Warum ist er so unzufrieden???????????????????????

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Beitrag von lucy-babe 01.11.10 - 18:55 Uhr

Hallo,

ich bin echt am verzweifeln, unser kleiner (6Monate) schreit und quengelt den ganzen Tag...

Ich weiß, ich weiß das sagen viele und viele übertreiben auch aber er ist wirklich total unzufrieden mit allem und schreit verdammt viel.

Als neugeborener hat er die ersten zehn Wochen immer geschrien, entweder getrunken, geschlafen oder geschrien, selbst Kinderarzt und Hebamme waren ratlos...
Dann wurde es etwas besser aber so richtig zufrieden scheint er nie zu sein.
Man kann ihn schlecht weglegen und selbst "beschäftigen"will er sich auch nicht. Fremdelt total(habe ich mit sechs Monaten noch nie erlebt bei anderen Babys), schläft nicht durch, schläft unterm Tag schlecht und wenig. usw.Das einzige was hilft ist rumtragen, aber auch nur ne gewisse Zeit.
Jetzt könnte man sagen, ja ja die spielt das alles hoch, aber es ist nicht mein erstes Kind, und ich hoffe ja doch das ich mich nicht zu blöd anstelle...

Die Hebamme meint er ist einfach so? OK man soll Kinder so nehmen wie sie sind,dann ist er so.... aber dann bitte da draußen, dann muß es doch auch noch mehr von "solchen"Kindern geben... Ich liebe ihn über alles aber trotzdem bin ich am Ende meiner Kräfte.

Wenn es wen gibt, dessen Sonenschein auch oder so ähnlich ist oder war dann bitte gebt mir Ratschläge oder ähnliches...

Liebe Grüße:-(

Beitrag von franzi83 01.11.10 - 19:28 Uhr

...erstmal lass dich #liebdrueck....
Also wenn Hebamme und Kinderarzt schon nicht so recht wissen was los ist, ist das schwierig...
Entweder der Kleine ist wirklich so..... oder aber es hat andere Ursachen...
Ich würde es vielleicht mal mit einem Osteopathen versuchen, der sich deinen Schatz mal ganz sanft und vorsichtig von oben bis unten anschaut.. vielleicht hat er eine Blockade und hat Schmerzen...
Wie ist er denn zur Welt gekommen? Ist dir schon mal eine "falsche" Kopfstellung aufgefallen?
Ich hoffe, das hilft dir vielleicht....

Beitrag von anna.blume 01.11.10 - 21:41 Uhr

hallo lucy,

also bei uns war es eins zu eins genauso, wie du schreibst. bis ende der zehnten woche NUR gebrüll, danach quengeln, nörgeln, weinen, am hosenbein ziehen, selten zufrieden wirken, nicht allein beschäftigen können oder wollen.
es war eine harte zeit, ich habe ihn aber dennoch jederzeit bei mir gehabt, getragen, ihn immer hochgenommen, wenn er an mir zog usw.usf.
und siehe da, seit dem 37wochen schub hat der hokus-pokus ein ende. henry ist ein fröhlicher, aufgeweckter, vertrauender kleiner kerl, der die hälfte seiner wachen zeit damit zubringen will, auf eigene faust seine welt zu entdecken. er ist jetzt fast 10 monate alt und es ist ein segen.

mein ratschlag:
1. halt durch. es wird besser. ich meine. sechs monate, er ist noch so klein. die sind da noch so winzig. gib ihm zeit, hol tief luft und vertraue auf deinen sohn. kein kind ist SO und SO. es ist wohl nicht leicht, auf dieser welt anzukommen, aber das ist ja nix neues, er braucht vermutlich einfach noch ein bisschen mehr zeit als andere.

2. entlaste dich mal. gib ihn einfach mal an deinen mann, der soll spazieren gehen, und du machst was schönes für dich.

3. mein mantra: es ist nur eine phase, es ist nur eine phase, es ist nur eine phase, es ist nur eine phase, es ist nur eine...

und lass mich mal hören, wenn es besser geworden ist.

ps: und vllt geht ihr wirklich mal zu einem osteopathen. es könnte ja sein, dass er eine blockade hat oder sonstiges, das ihn quält.

alles liebe, anna