würdet ihr.....?????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kimberlie2602 30.10.10 - 10:17 Uhr

guten morgen

erst mal #tasse kaffee o. tee für euch

würdet ihr als erst gebährende im geburtshaus entbinden???
oder eher doch KH??

wäre nett wenn ihr antworten gibt

dankö schönes WE euch#winke

Beitrag von zuckerpups 30.10.10 - 10:19 Uhr

Ich hätte mich das nicht getraut, ich war im KH und froh über die Unterstützung und PDA. Die Wehen dauerten alles in allem 20h, gingen abends los, d.h. ich war richtig lange wach und entsprechend mürbe. Sowas kann man nicht planen, denke ich, und beim 2. mach ich es nun wieder genauso. KH mit Beleghebamme.

Beitrag von dancediamond 30.10.10 - 10:24 Uhr

MMMMhh, sagen wir es mal so- die Idee und die Vorstellung ist irgendwie schön ....... aber jetzt kommt das große ABER - Ich glaub ich würde auch auf Nummer sicher gehen wie meine Vorrednerin.

Vielleicht ist eine ambulante Geburt ein guter Kompromiss für Dich- bei mir ist es zwar bald die zweite Geburt aber ich bin auch nicht so der KH Fan. Deswegen werde ich mich wahrscheinlich für die ambulante Geburt entscheiden.

Wenn mit deinem Schatz und Dir alles i.O ist könnt ihr dann 4-6 Stunden danach nach Hause

LG
#winke

Beitrag von kimberlie2602 30.10.10 - 10:28 Uhr

danke für AW

ja das wissen wir soweit auch schon

aber jetzt kommen die ersten zweifel was ist wenn geburtsstopp ist und und und
dann muss ein krankenwagen kommen usw.
oder die kleine brauch die glocke wie auch immer ich habe gerade tausend sachen im kopf ob es gut wäre oder nicht
zum anfang dachte ich ja das machste auf jeden fall GH
aber jetzt fange ich an zu zweifeln

Beitrag von zuckerpups 30.10.10 - 10:35 Uhr

ICH finde, als Erstgebärende kann man die eigenen Kräfte und den Geburtsschmerz nicht einschätzen.
GH und HG klingen romantisch, und "jede Frau ist in der Lage, ein Kind zu gebären", aber ich kenne im RL keine Mutter, die sagt, daß die Geburt des Kindes das schönste Erlebnis in ihrem Leben war. Es gehört dazu, danach ist es schön, Du hast ein Baby etc., aber die Geburt selbst? Warum soll man sich da nicht helfen lassen, vor allem, wenn man noch gar nicht weiß und wissen kann, was auf einen zukommt....?
Ein Kreißsaal sieht nicht aus wie ein OP und mal abgesehen davon ist Dir das in dem Moment auch egal.

Beitrag von qrupa 30.10.10 - 10:45 Uhr

Hallo

der große Vorteil den du im geburtshaus hast ist der, dass deine hebamme die ganze Zeit bei dir ist und so Komplikationen schon im Entstehen bemerken und dann handeln und notfalls verlegen kann (und die meisten verklegungen sind reine Vorsichtsmaßnahmen, werden nicht mit dem Krankenwagen sondern im eigenen Auto gemacht und die Frauen bekommen dann ihre Babys trotzdem noch spontan in der Klinik). In der klinik wird sowas meist erst bemerkt wenn zufällig mal jemand den Kopf zur Tür reinsteckt und es schon kurz vor knapp und ein echter Notfall ist. Dazu kommt dass die Richtlininen in denen Dinge ind er Klinik zu Notfällen werden deutlich strenger sind und aus vielen Dingen ein Notfall gemacht wird der eigentlich keiner ist. Viele Komplikationen entstehen auch erst in durch die Klinik weil Frau und Baby nicht in ihrem eigenen Tempo und nach dem was die Natur vorgesehen hat gebären dürfen sondern eben nach den Maßgaben der Klinik gebären müssen. Und in der Klinik kann man nach herzenslust eingreifen und manipulieren, der OP ist ja direkt nebenan verfügbar.
Außerdem ist es ja auch nicht so, dass im Geburtshaus das tiefste Mittelalter herrscht, In den extrem seltenen Fällen wo Komplikationen tatsächlich von jetzt auf gleich auftreten, haben auch die Hebammen dort eine Notfallausrüstung und sind geschult.

Ich werde ganz bestimmt nicht wieder ohne große Not ein Baby in der Klinik bekommen, obwohl die hier vor Ort wirklich zu den besseren auf diesem Gebiet gehört. Aber Klinik ist mir einfach zu unsicher.

