wie wichtig ist geld für euch????

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von $$$$$$$$$$$ 30.10.10 - 11:19 Uhr

hallo zusammen.....



man sagt ja geld macht nicht glücklich.....man wird sofort angemacht wenn man sätze äußert wie...geld ist mir dehr wichtig,ich könte nicht ohne...
dann kommen die,die keins haben und sagen...nur die liebe zählt..bla bla

ich denke auch das geld nicht alles ist...ABER es beruhigt zu wissen das man welches hat.
klar kann man krankheiten dadurch nicht heilen,aber wenn man behindert wäre und geld hätte....hätte man bessere ärzte,krankenschwestern,hilfsmittel,die sich normale nicht leisten könnten,kuren im ausland usw......


ichhabe auch nicht viel geld,ganz normal halt...verhungere nicht.und würde bestimmt nicht schreiend weg rennen wenn mir wer geld geben würde und sagen ich brauche nur liebe und meine kinder usw....


was sagt ihr dazu....

lg

Beitrag von gelandet 30.10.10 - 11:48 Uhr

Hallo!

Ich würde jetzt behaupten, dass Geld allein nicht glücklich macht.
Aber es beruhigt ungemein, und nicht jeden Cent zweimal rumdrehen zu müssen und auch mal was außer der Reihe kaufen zu können, einfach so weils einem halt gefällt macht schon Spaß...

Andereseits gibt es natürlich viel wichtiger Sachen im Leben die man mit Geld nicht kaufen kann, an erster Stelle natürlich Gesundheit!

Gruß,

gelandet

Beitrag von seelenspiegel 30.10.10 - 11:56 Uhr

Geld ist mir nur insofern wichtig, dass ich so viel davon haben möchte, um keine Sorgen dahingehend haben zu müssen, und mir ab und an auch Dinge leisten zu können, die über den täglichen normalen Bedarf hinausgehen, und das nicht nur für mich selbst, sondern auch für Menschen die mir wichtig sind. Für die Familie eben (meine Freunde gehören für mich zur Familie dazu).

Wenn ab und an im TV mal wieder über Menschen berichtet wird, die gar nicht mehr wissen was sie mit ihrem Geld anfangen können, löst das in mir eine Mischung von Gefühlen aus.

Neid gehört nicht dazu....das war mir schon immer fremd, aber manchmal tun mir die Menschen leid, die sich eigentlich gar nicht mehr auf etwas freuen können, weil sie es sich immer und überall sofort kaufen können. Wo bleibt da die Spannung und die Vorfreude?

Auf der anderen Seite haben sicher einige hart dafür gearbeitet, und warum nicht einfach jemandem das Ganze gönnen?

Es stimmt schon ein kleines bisschen: Zu viel Geld verdirbt den Charakter....zumindest bei einigen Menschen.

Beitrag von rosenrot1974 30.10.10 - 11:57 Uhr

Ich hatte immer mehr Geld als ich ausgeben konnte. Allerdings wahrscheinlich auch nur, weil mir Geld und Konsum tatsächlich nicht so wichtig sind... Das was ich verdiene ist relativ durchschnittlich, aber ich konnte immer super davon leben und mir tatsächlich alle Wünsche erfüllen.

Und DAS wiederum ist ein schönes Gefühl, das ich nicht missen möchte! Irgendwie würde es mich tatsächlich wohl traurig machen, wenn ich irgendwo etwas hübsches sehe und es mir nicht "leisten" kann. Anders ist es natürlich, wenn ich es mir nicht leisten WILL. Z. B. bei Anziehsachen, die mir zu teuer sind, weil ich einfach nicht bereit bin so viel dafür auszugeben. Das Geld an sich wäre bisher immer da gewesen...

Mit dem Geld ist es wohl ähnlich wie mit der Gesundheit: Es ist nicht alles aber ohne es kann alles nichts sein...

Rosenrot

Beitrag von bobbyteufel 30.10.10 - 13:16 Uhr

Also ehrlich gesagt mache ich mir nicht so viel Gedanken ums Geld solange ich mein Leben finanziert kriege. Mit Geld kann man nun mal nicht alles Kaufen. Viele Leute die viel Geld haben, sind trotzdem unglücklich und nehmen sich das Leben. Außerdem wenn man viel hat wollen andere es haben. Natürlich kann man leichter durchs Leben gehen mit viel Geld aber führt man dadurch ein besseres Leben? Muß man sich nicht dann immer die Frage stellen, ob jemand nur ein Freund ist weil man Geld hat? Also ich träume ab und zu auch vom großen Geld aber eigentlich bin ich auch so gut zu frieden. Wirkliche Freunde kann man sich halt nicht kaufen und die große Liebe auch nicht.

