Erst ein Mädchen,dann einen Jungen/Erfahrungen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von birmafreundin 01.11.10 - 07:48 Uhr

Hallo!

Wir haben eine 3-jährige Tochter und bekommen nun im nächsten Jahr (März) einen kleinen Sohnemann.

Meine Frage ist wie hat das bei Euch geklappt?Bzgl.miteinander spielen oä.

Im Moment ist Lina etwas traurig da sie lieber eine Schwester hätte haben wollen....,

Ich darf mir oft anhören:Umgekehrt hätte ich es aber besser gefunden...

Wie ist es wenn man als Junge eine große Schwester hat?

LG

Beitrag von anela- 01.11.10 - 08:16 Uhr

Unsere Tochter war 3,5 als unser Sohn geboren wurde. Und sie liebt ihn abgöttisch. Ist eine ganz stolze große Schwester (auch wenn sie erst lieber eine Schwester wollte ;-))

Als er noch Baby war hat sie sich im Kindergarten immer beschützend neben die Babyschale gestellt wenn die anderen Kinden gucken wollten. Morgens wenn ich duschen war durfte sie auf ihn aufpassen. Er lag dann auf dem Boden auf einer Decke und sie saß stolz daneben. Es kam allerdings auch mal vor, daß er ein Puppenkopfkissen unter dem Kopf hatte, als ich wieder kam. Naja, solche Dinge könnte ich jetzt noch haufenweise schreiben.

Mittlerweile ist unser Zwerg 14 Monate und unsere Tochter 4,5. Die beiden können gut miteinander spielen.

Beitrag von sterngold 01.11.10 - 08:42 Uhr

meine tochter war 2j und 4 mon als der kleine kamm und die 2 waren wo er noch klein war und nicht laufen konnte ein herz und eine seele jetzt ist es schon anders er ist ein typischer junge also laut draufgänger und allem drum und dran sie spielen zwar auch mit einander aber es dauert oft nicht lange bis die große weint weil er ihre barbie hat oder in ihrme zimmer ist...
aber das passiert einem auch mit 2 mädchen.
trotzallem bin ich froh keine 2 mädchen zu haben.


lg yonne mit angelina 4j. 8 mon und ben-lukas 2j 4 mon

Beitrag von tina.23 01.11.10 - 11:53 Uhr

Hallo,

ein altes Sprichwort sagt wohl, dass man zuerst den Babysitter bekommen soll, dann das Baby.

Ganz so ist es vielleicht nicht, aber ich könnt es mir nicht anders vorstellen. Meine Große war vier, als ihr Bruder zur Welt kam. So war von Anfang an in die Schwangerschaft mit eingebunden; war mit beim FA, hat das Zimmer mit ausgesucht, Babysachen selbst ausgesucht. Als er dann da war, durfte sie mit ihm in die Wanne, ihn eincremen, füttern; eben alles, was eine große Schwester schon machen kann.

Zu Beginn gab es ungelogen gar keine Eifersüchteleien ihrerseits. Mittlerweile wird ihr kleiner Bruder in wenigen Tagen zwei. Er ist ein richtiger Junge mit Bagger, Kran und Auto, allerdings auch mit Schwerstern, Stöckern und Steinen, die seine Schwester regelmäßig über den Kopf bekommt. Nichts desto trotz liebt sie ihn wie nichts auf der Welt, stand wochenlang im KiGa neben ihm, als er neu war und ließ all ihre Freunde dafür sitzen oder kauft von ihren zwei Euro von der Oma nur etwas für ihn. Trotzdem ist sie auch sehr froh über Zeit nur mit einer Bezugsperson, dann aber ohne ihren Bruder. Aber wehe, er ist zu lange weg.
Am liebsten hätte sie, wenn er mit in ihrem Bett schlafen würde. Das wünscht sie sich zu Weihnachten.

Bei uns läuft es dahingehend wirklich bilderbuchmäßig. Einzige Schwachstelle ist, wenn sie allein in ihrem Zimmer spielen möchte und Krümelchen stürmt rein und macht alles gebaute kaputt oder fängt an zu stänkern. Dann gibts logischerweise Tränen. Aber ansosten hab ich hier zuhause ein Traumpaar.

Drücke die Daumen, dass es bei euch ähnlich wird. Meine Große hat sich übrigens auch eine Schwester gewünscht; wegen Zöpfchen, schminken und verkleiden. Aber dass der Bruder andere Interessen hat, ist oft sehr gut. Sie spielt somit auch mal mit Autos und Baggern, die ich ihr sonst nie gekauft hätte. Er kuschelt sich mal an ihren Teddy, läßt den Fahrstuhl im Barbiehaus fahren oder rollt ihren Puppenwagen mit Autos befüllt durch die Gegend. Und wenn Mama nicht aufpasst, kann man sogar kleine Brüder schminken. #schein

LG, alles wird gut