Geräuschempfindlichkeit - spinn' ich oder Ohren defekt?!

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Beitrag von king.with.deckchair 29.10.10 - 18:15 Uhr

Ich habe von jeher ein gutes Gehör (bilde ich mir ein) und reagiere extrem empfindlich auf Lärm. Das Radio in meinem Büro ist so leise, dass Kunden und Kollegen immer ganz erstaunt sind, wenn ich es ausschalte, wenn sie reinkommen, weil ich denke, das stört doch total - denn SIE haben es oft nicht mal gehört. #kratz Ich höre auf dem Balkon, wenn ein Mann sich 100 m weit weg am offenen Badfenster elektrisch rasiert, mein Mann nahm mich da erst ernst, als er ihn auch SAH, weil er mir nicht glaubte, dass ich einen Rasierer höre.

Ich gehe seit Jahren nicht mehr ins Kino, weil ich es viel zu laut finde, beim dm-Konzert in der Commerzbankarena fand ich die Akkustik entsetzlich, wenn Menschen sich in der Bahn oder a Tisch IMHO "zu laut" unterhalten, kann ich regelrecht aggressiv werden innerlich und so weiter. In Stresszeiten ist mein Gehör empfindlicher, das weiß ich seit vielen Jahren und von daher nehme ich das einfach mal hin und meide eben Lärmquellen. Ich empfinde Krach auch fast körperlich, mir kommen mitunter die Tränen vor Stress. Ich kann ich dann kaum konzentrieren und höre einfach nur noch Brei mit einzelnen Fetzen.

So wie eben und da werde ich langsam stutzig. Mein Mann rief mich vom Frankfurter S-Bahnhof (Hbf.) an und mich machten die ganzen Hintergrundgeräusche WAHN-SIN-NIG! :-[ Ich verstehe dann auch schlicht nichts anderes mehr, alles wird übertönt von der Durchsage oder diesem leichten Pfeifgeräusch, wenn diese neuen S-Bahnen anfahren. Mein Mann meinte nun, ich möge doch bitte zum Ohrenarzt gehen, das sei nicht mehr normal und auch nicht zum Aushalten. #gruebel

google ist mein Freund und ja, da gibt es wohl was, dass Schwerhörigkeit oft mit Lärmempfindlichkeit einhergeht. OK, ja, ihr werdet sagen, genaues erfahre ich vom Arzt, aber ich hätte mal gewusst, ob das noch irgendwer kennt. Ich bin auch sonst ziemlich empfindlich und nehme viele gleichzeitig und auf den ersten Blick war, was anderen nicht auffällt. Ich habe auch eine recht gute Intuition, ich "spüre" vieles eher als andere, höre auch viele Zwischentöne (weiß nicht, wie ich das erklären soll). Eine leichte Form des ADS wurde mir mal von einer Therapeutin bescheinigt. Könnte diese Lärmempfindlichkeit auch damit zu tun haben? Dass ich einfach irgendwann "voll" bin?!

Fragen über Fragen. OK, später vielleicht mehr, ich muss jetzt meinen Mann vom Bhf. abholen...

LG
Ch.

Beitrag von fruehchenomi 29.10.10 - 18:19 Uhr

Ich würde einfach einen kostenlosen Hörtest bei einem guten Hörgeräteakustiker machen ( nicht nur im Vorübergehen !) Dann weißt Du mehr. Da brauchst Du nicht extra zum Arzt - die sind auch vom Fach.
LG Moni

Beitrag von ayshe 29.10.10 - 18:30 Uhr

Das habe ich auch mal gemacht, beim HNO allerdings.
Es war ein recht langer Test und er meinte nur, daß mein Hörspektrum über dem durchschnittlichen läge.

Das Problem mit dem Kino kenne ich auch, ich kann gar nicht verstehen, wie andere das aushalten können, viel zu laut.

Beitrag von pupsismum 29.10.10 - 18:29 Uhr

>>Eine leichte Form des ADS wurde mir mal von einer Therapeutin bescheinigt. Könnte diese Lärmempfindlichkeit auch damit zu tun haben? Dass ich einfach irgendwann "voll" bin?! <<

Na ja, es ist ein Teil von ADS, dass das Hirn nicht unterscheiden kann zwischen "unwichtigen" (Hintergrund) und wichtigen (Gesprächspartner) Geräuschen und daher von einem Betroffenen alle Geräusche gleich intensiv wahrgenommen werden. Und ja, das kann durchaus Aggression/Gereiztheit hervorrufen.

