ich mag kein KannKind haben...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:03 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin so unsicher und inzwischen auch wütend, dass ich mir hier mal Luft machen muss.

Unser Sohn wird im August 6 und ist damit hier in Hessen ein KannKind. Wir haben einen Antrag zur Einschulung gestellt - haben das aber nicht getan, weil wir glauben, dass unser ach so schlaues Bürschchen unbedingt in die Schule gehen muss, sondern, weil wir uns unsicher waren/sind und uns (und ihm) alle Möglichkeiten offen halten möchten.

Nun hat bei uns in der Kita die VorschulAG begonnen (er nimmt derzeit daran teil) und damit mache ich mir natürlich Gedanken, wie und ob und überhaupt ;-)

Wenn ich Menschen um Rat frage, dann habe ich immer das Gefühl, dass sie zu dem Thema (egal um welches Kind es sich handelt) eine vorgefertigte Meinung haben und mir diese unverblümt, vehement und frei von jedem Zweifel an den Kopf werfen. Der Kinderarzt sagt ganz deutlich " KannKinder auf jeden Fall einschulen", die KitaLeitung sagte mir heute "KannKinder auf jeden Fall noch ein Jahr in der Kita halten."

ich werd irre, ich möchte, dass sie meinen Sohn betrachten und eine Einschätzung abgeben.

Mein Sohn ist pfiffig, im Kindergarten schon jetzt oft gelangweilt. Er ist ein zappeliger. feinmotorisch noch nicht so weit wie die Vorschulmädchen seines Alters. Er hat ein gutes "Standing" in seiner Gruppe, kann sich gut ausdrücken und von uns trennen. er kann sich noch nicht gut länger als 20/30 Minuten konzentrieren. Ob er im August nächsten Jahres die emotionale Reife hat, mit den (bis zu) einem Jahr Älteren die Schule zu meistern, weiß ich einfcah nicht.

Ist es denn zuviel verlangt, dass die Personen, die meinen Sohn kennen und bertreuen eine auf ihn zugeschnittene Empfehlung aussprechen?

Die KitaLeitung meinte heute, dass der Schulpsychologe ihn auf jeden Fall einschulen wird, da der Jahrgang so schwach sei #schock

Ich sehe ein, dass der größere Schaden wahrcsheinlich den Kindern zugefügt wird, die zu früh eingeschult werden und dann zurückgestuft werden müssen. Andererseits möchte ich meinen Sohn auch nicht 1,5 Jahre unterfordern und damit jegliche Begeisterung für die Schule nehmen.

wie geht es Euch mit Euren KannKindern? mache ich mich unnötig verrückt?

LG
die bina

Beitrag von 3erclan 02.11.10 - 13:09 Uhr

hii

bei uns wäre dein Kind ein Musskind.

ich werde dafür kämpfen dass ich mein Sept. Kind zurückstellen zu lassen.

Ich sehe es an meiner große welche leistung sie bringen muss und in der ersten kLasse sind 4 Jungs sitzen geblieben.

Ich würde dem Kind die Zeit geben um auch die Soz. Reife zu bekommen.

lg

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:25 Uhr

danke für Deine Antwort!

wenn es nur um die soziale Reife ginge, dann würde ich keine Sekunde zögern, ihn noch in der Kita zu belassen.

Ein weiterer Arzt, bei dem unser Sohn in Behandlung ist, sagte mir letztens, dass das menschliche Gehirn im Alter von 5-7 am aufnahmefähigsten wäre. Sollten Kinder in dem Alter enorm unterfordert werde und sich langweilen, so würde es schwierig werden, diese Kinder dann später (beim evtl. Schuleintritt) wieder zu motivieren.
Mein Sohn wäre in seiner Gruppe im nächsten KitaJahr einer von drei Schulindern - es wäre also eine Gruppe mit ganz vielen "Kleinen" - ob das für seine Entwicklung hilfreich wäre? wohl nicht.

