HILFE Kind will zum Vater ,ich kann nicht mehr...

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von zauberpferd 30.10.10 - 18:15 Uhr

hallo,
ich bin nuir noch am heulen ich kann nicht mehr..

also ich bin seit august 2009 von meinem mann getrennt ich habe 3 kinder der grosse sohn ist nicht von ihm
mit dem vater war ich nicht verheiratet , mein grosser wird 13
mein problem ist da ich mit ihm viele probleme habe, er ärgert oft seine geshwister macht viel blödsinn und steckt halt in der pupertären phase, nun hat er das jugenamt verständigt weil er zu seinem vater ziehen, will, mir würde es das herz brechen, er spricht nicht mit mir und zieht sich sehr zurück, ich möchte ihn auf keinen fall hergeben, kann er mir einach weggenommen werden?
kann er selber entscheiden dort zu leben und gegen meinen willen???
ich kann nicht mehr.
ich liebe meine kinder...

Beitrag von fensterputzer 30.10.10 - 18:30 Uhr

Ja, ab 12 dürfen Kinder entscheiden ob sie bei Mutter oder Vater leben wollen. Ich bin gemein und sage mal Pech-kein Unterhalt mehr bekommen aber zahlen!

Beitrag von manavgat 30.10.10 - 18:53 Uhr

Da kam jetzt gerade Dein kleines, häßliches zweites Ich zum Vorschein. Das sperrst Du doch sonst immer erfolgreich weg. Was ist passiert?

Gruß

manavgat

Beitrag von fensterputzer 30.10.10 - 19:06 Uhr

<die ex meines besten Freundes hat sich schon wieder aus der zu zahlenden Verantwortung gezogen. Klar Mütter können Unterhalt zahlen , wenn sie keinen Bock haben müssen sie es nicht denn bereits 2 Anzeigen waren vergeblich( kein öffentliches Interesse) Die Info kam gestern Abend.

Beitrag von manavgat 30.10.10 - 19:15 Uhr

Das ist bitter.

Mein Rat: 3 Monate warten und erneut Anzeige! Ich weiß, wovon ich rede. Habe das alles mehrfach durch. Mit unterhaltspflichtigen Kerls ist es das gleiche. Kinder haben halt irgendwie keine Lobby.

Koch Dir nen Tee, nimm ein Bad und reg Dich nicht auf.

LG und schönes WE

Manavgat

Beitrag von blaue-rose 30.10.10 - 18:37 Uhr

Hallo,


ich kann verstehen das es dir das Herz bricht. Ich denke aber wenn dein Sohn fest entschlossen ist zu seinem Vater zu ziehen wirst du nicht viel machen können. Es wird ganz sicher sehr schwer für dich, ich denke aber du solltest den Willen deines Sohnes akzeptieren. Es kann auch gut sein das sich euer Verhältnis bessert wenn er bei seinem Vater wohnt. Er ist dann nicht mehr " nur zu Besuch" bei Papa, sondern ständig. Dadurch kann es sein das es bei Papa ganz anders läuft wie wenn er nur zu Besuch ist.


Ps. Ich finde die Antwort wegen dem Unterhalt sehr unpassend und auch verletzend.


Lg

Beitrag von manavgat 30.10.10 - 18:52 Uhr

Auch wenn hier einige meinen, du könntest nichts machen, so sage ich Dir, dass das so nicht stimmt.

Allerdings würde ich an Deiner Stelle nicht den Focus auf "das bricht mir das Herz" legen. Das ist reichlich italienische, dramatische Oper. Braucht kein Mensch.

Kuck genau hin, was für Deinen Sohn am besten ist. Ob der KV sich verlässlich und gut kümmern würde. Dann ist das für mich eigentlich klar, was eine verantwortungsvolle Mutter hier entscheiden muss.

Wenn Du - im Sinne des Kindeswohls - gute Gründe dagegen hast, dann brauchst Du eine Anwältin, die Dich berät und Dir sagt, was Du tun musst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von zauberpferd 30.10.10 - 19:19 Uhr

der kidsvater hat sich in den letzten jahren nie gekümmert, es war für ihn immer eine pflichterfüllung ihn zu besuchen, ist auch immer vor der zeit weggefahren, es geht hier bei mir nicht um den unterhalt!! ich liebe mein kind und weis das er es dort vielleicht finanziell /(würde ihm alles gekauft was er sich wünscht..) aber nicht von der versorgung her zumal der kidsvater gantägig im schichtsystem arbeitet und ich im gegenzug zuhause bin, er selber kann sich gar nicht kümmern

Beitrag von ppg 30.10.10 - 20:08 Uhr

Naja, ein Pubi braucht nicht unbedigt einen Erzeihungsberechtigtender den ganzen Tag zuhause rumhängt. Daher ist es kein Argument gegen den Vater das dieser berufstätig ist , eher im Gegenteil, dadurch hat Dein Sohn ein positives Rollenvorbild.

