Wie Ruhig bleiben- Notfallprogrammaustausch gegen Gewalt!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von rhodochiton 01.11.10 - 20:46 Uhr

So jetzt mal anders:

Die allermeisten Mütter möchten doch nur das Beste für Ihr Kind!

Somit auch möglichst weder rumbrüllen, noch eine Ohrfeige noch böse Worte usw. verteilen.

Manchmal hat aber auch Mama oder Papa einfach keine Nerven mehr...
Z. b. wie bei mir mit einem extrem Süssen aber extrem trotzigen Kleinkind, das dauernd auf die Sirene drückt, wenn es nicht bekommt was es will.

Bitte her mit allen Notfallprogramms um RUHIG zu BLEIBEN und NICHT DIE NERVEN ZU VERLIEREN!

Bringen die Kurse was, wenn ja welche, geht ihr eine Rauchen, macht ihr Selbstbeherrschungstraining...

Bin mal gespannt!

Beitrag von katjafloh 01.11.10 - 20:56 Uhr

Wenn meine Kinder extrem rumbocken, dann stecke ich sie in ihr Zimmer und sie dürfen erst wieder raus kommen, wenn sie sich beruhigt haben.

So sind sie aus meiner Reichweite, ich kann mich beruhigen bzw. erst gar nicht aufregen und wenn sie sich dann beruhigt haben, was meistens gar nicht mal so lange dauert, dann ist alle wieder Prima. #cool

Aber muß ehrlich zugeben, wenn es gar nicht anders geht, dann werde ich auch mal laut, muß manchmal einfach sein.

LG Katja

Beitrag von amalka. 02.11.10 - 04:38 Uhr

Wenn meine Kinder extrem rumbocken, dann stecke ich sie in ihr Zimmer und sie dürfen erst wieder raus kommen, wenn sie sich beruhigt haben.


Hi Katja, wenn dein satz ernst gemeint war, dann ist es genauso eine Form von Gewalt, hier werde mich wiederholen...dann ist klaps auf den Po besser, unmittelbarer, verständlicher...als was du machst..

Wenn man Gewaltformen vermeiden will, dann weder dies noch jenes..

Beitrag von katjafloh 02.11.10 - 10:22 Uhr

Finde ich gar nicht, das das eine Gewaltform ist.

Ich gebe ihnen eine Auszeit um sich zu beruhigen und wieder herunter zu kommen. Das kann man nunmal am besten alleine. Und da geht das auch viel schneller, als wenn ich dann std.lang rumdiskutiere und sie sich reinsteigern in die Sache. Ich sperre sie ja nicht ein.

Ist doch das gleiche, als wenn ICH einige Minuten aus dem Zimmer gehen würde. Meistens bockt ja auch nur einer, da kann ich doch das andere Kind nicht alleine lassen. Deshalb geht das bockende Kind ins Zimmer und wir spielen im Wohnzimmer ruhig weiter.

LG Katja

Beitrag von amalka. 02.11.10 - 18:43 Uhr

Nein, ist es nicht..wenn du mir nciht glaubst kontasktiere irgendwelche Beratungstelle oder Erziehungsratgeber,...ein kinderzimmer sollte kein ort der Bestraffung sein, kein ort des festhaltens..es soll immer positiv wwahrgenommen..

und es ist unterschied, ich gehe aus einer situation raus oder ich zwinge jemanden irgendwo sein..

ich würde aber an dieser Stelle die diksussion beenden. entweder, du kapierst das oder du suchst nach Info oder du mach so weiter und ist auch o.k. Es ist dein Kind.

Beitrag von katjafloh 02.11.10 - 19:20 Uhr

;-) Genau.

LG katja

Beitrag von rmwib 01.11.10 - 20:56 Uhr

Ich geh dann zu Hause raus aus dem Zimmer... draußen versuche ich mich in Reichweite zu stellen und trotzdem weit genug weg, damit die Leute nicht denken ich kenne ihn #rofl dort wo es gar nicht geht, klemm ich mir das Wutbündel unter den Arm und gehe (z.B. Supermarkt, Cafe, Sport und andere Orte an denen meine Mitmenschen unvermeidbar mitterrorisiert werden ;-))

Ich versuche auch immer besonnen zu bleiben, was auch meistens ganz gut klappt.

