thema: andere hautfarbe im kiga

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jayda2009 02.11.10 - 11:29 Uhr

hallo

unser sohn ist afrodeutsch und das einzige kind im kiga mit dunkler hautfarbe. ist sind auch einige türkische und indische kinder in anderen gruppen aber er sticht halt raus. bis dato war das aber nie ein thema unter den kindern. nun fing wohl sein kumpel damit an das "die schwarzen" gegen die weißen kämpfen sollten (die schwarzen waren hierbei mein sohn und sein türkischer freund)

mein sohn fand das total doof und lehnte das spiel ab, daraufhin sagte dann ein anderer junge zu ihm "du blöder schwarzmann"...

mein sohn ging dann zur erzieherin und war sehr traurig und schilderte die sache dann ihr.

ich weiß, dass die anderen kinder sicher keine rassistischen hintergedanken hatten, aber ich versuche halt meinen sohn zu stärken und sein selbstwertgefühl zu fördern auch später in der schule kann ja in dieser richtung mal was kommen.

die erzieherinnen wollen jetzt die kulturen speziell auch hautfarbe, sprache zum thema machen im kiga. habt ihr da tipps um dies gut umsetzen zu können?

mein sohn bringt morgen einige aufgeschriebene sätze in der sprache seines vaters mit. der türkische junge ebenfalls. aber ich finde das reicht nicht. es sollte mehr hervorgehoben werden, dass die menschen alle gleich sind egal ob rote haare, brille oder eben andere hautfarbe.

habt ihr da erfahrungen im kiga gemacht und wie ist der kiga damit umgegangen? bücher o.ä.?

lg jayda

Beitrag von brausepulver 02.11.10 - 11:37 Uhr

Huhu

unser Kinderladen ist auch sehr multikulti. Wir haben aktuell zwei farbige Kinder. Wir haben ja einmal im Monat eine Projektwoche und da kam auch schon das Thema Kontinente oder war es Länder? Wie auch immer. Es wurde halt auf der Weltkarte gezeigt wo jedes Kind die Wurzeln hat, es wurden Bilder angeschaut, Bücher vorgelesen u.s.w. :-)

Ich denke auch nicht, das der Junge einen rassistischen Hintergedanken hatte. Das war sicher ein normaler Gedanke von ihm wie "die Mädchen gegen die Jungen". Ich finde es aber schon wichtig, das das in der Gruppe behandelt wird :-)

Liebe Grüße

Beitrag von h-m 02.11.10 - 11:43 Uhr

Tipps habe ich keine, aber ich würde das nicht überbewerten. Die Kinder versuchen sich selbst gegenüber anderen abzugrenzen, Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen zu finden.

In der Kita meiner Tochter haben auch mal die Jungs gegen die Mädchen "gekämpft", oder eine Gruppe Jungs hat meine Tochter nicht beim Fußball mitspielen lassen, weil Fußball "nur was für Männer" sei... #rofl

Die Erzieherinnen haben dann halt davon abgelenkt, und nach ein paar Tagen war's wieder gut. Fußball haben sie mit der ganzen Gruppe in der Turnhalle gespielt, so dass die Jungs auch gemerkt haben, dass manches Mädchen besser spielt, als einige von den Jungs.

Beitrag von bandidas 02.11.10 - 11:44 Uhr

Hier leben auch viele Ausländer, ich weiß gar nicht wieviele Nationen hier im Kindergarten vertreten sind.#kratz Bis jetzt weiß ich nur von einem Kind, was einen farbigen Kind nicht die Hand geben wollte im Singkreis. Da kam nach einigen Fragen und Erklären heraus, daß das Kind Angst hatte der andere würde abfärben#schwitz Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Manchmal sollte man einfach die kindliche Denkweise denken und nicht die erwachsene. Wir Erwachsenen interpretieren auch zuviel hinein.

Beitrag von maschm2579 02.11.10 - 11:45 Uhr

Hallo,

mir würde spontan einfallen das die hellen Kinder sich mal ganz schwarz anmalen sollen und die zwei dunklen Kinder mal schneeweiß.
Dann sollen die Kinder berichten ob sie sich anders fühlen oder ob alles beim alten ist.

