Hausverkauf Käufer will nicht alles offiziell angeben

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von betti78 02.11.10 - 11:31 Uhr

Guten Tag,

vielleicht kann mir jemand helfen. Wir wollen unser Haus verkaufen und haben auch schon einen Käufer gefunden. Dieser fragte uns jetzt ob wir einen Teil der Kaufsumme offiziell sprich über den Kaufvertrag laufen lassen und den Rest (ca. 40000EUR) gibt er uns bar. So will er Notarkosten, Grunderwerbst., und Maklergebühren sparen. Kaufpreis 179000 EUR.

Meine Frage wäre das möglich, wenn ja, gibt es einen realistischen Preis zu dem man ein Haus verkaufen muß?

Vielleicht ein bischen kompliziert ausgedrückt, aber ich hoffe ihr wisst was ich meine. Ich befürchte nämlich daß mein Makler rummäkelt, obwohl ich den Käufer besorgt habe und nicht er. Weiß auch nicht wie die Bank das sieht.

Danke schon mal für eure Hilfe.

Beitrag von gh1954 02.11.10 - 11:39 Uhr

Auf so eine Kungelei würde ich mit mit einem Fremden niemals einlassen, seine Kaufnebenkosten sind doch nicht dein Problem.
Was ist, wenn im Kaufvertrag 139.000 steht und er euch keinen Cent mehr zahlt?

Beitrag von kathi.net 02.11.10 - 11:39 Uhr

Im Kaufvertrag stehen dann 179 Tsd. und 40 Tsd. so auf die Hand? Und was passiert, wenn er es sich nach der Unterschrift anders überlegt und die 40 Tsd. doch nicht bezahlen will oder kann?

Ihr könnt das ja dann schlecht einklagen #kratz Ich würd die Finger davon lassen.

LG Kathi

Beitrag von mansojo 02.11.10 - 11:41 Uhr

hallo,

nee laß di finger von

die nebenkosten sind nicht dein problem

wenn er nach vertragsabschluss von eurer mündlichen absprache nix mehr weiß ist es schon dein problem

lg

Beitrag von windsbraut69 02.11.10 - 11:50 Uhr

Klar ist das möglich.
Du kannst auch ne Bank überfallen oder auf der Straße Leuten das Geld klauen :)

Gruß,

W

Beitrag von knackundback 02.11.10 - 11:55 Uhr

auf sowas würde ich mich auch nie einlassen.
wer weiss ob ihr dann alles bekommt.

Beitrag von werner1 02.11.10 - 11:58 Uhr

Hallo,

zusätzlich zu den anderen Antworten:

Woher weisst du, dass in dem Koffer, der vor dem Notartermin den Besitzer wechselt, wirklich ECHTES Geld ist ?

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von ayshe 02.11.10 - 12:26 Uhr

Oder Schwarzgeld?

Nee danke, Ideen haben die Leute.

Beitrag von windsbraut69 02.11.10 - 12:30 Uhr

Na, spätestens, wenn es bei ihr gelandet ist, wird es ja schwarz :)

LG

Beitrag von ayshe 02.11.10 - 13:09 Uhr

Im Ernst, als Nachbarn meiner Eltern ihr Haus verkaufen wollten, standen da wirklich Leute mit einem Koffer und ca. 160 000 Euro in bar drin, sie wollten sofort kaufen #zitter
Normal ist das nicht.

Beitrag von windsbraut69 02.11.10 - 13:57 Uhr

#schock

Wir haben mal ein Auto nachts um 2 an ganz mysteriöse Gestalten verkauft....da war ich auch skeptisch, allerdings ging es bei einem gebrauchten Lupo um einen überschaubaren Betrag :)

Beitrag von ayshe 03.11.10 - 08:44 Uhr

Immerhin ist beim Autokauf Barzahlung noch üblich.

Aber nachts? Da sieht man doch gar nichts oder war denen das alles ganz egal? Hättest ihn ja ohne Reifen verkaufen können #rofl

Beitrag von betti78 02.11.10 - 11:58 Uhr

Nein auf sowas windiges würde ich mich auch nicht einlassen. Sie würden das Geld vor Vertragsabschluß zahlen. Erst dann wird beim Notar unterschrieben. Ich kenne außderdem die Käufer.

