gemeinsames Sorgerecht aber getrennt darf er Umzug verbieten?? Hilfe

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von rockylee 01.11.10 - 16:08 Uhr

Ich hatte heute meinen Termin auf den Jugendamt weil der Vater meines Kindes das gemeinsame Sorgerecht möchte, so wurden wir heute darüber Belehrt. Mein Sohn ist 2 Jahre alt und ich lebe schön länger wieder in einer neuen Partnerschaft, ich bin derzeit im 8 Monat Schwanger!!!!

Knackpunkt: Mein Lebensgefährte kann jetzt wieder eine Arbeit bekommen, diese würde aber für uns einen Umzug bedeuten.

Der Kindesvater möchte auch zu seiner neuen Freundin ziehen, von hier aus sind das dann 100km und wenn wir dort hin ziehen wo mein Schatzi Arbeitet wären das dann 210km!!!!

Jetzt sagte mir die Frau vom Jugendamt das der Kindesvater damit Einverstanden sein muss das ich mit meinen Sohn Umziehe!!! Sagt er nein dann darf ich nicht. Sie sagte es gäbe viele fälle bei den die Mutter Arbeit bekommt aber sie nicht annehmen kann weil der Ex Partner was dagegen hat und sein Kind nicht mehr sieht.


Ist das ganze wirklich so einfach??? für uns gibt es hier so gut wie kaum Arbeit und ich will auch unbedingt hier weg, wenn er jetzt Nein sagt kann mein Schatz die Arbeit nicht annehmen und wir müssen weiter Alg 2 beziehen????? !!!!!!!!!!!

Kann mir jemand helfen oder hat schon jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht??

Beitrag von ilva08 01.11.10 - 17:25 Uhr

Hallo,

eine rechtliche Auskunft kann ich dir leider nicht geben. Könnte mir aber vorstellen, dass es Einzelfallentscheidungen gibt.

Der Kindsvater hat kein Problem damit, 100 km weit weg zu ziehen? Aber sehr wohl damit, dass DU 200 km weit weg ziehst? Hmmm... könnte mir vorstellen, dass ein Gericht diesen Fall differenziert betrachtet.

Darüber hinaus dürfte es darauf ankommen, ob das Besuchsrecht gewährleistet ist.

Ich drücke dir alle Daumen, Mensch, wirklich eine blöde Situation! #liebdrueck

Beitrag von anarchie 01.11.10 - 17:28 Uhr

Hallo!

bei gemeinsamen Sorgerecht muss der Vater zustimmen.
Allerdings kann man aus wichtigem Gurnd(muss aber gerichtlich geklärt werden) auch ohne Zustimmung umziehen, z.B. um aus ALG2 rauszukommen, aber ich weiss nicht, ob das auch gilt, wenn nur dein partner nen neuen Job hat, nicht du.

Aber auch ohne gemeinsames Sorgerecht ist es natürlich denkbar ungünstig weite entfernungen zu schaffen.
wenn du die entfernung schaffst, musst du auch die erhöhten umgangskosten mittragen.

Du schriebst, er möchte das gemeinsame Sorgerecht, also hat er es anscheind nicht...rede doch mal mit ihm!
Wie stellt er sich das vor?
Wie stellst du dir den Umgang vor?

lg

melanie

Beitrag von silbermond65 01.11.10 - 18:33 Uhr

Wenn ich das richtig verstanden habe,brauchst du bei alleinigem Sorgerecht seine Zustimmung nicht.
Da du alleiniges Sorgerecht hast ,ist doch alles okay.Zieh um und gut ist.
Allerdings wirst du dich an den Kosten beteiligen müssen fürs Umgangsrecht.
Rede mit dem KV und klärt im Vorfeld,wie das ganze vernünftig ablaufen kann.

Beitrag von maschm2579 01.11.10 - 20:17 Uhr

Hallo,

ganz klar ist doch das er kein Sorgerrecht hat und somit kannst Du hinziehen wo Du willst... über alles weitere würde ich überhaupt nicht nachdenken.

Davon mal ab kannst Du ihn ja auch fragen wie er sich das vorstellt wenn er 100 km weit weg zieht.

Ich würde mir da keine Gedanken machen.... so lange er den Kontakt haben kann, ist doch alles ok und rechtens.

Er hat übrigens KEIN Recht Dir den Umzug zu verbieten da Du alleiniges Sorgerrecht hast.

