Impfschaden/Schaden durch Krankheit

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Beitrag von brautjungfer 30.10.10 - 16:07 Uhr

hallo,

vorweg, es geht mir nicht um pro/contra impfen sondern um eine spezielle Frage worauf ich im Netz noch keine Antwort gefunden habe.
alsO welches Risik ist hoher?! einen Schaden durch die Impfung zu erhalten oder ein Schaden durch eine Krankheit zu bekommen gegen die man impfen kann?!#kratz

lg

Beitrag von brautjungfer 30.10.10 - 16:08 Uhr

noch vergessen: wenn es geht bitte mit einem link dazu

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 16:19 Uhr

Darüber sind sich eigendlich die Experten einig.
Daher empfiehlt die STIKO gewisse Impfungen.
Wenn du eine gute Beratung suchst ,würde ich die nicht im Netz suchen.
Für einen Leihen ist es nicht so einfach ersichtlich welche Informationen
seriös sind.
Einige vertrauenswürdige Links
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.7.47.3208
http://www.medline.de/
Lass dich am besten von deinen KA oder im Gesundheitsamt beraten.
Die sind auf den neuesten Stand.
Wenn das Risiko von Impfschäden größer wäre als das Risiko der Erkrankung ,würde die Impfung nicht von der WHO und STIKO empfohlen werden.
Einige wilde Verschwörungstheorien der Impfgegner behaupen halt das Gegenteil.
Ich vertrauhe halt ehr auf die Expertenmeinung wenn es um so etwas Wichtiges wie die Gesundheit meiner Kinder geht.

Ganz liebe Grüße



Beitrag von brautjungfer 30.10.10 - 16:52 Uhr

Hallo,

meine anderen beiden Kinder sind nach Stiko geimpft aber in letzter Zeit hab ich so einiges gelesen was mir Angst macht.
aus dem Grund stell ich mir ja die oben genannte Frage.

lg

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 17:13 Uhr

Ja manche fanatischen Impfgegner verbreiten hier gerne Angst und Schrecken.
Die wenigsten Mütter haben wirklich die Kompetenz für diesen schwierige Thema ,daher bleibt mir nichts anderes übrig als den Experten mit den größten Wissen in Forschung und langen Erfahrung zu vertrauen.
Eine Frage für oder gegen eine Impfung sollte man nicht aus den Bauch heraus fällen sondern nach den Fakten und die spechen nun mal eindeutig für Impfungen(jedenfalls die Wichtigen)
Da zählt reine Mathematik nicht die Gefühle.
Angst oder besser Respekt habe ich auch vor jeder Impfung und deren Reaktion aber
wenn ich nicht impfen lassen würde ,hätte ich ständig Angst das mein Kind durch meine Entscheidung ernsthaft Krank wird.
Ich für mich habe nicht das Wissen und die Kompetenz es besser zu wissen als die STIKO und ich hab auch noch keine Informationsquelle gesehen,gehört oder gelesen die mir vertrauhenswürdiger erscheint wie STIKO,WHO und Bundesärztekammer.
Also lass ich impfen und alle meibne 4 Kinder haben die Impfungen prima überstanden.
Lass dich nicht von solchen unseriösen Impfgegnern und deren Gurus verunsichern.
Die wären sich ihrer Sache auch nicht sooo sicher ,wenn sie sich nicht auf der zu über 90% duchgeimpte Bevölkerung ausruhen könnten.
Früher ,vor den Impfungen, war es "normal" das immer wieder Kinder an Kinderkrankheiten erkrankten und verstarben.Heute ist das Gott sei Dank oder besser den Vortschritt der Medizin sei Dank so selten, dass diese Krankheiten für Viele ihren Schrecken verlohren haben.
Das wiegt manche Eltern in falscher Sicherheit.:-(

Ganz liebe Grüße

Beitrag von tragemama 30.10.10 - 16:26 Uhr

www.rki.de

Lass Dich von einem oder mehreren Kinderärzten beraten, bilde Dir Deine Meinung zu diesem Thema bitte nicht im Netz. Denn nur Impfgegner suchen hier eine Plattform - und die lügen zum Teil wie gedruckt. Impfbefürworter haben kein Interesse an "Werbung".

