Gedanken die man bei einer Schwangerschaft entwickelt...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von krebs83 02.11.10 - 10:14 Uhr

Huhu ihr Mit#schwangeren,

wie soll ich mein Anliegen formulieren?

Also, wir erwarten unser 1. Kind, es ist ein absolutes Wunschkind und wir freuen uns natürlich sehr darauf.

Natürlich freuen wir uns nicht alleine sondern auch die werdenden Omas, Freunde, zukünftige Paten etc.

Und nun zu unserem Problem:

Wir haben im Moment Panik bei der Vorstellung unser Kind in den ersten Wochen nach der Geburt jemand anderem (abgesehen von fachkundiger Hebamme oder Arzt) in die Hände zu geben.

Wir hatten am WE das Erlebnis dass die Schwester einer alten Bekannten meiner Schwiegermama ihr 5 Monate altes Kind ganz locker der Schwiegermutter in die Hand gedrückt hat (sie kannte halt meine Schwiegermama bis dahin nicht) und wie sie das Kind gehalten hat hat bei uns Panik ausgelöst.

Nicht dass sie nicht dazu imstande gewesen wäre (sie hat ja bereits ein Kind groß gekriegt) aber uns gings dabei gar net gut - und nun war das ja noch nicht mal unser Kind... #schwitz

Wie denkt ihr darüber, bekommt ihr auch Panik bei dem Gedanken daran euer Baby jemand anderen anzuvertrauen, oder (an die die ihre Kinder schon bekommen haben) gibt sich das nach der Geburt und man ist froh wenn man ein paar Minuten mal die Arme frei hat?

Ich weiß eben auch nicht woher diese Angst kommt, aber meinem Freund und mir geht es eben so. Vielleicht ist es auch nur diese Angst die alle Eltern haben die zum ersten Mal ein Kind bekommen, wer weiß?

Liebe Grüße und bitte verteufelt mich nun nicht...

Krebs83 mit #ei 16.SSW

Beitrag von anne2112.86 02.11.10 - 10:19 Uhr

Mhhhhhhh schwierig würde ich sagen!!

Zum einen habe ich auch freunde die das genauso sehen wie ihr!!

Zum anderen, ich kann es gar nicht verstehen!!Aber du wirst sehen, jeder ist anders!!

Ich liebe meinen Sohn über alles und würde ihn um nichts in der Welt tauschen wollen...ABER er hat auch schon bei Oma ( meine Mutti) geschlafen da war er 2 Monate alt!!

Evtl. bist du auch froh wenn es zb. ein sehr anstrengendes Kind ist, das du es mal paar Stunden abgeben kannst;-)

LG Anne

Beitrag von meandco 02.11.10 - 10:19 Uhr

eine freundin von uns hatte ihr baby von anfang an ganze wochenende bei der schwimu und ihrer mutter.

wär für uns undenkbar gewesen #cool

allerdings hab ich sie auch ab und an zu hause gelassen - wenn wir nur ne stunde los sind zum unterschreiben der vateschaftsanerkennung und echtes mistwetter war zb. bevor ich das baby da rausgeschliffen hätte und durch eisigen regen gezerrt hätte dann lieber doch daheim.
sie hat die zeit auch friedlich verpennt ...

keine ahnung wie eure verwandten das baby gehalten haben. aber meinem schatz wurde auch immer ganz anders wenn er gesehen hat wie ich sie angefasst hab. mit der zeit hatte er auch mehr mut mal hinzulangen ;-) man wird mutiger und das kind stabiler! #pro

lg

Beitrag von kleiner-gruener-hase 02.11.10 - 10:20 Uhr

Das war bei mir erst so richtig schlimm als unsere erste Tochter geboren war. Ich habe es regelrecht gehasst wenn jemand anders sie auf dem Arm hatte als mein Mann und ich. Und dieses Rumgereiche wie ein Wanderpokal fand ich ganz schlimm. Wir haben die Kleine ganz lange nicht fremdbetreuen lassen- weder von Großeltern noch von sonstwem. Einer von uns war immer da.

Beim 2. Kind waren wir dann schon ein wenig lockerer.

Beitrag von lori81 02.11.10 - 10:22 Uhr

Beim ersten Kind kommen solche Gedanken öfter, denn ich selbst weiß wie es ist.

Mein großer Sohn war ab dem 4ten Monat täglich bei der Oma weil ich arbeiten gehen musste um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Du machst dir ständig gedanken und auch wenn es die Oma war hatte ich immer das Gefühl das sie was nicht richtig macht, das sind aber ganz normale Gedanken die sich legen denn zu dolle klammern solltest du auch nicht denn dann übernimmst du das ganz schnell auch in den allgemeinen Alltag.