Ich hab ihn aber auch schon mal angebrüllt- natürlich nicht wegen jedem kleinen Mist aber wenn er anderen weh tut und das immer und immer wieder und ich mich schon schäme und mit ihm nicht mehr zur Musik gehen will weil er alle Kinder dort terrorisiert... ja DANN werd ich auch mal lauter. Weil es nicht geht. Weil er nicht denken soll, dass er damit durchkommt und dass er auch an meiner Reaktion merkt, dass da eine Grenze DEUTLICH überschritten wurde.
Schweigend merkt er das anscheinend nicht.

Das Verlangen ihm eine zu hauen oder böse Worte zu sagen hatte ich bisher noch nicht wirklich... also nicht SO, dass es kurz vor der Umsetzung stand #rofl aber mal "Scheiße" hier oder "kleine Mistkröte" dort rutscht mir auch hin und wieder mal raus #schein

Beitrag von starlight3586 01.11.10 - 21:01 Uhr

Erstmal hallo,
also wenn meine Tochter einen Ihrer absolut schlimmen Wutanfälle hat, dann lass ich sie meist erstmal allein. sie kann erstmal schimpfen was das Zeug hält und ich geh raus, atme erstmal tiefdurch zähle bis Zehn und dann geh ich wieder rein. Meistens ist sie dann immer noch am weinen oder schreien, ich versuche sie zu trösten und wenn sie das nicht will dann lass ich sie ihn ruhe. Nach einer Zeit, wenn sie sich etwas allein beruhigt hat kommt sie von ganz alleine wieder zu mir an. Ich lasse sie dann aber nicht alleine, bin immer mit im Zimmer außer beim tief durch atmen.

Als sie gemerkt hat das sie trotz ihrem geschrei und geweine nicht ihren Willen kriegt, ist dieses Verhalten viel weniger geworden und sie ist auch zufriedener.

Vielleicht hilft es auch bei deinem Kleinen Wutkopf?!

Beitrag von doris72 01.11.10 - 21:03 Uhr

Hallo,

früher bei meinen Großen (fast 14 und 16 Jahre) habe ich mich auch sehr aufgeregt, wenn bockige Phasen kamen. Da habe ich mich in der Öffentlichkeit geschämt und oft an mir gezweifelt.

Bei Paul (26 Monate) sehe ich das einfach lockerer. Und das scheint er auch zu spüren. Bleibt die Mutter ruhig, beruhigt sich das Kind viel schneller.
Vielleicht hilft es, wenn ich Dir sage, daß Du eines Tages über diese Problemchen lachst. Das wird so sein-wirklich.

Denke Dir immer: Das Kind ist so klein, es möchte etwas durchsetzen.
Das ist normales und gesundes Verhalten.
Aber es kann sich noch nicht so gut ausdrücken, geschweige denn diskutieren. Also bockt es.

Schaffe Dir etwas Freiraum, damit Du in diesen Situationen auch mal durchatmen kannst. Und wenn Du eine Rauchen gehst. ;-)

Auch Ablenkungsmanöver und vorallem sinnvolle Beschäftigung mit dem Kind, kürzen die schlimmen Wutanfälle oft ab. Sei verständnisvoll und trotzdem immer lieb zu Deinem Kind. Das ist das Wichtigste.