Ich kenne das von meinem Sohn.

Aber das muss nicht die Ursache sein. Wenn du sicher sein willst, ob es "nur" die beginnende Schwerhörigkeit ist oder ein ADS die Ursache ist, bleibt wohl doch nur der Weg zum Arzt. Der einfache Hörtest allein wird dann wohl nicht reichen.

Grüßle
pupsi

Beitrag von hoeppy 29.10.10 - 18:35 Uhr

Hi,

mir geht es ähnlich. Wenn ich unterwegs bin und es herrscht eine rege Geräuschkulisse, dann versteh ich nichts mehr. Es ist nur noch ein riesen Kauderwelsch. Wenn dann jemand mit mir spricht-sei es am Telefon oder mir gegenüber, dann versteh ich nix mehr.
Das führt bei mir auch dazu, dass ich recht laut spreche, denn ich habe immer den Eindruck, dass ich gegen all das anschreien muss. Wenn ich es so wahrnehme, dann müssen andere es doch auch so wahrnehmen. Dem ist aber nicht so.

Ich war erst dieses Jahr deswegen beim HNO Arzt. Alles ist bestens. Mir wurde nur geraten mich mehr auf meine Gesprächspartner zu konzentrieren, dann nehme ich die Nebengeräusche nicht so wahr.

Ergo-es ist alles beim Alten. Nur lebe ich jetzt besser damit.

LG Mona

Beitrag von wuestenblume86 29.10.10 - 18:37 Uhr

Mir geht es auch so #gruebel aber komischerweise nicht immer.

Ins Kino gehe ich sehr selten, da ich es zu laut finde und daheim "ermahne" ich meinen Mann auch des öfteren den Fernseher leiser zu machen, weil so laut macht mich wahnsinnig.
Meine Schwiegermutter und Schwägerin haben ein sehr lautes Organ #zitter am liebsten würde ich sie stets bitten leiser zu sprechen.

Was es ist oder woher es kommt!? #gruebel Keine Ahnung.
Ich kann auf dem linken Ohr laut Hörtest nicht 100 % hören #schein ich sehe da aber keinen Zusammenhang.

Beitrag von manavgat 29.10.10 - 18:43 Uhr

das heißt Hyperakkusis.

Du brauchst einen guten HNO.

Mir helfen Stöpsel in den Ohren (Ohropax), wenn ich irgendwo bin wo es einfach zu laut (für mich) ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von wuestenblume86 29.10.10 - 18:52 Uhr

#danke

Ich habe grad mal wikipedia bemüht #schock und eine Ursache als Grunderkrankung trifft wirklich zu.

Kann man dagegen therapiert werden oder gibt es außer Ohropax andere Möglichkeiten!?

Beitrag von meto 29.10.10 - 20:15 Uhr

Hallo,


ich habe es auch und es ist immer extrem schlimm, wenn ich psychisch belastet bin. Ansonsten darf man mir einfach nicht direkt ins rechte Ohr sprechen, weil ich sonst in die Luft gehe#schwitz

Wichtig ist, dass man einen HNO - Arzt findet, der das überhaupt kennt, was viele leider nicht tun.
Bei mir wurde es erkannt, aber helfen konnte er nicht, das war 2002. Inzwischen hatte ich mal mitbekommen, dass wohl ein spezielles Hörgerät entwickelt worden sein soll, welches aber richtig teuer sein soll und von den Krankenkassen nicht finanziert wird. Es soll diesbzgl. auch eine spezielle Kur angeboten geben, die aber nicht wirksam sein soll, aber von den Krankenkassen übernommen wird. Mehr weiß ich leider nicht, sorry.


LG Mella

Beitrag von schmunzelmonster123 29.10.10 - 18:53 Uhr

Hallo Du,
ich kenne Dein Problem nur zu gut. Guck mal bei
www.zartbesaitet.net rein, vielleicht findest Du Dich da wieder (ich wollte es Dir als PN schicken, ging aber nicht, sorry).

