Patschwork - ich bin genervt und traurig

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von könntplatzen 02.11.10 - 09:22 Uhr

Mein Mann und ich patchworkern...

Ich habe zwei Kinder aus 1. Ehe - Grundschulalter. Eine 2 jährige Tochter haben wir zusammen.

Manchmal macht mein Mann meiner Meinung nach alles so schwierig :-(
Ich bin der Meinung er ist zu streng, sieht vieles nicht Kindergerecht sondern möchte eher kleine Erwachsene bei sich haben, die hören, spuren.

Ich in meiner Haltung bin im Gegenzug zu ihm wohl eher unbossig (was für ein Wort *g*).

Es sind so Kleinigkeiten...

wenn die zwei rumalbern wir es eben auch mal lauter,
es wird mal gerannt - u. a. auch schon früh um 9 Uhr wenn sie zum Frühstückstisch, "wer ist erster?" machen.
Oder wenn sie sich anstatt um den Sonntagsbraten reißen, sich lieber aufs Eis wie wild freuen und vom Eis das doppelte Essen können/wollen
Oder manchmal wird vergessen bei aller Freude mit anderen Kindern das Gartentor richtig zu schließen...

Das sind für mich aber Sachen die - wie finde ich die richtigen Worten - egal sind?!

Es gibt für mich 2 Dinge - wichtige und unwichtige Sachen. Und wenn ich mir unwichtige Sache wichtig mache, dann mach ich mit doch das tägliche miteinander schwer!
Wichtigkeit ist für mich u. a. Danke/Bitte sagen, beim Verabschieden die Hand reichen, Zähne putzen, Hilfe anbieten untereinander, Grundordnung führen wie Jacke am Hacken hängen - Schuhe in Schuhrank stellen etc.

Gestern z.B. Wir waren in der Altstadt spazieren, aßen Eis... da gab es einen kleinen Stadtbrunnen (natürlich leer) - die Kinder liefen darum herum, setzten sich drauf, hüpften mal rein, machten "kuckuck" mit unserer Kleinsten...
Mein Mann meinte wütend sie sollen sofort raus da, das macht man nicht.
Ich meinte, er solle sie doch lassen - sie haben soviel Spass zusammen.
Daraufhin meinte er, nein... er möchte das eben nicht...
und das obwohl die Kinder so herzhaften Spass zu dritt hatten und keinerlei Gefahr vorhanden war.

Ach manno und dann meine Schwägerin... sie wohnt über uns. Auch sie meinte ich solle morgens um 9 Uhr bitte meinen Kindern mitteilen, dass sie mit ihrem getrampel aufhören sollen.
Ich stand vor ihr wie ein Ochs vorm Berg.
Denn bin ich so abgehärtet, dass mir ein Getrampel nicht auffällt?!
Oder war das nicht wirklich ein Getrampel... und sie ist einfach nur....?

Sie hat einen Sohn - 17 Jahre.
Bei ihrem Sohn gab es dies nicht und das nicht - ihr Sohn war der aller Beste und super artigste. Als er 14 Jahre alt war schnitt sie ihm wirklich noch das Schnitzel in mundgerechte Stücke - ich sass direkt daneben!
Ich bin der Meinung es ist eben "nur" ein Kind...
mit wem hätte es sich streiten sollen, spielen sollen, toben sollen...
auch jetzt ist er ein "Stubenhocker" und im fehlen soziale Kontakte.
Das sagt auch mein Mann, aber gut... ich beziehe mich in ihr Leben/Erziehung nicht ein.
Aber man wundert sich eben.

und dann kommen solche Tage so wie gestern,...
man fängt wirklich an an sich zu zweifeln und dann kommt es, man fühlt sich als hätte man versagt und dass nur, weil bei mir in meinen Augen unwichtige Dinge unwichtig bleiben.

Dann fühle ich mich als ganz schlechte Mutter, die es keinem recht machen kann... ich sitze immer zwischen zwei Stühlen - an der linken Seite meine Kinder, an der rechten mein Mann und irgendjemanden falle ich IMMER in den Rücken, egal auf welche Seite ich mich bei der nächsten Diskussion stelle.

Das zerrt an den Nerven... sogar so sehr, dass ich gestern meine ach so tolle klugscheisserin von Schwägerin aus der Whg. warf.