Mach doch mal ein Termin im GH aus, sprich über all deine Bedenken mit den Hebammen dort vor Ort und entscheide dann.

LG
qrupa



Beitrag von butter-blume 30.10.10 - 10:25 Uhr

Hallo,

am besten du schaust dir beide Einrichtungen mal ganz in Ruhe an.
Die meisten Geburtshäuser sind ganz in der Nähe einer Klinik, so dass du im Notfall schneller da bist, als die den OP vorbereiten können! Ein erhöhtes Risiko sehe ich dabei also nicht... so lange du eine "normale" SS hast und die Hebammen grünes Licht geben.

Was dir besser gefällt musst du dann aber wohl alleine entscheiden. #klee

Butter-#blume

Beitrag von mousi1982 30.10.10 - 10:26 Uhr

Hi!

Nein, würde ich nicht! Das wäre mir viel zu riskant...
Bin ein Mensch der Sicherheit braucht! Angenommen es würde da wirklich was passieren und mein Baby müsste schnell ins KH, auch wenn es nur 2 Min Fahrtzeit sind - aber genau da würde was passieren; würde ich mein Lebtag nicht mehr glücklich werden.

Finde die Atmosphäre in einem KH mittlerweile auch nicht mehr so steril wie vor 10 Jahren. In dem KH wo ich entbunden habe, war es total schön. Mit bunten Wänden, Lichterhimmel usw. Sah eher aus wie ein Wellnesshotel :)

LG
Corinna ...und dir auch ein schönes, sonniges WE =)

Beitrag von nisivogel2604 30.10.10 - 10:26 Uhr

Ich würde nie wieder den Fehler machen und in eine Klinik gehen. Das dritte Kind bekam ich endlich zu Hause.
Warum Geburtshaus statt Wohzimmer?

Im krankenhaus wird viel zu oft und viel zu schnell in einen gesunden und normalen Geburtsverlauf eingegriffen, wodurch Komplikationen entstehen.

lg

Beitrag von mattiju 30.10.10 - 13:07 Uhr

#verliebt#verliebt

Für unser nächstes Kind würde ich gerne eine Hausgeburt haben! Ich fand meine Klinikgeburt nicht so doll (es wurde so viel eingegriffen, nichts war selbstbestimmt, sie haben mir sogar meine ambulante Geburt durch Einwürfe vermasselt, wodurch wir einen blöden Start hatten)

Aber grünes Licht für Geburtshaus habe ich bereits!

Als Erstgebärende finde ich die Entscheidung jedoch schwierig. Mir wurde anfangs auch zum Geburtshaus geraten (ist auch nah an der Klinik), aber ich wollte dann doch ins KH. Wahrscheinlich musste ich diese Erfahrung machen.. Am besten schaust du dir einfach mal beides an. Nicht jedes KH ist auf Anhieb blöd. Und wenn du die Chance auf eine Beleghebamme hast, ist das auch schon was wert.

LG und alles Gute!
Judith

Beitrag von qrupa 30.10.10 - 19:59 Uhr

Hallo

ich sehe das Problem eher an der Stelle dass viele Frauen, die ihr erstes Kind unter nicht wirklich optimalen Bedingungen in einer Klinik bekommen haben meist bei weiteren Geburten erst recht nicht außerklinisch ihr Baby bekommen wollen. Es war ja schließlich gut in der klinik gewesen zu sein. dass viele Probleme im GH oder zu hause gar cniht erst entstanden währen komtm den wenigsten in den Sinn. Die meisten gehen ja doch in die Geburt mit dem Gedanken "die werden schon wissen was sie tun, warum soll ich mir Gedanken um irgendwas machen"

LG
qrupa

Beitrag von marlenne2011 30.10.10 - 10:27 Uhr

Guten morgen:-D
Also ich habe bewust bei meinen ersten mädels im Kh.entbunden und werde veraussichtlich dieses mal im Geburtshaus entbinden,wenn alles in ordnung ist!:-)
Aber das muß natürlich jeder selbst wissen,schönes we;-)


Lg.

16+3

Beitrag von leni811 30.10.10 - 10:39 Uhr

hallo...
ich habe die meinung lieber in einem krankenhaus zu entbinden...
man weiß einfach nie ob irgendwelche komplikationen während oder nach der geburt auftreten, natürlich ist es selten und man sollte auch eigentlich nicht so denken, nur ist es einfach so, im geburtshaus gibt es keinen keinen kinderarzt...brauchen ja auch nur kleinigkeiten sein... und wenn dann was ist zählt jede minute und dann wartet man auf den babynotarzt... da kommt es auch nicht darauf an obs das 1. oder 2. kind ist!!
besser auf der sicheren seite sein, natürlich denke ich ist eine geburt im geburtshaus sehr schön, aber mir wäre die sicherheit wichtiger und nicht ob mir vielleicht das zimmer etc. oder so besser gefällt!
viel glück bei deiner entscheidung...
gruß!

