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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von logovogel 01.11.10 - 14:56 Uhr

Hallo Lilly,

nach so einer kurzen Zeit ist es sehr schwierig für uns, gleich eine Alternative zu einem leiblichen Kind zu finden.
Ich könnte mir viell. eine Adoption vorstellen, mein Mann kann da noch gar nichts zu sagen.
Es ist alles noch sehr unklar aber wenn der erste Schmerz und die Verabschiedung des Gedanken an ein eigenes Baby vorbei ist, werden wir sehen.

Ich kenne auch die Voraussetzungen und das Prezedere für Adoptionen nicht.

vlG
Tina

Beitrag von fraeulein-pueh 01.11.10 - 14:58 Uhr

Hmn... ich weiß nichts genaues, aber ich glaube, dass es da mit deinem Alter eher schlecht aussehen kann :-(

Beitrag von motmot1410 01.11.10 - 15:05 Uhr

Zumindest wenn es ein Säugling oder Kleinkind sein soll. Da hat man ab einem bestimmtem Alter nur über eine Auslandsadoption eine Chance drauf. Allerdings kostet die auch um die 10.000 (oder 20.000? Ich hab es vergessen) und dann könnte man es ja auch noch mal mit der ein oder anderen ICSI versuchen (die 1. war vom Verlauf her ja garnicht soo schlecht.)

Beitrag von mardani 01.11.10 - 15:05 Uhr

Hi Tina

Es tut mir schrecklich leid, dass du deinen Traum begraben möchtest (musst).
Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es in die aussieht.
Hoffe du dein Mann könnt euch gegenseitig stützen!

Aber vielleicht gibt es ja noch andere Wege.....

l.....habt ihr schon mal über eine EZ Spende nachgedacht. Eine Forumsbekannte von mir ist in Russland durch eine EZ Spende schwanger geworden und es war nicht viel teurer, als hier eine IVF...sie hat knapp 3.500 Euro bezahlt.

Eine Adoption in Deutschland, auf jeden Fall von einem Baby, wird für euch leider extrem schwierig. Man darf in den meisten Fällen nicht älter als 40 Jahre alt sein. Das steht uns nämlich auch im Weg. Mein Mann ist 37 und wenn wir nicht bald einen Antrag stellen, dann ist er zu alt wenn ein Baby "frei" wäre. Ein älteres Kind oder Pflegekind wäre für euch aber sicherlich möglich.

Egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsche dir alles Gute!!!

Beitrag von shiningstar 01.11.10 - 15:09 Uhr

Für eine Inlandsadoption werden eure Chancen aufgrund des Alters schlecht stehen. Es gibt zwar keine gesetzliche Regelung, aber es wird darauf geachtet, dass Eltern und Kind nicht mehr als 40 Jahre auseinander liegen. Ich habe mich recht viel über eine Adoption informiert.
Es gibt hier auch einen Club über Adoption, da findest Du sicherlich viele Erfahrungsberichte.
Meine Tante hat vor fünf Jahren einen Jungen aus Haiti adoptiert. Er war fünf, als er nach Deutschland kam -da sie schon 42 war und mein Onkel noch älter, war ein Säugling nicht möglich.
Mir wäre das egal, wenn das Kind nicht gerade in der Pubertät ist.
Der Wunsch nach einer Familie wäre bei mir auf jeden Fall größer als der Wunsch nach einer Schwangerschaft!

Beitrag von blattgoldflieger 02.11.10 - 08:22 Uhr

Hallo,
mit Adoption kenne ich mich nicht aus, aber eine Freundin hat ein Kind in dauerhafter Pflege. Und da ist das Alter der Etlern wohl weit weniger ein Problem. Sie meinte, die grobe Regel ist, dass man nicht ins Rentenalter kommen sollte, bevor das Kind 18 ist. Das lässt etwas mehr Luft. ;-)

Allerdings haben die Kinder, die in Pflegefamilien vermittelt werden, schon auch viele Probleme (die werden ja nicht umsonst aus der Familie genommen). Andererseits sind das Kinder, die liebende Eltern, die sich kümmern und ein Zuhause geben, dringend brauchen.

Vielleicht ist das ja eine Alternative.

Lg,
Betty

Beitrag von clazwi 02.11.10 - 08:27 Uhr

Hallo Tina,

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Es ist alles noch sehr unklar aber wenn der erste Schmerz und die Verabschiedung des Gedanken an ein eigenes Baby vorbei ist, werden wir sehen
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das finde ich sehr gut!#pro
Setzt Euch einfach mal unverbindlich mit Eurem JA in Verbindung.
Ich kenne Inlandsadoptiveltern, die um die 40 Jahre alt bei der Adoption waren.
Das Ganze kann sehr individuell ausgelegt werden.

Mehr als ein "Nein" kann es nicht geben.

Alles Gute für Euch,#klee
Claudia