LG
die bina

Beitrag von 3erclan 02.11.10 - 13:29 Uhr

Hallo

meiner ist jetzt der älteste und von der Entwicklung trotz defizite der fitteste.Auch körp. ist er der größte.

Aber meine ist hyperaktiv und somit würde er total untergehen weil das zappelige nicht möglic hist oder die Jungs stell der Buhmann sind in der Klasse.

Ich fördere ihn privat und auch unser Kiga fördert jedes Kind einzeln

lg

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:34 Uhr

auf den Kiga kann ich leider nicht besonders zählen. Auch wenn es meiner Ansicht nach eine relativ gute Einrichtung ist, so habe ich doch immer das Gfeühl, dass es ums Rechthaben geht (so nach dem Motto: "wir wollen nicht, dass Kannkinder eingeschult weden, also fördern wir sie auch nicht" #kratz

Beitrag von schnuffinchen 02.11.10 - 13:10 Uhr

Wir wohnen in NRW, und unser Sohn wird auch im August 6 Jahre alt.

Heute morgen haben wir ihn in der Schule angemeldet, und wir hätten auch gar keine andere Wahl gehabt, denn hier ist der Stichtag für das nächste Schuljahr der 01.10.2005!

Von daher würde ich mir da keinen großen Kopf machen, ein Bundesland weiter nördlich hätte er sowieso zur Schule gemusst.

Du kannst ja auch noch ein halbes Jahr mit ihm zur Ergo gehen, wenn er feinmotorisch noch einen Anschub braucht.

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:26 Uhr

Danke für deine Antwort - das mit der Ergo habe ich mir auch schon überlegt um ihn darin noch etwas zu stärken...

LG

Beitrag von schullek 02.11.10 - 13:56 Uhr

ja, aber dann sind bei euch viele so junge kinder. in ihrem budnesland wäre er das jüngste und nur eins oder zweio weitere wären so jung.
das ist ein bedeutender unterschied.

lg

Beitrag von binnurich 02.11.10 - 13:18 Uhr

die Kita-Leitung wird Recht haben. mit der Begründung eines sehr starken Jahrgangs wurden hier letztlich mehrere Kinder zurückgestellt und ein paar Jahre vorher genau damit vorgezogen.

Ich finde das total doof.

Meine Tochter ist auch Kann-Kind.
Es ging mir wie dir und ich habe beschlossen, nach meiner Entscheidung nicht mehr drüber nachzudenken.
Meine wird Kiga-Kind bleiben.

Aber sicher bin ich mir bei der Entscheidung nicht wirklich. Ich denke nur einfach nicht weiter drüber nach. :-S

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:27 Uhr

danke - schön zu hören, dass nicht nur ich mir Gedanken.

Meine Tochter wird 2014 auch ein Kannkind - ich hoffe, dass der Fall dann klarer liegt ;-)

LG

Beitrag von binnurich 02.11.10 - 14:31 Uhr

ich glaube, die Zweifel werden bleiben

es ist genau das Problem: was für ein Kind richtig ist, kann für das nächste falsch sein

ein weiteres bereits von dir beschriebenes Problem: wen du auch fragst, viele haben ihre prinzipielle Grundeinstellung: verlohrenes Kindheitsjahr ja oder nein.

Merken wird man das nicht in der ersten Klasse sondern angeblich in der dritten.

Beitrag von arthurmama 02.11.10 - 13:25 Uhr

Hallo Bina,

mein Kann-Kind (Okt 2005) in HE wird nicht als Kann-Kind eingeschult werden!
Grund dafür: er kann sich nicht hinreichend lange in einen vorgegeben Ablauf integrieren, nur wenn es seinen Interessen entspricht. Für mich ist es ein Zeichen der Unreife und somit ein deutliches Indiz es sein zu lassen, egal wie gelangweilt er im KiGa ist (ist er aber nicht weil er sich alle Freiheiten der Welt erkämpft). Die potentiell aufkommende Langeweile im KiGa kann man normalerweise kompensieren durch Sport-, Experimentier-Kurse, Sprach-Kurse, Mal-Kurse, Musikschule, Museums- und Theaterbesuche, .....

