warum immer diese verlustängste

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von forty13 01.11.10 - 12:04 Uhr

hallo
bin seit 1 1/2 jahren mit meinem partner zusammen. die erste zeit war ich mir seiner liebe total sicher, er sagte es mir immer, dass er noch nie jemanden so geliebt hätte, schrieb mir tausend sms usw.
nun seit etwa 1/2 jahr sagt er mit zwar immer noch, dass er mich liebt und ist auch immer für mich da, hilft mir, wir unternehmen viel zusammen etc.
trotzdem ist er nicht mehr so überschwenglich wie früher mit seinen liebesbekundungen (ich weiß ja, dass es irgendwann mal alltag wird und man auch nicht jeden tag sagen kann, dass man einen liebt).
aber bei mir stellen sich sofort zweifel ein: liebt er mich nicht mehr so wie früher, gefällt ihm eine andere besser, warum ist er so komisch usw.
ich grüble den ganzen tag.
nun ist eine alleinstehende gutaussehende frau ins nebenhaus eingezogen und was mach ich, ich male mir schon wieder das schlimmste aus, und denke mir sofort, vielleicht gefällt ihm die jetzt besser als ich
oder wenn ich erfahre, dass eine kollegin nun wieder single ist, denke ich mir auch sofort, vielleicht verliebt er sich jetzt in sie.
wobei er ja mich gewählt hat. ich weiß echt nicht mehr, was ich machen soll.

Beitrag von sogibtdasnichts 01.11.10 - 12:12 Uhr

Ich kann dir nur den Ratschlag geben dich schleunigst zu ändern.
Arbeite auch an deinen Selbstbewusstsein.
Auf so jammernde und nörgelnde/eifersüchtige Frauen haben Männer auf Dauer keinen Bock.
Wenn bei euch nach 1 1/2 Jahren die Luft angeblich schon raus ist,dann seit ihr kein tolles Paar.
Mein Mann sagt mir seit 6 Jahren täglich wie schön und begehrenswert er mich findet,wie sehr er mich liebt..
Ich schätze es liegt hauptsächlich an dir.

Beitrag von bruchetta 01.11.10 - 13:55 Uhr

Es hat etwas mit Deinem Selbstbewußtsein zu tun. Mit der Tatsache, dass Du Dich nicht genug liebst.

Entgegen meiner Vorschreiberin finde ich es völlig normal, dass nach 1,5 Jahren nicht mehr 35 SMS am Tag kommen und nicht mehr ganz soviel Liebegesäusel stattfindet.

Beitrag von diemari 01.11.10 - 14:06 Uhr

Hallo!

Ich weiß genau, wie Du Dich fühlst. Ich leide auch unter Verlustängsten und das schon sehr sehr lange. Es war die letzten Jahre besser, aber im Frühling dieses Jahres verlor ich erst mein Baby und eine Woche später verließ mich mein Mann.

Ich habe nun seit einigen Wochen einen neuen Freund und habe wieder ganz schlimm mit diesen Ängsten zu kämpfen. Ich grübel auch den ganzen Tag, mache mir ständig Gedanken, spiele verrückt, wenn er sich mal nicht meldet. Zwar versuche ich, es vor ihm zu verbergen, aber irgendwann wird er es merken und es macht mich selbst ja total verrückt.

Deshalb beginne ich jetzt im November eine Verhaltenstherapie und ich denke auch, dass das der einzige Weg ist. Denn ich habe inzwischen gemerkt, dass ich alleine dagegen nicht ankomme, es im Gegenteil immer schlimmer wird.

Denke mal drüber nach, ob das für Dich nicht auch das Richtige wäre.

Alles Gute!

Beitrag von mamantje 01.11.10 - 15:23 Uhr

Es hat, wie schon zu lesen war, mit deinem Selbstbewußtsein und deiner mangelnden Liebe zu dir selbst zu tun.

Lies mal das Buch von Eva Maria Zurhorst "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" (orange-farben). Da findest du einige Antworten auf deine Fragen.

Kaum zu glauben aber wahr... mir gings auch mal so ähnlich. Es hat sich ganz doll geändert! #freu Man muß aber ordentlich an sich selbst arbeiten ...