Kann davon ein Liedchen singen denn ich bin damals aufgrund von Angst um den Kindstot jeden Abend mindestens 8mal ins Zimmer gelaufen, konnte nicht richtig schlafen und habe dieses übernommen bis mein großer 5 Jahre alt war.

Mach dich nicht verrückt und lass alles auf dich zukommen.

LG Lori mit Jason (6) an der Hand,#stern (2008) im #herzlich und #babyboy Nick 25SSW inside.

Beitrag von nadja.1304 02.11.10 - 10:24 Uhr

Hi Krebs,

geht es euch denn auch so, wenn ihr daran denkt, euer Baby an Menschen zu geben, die euch sehr nah sind? Also zum Beispiel die zukünftigen Omas? Ich glaube, dass man sich Gedanken macht, ist vollkommen normal, und beim Einen macht es einem mehr, beim anderen weniger aus. Zum Beispiel krieg ich das kalte Grausen, wenn ich dran denk, dass die Oma meines Freundes unser Kind in den Arm nimmt. Die Frau ist ne absolute Grobmotorikerin und dazu auch noch so einfühlsam wie ne Dampflok. Wie viele blaue Flecken ich schon von "Umarmungen" davon getragen hab..........
Von dem her kann ich dein Gefühl nachvollziehen. Und Ängste, zum Teil auch ziemlich unbegründete, sind normal. Soll uns wahrscheinlich auf die kommenden Jahre voll Sorgen und schlafloser Nächte vorbereiten. :-)

LG Nadja mit Bauchmaus 28+3

Beitrag von zibbe 02.11.10 - 10:26 Uhr

Hey du,
verteufeln wegen Sorgen? Quatsch! Dafür sind wir hier! Wir hören zu, kommentieren und versuchen nach bestem Wissen und Gewissen einen Rat zu geben - jedenfalls wenn es optimal läuft. ;-)

Ich finde es nur normal, dass man sich solche Gedanken macht. Bei den einen sind solche Sorgen ausgeprägter, andere gehen lockerer dran. Ich kann dir aus meiner (noch nicht so langer) Erfahrung sagen: Babys sind keine rohen Eier. Man kann immer wieder nur staunen, wie robust selbst Säuglinge schon sein können. Ich hab meine Tochter auch förmlich jedem in die Hand gedrückt, der sie mal halten wollte. Ich dabei festgestellt, dass die meisten eigentlich erst mal verunsichert waren, die Arme steif vor der Brust hielten und sagten: "Leg es mir einfach rein." Ich hab nie erlebt, dass jemand roh mit dem Kind umgegangen ist oder es wild durch die Gegend jonglierte. Alle waren drauf bedacht, besonders den Kopf zu stützen - daher wahrscheinlich auch die Steifheit, denn keiner möchte das Kind ja verletzen.
Solltest du aber dennoch Bauchschmerzen haben, dein Kind jemand anderem in die Arme zu legen, dann sei ganz selbstbewusst und demonstrier wie es geht, denn heute wird vieles nicht mehr so gemacht wie noch vor 20 Jahren. Meine Familie war beispielsweise völlig geplättet, als sie mich beim Wickeln beobachteten: "Wie? Keine Zentimeter dicke Cremeschicht? Kein Puder?" Nein, Wasser und ab und an ein bißchen Creme reicht. Die Zeiten ändern sich nun mal und jede Generation hat ihre eigenen Weißheiten. ;-) Also lass dich nicht bevormunden und genieß deine Mama-Rolle. #liebdrueck

LG, zibbe

Beitrag von leeoo 02.11.10 - 10:26 Uhr

So ging es auch meiner Freundin in diesem Jahr. Sie konnte nach KS nicht aufstehen und durfte nicht aber das Kind sollte gewickelt werden. Da bat sie mich, ob ich nicht mitgehen und aufpassen könnte ... in ihren Augen war auch echte Angst zu sehen.

Ich weiß, dass mein Kind bei meiner Familie und bei meinen Freunden bestens aufgehoben ist, von daher mache ich mir da keine Sorgen ...

Beruhigt Euch und lasst es einfach auf Euch zukommen, das ist wohl normal denke ich ...