Was für mich interessant wäre bei einer Wahl, wäre die Klassenstärke und der Altersdurchschnitt in seiner Klasse. Sind viele Kinder recht jung, muß die Lehrerin sich diesen anpassen und das geht auch. Sind allerdings fast alles Kann-Kinder des vorigen Jahres, wird es schwer. Deswegen hinkt ein bisschen der Vergleich mit der Kann-Kind-Regelung in anderen BL.

LG, I.

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:30 Uhr

danke für Deine Antwort.

das mit der Klassengröße habe ich mir auch schon überlegt. im nächsten Jahr sind es 21 Regelkinder an unserer Grundschule. OHNE weitere Kannkinder würde nur eine Klasse eröffnet. das wäre für meinen Sohn sicherlich problematisch. bei 2 Klassen und dann evtl. 13 Kindern pro Klasse sehe ich das ganze schon etwas anders!

den Altersdurchschnitt muss ich mir in der Tat mal ansehen! danke!

LG

Beitrag von erdbeertiger 02.11.10 - 13:26 Uhr

Hallo bina,

ich kann mir vorstellen, dass dir keiner die Entscheidung abnehmen wird - da sind alle eher zurückhaltend, da es doch eine weitreichende Entscheidung ist...und man auch nie weiß, wie sich ein Kind entwickelt. Ich vermute, die wenigsten werden zurückgestuft, aber du weißt auch nicht, wie sich das Kind in einer anderen Situation entwickelt hätte. eigentlich alle Kinder, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis kenne, haben sich im Laufe der Jahre gut entwickelt - egal ob früh oder spät eingeschult....

Ein paar Mal habe ich erlebt, dass Eltern, die ihre Kinder früh einschulen, als "überehrgeizig" eingestuft werden, worunter dann die Kinder zu leiden haben (speziell wenn sie in der Schule nur mässige Leistungen bringen).
Ich für mich habe entschieden, meine Kinder definitiv erst bei "Schulpflicht" einzuschulen - meine große wäre letztes Jahr ein Kannkind gewesen, ist dieses Jahr mit fast 7 in die Schule gekommen. Mein Sohn wird nächstes Jahr ein Muss-Kind sein, ist dann aber erst gerade eben 6 (er ist aber von Verhalten und Entwicklung her schulreif, da habe ich keine Sorgen). Der Unterschied in der Entwicklung ist jedoch schon enorm - das sehe ich auch in der Klasse meiner Tochter, da ist die jüngste gerade 6 geworden, die Älteste (direkt am Stichtag geboren) ist bereits seit 2 Monaten 7. Man merkt das beim Sozialverhalten, bei der Selbständigkeit, auch bei der Energie, die die Schule fordert - die jüngeren Kinder sind dadurch einfach mehr beansprucht als die Älteren. Dieses Jahr habe ich nun eben ein älteres Kind, nächstes Jahr ein Jüngeres. Erleichtert wurde mir aber die Entscheidung dadurch, dass beide mit dem Großteil ihrer Freunde gleichzeitig gehen. Mein drittes Kind liegt mit dem Geburtstag direkt mitten im Jahr, da stellt sich die Frage nicht, das jüngste wiederum liegt 3 Tage hinter dem Stichtag - worüber ich sehr froh bin, denn dann kann ich die Wahl treffen, ob es früh oder spät eingeschult wird.

War jetzt nicht besonders hilfreich, ich weiß - aber wie gesagt, die Entscheidung musst du treffen!

LG

Erdbeertiger

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:32 Uhr

danke :-)

bei meinem Sohn gehen auch all seine "Kumpels" im nächsten Jahr in die Schule (alles Musskinder). Das beeinflusst unsere Entschedung schon etwas... ach alles doof ;-)

LG

Beitrag von erdbeertiger 02.11.10 - 13:42 Uhr

Ja, dann würde ich es mir auch überlegen - ihn in seinen gewohnten sozialen Bezügen zu lassen, ist schon was wert...Mein Sohn wäre bei altem Stichtag auch ein Kannkind gewesen, ich hätte ihn vermutlich trotzdem geschickt! Zumal ich gesehen habe, dass bei euch die Klassne sehr überschaunbar sind - bei uns sitzen 26-30 Erstklässler in einer Klasse!