Zu Deiner Frage: Ganz klar ist das letztgenannte Risiko höher. Abgesehen davon gibt es meiner Meinung nach auch eine Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber. Ich würde nicht wollen, das eines meiner Kinder aufgrund meiner Impfentscheidung einen immunschwachen Menschen, der nicht geimpft werden kann, oder eine Schwangere etc. mit einer für ihn lebensbedrohenden Krankheit ansteckt. Ich sehe da eine Gesamtverantwortung aller Eltern. Hier im Landkreis grassiert Keuchhusten, die Kinder leiden sehr darunter. Dazu fällt mir nicht mehr viel ein...

Andrea

Beitrag von brautjungfer 30.10.10 - 16:53 Uhr

hallo,

danke dir.

lg

Beitrag von muehlie 30.10.10 - 17:03 Uhr

Du kannst dich gerne auch hier ein wenig informieren: http://www.individuelle-impfentscheidung.de/ :-)

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 17:19 Uhr

Ah ja, da sind sie ja schon die sehr fragwürdigen Seiten#contra
macht mal weiter da gibts doch noch mehr.:-p

Beitrag von muehlie 30.10.10 - 18:51 Uhr

Was genau ist denn an der Seite fragwürdig? #kratz

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 19:03 Uhr

Na allein der Dr.Hirte ist ein sehr fragwürdiger Experte,der musste sich ja sorar schon selbst revidieren http://www.saez.ch/pdf/2005/2005-25/2005-25-777.PDF
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Martin_Hirte
Sicher es muss Jeder selber wissen welche Ärzten man vertraut ,wenn es um die Gesundheit seines Kindes geht ,aber vertrauenswürdiger wie die Experten der WHO und STIKO kommen mir
Diese nicht vor;-)

Liebe Grüße

Beitrag von polarsternchen 30.10.10 - 19:33 Uhr

Jetzt verweist Du ja schon wieder auf die illegale webside esowatch, obwohl Du weisst, dass sie in Deutschland verboten ist, weil sie mit unbekannten Impressum arbeitet und sich deshalb einem türkischen server bedient, der bekannt ist als Tummelplatz für Pädophile und Kinderschänder! Hast Du keine vertrauenswürdiger Seiten anzubieten?

LG

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 19:39 Uhr

Na da hatte dich doch Urbia schon mal eines Besseren belehrt;-)
Der Autor belegt seine Aussagen mit ganz seriösen Links.
Einen davon hab ich ja auch reingestellt oder haste den übersehen.#kratz

LG

Beitrag von polarsternchen 30.10.10 - 21:21 Uhr

Na, Deine Kurzsichtigkeit hat sich noch nicht gebessert! Es geht nicht darum, welche links auf dieser webside sind (interessiert mich auch nicht, weil ich diese Seite nicht öffnen werde!), sondern darum, dass man durch Öffnen dieser Seite einen türkischen Server unterstützt, der Kinderpornographie verbreitet#aha! Wenn ich Informationen suche, dann finde ich sie auch über legale Seiten!

Beitrag von muehlie 30.10.10 - 20:57 Uhr

Dr. Hirte taucht einmal in der Liste der weiterführenden Literatur auf. Selbst wenn er in irgendeiner Weise fragwürdig ist, was hat der mit der Seite zu tun? Die Seite ist nicht von Dr. Hirte, sondern von einem eingetragenen Verein, bestehend aus Ärzten.

Und obwohl ich großes Vertrauen in die WHO als oberste Kommission in Fragen der Gesundheit habe, ist auch die WHO nicht unfehlbar. Ihre Empfehlungen sind immer nur so gut wie die Studien, auf denen sie beruhen. Und es gibt durchaus Empfehlungen der WHO, die äußerst umstritten sind, z.B. die Empfehlung, in afrikanischen Ländern als Präventivmaßnahme gegen HIV grundsätzlich alle Männer beschneiden zu lassen.