Beitrag von froehlich 01.11.10 - 21:01 Uhr

Ich finde, ihr macht es Euch alle zu einfach. Was soll dieses Geschimpfe auf den Kindsvater?! Keine von uns weiß doch, wie die familiären Verhältnisse sind und welchen Bezug der Vater zu seinem Sohn hat! Warum sollte die leibliche Mutter grundsätzlich und IMMER bestimmen dürfen, was mit dem Kind passiert?! Genau aus diesem Grunde - nämlich weil Mutter UND Vater ein Recht auf ihr gemeinsames Kind haben, Trennung hin oder her - sind jetzt die Gesetze geändert worden. Gut. Soweit.
Wenn ihr das gemeinsame Sorgerecht habt, darf der Vater in der Tat mitbestimmen. Wenn nicht hast Du vermutlich das Sagen - wenn natürlich ein Verfahren für das gemeinsame Sorgerecht läuft oder bald laufen wird, kann sich die Situation nochmal ändern. Ich würde aber an Deiner Stelle versuchen, in Ruhe mit dem Vater Deines Sohnes zu reden und sehen, ob ihr nicht eine einvernehmliche Lösung finden könnt. Das trägt auf lange Sicht hin sicherlich die besseren Früchte. Jedenfalls hast Du aus meiner Sicht kein Recht, den leiblichen Vater bewusst auf Distanz zu halten. Neue Partnerschaft hin oder her. Ich kann verstehen, daß dieser Umzug für Euch wichtig ist. Aber Du hast nunmal ein Kind aus einer früheren Beziehung und bist daher nicht "unbelastet". Damit müsst ihr jetzt und in Zukunft leben.

Beitrag von silbermond65 02.11.10 - 07:43 Uhr

Ich finde, ihr macht es Euch alle zu einfach. Was soll dieses Geschimpfe auf den Kindsvater?!

Niemand schimpft hier auf den KV. Aber ist es nicht ein bisschen zu einfach?
Er kann einfach so 100 km weiter weg ziehen .Sie könnte es bei gemeinsamen Sorgerecht nicht (was sie ja nicht hat) ,wenn ihm das nicht in den Kram paßt.
Wie stellst du dir das denn vor?
Hier geht es immerhin darum ,eine Familie aus ALG 2 heraus zu holen.Oder soll ihr Partner alleine umziehen? Mit dem hat sie bzw. bekommt sie aber auch ein gemeinsames Kind.

Beitrag von froehlich 02.11.10 - 09:55 Uhr

Natürlich ist das alles nicht einfach - und klar verstehe ich die Position der Mutter - diejenige, bei der das Kind aufwächst, hat immer die schwierigeren Karten. Andererseits wissen wir ja alle nicht, warum die Situation so ist wie sie ist. (Wir wissen zum Beispiel nicht, wer sich von wem getrennt hat und warum). Ich habe einige (männliche) Freunde, die seit Jahren darunter leiden, daß die Mutter ihres Kindes völlig willkürlich darüber bestimmt, was mit dem Kind geschieht - wenn kein gemeinsames Sorgerecht besteht (was früher bei unverheirateten Paaren ja automatisch der Fall war) darf die Mutter ihr Kind sogar ungefragt ins Ausland mitnehmen und der Vater des Kindes hat überhaupt keinen Einfluss auf diese Entscheidung. Findest Du das gerecht? Nicht alle Väter haben kein Interesse am Schicksal ihrer getrennt von ihnen lebenden Kindern - auch, wenn das sicherlich eine leidvolle Erfahrung ist, die manche Mütter machen müssen. In diesem Falle scheint sich der Vater des Kindes ja um das gemeinsame Sorgerecht sogar aktiv zu bemühen, was für mich jedenfalls darauf hindeutet, daß er seine Verantwortung ernst nimmt. Denn "einfach mal eben so" tut dies kein Mann - schließlich sind mit dem gemeinsamen Sorgerecht ja auch viele Pflichten verbunden. Deshalb sage ich: so kompliziert das für alle Beteiligten ist - sie sollten versuchen, sich zu einigen.

Beitrag von silbermond65 02.11.10 - 12:59 Uhr

In diesem Falle scheint sich der Vater des Kindes ja um das gemeinsame Sorgerecht sogar aktiv zu bemühen, was für mich jedenfalls darauf hindeutet, daß er seine Verantwortung ernst nimmt. Denn "einfach mal eben so" tut dies kein Mann - schließlich sind mit dem gemeinsamen Sorgerecht ja auch viele Pflichten verbunden.

Das Kind ist 2.Warum wollte er das Sorgerecht nicht,als die beiden noch ein Paar waren?
Anscheinend hat er sich doch bisher auch so gut ums Kind gekümmert?
Was ändert das Stück Papier mit dem "Sorgerecht" darauf?
Ich habe mit meinem Exmann gemeinsames Sorgerecht für unseren Sohn.
Und außer bei der Bank hat bisher NIEMANDEN interessiert ,wer das Sorgerecht hat.