Beitrag von sunnygirl1978 02.11.10 - 13:36 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist auch am 11. August geboren. Mach dich nicht verrückt. Mein Patenkind hat letztes Jahr bei der Vorschuluntersuchung gesagt bekommen der schafft die Schule nie, doch er kommt einwandfrei zurecht (ist auch im August geboren) obwohl er noch krank ist.

Mein Sohn freut sich schon total auf die Schule. Feinmotorisch fehlt ihm noch einiges, da er sich jetzt auch gerade erst auf die linke Hand festgelegt hat. Wir haben ein Elterngespräch im Kiga denn dort macht er alles was er zu Hause nicht mag (malen usw.)

Für ihn wäre es furchtbar ihn noch ein Jahr länger im Kiga zu lassen und ich denke er beißt sich durch. Er ist sehr ruhig aber das war ich auch - und wenn man den Kindern Mut macht und hinter ihnen steht und sie das spüren lässt merken sie das.
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht (Erzieherin) dass die Kinder gerade im letzten Jahr auch während der Vorschulförderung nochmal einen riesigen Schritt machen. Beobachte dein Kind und lass ihm auf jeden Fall bis Februar Zeit.

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:46 Uhr

danke für Deine aufbauenden Worte! :-) ich weiß, dass er gern mit "seinen Jungs" in die Schule gehen möchte (soweit er das selbst beurteilen kann ;-))

ich hoffe, dass die Schuluntersuchung noch etwas auf sich warten lässt - vielleicht können wir es dann klarer beurteilen!

LG
die bina

Beitrag von brigge67 02.11.10 - 13:46 Uhr

Hi

Jaime wird auch im August 6 und ist hier ein MUSS-Kind. Über die Hälfte der Kinder mit denen er eingeschult wird ist 10 Monate älter als er :-(
Von ihm wird aber wahrscheinlich mehr erwartet werden, weil er älter aussieht als er ist. Er ist im Kiga der Größte obwohl er das jüngste Vorschulkind ist. Aber trotzdem würde ich ihn auch als Kann-Kind einschulen lassen, laut dem Gespräch mit der Kiga-Leiterin ist er bereit für die Schule
lg
brigge

Beitrag von diebina 02.11.10 - 13:50 Uhr

immerhin mal eine KitaLeitung, die das Risiko eingeht mit ihrer Einschätzung daneben zu liegen.

Unser Sohn ist auch sehr groß - sieht damit locker aus wie 6.

danke für deine Antwort!!

LG

Beitrag von schullek 02.11.10 - 13:54 Uhr

hallo,

mein sohn hat diegleichen daten wie dein sohn und wäre auch ein kann kind. für uns steht fest: keine vorzeitige einschulung. er ist intelligent genug dafür. aber zudem auch sehr emotional und wahnsinnig verspielt. ich bin mir sicher, er würde rein vom stoff her die grundshcule gut packen. aber wäre er glücklich damit? das denke ich eher nicht. ausserdem sehe ich die größeren probleme für kann kinder in der weiterführenden schule. in der 5. und 6. klasse, vor allem gymnasium, ist die arbeitslast enorm udn der druck wird sehr stark. ich möchte das keinem noch so jungen kind zumuten.

deshalb bin ichn froh, dass es bei usn noch ein zusätzliches kigajahr gibt.
ich muss allerdings anfügen, dass wir einen tollen kiga haben, 2 erzieherinnen auf 15 kinder, die sich wirklich sehr viel mühe geben, viel mit den kindern machen etc.da kommt keine lange weile auf.

lg

Beitrag von arienne41 02.11.10 - 14:00 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist am 10.08.2004 geboren (Niedersachsen).