Sabine

Beitrag von maggelan 29.10.10 - 19:00 Uhr

Fast genau so geht es mir auch. Ich war auch schon beim HNO, beim Gehörtest in einem Laden, etc.

Während andere nix hören, höre ich die Flöhe schon fast husten. Unsere Energiesparlampen haben ganz leise gesummt. Ich konnte es nicht mehr ertragen, keinen hats gestört, bzw. es hat ja keiner gehört.
Man hat mich sogar schon paranoid genannt.

Daher sage ich auch schon gar nichts mehr. Zumal ich aufgrund der Stressbelastung wieder vermehrt Tinnitus Probleme habe.
Man stößt damit nur auf Argwohn und Augenbrauen Hochzieher, wenn man Geräusche hört, die auch tatsächlich da sind, aber von deren Gehör nicht wahrgenommen werden.
Meine Tinnitus Geräusche merke ich hauptsächlich erst bei Ruhe.
Ich habe gerade letzte Woche erst zu meinem Mann gesagt, ich gehe jetzt für 1 Woche ins Kloster, damit meine Ohren mal total entspannen können in absoluter Stille.

Ich vermute auch, das mein Gehör, bzw. die Nerven nur minimal belastbar sind.

Aber Musik muß ich laut hören, leise geht gar nicht. Aber das nervt auch nicht, es sind die hohen grellen Töne die mir richtiggehend weh tun.

Beitrag von mansojo 29.10.10 - 19:03 Uhr

hallo,

ich hör auch das geräusch wenn laptop und co im standby sind

wenn ich im streß bin ,bin ich auch wesentlich geräuschempfindlicher
mit neigung zum tinitus

in ruhephasen normalisiert sich das aber

ich hab ordentlich schiß vor einem hörsturz oder überhaupt schwerhörigkeit daher meide ich auch seit ein paar jahren konzerte

lg manja

Beitrag von similia.similibus 29.10.10 - 19:26 Uhr

Wow - du beschreibst MICH. Laute Geräusche machen mich wahnsinnig. Ich höre auch immer alles, was andere ausschalten können, eben gar nicht wahrnehmen. Mein Mann denkt oft, dass ich schwerhörig bin, weil ich ihn zwar höre (also DASS er was sagt) aber ich verstehe nicht WAS. Dann höre ich aber wieder viel mehr als er. Z.B. wenn die Nachbarn Krach machen, wenn dauernd der Hund von nebenan bellt usw. ER nimmt das nicht wahr, ich rege mich auf, mich stresst das enorm.

Im Kino finde ich es grundsätzlich auch viel zu laut.

Beim U2-Konzert hat er sofort die Songs erkannt - ich habe nur Krach gehört.

Ich höre leiseste Geräusche - z.B. merkwürdiges Brummen, Säuseln oder so - mein Mann muss dann genauestens hinhören und lauschen, bis er hört, was ich meine.

Leute, die laut reden oder losschreien, brüllen empfinde ich als extrem unangenehm. Plötzlicher Krach wie lautes Knallen oder so tut mir körperlich weh und irritiert mich so, dass ich oft unangemessen reagiere.

Wenn viele Leute am Tisch sitzen und reden, kann ich oftmals nichts verstehen....ich höre dann oft nur laute Sprachfetzen. Wenn man mich dann direkt anspricht, muss ich mich sehr anstrengen, denjenigen zu verstehen.

Mein Sohn hat ADS und als er auf seine Medikamente eingestellt wurde, war er total glücklich darüber, dass er endlich den Gesprächen besser folgen könne und alles richtig hören würde. Er beschrieb genau die Schwierigkeiten, die ich auch habe. Ich gehe davon aus, dass auch ich ein bisschen ADSler bin. Aber ich lebe nun schon so lange damit, dass ich keine Medis mehr nehmen werde.

Du bist also nicht allein!

LG

Beitrag von similia.similibus 29.10.10 - 19:32 Uhr

Ach so - und nachts trage ich grundsätlich Ohrstöpsel und ein schöner Gedanke ist, irgendwo ganz allein in absolute Ruhe zu sein. Große Menschenansammlungen mit viel Gebrammel machen mich schon beim Gedanken daran nervös.

Ich denke immer, dass ich in der Beziehung einfach komisch bin. #gruebel Dieser Thread hier tut mir jetzt richtig gut!