LG
Ralph

Beitrag von spongebob2008 30.10.10 - 14:57 Uhr

Hallo.
Für uns ist Geld wichtig, da sich nunmal davon abhängig macht, wie wir unser Leben leben können.
Mein Mann hat einen Beruf, der es uns ermöglicht, einen gewissen Lebensstandard zu verwirklichen, sprich: Haus mit Garten, 2 Autos, 3-4 Urlaube im Jahr und andere Freizeitaktivitäten etc...

Sicher, wir können uns nicht mal eben ein Auto für 30.000 Euro aus der Portokasse leisten, aber das ist auch nicht unser Ziel.

Ich gehe Teilzeit arbeiten, und dieses Geld legen wir dann meist einfach nur an und spenden jeden Monat an ein Kinderheim in unserem Ort.

Wir haben 2 Kinder und haben uns oft Gedanken gemacht, wie es wäre auch mit weniger im Monat auszukommen.
Dann könnten wir vielleicht nur noch 1x im Jahr in den Urlaub fahren, müssten evtl. ein Auto abgeben etc.

Aaaber solange wir beide unseren Job behalten, werden wir so weiterleben wie bisher.
Dennoch ist uns unsere Liebe und unsere Familie das Wichtigste und auch hierfür muss immer etwas getan werden; nämlich um weiterhin und noch laaange so glücklich zu bleiben!!!#verliebt

Und ganz ehrlich, wir schätzen uns wirklich glücklich, dass wir beides im Leben haben.

LG, Spongi#winke

Beitrag von anyca 30.10.10 - 18:04 Uhr

Ohne eine gewisse finanzielle Basis ist es natürlich schwierig, rundrum glücklich und zufrieden zu sein - aber es kommt halt auch auf die Ansprüche an! Ich hätte zwar nichts gegen drei, vier schöne Urlaube im Jahr, aber ich kann auch gut damit leben, daß im Moment nur Ferien im Häuschen der Schwiegereltern drin sind (ist ja mit sehr kleinen Kids sowieso letztlich am erholsamsten, da hat man die Babysitter gratis ;-)) Auch ein Auto vermisse ich nicht wirklich - muß aber zugeben, daß ich genug nette Leute habe, die mal aushelfen, wenn wirklich eines gebraucht wird.

Ich denke, niemand hat ernsthaft was gegen mehr Geld. Fragt sich halt, welchen Preis man dafür zahlt (unangenehmerer Job, wenig Freizeit, viel Streß und hoher Erfolgsdruck o.ä.)

Beitrag von frischerduft 01.11.10 - 10:10 Uhr

Hallo,

es gibt wohl Menschen, denen Geld nicht wichtig ist. Habe von diesen gehört, aber noch nie einen getroffen.

Für mich ist es wichtig, dass ich von meiner Arbeit Lohn vernünftig leben kann, mir ab und zu einen Urlaub leiste, nicht jeden Cent in der Tasche herumdrehen muss, wenn ich mal etwas schönes sehe.
Außerdem finde ich es wichtig, zu sparen, um für Eventualitäten einen Notgroschen zu haben und einen gewissen Teil in eine Altersvorsorge einfließen zu lassen.

In meinen persönlichen Umfeld muss ich beobachten, wie Geldsorgen auch die stabilste Partnerschaft auf eine harte Probe stellen können. Eine Freundin beispielsweise ist allein erziehend, hat permanent Geldsorgen und ist nun deshalb in psychotherapeutíscher Behandlung.
Ihre Tochter (11) fragt regelmäßig, warum sie nie in den Urlaub fahren bzw. in Freizeitparks etc., ihre Mutter ihre Sachen immer aus dem Second Hand kauft. Sie sieht es bei ihren Freundinnen, dass es auch anders (mit mehr Geld) möglich ist.
Das finde ich sehr schlimm.

Sicher, viele Menschen müssen mit sehr wenig Geld auskommen. Ich bewundere manche, wie sie das schaffen, ohne Schulden anzuhäufen.

Aber Lebensqualität würde das für mich nicht bedeuten.
Ja, ich würde sagen, Geld ist schon wichtig. Gebe ich zu, ohne mich zu schämen oder einen roten Kopf zu bekommen. Das wird übrigens von all unseren Bekannten/Freunden ebenso gesehen.

Grüße

NIci