Mittlerweile fühle ich auch, dass meine Kindern meinen Mann nicht ernst nehmen, weil sie wissen, dass er 1. sowieso nein sagt und 2. so oder so meckern wird.

Mein Mann muss alles 5 x sagen, ich erwähne Dinge höchstens 2 x gegenüber meiner Kinder und dann klappt es.

Und dann heisst es wieder...
"siehst du, die machen was sie wollen, sie hören nicht..."

Und IMMER bin ich Schuld - ich versage bei der Erziehung, weil ich nicht bossig genug bin :-(

Weiß jemand Rat?!

Beitrag von sharizah 02.11.10 - 09:56 Uhr

Nur mal zum Thema Getrampel:
Das klingt bei dir ganz anders, als im Rest des Hauses. Dort kann ein Laufen sehr wohl wie Trampeln klingen und durchs ganze Haus schallend und ganz schön nervtötend sein. Klar müssen Kinder nicht permanent herumschleichen, halt ich auch nichts von... aber ein wenig Rücksicht auf andere Mitbewohner sollte man schon nehmen.

Beitrag von könntplatzen 02.11.10 - 12:22 Uhr

Wir leben in keinem Mietshaus - sondern in unserem EIGENEM!!!

Meine Schwägerin, hat die DG Whg. gekauft und ist somit ihre Eigentumswohnung - und sie wohnt somit ÜBER uns!

Meine Kinder trampeln nicht durchgehen, aber ja es kann schon mal vorkommen, dass sie 1 x am Tag vom Kinderzimmer in die Küche rennen.

Zum anderen - die kleine war nicht im Brunnen.

Desweiteren,...
ich finde mein Mann ist zu autoriär - aber dies war eben auch nur ein Beispiel mit dem Spaziergang...

Wenn ich jetzt sage, dass mein Mann darauf besteht, dass eine Kinderportion die ER auf den Teller der Kinder füllt aufgegessen werden muss, sonst gibt es danach nichts süsses....

finde ich das o.k. - aber bei ihm sieht eine Kinderportion dementsprechend anders aus.

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:27 Uhr

Gut sie wohnt aber mit da und hat somit auch ein Recht mal auszuschlafen, wir wissen hier nicht wie oft deine Kinder rumrennen ;-)

Sie haben doch mit Ihr Kuckkuck gespielt#kratz Somit sah sie ja wo die anderen drin sind und könnte es nachmachen, aber gut es ist dein Kind wo das nachmacht, das geheule ist dann gross, nich tmein Problem

Dann sag es deinem Mann wenn die Kinder weg sind.....

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 10:06 Uhr

1. Zum Getrampel wenn es immer wieder passiert und meine Schwägerin das duldet soll sie sich ein Haus suchen wo es keinen stört, klar rennen Kinder gerne aber ein wenig Rücksicht kann man von dir als Mutter erwarten, ich würde vieleicht wenn ich deine Schwägerin wäre mal Nachts laut Musik hören wenn Ihr schlafen tut ;-) Mal sehen wie lange du das mitmachen würdest.

2. Zum Brunnen, ich weiss ja nicht wie alt deine Kleinste ist, sie sieht es jetzt und Mama findets ja so lustig und wenn mal in einem Wasser drin ist versäuft sie? Abgesehen davon das man das wirklich nicht tut, Kinder können spass haben aber so doch nicht#kratz

3. Wie deine Schwägerin Ihren Sohn verzieht oder hemmt in der Entwicklung ist schade aber nicht deine Erziehung, sie stört dich ja nicht beim Schlafen oder sonstigem ;-)

4. Ihr solltet euch als Eltern gemeinsam hinsetzten und darüber sprechen wem was wichtig ist, und einen gemeinsamen Weg finden, was dann auch heisst, wenn der eine was sagt zählt das egal wie der andere es gerade findet, bereden kann man das alleine nicht vor den Kindern, die spielen euch nähmlich ganz schnell aus wenn sie merken ihr seid euch uneinig.

