nabelschnurblut - einlagern, spenden, wegwerfen????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katrin-ma 01.11.10 - 15:47 Uhr

huhu,
wer hat sich schon damit beschäftigt??? wir wollens auf jeden fall verwenden (lassen); die frage ist nur: fürs eigene kind oder spenden für andere??
was meint ihr?
kennt ihr vor-bzw nachteile fürs einlagern oder spenden???
liebeee grüüüße!
katrin 25.ssw
#winke

Beitrag von lumpina268 01.11.10 - 15:59 Uhr

Definitv: spenden...

Einlagern kostet ca. 2000 Euro... Wegwerfen is zu schade und wenn ich damit jemadem helfen kann, warum nicht. Tut mir ja nicht weh...#pro

Beitrag von ina175 01.11.10 - 16:01 Uhr

Beim ersten Kind haben wir nichts gemacht und diesmal steht die Entnahmebox schon hier bei uns :-)

Wir werden das Blut dieses mal einlagern und hoffen es nie in Anspruch nehmen zu müssen.

Im Falle eines Falles kann unser erster Sohn vielleicht davon auch 'gebrauch' machen.

Ich finde, die Forschung ist mittlerweile sehr weit und es hört ja nicht auf. Vielleicht ist das in 10 Jahren bei bestimmten Krankheiten 'Gold' wert.

LG, Ina

Beitrag von meram 01.11.10 - 16:07 Uhr

Ich würde wenn dann nur spenden und nicht selbst einlagern lassen. Abgesehen von den enormen Kosten die da auf einen zukommen (man muss ja normalerweise auch noch jährlich einen bestimmten Beitrag für die Lagerung zahlen), ist der medizinische Nutzen noch völlig umstritten. Bei den meisten Krankheiten bringt einem das eigene Nabelschnurblut sowieso nichts, weil da häufig die Veranlagung für die Krankheit schon drin ist. Insofern kann es also sein, dass du für teures Geld einlagerst und am Ende trotzdem auf eine Spende angewiesen bist.
Insofern: spenden!
Das einzige Problem (weshalb ich wahrscheinlich nicht spenden werde): wenn man spenden will ist eine Wassergeburt nicht (gut) möglich. Die Meinungen gehen da allerdings auseinander, vielleicht findest du ja ein KH, dass das trotzdem macht (wenn du überhaupt eine Wassergeburt willst). Wenn du sowieso "an Land" entbinden willst, sollte dem nichts im Wege stehen.
LG
meram (35+4)

Beitrag von ephigenie 01.11.10 - 16:12 Uhr

Wir werden auf jeden Fall spenden! Nachdem ich mich recht viel informiert hab, ist das die beste Wahl meiner Meinung nach.

Bisher wird fast ausschließlich Spenderblut und nie Eigenblut verwendet. Oft ist es ja doch leider so, dass das eigene Stammblut schon vorbelastet ist, also wird das eher nicht genommen.
Außerdem gibt es noch keinerlei Langzeitstudien - wer weiß, ob das Blut, dass man einlagert, in 10 oder 20 Jahren überhaupt noch verwendet werden kann.

Das sind für mich unter anderem 2 Gründe, warum ich nicht selber einlagere. Damit wird im Moment nur Geldmacherei betrieben wie ich finde. Aber letztendlich muss das jeder selber für sich entscheiden.

LG

Beitrag von happy_nose 02.11.10 - 07:35 Uhr

Wir haben es beim ersten Kind gespendet und werden es auch diesmal wieder tun. Wir haben beim ersten Mal laut Aussage der Ärzte sehr viel Ausbeute gehabt und schon nach wenigen Monaten bekamen wir noch ne Nachfrage von so einer zentralen "Vergabestelle" möchte ich es mal nennen. Und ich muss sagen: Für mich persönlich war es ein wirklich erhebendes Gefühl, zu wissen, daß wir durch diese Spende wirklich jemandem helfen konnten. Ich war richtig stolz darauf.
Also: Definitiv Appell an SPENDE!
Anke 8. ssw