Und das hier:

In diesem Falle scheint sich der Vater des Kindes ja um das gemeinsame Sorgerecht sogar aktiv zu bemühen, was für mich jedenfalls darauf hindeutet, daß er seine Verantwortung ernst nimmt. Denn "einfach mal eben so" tut dies kein Mann - schließlich sind mit dem gemeinsamen Sorgerecht ja auch viele Pflichten verbunden.

.....nenn mir doch mal die Pflichten.
Ich drucks aus und drücks meinem Exmann in die Hand.


Ich denke mal,wenn das neue Gesetz rechtskräftig werden sollte zum Sorgerecht,werden auch viele KV aus den Ecken gekrochen kommen ,die den KM einfach nur das Leben schwer machen wollen.



An Stelle der TE würde ich erstmal mit dem KV klären ,wie er zu ihrem Umzug steht und wie beide sich den Umgang mit dem Kind nach Umzug beider Parteien vorstellen.
Und erst dann würde ich schauen.ob ich das Sorgerecht teile oder eben nicht.

Beitrag von froehlich 02.11.10 - 13:59 Uhr

Hör mal - wir wissen über die Verhältnisse der TE viel zu wenig - sie schreibt ja auch bis jetzt weiter nichts dazu. Wer weiß, warum der Vater das Sorgerecht erst jetzt beantragt - vielleicht hat er die (anscheinend ja auch begründetete) Befürchtung, daß die Mutter des Kindes ihm seinen Sohn mit dem neuen Partner zumindest räumlich entfremden will. Was das Stück Papier mit dem "gemeinsamen Sorgerecht" drauf ändert? Ist das Dein Ernst?! Sehr viel! Mein Partner und ich sind nicht verheiratet, haben aber bei der Geburt beider Kinder das gemeinsame Sorgerecht beantragt - wir wurden des langen und breiten darüber belehrt, welche Bedeutung dieser rechtliche Status hat. Beispiel: in allen wichtigen Belangen unsere beiden Söhne betreffend müssen wir BEIDE unterschreiben (auch bei der Schulwahl etc.) der/die Wohnort(e) müssten im Falle einer Trennung abgesprochen werden, bei medizinischen Eingriffen müssen beide Eltern ihre Einwilligung geben und so weiter und so weiter.... . Und zu den Pflichten gehört zum Beispiel, daß beide sich pysisch und psychisch kümmern um die gemeinsamen Kinder. Tut mir sehr leid, wenn das bei Euch nicht der Fall ist - Du darfst aber doch nicht alleine Dein Bezugssystem zum Ausgangspunkt machen! Und Dein letzter Satz.....also sorry, da stellen sich mir alle Nackenhaare hoch! Ist wieder mal typisch für dieses "mein Bauch gehört mir"-Getue. DU als Mutter hast die totale Macht und sonnst Dich darin?! Was ist denn das für ne Einstellung?! Finde ich unmöglich. Oder hattest Du die jungfräuliche Empfängnis und keinen Mann, der auch sein Scherflein zur Schwangerschaft beigetragen hat?! Ausser es liegen schwerwiegende Gründe vor (Mann säuft oder schlägt oder hat extrem schlechten Umgang) darf die Mutter heutzutage nach der neuen Gesetzeslage das Sorgerecht Gott sei Dank nicht mehr einfach so verweigern. Und das ist auch richtig so. Deine persönlichen Probleme gehören nicht auf dem Rücken des Kindes ausgetragen.

Beitrag von fretchen72 02.11.10 - 16:26 Uhr

Hallo,

wenn ich das richtig verstehe, bist du noch KV deines Kindes zusammen? Sei froh, wenn es so bleibt.

Ich wurde damals auch unterichtet davon, was passiert wenn ich das Sorgerecht teile. Da hatte ich noch die Rosa Brille auf und dachte an die ewige Treue.....

blablabla.... heute tritt ich mich selber dafür in den Arsch, das ich so dum war. Der KV meines Sohnes legt mir nur Steine in den Weg. Und nimmt nur seine Sorgepflicht in anspruch, wenn es für ihn bequem ist!! Alles andere nicht.

Weißt du ich habe schon viel erlebt.....
Und ich finde es toll wenn Papa sich um ihre Kinder kümmern.