So kann man ihnen vielleicht erklären das der "Kern" gleich ist nur die Farbe im GEsicht anders...

Beitrag von juleslorchen 02.11.10 - 11:48 Uhr

Hi,

Ida ist auch halbafrikanisch. Wir haben zum Glück keine großen Probleme, da die Kiga - Leitung und auch die Tanztherapheutin halbafrikanische Kinder haben.

Nur eine Mutter meinte mal zu ihrem weißen Kind: "Oh du bist ja ganz schmutzig, du siehst ja aus wie ein Neger!" Und das in unserem Beisein. Hatte mich auch etwas geschockt, aber ich habe es nicht thematisiert.

Ida meinte neulich:"Ich kann die Mandarine nicht schälen, weil meine Hände ja dunkel sind!" Also wo sie sowas her hat??? Aber aus dem Kiga bestimmt nicht, wie gesagt sind alle sehr "proafrikanisch" eingestellt.

Ansonsten ist ihre dunkle Hautfarbe auch ein großes Thema. Sie sagt dann immer, dass sie ein bißchen hell und ein bißchen dunkel ist. Und ich erkläre ihr, dass eben unser Papa so schön dunkel ist und Mama eben hell. Und deswegen ist sie ein bißchen dunkel und ein bißchen hell.

Tja, was könntet ihr machen??? Vielleicht könnte man andere Kulturen über Musik nahebringen? Tanzen und Musik machen tun doch gerade Kinder gern. Und sie könnten sich wieder als Gruppe erleben.

Themen wie Essen würde ich vermeiden. Da gibt es große Unterschiede und schnell ist der "andere" ekelig, weil er eben andere Sachen isst. Das ist nicht gerade förderlich.

#winke
J.


Beitrag von engelshexle 02.11.10 - 12:04 Uhr

Hallo Jayda,

wie schon geschrieben, denke ich auch, daß der andere Junge keine hintergedanken hatte....Trotzdem finde ich es wichtig, das Thema aufzugreifen und deinen Sohn somit zu stärken....

Als in meiner Gruppe damals ein farbiges Kind war, schauten wir gemeinsam das Buch " Kennt ihr Blauland" an...Dort ist zu Beginn alles blau; dann schickt der Farbenkönig ne rote Kugel hin und einige der Bewohner sind erfreut, andere lehnen die Kugel ab.. So geht es mit anderen Farben weiter.... Die Moral der Geschichte : Die Fizzli-Puzzlis ( so heißen die Blaulandbewohner) erkennen, daß ihr Leben durch die Farbenmischung bereichert wird....

Ich fand und find das Buch immer noch super und die Kinder können auf kindgerechte Weise erfahren, daß etwas vormals fremdes/ ungewohntes das eigene Leben bereichern kann....

Liebe Grüße vom engelshexle

Beitrag von binnurich 02.11.10 - 12:04 Uhr

nimm das nicht persönlich.

bei uns ist es auch so: Jungs gegen Mädels.

Vielleicht ist es einfach natürlich, das man nach bestimmten Attributen sucht.
"gleich und gleich gesellt sich"... wichtig ist, ein guter Ansatz ür die Erzieherische Arbeit der Pädagogen.. nicht nur nach solche äußerlichkeiten zu seltektieren

Beitrag von nudelmaus27 02.11.10 - 12:08 Uhr

Hallo!

Ich fände es gut, wenn sich die "hellhäutigen" Kinder auch mal richtig braun anmalen im Gesicht und die mit der dunkleren Haut eben mal richtig weiß, dann ein Gruppenfoto und ab an die Pinwand, das finde ich als Mutter super #huepf und Spaß machen wird es auf jeden Fall.
Oder wie wäre es mit Tanzen zur Musik aus dem Land des jeweiligen Kindes, ist doch auch mal spannend.

Meine Tochter hat mich neulich auch gefragt ob der "afrikanische" Junge schmutzig wäre im Gesicht ;-). Ich habe ihr das ganz normal erklärt und ihr auch gesagt, dass er es echt gut hat, da er sich im Sommer nicht in der Sonne braten braucht, so wie wir, da war sie bissel neidisch :-p.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von medina26 02.11.10 - 12:19 Uhr

Hallo Jayda,

solche Erfahrungen musste ich glücklicherweise noch nicht machen. Mein Sohn ist halb türkisch und halb Serbisch. Man sieht es ihm aber nicht an das er Ausländer ist. Er versteht sich im Kindergarten mit deutschen und Ausländischen Kindern gleich gut.