Beitrag von darkangel987 02.11.10 - 10:13 Uhr

Hallo
Hat Dein Mann ein Zwilling?Hier ist das genauso wir sind zwar nicht verheiratet aber sonst paßt es.
Einen Rat hab ich auch nicht für Dich mein Freund fährt dann in seine Wohnung wenn es zu streßig wir;-(
Und meine Kinder sagen dann sie wollen zu ihrem Vater und egal wem ich grad recht gebe ist der andere sauer auf mich.
Also Kopf hoch und Augen durch.

Beitrag von juniorette 02.11.10 - 10:34 Uhr

Hallo,

ich finde, dein Mann hat Recht.

Wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt, muss Getrampel nicht sein, vor allem nicht von Grundschulkindern, die schon längst kapiert haben sollten, dass sie andere mit ihrem Getrampel stören. Das versteht ja schon mein 4jähriger Sohn.

Zum Thema Brunnen:
sehr traurig, dass als Erwachsene nie gelernt hast, dass ein Brunnen nicht dafür da ist, dass Kinder in den Brunnen rein klettern. Für mich ist das ein absolutes Tabu.

Und ich stimme meiner Vorrednerin zu:
was lernt deine 2Jährige daraus? Genau, in den Brunnen klettern ist lustig. Nur Pech, wenn der Brunnen im Sommer wieder voll mit Wasser ist und dein Kind darin ertrinkt.

"ich sitze immer zwischen zwei Stühlen - an der linken Seite meine Kinder, an der rechten mein Mann und irgendjemanden falle ich IMMER in den Rücken, egal auf welche Seite ich mich bei der nächsten Diskussion stelle. "

Ich würde die Autorität meines Mannes nie untergraben, indem ich ihm in den Rücken falle. Wie soll mein Sohn ihn dann noch ernst nehmen?
Wenn mein Mann was macht, was ich nicht so toll finde, spreche ich ihn unter 4 Augen darauf an.
Deinen Kindern wird es nicht schaden, wenn dein Mann zu streng ist (ist er in meinen Augen aber gar nicht), es schadet aber eurer ganzen Familie, wenn du seine Autorität untergräbst.

Setz dich in Ruhe mit deinem Mann zusammen, und lass dir doch erklären, warum ihm gewisse Regeln wichtig sind und ganz wichtig, fall ihm nie mehr in den Rücken.

LG,
J.

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 11:05 Uhr

#aha Fällt mir auch jetzt erst ein wo du es schreibst, klar wieso sollen die Kinder auf Ihn hören? Sie sagt ja eh he du das ist doch #bla also wieso sollten die Kinder auf Ihn hören?

ICh habe zwei Stiefkinder, am anfang wo wir noch nicht zusammengelebt haben, habe ich mich komplett rausgehalten was die dürfen und was nicht, als wir dann zusammengezogen sind hab ich das ne weile mit angeschaut und als ich mal sagte zur kleinen, vor dem Essen gibts jetzt nichts süsses und sie zu Ihrem Vater gegangen ist, haben wir geredet das wir zusammenarbeiten müssen. Und wenn ich heute was sage ist es auch so, genauso andersrum, auch wenn ich dann denke hätte nicht sein müssen.....

Beitrag von rosenrot1974 02.11.10 - 12:08 Uhr

Na jaaaa... Meiner Meinung nach hören die Kinder nicht auf den Mann, weil sowieso immer ein "nein" kommt. Als Eltern sollte man sich tatsächlich überlegen, WAS man verbietet, denn wenn es zu viel wird, nehmen einen die Kinder einfach nicht mehr ernst bzw. übergehen das Verbot weil ja sowieso alles verboten ist.

Nachvollziehbare Verbote in Massen akzeptieren sie jedoch. Ist meine ganz persönliche Erfahrung und das was ich in meinem Umfeld beobachten durfte.

Auch verstehe ich nicht, warum sie nicht in einem leeren Brunnen spielen sollten. Da kann nichts kaputt gehen... Und wenn das ein Brunnen ist, in den eine 2-jährige problemlos klettern kann, dann kann der wohl nicht so tief sein, dass sie im Sommer darin ertrinkt #augen. Wenn er so etwas "grundlos" verbietet (ja, warum macht "man" das eigentlich nicht? Konnte mir hier noch keiner erklären und kann ich schon als erwachsene nicht nachvollziehen! Jetzt kommt wahrscheinlich "weil sich das nicht gehört" #augen. Aber WARUM nicht?), dann verstehe ich sehr gut, warum die Kinder nicht mehr auf ihn hören. Kinder müssen etwas "verstehen" wenn sie es umsetzten sollen. Es sind doch keine Soldaten!!! Da gilt "Befehl ist Befehl". Und das ist auch richtig so. Aber wer will schon so seine Kinder gross ziehen!?#schock