Beitrag von nanunana79 30.10.10 - 10:48 Uhr

Für mich käm ein Geburtshaus nie in Frage, weil ich zuviel Angst hätte, das eine Notfallsituation eintritt, bei der im Geburtshaus nicht rechtzeitig reagiert werden kann.

Beitrag von qrupa 30.10.10 - 10:55 Uhr

ich hätte mich bei meiner ersten Tochter schon durchsetzen sollen und zur Geburt zu Hause bleiben. Hätte mir mit ziemlicher Sicherheit viel Mist erspart.

ich will den sichersten und vertrautesten Ort für die Geburt haben, eine Hebamme die mich, mein Baby, die Schwangerschaft, meine Vorgeschichte... genau kennt, mir und meinem Baby die Zeit zum gebären gibt die wir brauchen, entstehende Komplikationen schon bemerkt wenn sie noch kein Notfall sind und man noch in Ruhe handeln kann, die wirklich nichts besseres zu tun hat als sich um meine Geburt zu kümmern,...
Darum ist mir eine Klinik viel zu unsicher und ich bleib dieses mal zu Hause.

Beitrag von jurbs 30.10.10 - 11:19 Uhr

ich würde niemals in einem Geburtshaus gebähren - weder beim ersten, noch beim 8. Kind ... mir ist das medizinische Surrounding viel wichtiger als die Atmosphäre und das Argument - man ist ja ggf schnell im KH gilt für mich nicht! mir war auch wichtig, dass der Oberarzt keine Rufbereitschaft hat, sondern Anwesenheitsdienst und es einen Kreissaal-OP gibt und man ggf nicht die 5 Minuten in den OP braucht - im Notfall ist jede Minute wichtig!

(klar haben früher alle Frauen daheim entbunden, manche am Feldrand usw usw .... aber früher sind auch mehr Mütter und mehr Kinder verstorben bzw haben Schäden davon getragen)

Beitrag von .4kids. 30.10.10 - 11:50 Uhr

Nein, ist mir zu unsicher;-)

Beitrag von karina311 30.10.10 - 11:58 Uhr

Als ich gerade die bisherigen Antworten gelesen habe, fiel mir auf, dass dir nur von den Frauen zur Klinik-Geburt geraten wurde, die nichts anderes kennen - während die wenigen, die sowohl klinische als auch außerklinische Geburten erlebt haben, alle für das Geburtshaus plädieren.

In Deutschland entscheiden sich fast alle Frauen für das KH, das spiegelt sich natürlich auch in den Antworten hier wider.

Ich empfehle dir, mal nach "Sicherheit außerklinischer Geburten" zu googeln, dazu gibt es nämlich Studien, die entgegen dem subjektiven Gefühl der Klinikgebärenden belegen, dass Haus- und Geburtshausgeburten ebenso sicher sind wie Klinikgeburten.

Tja, und nun wird es dich nicht wundern, dass meine beiden Kinder zu Hause zur Welt gekommen sind und die dritte Hausgeburt geplant ist :).

Zum Schluss noch einen Buchtipp für dich:

Ina May Gaskin: Die selbstbestimmte Geburt

Ich habe es leider erst vor der Geburt meines zweiten Kindes gelesen, und auch wenn die Geburt des Großen in keiner Weise schlimm war, habe ich die Geburt der Kleinen doch viel intensiver erlebt und tatsächlich als etwas Wundervolles, Großartiges, Überwältigendes in Erinnerung.

Liebe Grüße und frohes Entscheiden!

Beitrag von lotosblume 30.10.10 - 12:59 Uhr

Mir war es immer wichtig, dass für den Ernstfall eine Kinderklinik im Haus ist - Geburtshaus kam für mich also ga rnicht in Frage.

Muss sagen, ich hatte eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre auch im KH...Hebamme und Ärztin waren ganz toll. Im Anschluss haben sie mir den kleinen auf die Brust gelegt und uns 3 dann alleine gelassen. Die Hebamme kam nur kurz um nach der Plauenta zu schauen und mir zu helfen den Kleinen das erste Mal anzulegen.

Erst nach knapp 1 h kamen sie dann wieder...

Ich gehe wieder in dieses KH.

Beitrag von pancake7373 30.10.10 - 13:04 Uhr

Hallo
Ich wuerde niemals in einer Geburtshaus entbinden , sorry aber dafür haete ich zuviel Angst das doch noch Komplikationen auftreten koennten.
Das muss jeder wissen und entscheiden.
Lg