Einen Tipp kann ich dir leider nicht geben, da die Kinder diese Einstellung meistens von den Eltern übernehmen. Vielleicht sollte das beim nächsten Elternabend zur Sprache gebracht werden, damit die Eltern auch dabei sind!?

lg Medina

Beitrag von ayshe 02.11.10 - 12:22 Uhr

Hallo,

bei uns im Kiga waren auch Kinder aus verschiedenen Ländern, alles mögliche, auch aus Ghana.

Solche Sprüche gab es meines Wissens nicht. Meine Tochter sagte nur, XY sähe aus wie aus Schokolade und sie hätte auch so gern solche tollen Zöpfe.

Sie haben dort auch einmal Länder und Kontinente durchgenommen bzw. eben, daß Menschen je nach Land, Kontinent auch anders aussehen.
Es wurden Bilder gesucht von asiaten, mit glattem schwarzem Haar und Mandelaugen etc..
Und die ausländischen Kinder haben zb Essen mitgebracht, etwas landestypisches, jedes Kind, auch die Deutschen natürlich.
Und sie haben dann auf einer Karte die Orte abgesteckt, wo sie alle selber herkommen und zusammengestellt, was es dort für besonderes Dinge gibt, zb besondere Tiere in Afrika, die hier nicht leben.
Sie haben auch die Sprachen angehört und hatten ein Lied dazu erfunden, wo wer herkommt und wie dort "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" heißt.

Also man kann schon einiges zusammenstellen.

Beitrag von bine3002 02.11.10 - 12:39 Uhr

"mein sohn bringt morgen einige aufgeschriebene sätze in der sprache seines vaters mit. der türkische junge ebenfalls. aber ich finde das reicht nicht. es sollte mehr hervorgehoben werden, dass die menschen alle gleich sind egal ob rote haare, brille oder eben andere hautfarbe."

Genau das ist der Punkt. Wenn er diese Sätze mitbringt, dann zeigt er damit ja "Ich bin anders, ich spreche eine andere Sprache". Ich denke aber, dass man das mit dem Thema "Mein Körper" besser hinbekommen könnte. Der Fokus bei diesem Thema liegt dann eher darauf, dass man darauf eingeht, dass ALLE Menschen anders sind und sei es nur dass einige längere Ohrläppchen haben als andere. So würde ich so ein Thema dann auch beginnen: Alle Kinder sitzen im Kreis und jedes Kind soll einen äußerlichen Unterschied zu dem neben ihm sitzenden sagen. Beim Thema "Kulturen" läuft es ja zwangsläufig darauf hinaus, dass es eben zwei/drei Kinder mit (vermeindlich) anderer Kultur gibt. Das ist zwar durchaus interessant, aber ich denke, dass man dieses Thema dann eher danach behandeln sollte, wenn also klar ist "OK, wir sehen alle anders aus"... aber ist unser Leben auch anders und wenn, ist das nicht total spannend?

Eine Vorgehensweise für die Zukunft könnte natürlich sein: Ich bin anders und ich bin stolz darauf. Aber eigentlich ist das ja ziemlich blöd, weil so gesehen auch rassistisch, nur andersrum. Besser wäre, wenn er sich als gleich(wertig) betrachtet und das auch selbstbewusst rüberbringen kann.

Für blöde Sprüche würde ich deinem Sohn so oder so eine Handvoll "Gegensprüche" mitgeben, sowas wie "Kalkleiste" oder so. Es wäre zwar wünschenswert, dass so etwas gar keine Rolle spielt, aber das ist nun mal nicht die Realtität und leider wird er sicher noch häufiger sowas wie "Schoko" zu hören kriegen. Und er wird sich auf dem Schulhof vermutlich eher lächerlich machen, wenn er eine Diskussion über "political correctness" beginnt. Insofern sollte er vielleicht lernen, sich zu wehren.