Sorry, aber wenn ich hier die ganzen Meinungen dazu lese kann ich nur sagen: Armes Deutschland! Wir leben offensichtlich tatsächlich in einer sehr kinderfeindlichen Gesellschaft. Das ist an sich schon schlimm genug. Aber dass hier selbst Mütter/Väter so auftreten entsetzt mich ein wenig. #schock

Rosenrot

Beitrag von könntplatzen 02.11.10 - 12:30 Uhr

Das ist das was ich meinte, er verbietet und kann es nicht begründen.

Ich frage ihn "Warum?" und er zuckt mit den Achseln und sagt "weil halt!"

Es sind Kleinigkeiten.

Meine Kinder malen am Küchentisch - ich sage wir Essen in 15 Min. damit sie sich ein wenig darauf einstellen können, er fordert sie auf die Sachen unverzüglich wegzuräumen...
ich meine freundlich, wir können sie ruhig noch 5 Min. weiter malen lassen, aber "nein" und warum? "weil halt - mir essen ja in einer viertel Std."

Dieses spuren müssen sobald Feldwebel spricht gefällt mir einfach nicht :O(

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:36 Uhr

#augen Ihr seid euch nicht einig das ist das Problem. Klärt klare Regeln ab alleine nicht vor den Kindern, sagt er räumt es jetzt weg, hast ud meiner Meinung nach erst mal still zu sein und es hinzunehmen und wenn die Kinder weg sind kannst du sagen wieso sollten wir das so machen?

Beitrag von rosenrot1974 02.11.10 - 12:37 Uhr

Und genau SO wird er es schaffen, dass sie nie auf ihn hören...

Schade, schade!

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:39 Uhr

So schaffen beide es das sie auf keinen Hören.

Beitrag von rosenrot1974 02.11.10 - 12:47 Uhr

Wenn ich die TE richtig verstanden habe, dann hören sie auf sie wesentlich besser. Natürlich sollte man sich einig sein... Und dennoch kann man beobachten, dass Kinder teilweise auf den einen Elternteil besser hören als auf den anderen... Und DAS ist meines Erachtens ein Grund dafür (zu viele Verbote, die nicht nachvollziehbar sind).

Beitrag von frotteemonster 02.11.10 - 12:52 Uhr

"zu viele Verbote, die nicht nachvollziehbar sind"

GENAU SO sehe ich dies auch.

Ich rede mit meinem Mann darüber, er sieht es auf eine Art und Weise ein...
aber dann fällt er schnell wieder in sein altes Muster zurück und findet sich stets im Recht.

Ich bin Erzieherin und bin zu 100 %tig nicht Allwissend, aber ein wenig Ahnung besitze ich doch.

Und dann ist wieder so ein Tag an dem man sich dann völlig klein (gemacht) fühlt.

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:55 Uhr

Naja wenn du als Kind merkst der Papa der hat eh nichts zu melden, Mama wird schon was sagen klar wieso sollten sie denn auch? Ich finde einfach Regeln sollte man in Ruhe besprechen und das alleine nicht vor den Kindern.

Mein Mann und ich haben beide aufgezählt was uns wichtig ist, wo wir uns uneinig waren wurde drüber gesprochen wo wir eine Mitte finden. Und wenn einer was sagt gilt das auch, falls jemand einwende hat besprechen wir es alleine....

Zu viele Verbote klar geb ich dir Recht aber die Verbote die man aufstellt da sollten doch beide dahinter stehen, die beiden hier arbeiten gegeneinander und keiner ist damit Glücklich....

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:34 Uhr

Die grossen Schulkinder spielten in dem Brunnen und da sie kuckkuck machen konnten denk ich mir das der brunnen nicht so flach war.

Und ich kanns dir erklären wieso ich es nicht erlauben würde, nicht nur weil mans nicht macht, sondern weil die kleine es mal nachmacht und eben ersaufen kann, auch in einem nicht so tiefen Brunnen was wenn sie sich den Kopf stösst?