LG und gute Nerven wünscht Dir Doris#winke


Beitrag von nini.78 01.11.10 - 21:19 Uhr

Hallo,

meistens muss ich mich eher beherrschen, damit ich nicht lache, wenn mein kleiner Mistkäfer grade mal wieder einen Liegestreik einläutet (bevorzugt momentan im Supermarkt oder unterwegs, besonders wirkungsvoll im Einkaufszentrum #rofl) - sie wirft sich dann auf den Boden und ruft "Mama" in Endlosschleife und wechselnden Tonlagen.
Ich hab alles versucht, wegtragen, beruhigend auf sie einreden, ablenken - inzwischen hat sich ignorieren als schnellste Taktik zum Streikbrechen herausgestellt. Was den Vorteil hat, dass ich auch Zeit habe, eben mal bis zehn zu zählen und zu versuchen, mich darüber zu freuen, dass mein kleines Mädchen so viel Vertrauen in die Welt und auch in mich hat, um ihre Grenzen an mir zu testen.

In den fast 17 Monaten gab es zwei Situationen, in denen ich wirklich laut geworden bin, und die beste Methode, es nicht wieder so weit kommen zu lassen, ist, mir in Erinnerung zu rufen, was für ein monstermäßig schlechtes Gewissen ich hinterher in beiden Fällen hatte - und dass sie selbst lernen muss, mit Frustration und Misserfolg irgendwie umzugehen und ich ihr auch darin Vorbild sein sollte. Wenn Mama immer brüllt, wenn ihr was nicht passt, ists doch kein Wunder, wenn die Kinder das auf Dauer auch so handhaben und es sich nicht nach einer "Phase" wieder verliert :-)

LG,
Nini

Beitrag von -vivien- 01.11.10 - 21:38 Uhr

tolle umfrage:-D
also wenn unser spatz mal total abdreht dann geh ich meistens einfach raus.
atme tief ein und aus und gehe nach kurzer zeit wieder zu ihm hin und nehm ihn auf den arm. rede dann ruhig mit ihm oder streichel ihn einfach nur stumm. bis jetzt hat das immer gut geklappt. ich denke aber umso älter er wird desto schlimmer wird es werden. zum glück haut er noch nicht nach uns oder macht ähnliche schlimme dinge.
schreien oder brüllen bringt gar nichts. dann mache ich ja genau das selbe wie er und bin nicht besser. dies hab ich immer im hinterkopf

lg

Beitrag von gioia0107 01.11.10 - 21:41 Uhr

Oh je...was mach ich dann??? Keine Ahnung, meistens flippe ich aus! Dann musst Du das Gesicht meines Sohnes mal sehen...."Mama, hier sind andere Leute, schrei mich nicht so an!" Ach nee, mein Sohn, ist Dir das etwa unangenehm??? MIR AUCH!!! Schrei Du nicht, dann schrei ich auch nicht!

Lucy ist noch so handlich, die nehm ich untern Arm und gehe und zu Hause setz ich sie ins Wohnzimmer und geh in die Küche, das findet sie absolut Scheisse.

Lukas steck ich zu Hause in sein Zimmer. Allerdings hat er im Moment "Durchzugs-Ohren"! Das macht mich wahnsinnig. Es ist egal was ich oder mein Mann sagen, er hört einfach nicht! Heute habe ich ihn nach ca 100maligem Ermahnen soooo laut angeschrieen, da hat fast nen Herzinfarkt bekommen! Ich fands super, danach hörte er mir endlich zu!
Aber mich stresst das sehr und ich bin Abends fix und foxi nach solchen Tagen!
Was auch ganz gut geht, ist wenn ich ihn dann wie ein Baby behandel, ihn bei der Hand nehme und in Babysprache mit ihm spreche. Damit führe ich ihm vor Augen, dass wer sich benimmt wie ein Baby, auch so behandelt wird. Das findet er sehr schnell sehr doof und benimmt sich dann lieber.
Ich bin ein eher lauter und impulsiver Mensch und kann mich phantastisch aufregen, frag mal meinen armen Mann, aber ich versuch trotzdem ruhig mit den Kindern umzugehen. Aber irgendwann reichts und ich finde, dass auch die Kinder irgendwann spüren müssen, wenn Mama kurz vor der Explosion steht. Immer nur ruhig bleiben, geht eben nicht. Mütter sind auch nur Menschen!

So, her mit den Steinen, ich duck mich schonmal!