Beitrag von schullek 31.10.10 - 20:52 Uhr

#pro

Beitrag von anarchie 30.10.10 - 17:22 Uhr

Hallo!

genau DAS ist das problem...

es gibt keine verlässlichen Zahlen.

Z.B.:
(fiktive zaheln)
die STIKO gibt an, dass im jahr 2007 8 personen in deutschland an tuberkulose erkrankt sind.

Das davon aber keine einzige Person ein gesundes deutsches(bzw. in deutschland geborenes und lebendes) Kind ist, DAS steht da nicht.

leider steht da generell nie, was für menschen dort erkrankt sind,
wie alt sie waren, wie sie lebten...

das Risiko ist einfach individuell sehr verschieden.
Es hängt z.B. ab davon:
- wo lebt das Kind
- ist es gesund
- wie fit sind die Eltern im Erkennen erster Anzeichen, erkennen sie z.B.tetanusrelevante Wunden, kennen sie die ammenmärchen, etc..

Die frage ist auch: wieviel Angst hast du?

Ich persönlich werde meine Tochter gegen Röteln impfen lassen, wenn sie mit 12 keine antikörper aufweisst - nach meiner eigenen Nutzen-risiko-Abwägung...


So oder so ist es eine schwere entscheidung, denn genauso, wie dir keienr sagen kann, dass dein kind nicht an einer krankheit bösen schaden nimmt, kann dir auch keiner sagen, dass es nicht nach einer impfung Schäden davonträgt...
DU musst es mit deinem gewissen ausmachen.
Dein Arzt kann nur informieren, aber im Endeffekt ist auch seine meinung, eben wirklich nur eine meinung...

lg

melanie mit 4 Kindern



Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 18:06 Uhr

Ja aber seit wann empfielt denn die Stiko die TBC Impfung#kratz
Die wurde doch aus den besagten Grund schon vor 30 Jahren aus den Impfplan genommen.Genau wie Pocken.#kratz
Unnütze Impfungen nimmt die STIKO auch wieder raus aus den Impfplan.
Aber wie sieht es mit Keuchhusen,HIP,Pneumokokken,Meningokokken,
Masern u.s.w aus?
Da sprechen auch aktuelle Zahlen und Fakten für die Impfung.

Ich persönlich werde meine Tochter gegen Röteln impfen lassen, wenn sie mit 12 keine antikörper aufweisst - nach meiner eigenen Nutzen-risiko-Abwägung...

Und genau da beginnt für mich die Verantwortung auch Anderen gegenüber.
Sicher würde es für mein kind ausreichen diese Impfung mit 12 zu bekommen ,aber was ist wenn mein an Röteln erkranktes Kleinkind eine Schwangere ansteckt.:-(
Sicher ist mir doch Wurscht ,ist ja nicht mein Baby im Bauch was geschädigt wird:-[
Impfung heist Verantwortung, nicht nur für das eigene Kind.

Liebe Grüße

Beitrag von helmchen 30.10.10 - 18:29 Uhr

<Sicher ist mir doch Wurscht ,ist ja nicht mein Baby im Bauch was geschädigt wird
Impfung heist Verantwortung, nicht nur für das eigene Kind.>

Nur mal rein interessehalber: Wie sieht es denn mit der Verantwortung der Schwangeren für sich selber aus? Warum sollte sie denn keinen ausreichenden Schutz vor Röteln haben BEVOR sie schwanger wird? (Und selbst wenn die Schwangerschaft ungeplant ist: Eine Frau im gebärfähigem Alter sollte meiner Meinung nach ihren Rötelntiter kennen).
Warum sollten andere dann dafür verantwortlich sein, wenn sie evtl. erkrankt und nicht sie selbst?

Der Gedanke kam mir nur grad so. Vielleicht hast Du eine Antwort drauf?