Wenn ich höre,Papa brauchen die gleichen Rechte könnte ich kot.....
Weil die gleichen Pflichten haben sie noch lange nicht. Wenn z.b. der KV anruft und sagt "ich hole ihn nicht" kann er nicht gezwungen werden.
Aber wenn ich sage dieses We nicht, da ist ein Tunier z.b. ...muß ich ihm das Kind mitgeben.
Wenn es andere Sachen geht wie Schulanmeldung, darf ich alleine gehen, weil er den Weg scheut für eine Unterschrift! Wenn ich aber sage ich vie zum Pysologen mit dem Kind, darf ich das nicht ohne seine Einwilligung.

Und das nennst du gerecht???

Wenn geteilt, dann auch bitte alles und nicht so halbherzig!!!
Weil in unserem Staat leider nicht alles gerecht ist für Eltern...egal ob für Mama`s oder Papa`s.

Lg Fretchen

(die nie mehr ihr Sorgerecht teilen würde)

Beitrag von silbermond65 02.11.10 - 21:21 Uhr

Weißt du,was du hier für einen Blödsinn von dir gibst?

"Wer weiß, warum der Vater das Sorgerecht erst jetzt beantragt - vielleicht hat er die (anscheinend ja auch begründetete) Befürchtung, daß die Mutter des Kindes ihm seinen Sohn mit dem neuen Partner zumindest räumlich entfremden will."

Falls du es gelesen hast.....der KV zieht ebenfalls 100 km weiter weg.

"Und Dein letzter Satz.....also sorry, da stellen sich mir alle Nackenhaare hoch! Ist wieder mal typisch für dieses "mein Bauch gehört mir"-Getue. DU als Mutter hast die totale Macht und sonnst Dich darin?! Was ist denn das für ne Einstellung?! Finde ich unmöglich. "

Unterstell mir hier gefälligst nicht so eine gequirlte Scheiße.Du kennst mich nicht,also laß es gefälligst.
Ich als Mutter habe die Macht.Aber sonst gehts noch.Nur weil du solche Weiber anscheinend zur Genüge kennst,sind längst nicht alle so.
Meine Kinder könnten ihre Väter jederzeit sehen.Ich hätte ihnen die Kinder sogar nachgefahren,hätte Unternehmungen finanziert,obwohl wir selbst von ALG2 leben.Die Herren wollen NICHT.
Sie zahlen freiwillig keinen Unterhalt und nach der Trennung interessieren sie sich auch für ihre "Wunschkinder" einen Scheiß.
Und da erzähl du mir,ich sonne mich in meiner Macht #klatsch.
Ihr wurdet übers gemeinsame Sorgerecht belehrt? Schön für euch.
Ich brauchte wie gesagt bisher eine einzige Unterschrift für die Bank.Und wenn du hier mal so rumfragst,ist es bei sehr vielen auch nicht anders.

"Ausser es liegen schwerwiegende Gründe vor (Mann säuft oder schlägt oder hat extrem schlechten Umgang) darf die Mutter heutzutage nach der neuen Gesetzeslage das Sorgerecht Gott sei Dank nicht mehr einfach so verweigern. Und das ist auch richtig so. "

Ein neues Gesetz gibt es meines Wissens noch gar nicht.Väter können das Sorgerecht zwar beantragen ,aber Mütter können immer noch Widerspruch einlegen.Und das finde ich gut so.

Beitrag von froehlich 03.11.10 - 10:36 Uhr

Sag mal, spinnst Du?! Was soll dieser fäkale Ausbruch?! Du kennst mich genauso wenig wie ich Dich. Ich habe lediglich auf Dein Posting reagiert - und es ist mein gutes Recht, eine andere Meinung zu vertreten als Du.

"Nur weil du solche Weiber anscheinend zur Genüge kennst,sind längst nicht alle so."

Genau - und nur weil DU anscheinend einige solcher Typen kennst, die sich nach der Trennung aus dem Staube machen, sind längst nicht alle Männer so! Nimm das gefälligst zur Kenntnis! Kein Mensch kann was dafür, daß Du Dich offenbar an den Falschen gehängt hast - sorry für Dich, ist natürlich blöd! Aber deswegen einen Rundumschlag zu veranstalten gegen sämtliche Erzeuger ist doch einfach Quatsch. Ich bleibe dabei: ein Kind "gehört" nicht der Mutter, bloß weil die es eben zufällig austrägt. Wo ich Dir hundertprozentig zustimmen kann ist die Tatsache, daß die Aufgaben auch beim gemeinsamen Sorgerecht oft nicht wirklich gerecht verteilt sind. DARAN muß sich tatsächlich etwas ändern. Das hat aber nichts mit dem gemeinsamen Sorgerecht zu tun.