LG Verena mit Lukas 4 1/2 Jahre und Lucy 14 Monate

Beitrag von doris72 01.11.10 - 21:58 Uhr

Na, bist Du noch geduckt? Ich sehe gar keine Steine fliegen...:-)

Dann wirst Du wohl nicht die Einzige sein, die mal laut wird. #winke

LG von Doris

Beitrag von gioia0107 01.11.10 - 22:03 Uhr

Das denk ich eigentlich auch und ich bin sehr viel mit meinen Kindern unterwegs und sehe auch im Freundeskreis, dass die "ruhigen, immer beherrschten Mütter" eher die Seltenheit sind.

Aber hier wird ja gerne unfehlbar getan, da weiss man nie, für was man gesteinigt wird!

Schönen Abend!

LG Verena

Beitrag von doris72 01.11.10 - 22:09 Uhr

Ich denke, daß es ein großer Unterschied ist, ob man es mit einem 2-jährigen Kind oder mit einem fast 5 Jährigen zu tun hat.

Immer ruhige und beherrschte Mütter gibt es wahrscheinlich gar nicht. Dafür ist der Job zu hart. #winke

LG von Doris

Beitrag von nanny103 01.11.10 - 22:30 Uhr

Sehe ich auch so.Wer sagt er bleibt immer ruhig, lügt meiner Meinung nach ;-)
Aber was mir ganz gut hilft, ist wenn ich mir immer wieder sage "Schreien ist ein Zeichen von Schwäche!" Und eigendlich wird man ja laut, um zu beweisen "Ich hab hier das Sagen!" ... also mal ganz salopp gesagt ;-)
Und im Grunde kann man das Ganze dann noch auf unsere Minis umwandeln... auch sie schreien aus Schwäche und nicht weil sie böse sind. DENN!!! Logisch ist es total ärgerlich wenn Mama den Lolli jetzt nicht kauft, wo der doch so lecker schmeckt! Da wird man sich ja wohl auch mal ärgern dürfen ;-)

Beitrag von doris72 01.11.10 - 22:54 Uhr

wie wahr#pro

Beitrag von amalka. 02.11.10 - 04:43 Uhr

jo klar, ich sag dir eins...man sagt immer Erziehungsratgeber hin und her und man weiss alles besser und ich kann mich hier immer wiederholen. Als ich sah, so geht es nicht weiter, dann holte ich mir so einen, schrieb mir die wichigsten Sätze raus und berugihte mich..

Man sieht dann, dass man viele probleme vorbeugen, viele Wutanfälle werden dann nicht so schlimm, weil man eben weiss, wie man reagieren muss..

und das wichtigste... man fühlt sich dann auch sicherer..

bei mir reichte das Buch, wenn nicht, hätte ich mit sicherheit irgendwo einen Kurs gemacht..

Man lernt in der Schule vieles aber in der Erziehung hat man alles vom Gott gelernt, Vorsehung...man ist da soooo gut ?!?!?

Beitrag von meandco 02.11.10 - 08:20 Uhr

zurückschreien? ;-) hin und wieder mach auch ich das, ich gestehe #schwitz#hicks

ansonsten bleib ich zwar im raum, geh aber mal ans andere ende und setz mich, komm wieder zur ruhe. dann rufe ich sie und sie kommt - heult zwar weiter, aber da kann man dann wieder mit ihr reden!

ich glaub, dass man sich da gegenseitig aufschaukelt, das kind fühlt sich schlecht - wozu brauch ich überhaupt ein ich :-( und du dringst nicht durch zum kind, reagierst auch frustriert, was das kind noch mehr frustriert usw usw
vielleicht funktioniert das mit der auszeit deshalb so gut? #kratz

ansonsten nie vergessen: das kind weiß gar nicht warum es schreit ... (ich könnt immer dann mit dem kopf in die wand wenn sie schreit egal was man macht - willst du dieses? ja! im nächsten moment: neeeein!!!! *kreisch* na gut, dann also so? ja! im nächsten moment: neeeein!!!! *kreisch* usw usw usw #schrei#heul