LG

Beitrag von zuckerpups 02.11.10 - 10:30 Uhr

Ich freu mich schon auf die "Ich kann nicht mehr, ich will meinen Bauch wiederhaben"-Postings gegen Ende der SS.... :-D

Irgendwann bist du an dem Punkt, daß Du froh bist, daß sich auch andere "mal" kümmern können. Wichtig ist: JEDER macht es anders, auch Papa macht es anders als Mama, aber auch DAS ist wichtig für das Kind, daß es das lernt und merkt, jeder hat seinen eigenen Weg, aber alle meinen es gut mit mir.
Das ist die allererste Form von Loslassen, und die ist für Mutter und Kind wichtig. Keiner wird Dein Kind fallen lassen. Und ich muß auch immer noch die Augen schließen, wenn mein Freund unseren Sohn rumschleudert, auf den Schultern trägt etc., aber es ist nienienie was passiert und wird es auch nicht. Und der Lütte gluckst vor Vergnügen.

Beitrag von sandy38 02.11.10 - 10:59 Uhr

Jetzt aber...bin neu hier #zitter
Ich erwarte mein Zweites Kind und würde mein Kind (das weiß ich heute) auch nicht einfach so einem Freund oder aus der Verwandschaft in den Arm legen ;-)
Hätte da auch kein gutes gefühl mehr bei #augen.
Aber das bleibt ja jedem selber überlassen ;-) zum Glück#liebdrueck

Grüße Sandy

Beitrag von krebs83 02.11.10 - 11:40 Uhr

Ich danke euch für die vielen Postings, somit weiß ich auch dass ich nicht verrückt oder komisch bin sondern dass solche Ängste ganz normal sind.

Immerhin reden mein Freund und ich darüber und keiner frisst es in sich hinein und wir haben auch ausgemacht wenn wir uns nicht wohl fühlen weil Schwiegermutter (oder auch meine Mama, Freunde etc.) unser Kind zulange rumzuppeln dann holen wir es uns einfach zurück.

Als Eltern haben wir ja das Recht dazu.

Und dann kommt auch irgendwann vielleicht die Ruhe und die Sicherheit, ist ja eben auch ne ganz neue Erfahrung für uns, aber wir freuen uns drauf und an das andere gewöhnen wir uns noch ;-)

Vielen #herzlichen Dank an alle!

Krebs83 mit #ei 16.SSW

Beitrag von mima01 02.11.10 - 12:52 Uhr

huhu!
schön zu hören,dass ich nicht die einzige bin#zitter
bei mir ist das seit einigen wochen ganz schlimm, seit die tante meines freundes die ich eigentlich gar nicht kenne, hier ständig anruft und plötzlich kontakt will, weil sie sich ja soo auf das baby freut. seitdem habe ich jeden tag mit den ängsten zu tun, dass ich mein kind am liebsten im bauch behalten will! also grundsätzlich habe ich nicht so sehr das problem, bei menschen die mir sehr nahe stehen, aber dass auf einmal menschen mich hier belagern wollen und mich am liebsten gleich nach der geburt im kh besuchen wollen, mit denen ich vorher nichts zu tun hatte, macht mich wahnsinnig! mein freund versteht es zwar nicht so recht, hat aber versprochen mir erstmal ruhe zu verschaffen. und trotzdem werde ich diese panischen gedanken nicht los! sind wohl die hormone, aber ich komm aus diesem gedankenkarussell nicht recht raus... hoffe das legt sich bei mir bald mal wieder und die ruft hier erstmal nicht mehr an ( habe um ruhe gebeten, nachdem sie ausfallend geworden ist, weil wir den AB haben rangehen lassen und nicht sfort zurückgerufen haben :-[ gehts noch?)
ansonsten würde ich an deiner stelle dir das recht ruhig raus nehmen, dein kind die ersten 3 wochen gar nicht aus der hand zu geben, das empfehlen viele hebammen sogar, damit sich deine hormone erstmal einkriegen und sich dein kind erstmal an dich und deinen mann gewöhnt und nicht überfordert wird.
das wird mein argument/ ausrede sein! :-p
#klee

Beitrag von talena1985 02.11.10 - 15:33 Uhr

Bei einigen hätte ich auch Bedenken. Diese Leute würde ich auch nur im absoluten Notfall bitten aufzupassen. Bei meiner Mutter & den beiden Patentanten habe ich aber überhaupt keine Zweifel. Danach sollte man Paten auch u.a. aussuchen, finde ich. Eine ist z.B. Sozialpädagogin, hat eine Ausbildung zur Erzieherin und babysittet seit sehr vielen Jahren mehrmals die Woche. Ich bin mir sicher, dass ich von ihr noch einiges lernen kann und sie zumindest noch besser mit dem Baby umgehen kann, als ich unerfahrenes Wesen :-)