Beitrag von raena 02.11.10 - 13:00 Uhr

Also ich denke, dass es immer Gruppen geben wird wo die eine gegen die andere Gruppe ist. Im Kindergarten wird das vermutlich täglich wechseln und man sollte sich wirklich nicht zu viele Gedanken machen.

Die Kinder versuchen sich mit äußerlichen Merkmalen zu identifizieren und über die Gemeinsamkeit solcher Merkmale zugehörigkeiten zu entdecken.

Da gibt es große Kinder und kleine, dicke und dünne, Mädchen und Jungen, langhaarige und kurzhaarige, blauäugige und braunäugige, dunkle Haut und helle Haut, welche mit Geschwister und ohne, Vorschulkinder und nicht Vorschulkiner, Windelkinder und Nichtwindelkinder, Schnullerkinder und Nichtschnullerkinder .................... du kannst die liste unheimlich lange fortsetzten.

An der Stelle kann man im Kiga ansetzten und über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sprechen. Über die offensichtlichen und ob diese wichtig sind und die versteckten (Charaktereigenschaften etc) und ob diese wichtig sind.

.... ja un dann kann man auch noch darüber sprechen woher manche Unterschiede kommen und gerade wenn es um Hautfarben geht, bietet sich an die Welt an sich zu erklären, die Kontinente etc. Bei uns gibt es derzeit das Jahresthema "Mit Kinderfüßen durch die Welt" und das würde sich bei euch auch anbiete.

Die Idee die hellhäutigen Kinder mal braun anzumalen finde ich total blöd, was soll ein Kind daraus lernen? Das es sich anmalen und wieder abwaschen kann, das andere Kind aber nicht???? Das man unterdrückt wird wenn man schwarz ist (klingt für mich sehr nach der Unterdrückung der Afroamerikaner in den USA im letzten Jahrhundert) und das man Mitgefühl haben sollte? Aber ist es nicht genau das was man nicht will, Gleichheit und Toleranz und eben kein Mitgefühl?

LG
Tanja

Beitrag von babylove05 02.11.10 - 13:34 Uhr

Hallo

meine 2 sind halb Afro Amerikanisch .... zum glück ist Darian jetz auch in ein Kiga wo das normal ist ( aber ist hier eigtlich durch die grosse US Soldaten anzahl in allen Kigas normal ) .. er ist mit einen anderne Mischlingkind in der gruppe , und ich glaub nicht das wir dort mit so sprüchen rechnen müssen ( hoffen wir mal ) . wir haben auch noch ein Afrikanisches Mädchen in der gruppe vondaher ist des alles total normal .

Ich find es toll das der Kiga da gleich reagiert und es umsetzen will . Wie des genaus zumachen ist ist schwer , aber ich denk des den geschulten erzieher da shcno was einfällt .

lg Martina

Beitrag von krokomobil 02.11.10 - 14:34 Uhr

Ich denke auch, dass es von den Kindern eine ganz normale Gruppenunterteilung war. So wie: die mit den blauen Hosen gegen die anderen.
Bei uns in der Kita hatten wir einmal Besuch aus unserer afrikanischen Partnergemeinde und der eine Gast sagte: "Ihr habt ja auch zwei farbige Kinder hier." und die Kinder haben ersteinmal gesucht. Nach einigem Suchen hatten sie denn die beiden Kinder mit Afrikanischen Wurzeln gefunden. Dann haben sie aber beschlossen, dass eines der deutschen Kinder mit Sommersprossen und roten Wangen viel farbiger ist.

Dann waren Unterschiede und Gemeinsamkeiten einige Zeit Thema ( nicht nur Hautfarbe), danach ging es normal weiter.
Ich würde als Buch "Elmar" empfehlen. Das geht um einen Elefanten, der kariert ist. Eines Tages färbt er sich grau und verhält sich ganz ruhig. Die anderen vermissen ihren bunten Elmar und seine Spässe. Als er dann "Buh" schreit, purzeln alle durcheinander und sie erkennen ihren Elmar. Von da an feiern sie regelmässig Elmartag, an dem alle bunt sein dürfen.