Ach ja- und wenn ich sowieso Stress habe, wird alles noch extremer!

Also vielen Dank für deinen Beitrag.

Beitrag von sandra7.12.75 29.10.10 - 20:02 Uhr

Hallo

Du auch???Ich könnte dann auch immer ausflippen wenn zuviel Lärm um mich herum ist.

Unsere Tochter hat Epilepsie und die ganzen Sachen die sie hat passen zu ADS.
Besonders schlimm ist es wenn ich schlecht geschlafen habe und Stress habe.

lg

Beitrag von similia.similibus 30.10.10 - 09:54 Uhr

Stimmt. Bei Stress und zu wenig Schlaf wirds bei mir auch schlimmer.

Beitrag von traumwolke 29.10.10 - 19:47 Uhr

Ich würde auch, wie schon geschrieben wurde, auf Hyperakusis tippen.

Passt eigentlich sehr gut, zu dem, was Du geschrieben hast.

Ich würde auf jeden Fall einen Spezialisten aufsuchen, denn ich glaube, Du bist sonst auch gefährdet, einen Tinnitus zu entwickeln. Gleichzeitig sollstest Du versuchen, Deine Stressbelastung zu mindern. Sagt sich so leicht, ich weiß........

Liebe Grüße
Alexandra

Beitrag von sabeto21 29.10.10 - 19:57 Uhr

hi,

kenne ich von mir auch.Ich höre sogar eine Armbanduhr in einer Kommode 3 Zimmer weiter ticken,als würde ein Wecker direkt neben mir stehen.Das macht mich manchmal wahnsinnig,weil mein Mann denkt ich spinne,da er es eben nicht hört.Oder wenn bei den Kindern im Zimmer die Wanduhren ticken (im oberen Geschoss),die Küchenuhr ist auch mein Erzfeind,wenn ich Einschlafprobleme habe.
Das mit den Geräten im Stand By was eine andere Userin geschrieben hat,kenne ich auch,mir entgeht kein Summen,Ticken etc.

Ansonsten bin ich im Alltag eher weniger Lärmempfindlich,ich hör auch gern mal laut Musik,ich habe zudem 4 Kinder,da ist es eben nie wirklich leise.

Naja,ich hab mich im Laufe der Jahre daran gewöhnt.

LG Saskia

Beitrag von genuine 29.10.10 - 20:34 Uhr

Hallo!

Ich möchte mich da auch mal kurz einklinken...Ich bin Hörgeräteakustikerin.
Vorab würde ich dir raten mal einen Termin beim HNO zu machen, auch wenn es etwas länger dauert mit einem Termin, als beim Akustiker...
Ich denke, dass du da besser aufgehoben bist.
Dort wird man einen Hörtest machen und auswerten, wie es um deine Hörfähigkeit bestellt ist. Ein Normalhörender Mensch hört in einem Bereich um die 0 dB (+/-), der Pegel wo man als Normalhörender Geräusche als unangenehm empfindet liegt bei etwa 90 dB (auch hier +/-). Bei jemandem, der geräuschempfindlich ist, kann diese Schwelle auch schon früher erreicht werden, muss aber nicht!
Liegt diese "U-Schwelle" bei z.B. 70 dB, dann kann man als Vergleich beispielsweise einfach normal gesprochene Sprache nehmen, die liegt etwa bei 65 dB! So und schon erklärt sich das Problem! D ist zwischen Normalheit und Unangenhm nicht sehr viel Luft!

Andere Variante: Ich habe aber auch schon ADS-Kinder mit Hörsystemen versorgt, bei denen das Gehirn ienfach nicht selektieren kann zwischen "Wichtig" und "Unwichtig", d. h. dass z.B. die Stimme des Lehrers gar nicht richtig am Ohr ankommt und das Kind nichts richtig mitbekommt.

Ob es nun tatsächlich eine Hyperakusis ist, möchte und kann ich nicht beurteilen, auch wenn es sich passend anhört, aber die ADS- Variante könnte genauso passen, zumindest von der reinen Hörsymptomatik!!! Ist ja jetzt alles nur auf das Hörempfinden und nicht auf andere Symptome bezogen!