Beitrag von silbermond65 03.11.10 - 12:24 Uhr

Aber deswegen einen Rundumschlag zu veranstalten gegen sämtliche Erzeuger ist doch einfach Quatsch.

Mein Gott......lern lesen.WO hab ich zum Rundumschlag gegen alle Väter ausgeholt?
Und den Mist (oh ,sorry....Fäkalsprache ):

"Genau - und nur weil DU anscheinend einige solcher Typen kennst, die sich nach der Trennung aus dem Staube machen, sind längst nicht alle Männer so! Nimm das gefälligst zur Kenntnis! "

meine liebe,kannst du dir sparen.Ich kenne genügend Männer bei denen es anders ist.
Und damit ist für mich hier Ende.Schönen Tag noch !

Beitrag von wolke151181 01.11.10 - 21:09 Uhr

Hallo!

Mein Mann und seine Exfrau haben gemeinsames Sorgerecht für ihre Tochter. Als sie eine neue Beziehung eingegangen ist, ist sie auch weiter weg gezogen. Wir konnten nichts machen!
Rechtlich ist es so, dass sie uns lediglich bescheid geben musste, dass und wann sie umziehen und die Adresse musste sie natürlich auch rausrücken wegen unserem Umgangsrecht.
Gerichtlich hätten wir uns eine Beteiligung an den Kosten für den Umgang zusichern können, da sie die Entfernung verursacht hat. Aber da muss ein Urteil gesprochen werden. Wie es bei euch ist, weiß ich leider nicht, weil ihr beide eine Entfernung verursacht.

Im Meldeamt genügt eine Unterschrift von einer erziehungsberechtigten Person (also in eurem Fall deine).

LG Wolke

Beitrag von poecilia 02.11.10 - 09:38 Uhr

Hallo,

wenn er dir verbieten kann umzuziehen, dann könntest du ihm auch verbieten umzuziehen.

Das Kind hat den Lebensmittelpunkt bei dir.

Du ziehst um und nimmst das Kind mit.

Gruß Marion

Beitrag von mutztelmausi 02.11.10 - 10:06 Uhr

Hallo!

Wenn ihr das gemeinsame Sorgerecht demnächst habt und auch das gemeinsame Aufenthaltbestimmungsrecht, dann muss er dem Umzug zustimmen. Hast nur du das Sorgerecht, reichen würde auch das Aufenthaltbestimmungsrecht, dann kannst du einfach umziehen.
Hatte diesen Fall selbst und habe alles vor Gericht klären müssen.

LG Nicole #winke

Beitrag von lisasimpson 02.11.10 - 11:15 Uhr

ich weiß nicht, ob diese frage in dieses forum gehört, abe wenn du schon explizit im erziehungsforum nachfragst, dann frage ich mich, warum in diener geschichte nirgens vorkommt, was ein mzug für euer gemeinsames kind bedeuten würde, wir ihr das gut hinbekommen könnt, welche regelungen getroffen werden können und wie es weiterhin gut möglich sein wird, daß der Kontakt zu beiden elternteilen gewährleistet ist.
das ist meiner meinung nach die viel wichtigere frage- und wenn diese gut und einvernehmlich geklärt werden kann stellt sich deine frage gar nicht

daher mein rat: sucht euch eine gute mediation und klärt die erwartungen aneinander, klärt wie eurer gemeinsame sorge aussehen kann und wie ihr gemeinsam dafür sorge tragen könnt, daß ihr eurem Kind gerecht werdne könnt und es aus diesen komischen spielchen raushalten könnt

lisasimpson

Beitrag von engeldernacht5 07.11.10 - 19:59 Uhr

Hallo!
Ich habe mit meinem Exmann ein gemeinsames Kind und das gemeinsame Sorgerecht! Vor einem Jahr bin ich zu meinem Freund gezogen, der wohnte 660km weit weck!! Es war kein Problem!
Mir wurde immer gesagt das ich überall hinziehen hätte können, so lange es in Deutschland bleibt!
Alles andere muss ich mit seinem Vater wegen dem gemeinsame Sorgerecht abklären. Kindergarten usw.

Deshalb wundert es mich das dir das Jugendamt so eine Aussage gegeben hat!

Als ich zu meinem Freund gezogen bin, war ich wie du auch schwanger! Wir können uns doch nicht teilen. Ich meine wenn du dableiben sollst, damit der Vater sein Kind sehen kann. Dann soll der andere Vater es in kauf nehmen, das sein Kind so weit weck lebt??

Wenn du noch Fragen hast kannst mir gerne schreiben!!

Schönen Abend
#winke