Liebe Grüsse

Rike

Beitrag von engelchen28 02.11.10 - 14:48 Uhr

hi jayda!
ich würde nicht behaupten, dass alle menschen gleich sind, sondern komplett verschieden. manche haben große nasen, andere kleine, manche haben blonde locken, andere glatte schwarze haare, einige sind launisch, andere wieder sehr ruhig, manche groß, andere klein, kein mensch sieht aus wie ein anderer und jeder ist einzigartig.
bei uns ist leider nix mit multikulti. alles weiße deutsche kinder (waldkiga, 15 kinder), auch beim kinderturnen, beim schwimmen...! finde ich schade, ist aber einfach so. überhaupt gibt's hier in der gegend (eher ländlich) fast nur weiße deutsche kinder. als meine große das erste mal bewusst einen mann mit schwarzer hautfarbe gesehen hat und dieser sie angesprochen hat, hatte sie richtig angst. das hat sich zum glück wieder verflüchtet und nun ist es ihr völlig egal, sie guckt einfach nicht drauf, wenn wir mal in hamburg unterwegs sind.
lg
julia #:-)

Beitrag von tanjamami2006 02.11.10 - 21:00 Uhr

ja, das ist bei uns auf dem dorf genauso!

schon ich hatte als kind immer angst vor den UPS Männern, das waren damals immer farbige , und irgendwie hieß es die würden kleine kinder einpacken???

noch heute habe ich Ausländern oder Farbigen oft vorbehalte einfach weil ich das nie erlebt habe,

meiner tochter geht es leider genauso,
sie erschrickt sich regelmässig vor Menschen mit dunkler Hautfarbe, obwohl ich ihr versuche zu erklären, das dies nur eine äusserlichkeit ist und die menschen sind nicht anders wie wir nur weil ihre haut nicht weiß ist....

schwieriges Thema, aber bei uns gibt es halt kein multikulti, wir dorfmenschen sind es tatsächlich nicht gewöhnt"

schönen abend

gruss Tanja

Beitrag von anira 02.11.10 - 14:56 Uhr

ich würde ihn einfach bestärken
z.b.
du blöder schwarzmann
etweder du gehst nicht drauf ein also auf das schwarzmann und sagst ihm ja das er blöd gesagt hat war wirklich blöd von dem und lässt das mit dem schwarzmann unterm tischfallen


oder du machst es so naja mein schatz du bist doch mein kleiner schwarzer mann

das mit dme kiga ist ne gute idee
aber wieso die sätze in der anderen sprache?
prache ist kein zeichen von gleichheit sondern das jeder anders ist;)
zumal die türkische sprache z.b. macht mich leicht aggressiv diese sprache finde ich sehr hat und aggressiv und daher macht sie mich aggressiv
die afrikanische hingegen find ich irgend wie knuffig

mein gefühl sagt mir wenn man das so sehr zum thema macht dann sind erst recht die probleme da
bisher warne die kinder halt z.b. schwarz es war doch einfach so;)

jetzt komtm am ende noch vieleicht dazu
der schwarze junge mit der komischen sprache die keiner versteht

Beitrag von zahnweh 02.11.10 - 15:21 Uhr

Hallo,

spontan fällt mir ein Bild ein:

viele Kinder aller Hautfarben, in unterschidlichen Größen, mit und ohne Brille... halten sich an den Händen rund um die Welt. Dazu der Text oder ich meine sogar das Lied: wir sind alle Kinder einer Welt/wir sind alle Kinder dieser Erde. So in etwa.

vllt könnte jedes Kind ein Kind malen und das wird dann um eine vorgemalte Erde geklebt oder so.
Als Gemeinschaftsprojekt sozusagen.

Ich meine mich zu erinnern, wir hätten so was ähnliches mal in der Grundschule gemacht. Aber sicher bin ich mir nicht...

Beitrag von hummelinchen 02.11.10 - 18:43 Uhr

Ich würde nicht mit den verschiedenen Kulturen beginne, das kommt doch erst später..
In dieser Situation wäre es wichtiger mit "ICH - DU -WIR" zu beginnen und dann erst zu schauen "Jetzt wo wir festgestellt haben, dass wir eigentlich alle gleich sind, wo sind denn da auch Unterschiede?"

lg Tanja