kamen bekam ich eine Tablette gelegt. Allerdings weiß ich nicht mehr wieviel. Ich glaube es war damals so gegen 8 Uhr. Erst bekam ich stärkeres UL-Ziehen, ähnlich wie bei der Mens nur etwas stärker halt. Aber auszuhalten. Gegen kurz vor 12Uhr spürte ich einen ganz festen Tritt meiner Tochter und auf einmal bekam ich einen hammer Wehensturm. Ich hatte fast keine Pause und die Schmerzen waren wirklich unerträglich. Ich empfand sie jedenfalls schlimmer als natürliche Geburtswehen. Daher würde ich auf jeden Fall auch zur PDA raten ;-).
Aber wie gesagt es kann ja auch ganz anders kommen.

Alles Gute, auch für deine kleine Maus #liebdrueck

LG Kristina 38.SSW#zitter

Beitrag von girasoul 29.10.10 - 17:21 Uhr

#herzlichOh man :-). Dann hoffen wir mal das die PDA mich rettet :-).
Vielen Dank und dir auch alles Gute zur Geburt

Beitrag von jessicak101 29.10.10 - 17:27 Uhr

also ich kann mal von meiner einleitung mit gel erzählen ...
ich war auch in der 39 ssw...

montag obt
dienstag morgens und abends einleitung mit gel
= nichts passiert keine schmerzen leichte wehen keine veränderung mumu
mittwoche früh und abends einleitung mit gel
= wehen alle 5 min mit schmerzen, kaum zum aushalten
aber leider keine veränderung an mumu
donnerstag pause
freitag wieder einleitung mit gel morgens und abends wieder ohne erfolg
und nun sitze ich wieder zuhause und warte bis die kleine selber kommt :)

ich wünsche dir viel erfolg
mir haben auch viele erzählt das die eingeleitende schmerzen schlimmer sind als normale wehen
aber ich hab mich davon nicht beeindrucken lassen, da es meine erste geburt ist und ich eh kein vergleich habe ...

Beitrag von girasoul 29.10.10 - 17:33 Uhr

huhu :-)

oh man das ist ja schrecklich. da stellst du dich auf die geburt ein, die versuchen tagelang ohne erfolg einzuleiten und am ende schicken sie dich wieder nach hause #schock.
wusste nicht das es sowas gibt.

du arme! dann hoffe ich das es bald losgeht und du eine schöne geburt erleben kannst #herzlich

Beitrag von ina175 29.10.10 - 17:40 Uhr

Erstmal tief durchatmen. Ich finde es gut, dass die Ärzte handeln.

Das was ich am schlimmsten bei meiner Einleitung fand war die Tatsache, dass es so lange gedauert hat.

Letztendlich hat man dann am Montag nachmittag (Samstag früh Einleitung mit Tablette) die Vorblase aufgemacht, damit das Köpfchen ins Becken rutschen kann. Erst ab da ging es los.

Wie Wehen waren auch so ziemlich heftig und ich bekam dann bei 7 cm auch den Wehentropf. Es war alles vergessen als Marius dann da war #verliebt

Freue dich drauf, dein Baby auf natürlichem Weg auf die Welt bringen zu können.

LG, Ina

Beitrag von zwei-erdmaennchen 29.10.10 - 22:49 Uhr

Hi,

erstmal #liebdrueck und keine Panik.

Ich habe zwei Geburten erlebt, eine ohne Einleitung und eine mit.

Ich wurde bei beiden Geburten von den plötzlich heftigen Wehen überrollt, hab keinen Unterschied in der Intensität ausmachen können. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass man ohne Einleitung selten sofort starke Wehen hat sondern sich das langsam hoch schaukelt. Bei der Einleitung kann (!!!!!) es passieren, dass man sofort starke Wehen bekommt. Da ist man dann einfach überfordert. Und ehrlich gesagt hatte ich in dem Moment auch Angst weil ich nicht wusste wie ich mir helfen soll. Veratmen hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Allerdings hab ich das auch bei den starken Wehen der ersten Geburt nicht gebacken bekommen #schmoll

Es ist wichtig, dass eine Geburt (falls nicht ganz akuter Handlungsbedarf besteht) behutsam eingeleitet wird. Bei mir war es so, dass sie mich erstmal an den Wehentropf gehängt haben. Den haben sie so gering eingestellt, dass ich anfangs gar nichts bemerkt habe. Das wurde dann ganz gemächlich gesteigert und irgendwann hatte ich auch Wehen, die allerdings überhaupt nicht dramatisch waren. Das haben sie ne Weile probiert, auch um zu sehen wie das Kind auf die Wehen reagiert (Wehenbelastungstest) - dann aber abgebrochen und mir einen weiteren Tag Ruhe verordnet ;-) Erst am nächsten Morgen bin ich dann wieder in den Kreißsaal. Da haben sie dann nach einer Untersuchung entschieden, dass für mich die Einleitung mit der Tablette geeigneter wäre als das Gel vor den MuMu zu legen. Sie haben mir also eine viertel Tablette gegeben - mit der Ansage, dass sie jetzt mal ne Weile CTG schreiben und mich dann wieder auf Station schicken weil da vermutlich eh nichts passieren würde. Dann sollte ich später wieder kommen um eine halbe Tablette zu nehmen. So sollte auch das langsam gesteigert werden. Damit, dass ich nicht mal mehr meine Frühstückssemmel würde streichen können hatte niemand wirklich gerechnet. Bei mir hat das sofort angeschlagen. Diese Wehen waren auch sehr heftig und ich wusste kurzzeitig nicht wie mir geschieht, dennoch waren sie nicht mehr oder weniger stark wie bei der ersten Geburt. Ich habe dann , als klar war, dass es nun wirklich losgeht, nach der PDA verlangt. Ich habe das auch nicht bereut. Bei der ersten Geburt wollte ich es unbedingt ohne PDA schaffen (es wird einem ja von allen Seiten eingeredet, dass man das nicht braucht #aerger) - dann habe ich sie mir nach vielen Stunden doch legen lassen und das war meine beste Entscheidung in dem Moment.

Eine PDA schon vor dem Wehentropf zu legen macht keinen Sinn. Schließlich weiß niemand ob der Tropf überhaupt Wehen auslösen wird. Und die ersten sind wirklich erträglich. Ich würde jedoch alles für eine PDA vorbereiten lassen damit du dann wenn's ernst wird nur noch "hier" schreien musst. Denke aber daran, dass vom Zeitpunkt an dem du danach verlangst bis zum Legen der PDA Zeit vergeht. Wenn du also das Gefühl hast du brauchst bald eine, dann sag frühzeitig Bescheid. Das Legen der PDA ist übrigens überhaupt nicht tragisch solange du dich einigermaßen entspannst. Du merkst nur den Einstich der Lokalanästhesie, der ist unangenehm aber nicht schlimm. Dann wird's nochmal unangenehm wenn die an dem Wirbel vorbeigehen, das fühlt sich an als würden sie darüber kratzen. Auch nicht schmerzhaft - nur unangenehm. Ich empfand da das Legen einiger Venenzugänge als deutlich schlimmer und schmerzhafter.

Ich wünsche dir alles Gute für morgen. Denke aber daran, eine Einleitung morgen muss nicht bedeuten, dass dein Baby auch morgen geboren wird. Das kann dauern. Nimm dir nen Stapel Zeitschriften mit, die wirst du in der Wehentropfphase wahrscheinlich gut gebrauchen können ;-)

Viele Grüße
Ina #winke