Ich habe dir mal einen Link rausgesucht, den ich als ganz gut empfinde. Da ist das auch nochmal erklärt.

http://www.tinnitus-liga.de/hyperakusis.htm

Wenn du noch Fragen hast versuche ich dir gerne zu helfen!

Liebe Grüße,

genuine

Beitrag von selmi22 29.10.10 - 20:56 Uhr

Liebe Christine,

das ist bestimmt unangenehm für dich und wie du gelesen hast kannst du ja nen Spezialisten aufsuchen der dir weiterhelfen kann.

Dafür echt alles Gute, aufrichtig.

Aber "vorab" würde ich dir gerne mal ein Konzert geben#cool

Beitrag von asimbonanga 29.10.10 - 22:28 Uhr

Hallo C.
ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben.
Auch ich höre sehr gut, immer schon.Geräusche die andere nicht hören-das führte z.B. schon oft bei Geräuschen im Auto dazu, das ich schon vor meinem Mann wusste das bald etwas kaputt geht.Ich höre noch immer sehr gerne laut Musik-aber die Empfindlichkeit gegen andere Geräusche ( Sirenen, Böller, Autolärm etc. ) hat sehr zugenommen.Ich schiebe es auch darauf, das ich jetzt eher ruhig und ländlich wohne-hier gibt es weder Auto-noch Fluglärm.
Mir ist auch aufgefallen, das ich Ruhe im Haus ( kein Radio,TV ) angenehm finde.
Ich glaube diese stillen Stunden helfen gegen Stress und Reizüberflutung.
Gespräche auf Partys finde ich nur anstrengend wenn zwei zu laut und "über Kreuz" reden.
Ich denke meine Nerven sind einfach nicht mehr so dick wie Drahtseile.;-)

Zum HNO würde ich auf jeden Fall gehen-------diesem verstärkten Lärmempfinden sollte man auf den Grund gehen.

Halt die Ohren steif-o.k. passt jetzt nicht so...........#hicks

M.

Beitrag von palesun 30.10.10 - 09:16 Uhr

Hallo Ch.

Du brauchst keinen HNO, denn du weißt doch, dass du gut hören kannst.

Du bist in der Hinsicht (vielleicht auch noch in anderen Bereichen oder grundsätzlich?) sensitiv.

Die Sensitivität gepaart mit innerer Nervosität sorgt dafür, dass du manche Geräusche nicht ertragen kannst.

Mich machen auch Geräusche verrückt, die andere noch nicht einmal wahrnehmen. Stühle rücken der Leute in einer Eisdiele, Heizung, Fingernägel tippen auf Tisch... nicht zum Aushalten.
Ich werde dann aggressiv und könnte manchmal schreien...

Mir sagte mal ein Arzt, dass meine seine Schwäche zu seinen Stärken machen soll.

Ein anderer, dass man wohl in der Kindheit leise sein musste und das nur therapieren kann, wenn man selbst unnötige, völlig überflüssige Geräusche produziert.
Versuch es doch mal...

Meine Empfindlichkeit in der Hinsicht hat sich leider noch nicht geändert.

LG palesun

Beitrag von genuine 30.10.10 - 13:57 Uhr

So einfach zu sagen, dass man nicht zum Arzt braucht ist in meinen Augen auch nicht so ganz rchtig. Sie hat ja einen gewissen Leidensdruck und um das ganze medizinisch abklären zu lassen, sollte der Weg zum HNO eingeschlagen werden. Jede Mensch hat ein anderes Geräuschempfinden. Dem Einen stört noch lange nicht was den anderen auf die Pame bringt...

Beitrag von redblackcat 30.10.10 - 12:25 Uhr

Also du bist nicht die einzige der es so geht.
Am schlimmsten empfindlich ist mein Gehör wenn ich mich konzentrieren will.
Richtig aufgefallen ist es mir erst 2004 wärend meiner Umschulung, immer wenn ich eine wichtige KLausur schreiben musste bin ich bald wahnsinnig geworden wenn ich meine Mitschüler habe atmen hören, oder wenn denen der Stgift runterfiel war mein Wissen komplett weg.....

Beitrag von nixfrei 30.10.10 - 12:52 Uhr

Hallo,

als ich es gelesen habe, habe ich auch an ADS gedacht.
Bei meinem Patenkind ist das nämlich auch so und er hat ADS...

LG

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