Beitrag von rosenrot1974 02.11.10 - 12:43 Uhr

Dann nimm sie am besten an die Leine und pack sie in Watte.

Den Kopf kann sie sich überall stossen!

Und wenn ich ihr im Sommer ganz ruhig erkläre, warum sie JETZT nicht in den Brunnen darf (weil eben Wasser drin ist) wird sie es eher verstehen und sich dran halten als es "grundlos" im Winter zu verbieten.

Zu dem Wort "ersaufen" mal kein Komment...

Aber ist schon gut: Jeder so wie es ihm beliebt. Du auf Deine Art, ich auf meine. Bin wohl eher auf dem Stand der TE. Nicht mehr und nicht weniger.

Beitrag von redrose123 02.11.10 - 12:47 Uhr

Ja anscheinend sieht das jeder anders, aber gut. Meine Meinung Kinder haben in Brunnen nichts zu suchen solange sie es nicht komplett verstehen wann mans darf und wann nicht, du meinst es ist ok, jeder kann ja erziehen und verbieten was er will ;-)

Ja ich sag ja nur warum es für mich verständlich ist das er es nicht will, er sollte es allerdings schon erklären können, einfach so ist keine Antwort für Kinder

Beitrag von juju277 02.11.10 - 12:39 Uhr

Ich geb dir da recht! Bin auch sehr erstaunt über die Ansichten hier z.T.
Also bei uns ist es in allen Ortschaften ringsum völlig normal, dass Kinder in Springbrunnen spielen, im Sommer auch wenn Wasser drin ist.
Die sind ja meist an öffentlichen Plätzen mit Cafés außenrum etc und es ist ganz normal, dass die Kids um die Brunnen rennen, mit Wasser spritzen und in flache Brunnen auch mal reinlaufen während die Eltern ein Eis essen #mampf.

Auch was die Verbote angeht, stimme ich dir zu: wenn grundsätzlich eh alles verboten wird, stumpfen die Kids natürlich ab und hören überhaupt nicht mehr.

Der TE würde ich ich auch empfehlen, sich mal mit dem Mann zu verständigen, wer welche Ziele in der Erziehung hat und wem was wichtig ist. Wenn ihr euch nicht einig sei, besprecht es möglichst unter 4 Augen, nicht vor den Kindern.

Zum Getrampel: das kann schon sein, dass es sich in der anderen Wohnung ganz anders anhört als bei euch, und wenn sie sich dadurch so gestört fühlt, achte eben drauf, dass die Kinder die Ruhezeiten einhalten. Die beiden Großen können das auf jeden Fall!
Dass sich die Schwägerin in die Erziehung einmischt, würde ich mir auch verbitten. Das heißt nicht, dass man keine Ratschläge untereinander austauschen kann...

LG juju

Beitrag von frotteemonster 02.11.10 - 12:54 Uhr

Ich danke dir - ich werde heute Abend nochmal mit meinem Mann sprechen und evtl. eine Liste erstellen wem etwas wichtig ist in der Erziehung.

Beitrag von frauke131 02.11.10 - 13:08 Uhr

Wenn 2 Menschen sich zusammentun, haben sie eigene Vorstellungen und Erfahrungen, was Familienleben und Erziehung betrifft. Das ist nicht nur bei PatchworkFamilien so. In vielen Dingen bin ich wahrscheinlich so wie Dein Mann.
Bei uns gibt es kein Gerenne in der Whg., es stört mich ja selber und für unsere Nachbarn ist es auch extrem laut. Mal abgesehen davon, dass hier ja auch viel rumsteht.
Ohne vernünftiges Essen gibt es keinen Nachtisch und ich bin auch genervt, wenn man ständig Gemecker übers Essen hört.
Genauso müssen Kinder nicht immer und überall rumklettern.
Aber das ist meine Ansicht.

Meiner Meinung nach bist Du ein wenig zu weich und nacj dem Motto, "Es sind ja Kinder", Dein Mann sieht vielleicht vieles wieder zu eng. Wichtig ist, dass ihr Euch mal hinsetzt und darüber redet, was ihr erwartet. Eure Kinder können Euch beide nur ernst nehmen, wenn ihr als Einheit vor ihnen stehst und nicht einer das gegenteil von dem macht, was der andere sagt!