Mich würde interessieren ob die Bank da mitspielt wenn im Kaufvertrag eine niedrigere Summe steht als an Kreditsumme noch offen ist. Mit dem "schwarz"gezahlten Geld könnten wir alles ablösen und hätten noch was übrig.

Muß dazu sagen daß wir 2 Jahre nach einem Käufer gesucht haben und ich jetzt so froh bin daß wir jemanden gefunden haben, wo wir auch noch wissen daß da genug Geld vorhanden ist.

Beitrag von windsbraut69 02.11.10 - 12:14 Uhr

Ich gehe davon aus, dass die Bank stutzig wird, wenn bei Euch plötzlich eine so große Summe in bar auftaucht :)

Gruß,

W

Beitrag von werner1 02.11.10 - 12:47 Uhr

#Ich kenne außderdem die Käufer. #

Nein, glaube ich nicht.
Aber du wirst sie noch kennenlernen.

Beitrag von ayshe 02.11.10 - 11:59 Uhr

Auf so etwas würde ich niemals eingehen!

Beitrag von happla 02.11.10 - 12:04 Uhr

Hallo,

auf gar keinen Fall darauf einlassen!

Das ist ein Scheingeschäft und der Vetrag wäre nichtig.
Außerdem machst Du Dich strafbar und kannst wg. Steuerhinterziehung strafrechtlich verfolgt werden.

Schau mal hier, etwas weiter unten im Test unter "Schwarzkauf Schwarzgeld" http://www.rechtsanwalt-rossbach.de/Hauskauf.htm

LG,
H.

Beitrag von betti78 02.11.10 - 12:19 Uhr

Ja also ich werde Freitag erstmal meinen Bank Termin abwarten und dann werde ich entscheiden. Aber ich glaube die Finger davon zu lassen ist die richtige entscheidung.

Danke für Eure Antworten.

Beitrag von manavgat 02.11.10 - 12:49 Uhr

Mir ist noch etwas eingefallen.

Wenn man für die EBK oder die Pflanzen im Garten oder Einbaumöbel einen extra Kaufvertrag schließt, dann fließt das nicht in die Maklercourtage oder in die Grunderwerbssteuer. Allerdings muss es im Verhältnis zum Wert stehen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von dore1977 02.11.10 - 13:03 Uhr

Huhu,

ja so haben wir es auch gemacht.

Der Notar hat allerdings darüber geschaut das wir nicht "übertreiben" Ein Rasenmäher für 1000Euro hätte man uns wohl nicht abgenommen. #schein

Gruß Dore

Beitrag von manavgat 02.11.10 - 12:47 Uhr

Bei Übergabe vor! Notartermin wird das gerne gemacht. Aber es ist und bleibt Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Ich würde davon Abstand nehmen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mm12a 02.11.10 - 13:39 Uhr

Hi!

Antworten hast du ja schon viele bekommen.

Aber selbst wenn du dich darauf einlässt und die 40.000 EUR VOR dem Notartermin bekommst - was machst du mit dem Geld?

Auf das Konto einzahlen ist auch nicht ganz einfach, da die Bank ab 15.000 EUR (richtig?) nachfragt, woher das Geld kommt.

Ich würde mich auch nicht darauf einlassen.

LG#blume

Beitrag von vwpassat 02.11.10 - 16:42 Uhr

Man muss es ja nicht auf einmal einzahlen.

Beitrag von jade_ffm 02.11.10 - 23:41 Uhr

echt?

ich weiß, dass meine mutter mal zu D-Mark Zeiten 50 000 bar zu hause hatte und sie diese dann zu bank brachte.

Kein mensch hat sie gefragt woher das geld kommt....!

Beitrag von bezzi 03.11.10 - 11:13 Uhr

Zu DM Zeiten ? #kratz

Seit damals hat sich viel geändert #aha

Ich sage nur 11.09.2001...#wolke

Das Thema Schwarzgeld/Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung hat seitdem einen ganz anderen Stellenwert !



  • 1
  • 2