Die Frage ist doch vielmehr ob der Vater das Kind auch zu sich nehmen will?

Außerdem wird sich die Frage des Unterhaltes sehr wohl stellen: Auch wenn Du derzeit nicht arbeitest, wirst Du Unterhalt zahlen müssen - sei es das Du Dir einen Nebenjob suchen mußt. Alles nicht so einfach.

Ute

Beitrag von zauberpferd 30.10.10 - 21:32 Uhr

ich werde jetzt eine wohnung in der nähe suchen, dann kann er so oft er möchte und sein vater zeit hat dort sein und den rest bei mir

Beitrag von bob-andrews 31.10.10 - 00:26 Uhr

An Deiner Stelle würde ich mich mit Kind und Papa an einen Tisch setzen und das ganze Thema in Ruhe besprechen. Versuche einigermaßen ohne Emotionen auszukommen, es sollte rational nach der für Euren Sohn besten Lösung gesucht werden. Eventuell kann auch ein Gespräch beim zuständigen Beratungsdienst des Jugendamtes eine Hilfe sein.

Beitrag von carrie23 30.10.10 - 22:57 Uhr

Dir ist klar dass es viele Mütter gibt die ebenfalls arbeiten und auch im Schichtdienst?
Wenn das ein Grund wäre keine Kinder aufziehen zu können müsste man vielen Eltern die Kinder wegnehmen.
Normal kann das Kind in diesem Alter selber entscheiden, außer der Vater wäre eine Gefahr für das Kind.
In dem Alter brauchte ich übrigens keine Mama oder Papa die mir den ganzen Tag den Hintern nachtragen und sich eifrig kümmern-das hab ich mit 13 schon alles gut alleine hin bekommen

Beitrag von redrose123 31.10.10 - 05:55 Uhr

Ich glaube ja und du solltest Ihn gehen lassen, auch wenn es dir schwer fällt aber es wird nicht besser wenn du Ihn zwingst zu bleiben.....

Beitrag von karna.dalilah 31.10.10 - 13:31 Uhr

Kinder neigen schnell dazu das getrennt lebende Elternteil zu idealisiern.
Gerade dann, wenn sie selten oder nie Alltag mit ihm gelebt haben.

Gönne doch deinem Ex und deinem Sohn den "Spass" Alltag miteinander zu erleben.
Sicher lernen die beiden, dann dein Tun schätzen.
Und Pubi lernt, dass bei Papa auch nur mit Wasser gekocht wird.

Teile mit deinem Sohn zusammen dem Papa das Anliegen vor.
Mal schauen, ob Papa nach Bedenkzeit auch so begeistert ist von Sohnemanns Idee ist.
Tue euch allen den Gefallen und sag Junior, das Papa erst mal Bedenkzeit bekommt.
Denn der wird auch erst mal überrumpelt sein...


Alles Gute
Karna

Beitrag von parzifal 01.11.10 - 08:31 Uhr

Was will denn der Vater?

Du musst Dir schon die Mühe machen zu versuchen, dass Ganze objektiv zu beleuchten.

Was spricht also objektiv gegen den Wunsch (dass Du es subjektiv nicht möchtest ist klar)?

Weshalb will er umziehen? Wielange hat er schon den Wunsch (dieser muss m.E. schon ein gewisse Zeit existieren um beachtenswert zu sein um zu sehen, dass es kein Schnellschuss aus der Hüfte ist).

Würde der Umzug ihm Schaden und falls ja warum etc.?

Beitrag von starshine 01.11.10 - 10:07 Uhr

Vielleicht koennt Ihr ueber ein Wechselmodell sprechen? z.B. 2 Wochen bei Dir und dann 2 beim KV?

Der Vater liebt seinen Sohn wahrscheinlich genau so! Lass ihn die Erfahrung machen und schau, dass Du ausreichend Umgang hast mit ihm.

Ich verstehe Dich aber sehr gut...

Viel Kraft!

Beitrag von drfledermaus 10.09.15 - 18:01 Uhr

Hallo,
klingt so, als ob Du Angst hast Dein persönliches Eigentum zu verlieren, als ob Du Dich an dem Kind ganz furchtbar festklammerst und ihm keine Luft mehr zum Atmen läßt.
Wenn das Kind wirklich unbedingt zum Vater will, dann wird es auch gehen. Wenn Du es nicht läßt, dann rechne damit, daß es den Kontakt zu Dir abbrechen wird. Läßt Du es aber gehen, dann kann daraus eine wunderbare Freundschaft werden.
Grüße,
Dr. Fledermaus