macht Zuckermangel depressiv? Schw. Diabetes

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von seluna 30.10.10 - 19:47 Uhr

Hallo,
seit Donnerstag lebe ich fast ohne Zucker etc, lebe von Vollkornbrot mit Käse, Salat und Selter.

Heute geht es mir total dreckig, ich bin richtig depressiv und sehe heute alles negativ.
Bin am heulen und fühle mich völlig allein und verlassen, völlig überfordert und unfähig für alles.

Ich hatte früher schwere Depressionen, bin aber seit über einen halben Jahr absolut Depression frei bzw. hatte schon so lange keinen Schub mehr.

Heute habe ich irgendwie einen und meine Mutter meinte eben, das könnte auch am Zuckerentzug liegen.

Mir fehllt gerade die Motivation darüber nachzudenken oder zu googlen.
Ahnung habe ich keine davon, von daher hoffe ich mal das hier jemand eine Antwort für mich hat.

Kann es wirklich am Zuckermangel liegen? Wie wahrscheinlich ist das?

Lg Seluna

Beitrag von ohneworte88 30.10.10 - 20:15 Uhr

Ich habe auch eine SSDiabetes, esse aber trotzdem mal ein Stück Schoki, Kuchen oder wozu ich grad lust habe ...

Am anfang habe ich versucht das durchzuhalten, aber das war mir irgendwie nicht möglich!

Iss doch ab und an ein Stückchen und schau wie es sich auf deinen Zucker auswirkt!

lg Ilka + Fynn-Luca (4)+ Marlon Joel (27+4)

Beitrag von hova 30.10.10 - 21:15 Uhr

Könnte ich mir schon vorstellen. Zucker ist ja für viele auch ein Seelentröster.
Wenn Du Dich nur so ernährst, wie Du schreibst, macht das einen auf Dauer auch nicht zufrieden und glücklich. Immer wenn man sich viel versagt, äußert sich das in Unzufriedenheit und natürlich auch Unglücklichsein.
Deswegen würde ich Dir auch raten, einen gewissenZuckeranteil in die Nahrung miteinzubauen.
Hast Du vorher sehr viel Zucker zu Dir genommen? Evtl sind es ja auch Entzugserscheinungen...ich weiß, das hört sich doof an aber es kann doch sein, dass dein Körper das einfach von vorher gewohnt ist.

Ich kenne mich jetzt nicht mit SS Diabetes aus, aber so etwas Zucker hin und wieder müsste doch drin sein, oder?

Lg Hova (auch normalerweise in nichtschwangerem Zustand ein Schokojunkee)

Beitrag von aischa33 30.10.10 - 21:41 Uhr

hALLO;

Wenn man schon an Depressionen gelitten hat , und wieder für eine Weile Dep frei war , kann man immer schnell wieder rutschen , das habe ich erlebt und musste sogar anfangs ss Antidepressiva genommen , bei mir ist schlimm aber ich versuche später mit Therapie.

BG

Beitrag von maerzschnecke 30.10.10 - 21:46 Uhr

Ja, das kann durchaus am ZuckerENTZUG (nicht Mangel...) liegen. In der Regel solltest Du in ein paar Tagen da durch sein.

Ich habe lange vor der SS einige Zeit kohlenhydratarm gegessen (LOGI) und in den ersten Tagen der Umstellung (als ich Weißmehl und Zucker wegließ), gings mir total dreckig. Kopfschmerzen, müde, zittrig - einfach nur bäääääh.

Das geht aber nur ein paar Tage, dann ist's gut und man blüht richtig auf.

Vielleicht liest Du Dich mal in LOGI ein - das ist m. E. die einfachste Art der Ernährungsumstellung und ist bestens bei Diabetes geeignet (egal ob SS-Diabetes oder 'normale').

Beitrag von maylu28 30.10.10 - 23:13 Uhr


Oh....ja die Zuckerentzugserscheinungen kennen wir doch alle.

......schön von Dir zu hören....

Meine Werte sind dank LOGI immer noch gut.

Nochmal kleines #danke für Deine Anstoß.....

Ganz liebe Grüße,
Maylu (37. SSW ohne Insulin)