Nachdenkliche Grüße
helmchen

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 18:42 Uhr

Es gibt leider auch Menschen die trotz Impfung keinen ausreichenden Immunschutz haben. Man spricht von ca 5 % Impfversagern.
Auch lässt die Immunutät oft nach einer Weile nach ,egal ob die durch Erkrankung oder Impfung zu stande kam.
Wenn deine Tochter im Kleinkindalter die Röteln durchmacht und du ihre Immunität mit 12 überprüft und Die ausreichend ist, heißt das noch lange nicht das Diese dann noch mit 20 ausreicht.
Ja leider überprüft kaum eine Frau ihren Rötelntiter vor einer geplanten Schwangerschaft,aber da zu sagen "selber Schuld" ist ganz schön überheblich.
Hier geht es ja nicht um die Gesundheit der Frau sondern des ungeborenen Kindes.Wo bitte trifft Das denn die schuld #kratz
Verantwortung immer von Sich abzuwälzen ist ja einfach.;-)
da findet man immer Gründe.

Liebe Grüße








Beitrag von polarsternchen 30.10.10 - 19:06 Uhr

....man spricht von 5% Impfversagern....

kannst Du mir bitte mal den link für diese Aussage einstellen? Meines Erachtens weiss nur der liebe Gott, wieviele Impfversager es gibt, denn grundsätzlich wird kein Titer nach einer Impfung kontrolliert! Aus diesem Grund kann niemand sagen, wie hoch die Quote tatsächlich ist!

LG

Beitrag von blockhusebaby09 30.10.10 - 19:16 Uhr

Die Info habe ich in meiner Ausbildung erhalten.
Fach Gyn/Geburtshilfe
Steht auch im Lehrbuch.
Hab ich mir mal besonders gut eingeprägt, da ich zu den Zeitpunkt selbst schwanger war.
Hier auch ein link dazu
http://www.reisemed.at/roeteln.html
gibt noch mehr must nur googel oder Wickipedia oder
hier suchen http://www.medline.de/
oder Dr.Hirte fragen;-)

Liebe Grüße

Beitrag von polarsternchen 30.10.10 - 19:40 Uhr

Hmmm.....aber Info heisst einfach nur glauben, was einem gesagt wird und auch die links sagen nichts anderes aus! Wie kommen die auf die 5%? Wie oft liest man hier von einem Ausschlag, den die Ärzte einem Virus zuordnen, jedoch welchen, das wissen sie nicht! Wer kann garantieren, dass diese unbekannten Viren nicht doch Röteln oder Masern sind? Nur weil geimpft wurde hat man keine Garantie! Aber die Ärzte von heute kennen diese Krankheiten ja nur noch durch Bilder aus dem Lehrbuch und die meisten können sie wahrscheinlich garnicht mehr diagnostisieren! Glauben heisst leider nicht wissen!

Beitrag von schullek 31.10.10 - 20:56 Uhr

"Es gibt leider auch Menschen die trotz Impfung keinen ausreichenden Immunschutz haben. Man spricht von ca 5 % Impfversagern.
Auch lässt die Immunutät oft nach einer Weile nach ,egal ob die durch Erkrankung oder Impfung zu stande kam."

und gerade deshalb ist es weitaus schlauer sein kind im kindesalter die röteln durchmachen zu lassen, als zu impfen.
impfen muss man immer wieder un auch dann ist nicht sicher, ob es was nützt. und immun ist man mit großer sicherheit sein leben lang gegen röteln, wenn gehabt. nein, die immunität lässt nicht so nach, wie nach einer gewissen zeit nach der impfung. wie kommst du darauf?

Beitrag von anarchie 30.10.10 - 18:46 Uhr

Hallo!

1. ich sagte ja, dass die TBC nur ein Beispiel ist.
2. wenn mein kind mit 12 immun ist, lass eich sie garnicht impfen gegen Röteln.
3. Ist jede Schwangere in der Verantwortung für ihr Ungeborenes und nicht meine Tochter.
Die Mutter muss entweder ihre Immunität sicherstellen, oder aber den kontakt zu Ungeimpften meiden.(ausgenommen mal Menschen, die nicht geimpft werden können/wollen - aber erste sind ja nun wirklich sehr wenige))
4. Ist meine erste Verantwortung die gegenüber meinen eigene Kindern.
5. diskutiere ich das Impfthema nicht weitergehend.
Ich lasse jedem seine Meinung.:-)

lg

melanie

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