am besten immer viele möglichkeiten anbieten, dann kann man schon viel umschiffen. allerdings gehört das schreien zur trotzphase dazu ... wenn es keinen grund gibt, dann finden sie einen.
wenn du zeit hast: schreien lassen, erklären dass du gehört hast was dein kind stört das aber nicht geht weil, in den arm nehmen (wenn es sich lässt), ... und warten bis es vorbei ist. dann sollten die anfälle weniger werden #pro

lg

Beitrag von fbl772 02.11.10 - 10:13 Uhr

Hallo,

entweder ich habe Nerven wie Stahlseile oder mein Kind überspringt die Trotzphase oder sie kommt dann vielleicht kürzer und heftiger ... Jedenfalls empfinde ich es als nicht wirklich tragisch .... zur Zeit :-)

Also meine Grundsätze:

1) Ich vermeide potenzielle Trotzsituationen - den Wocheneinkauf erledigen wir als Familie - dann kann einer mit dem Kleinen einkaufen "spielen" und der andere in Ruhe einkaufen oder es geht nur ein Elternteil einkaufen, alleine :-) Gefahr gebannt.

2) Ich lerne unterscheiden, wann die Sirene aus welchem Grund angeht. Häufig kann ich dann die Situation auflösen, wenn ich lache oder mittrotze oder Spässe zur Ablenkung mache (wenn Trotz eher langeweilebedingt ist, und das ist bei uns zumindest öfters).

3) Ich gebe auch mal nach, fordere aber dann auch eine Gegenleistung (z.B. Theo will unbedingt ein Gummibärchen haben, dafür muss er aber erst seine Legosteine aufräumen oder sowas).

4) Er will etwas sofort, was es zu dieser Zeit aber noch nicht geben soll (Gummibärchen direkt vor dem Essen, Fernsehen am Nachmittag etc.) - wenn der Zeitpunkt absehbar ist, also etwa unter 45 min, dann stelle ich mit ihm häufig zusammen den Wecker am Backofen ein und wenn der piept, dann bekommt er eben sein Gummibärchen (nach dem Essen :-))

5) Alles nicht so eng sehen, nicht ständig darüber nachdenken, ob das was man tut nun wirklich pädagogisch einwandfrei ist oder ob man womöglich die Kleinen verwöhnt (scheint ein Unwort in der heutigen Zeit zu sein ...)

6) Nichts aus dem Tun der Kleinen persönlich nehmen

7) Hin und wieder mal versuchen die Dinge aus Sicht eines Kindes zu sehen und seine Gefühle zu erkennen.

8) das Kind auch mal loslassen - mein Kleiner geht seit er 6 Monate alt ist in die Kita und trotzdem ist seine Mama sein ein und alles !!!

9) Trotz hin und wieder Nachgeben berechenbar bleiben, also bei wichtigen Dingen wirklich konsequent. Steckdose ist heute nein und morgen nein und übermorgen auch ...

Ich schicke mein Kind weder ins Bett noch alleine in sein Zimmer. Vielleicht ist das eine oder andere dabei, was dir irgendwie hilft.

LG
B

Beitrag von lexa8102 02.11.10 - 12:52 Uhr

Hallo,

warum "bockt" denn kein Kind? Ist das Verbot wirklich nötig oder könnte man auch sagen, er/sie darf's? Wir haben das meiste kindersicher gemacht und daher müssen wir nur selten Verbote ausprechen.

Wie alt ist dein Kind? Versteht es, warum es das nicht darf? Wenn nicht, versuche doch mal, es ihm kindgerecht und kurz und knapp zu erklären.

Wenn es das noch nicht versteht, zeige Verständnis für seine Gefühle und drücke sie in Worten aus.

Zeig deinem Kind, dass du es trotzdem liebst.
Zeig deinem Kind, dass es ok ist, wenn es seine Gefühle äußert.

Und wenn du es gar nicht mehr aushältst, verlass den Raum, zähl bis 10 oder 50 oder 100 und geh dann wieder rein.

Viele Grüße,
Lexa