Er hat das Vorschulprogramm mitgemacht und macht es nun ein zweites mal mit.

Ich habe mir 1000 und mehr Gedanken gemacht :-).

Ich hatte meinen Sohn auch angemeldet aber es kristallisierte sich heraus das er nicht will und auch noch nicht so weit ist.

Nun kommt er nächstes Jahr zur Schule und für ihn ist die Welt in Ordnung.

Auch die Gedanken das er im Kiga unterfordert ist hab ich dort angesprochen und was sagten sie ganz locker lächelt:

Dann machen wir mit ihm was anderes :-). Und genauso läuft es auch :-).

Für uns ist die späte Einschulung 100 % richtig.

Ferner hab ich von vielen Kann Kind Müttern (die haben ihre Kinder schon in der 5-7 Klasse) das sie nicht wieder so früh einschulen würden.

Höre Dich mal um bei Eltern wo die Kinder in der 5 Klasse oder weiter sind und dann wirst du sicher öfters das gleiche hören.

Dann gibt es so Dinge die später erst ab 12 Jahre sind usw. Alle sind 12 Jahre nur Dein Kind kann nicht mit ins Kino weil er noch 11 ist usw.





Beitrag von tinar81 02.11.10 - 16:31 Uhr

Das mit dem Kino find ich nen blöden denkanstoß - das wäre für mich kein Grund die Einschulung zu diskutieren.

Und ich kenne im Gegensatz zu dir auch keine Eltern, die bereits Kinder im Gymnasium haben die auch als Kann-Kind eingeschult wurden, die diese Entscheidung nicht nochmal treffen würden!

Ich selber bin mit 5 Jahren eingeschult worden und habe mein Abi mit 1,0 gemacht, obwohl ich immer die jüngste war - zum Teil mit großem Abstand. Hat mich nicht gestört.

LG Martina

Beitrag von teilzeitzicke 02.11.10 - 14:30 Uhr

Hallo Bina,

mich trifft das Problem erst in zwei j
Jahren, aber da die Vorschulprogramme bereits jetzt in der Kita für die Schulies in zwei Jahren anlaufen, denke ich da schon drüber nach.

Marie hat am 11. Juli Geburtstag und ist hier in SH ein Kann-Kind (Stichtag 30.06.).

Sie ist recht klein und hatte letztes Jahr motorisch echt noch Probleme, die aber viel besser geworden sind.
Sie ist sehr schlau und hat ein Spitzengedächtnis, kann aber nicht so schnell laufen wie andere.

Mein KiA meinte auch: Klar, einschulen, ich soll das Kind bloß nicht unterfordern.

Die Kita-Erzieherinnen sehen das wohl anders. Die tendieren eher zu länger in der Kita lassen.

Ich weiß es noch nicht, sie nimmt jetzt erstmal nicht an den Schulies-Programmen teil, weil sie wieder rausnehmen grausam wäre.
Ich warte noch ein Jahr ab.

Am wichtigsten finde ich: Zu der Entscheidung (und die treffen nunmal wir, ob es richtig war, sieht man immer erst hinterher) stehen und sich nicht mehr verunsichern lassen.

Und wenn sich rausstellt, es war die falsche, dann das Kind tragen und unterstützen (Entweder bei der Klassenrückstufung oder dem Klassensprung).

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von frau_e_aus_b 02.11.10 - 14:50 Uhr

Hallo...

bei Yannick Cousin war/ist es das gleiche.

Er wurde dieses Jahr Mitte Juli 6.
Die Schulleitung und der Psychologe wollten das er UNBEDINGT eingeschult wird.
Die Eltern und die Kiga-Leitung war dagegen.

Er ist "vom Kopf" her noch keine 6.
Sehr unsicher, weinerlich, lässt sich schnell die Butter vom Brot nehmen und ist einfach noch seeeeeehr verspielt und unkonzentriert.

Bei uns im Kiga hängt nen Aushand, dass man Kann-Kinder noch nciht zur Schule schicken sollte.

yannick wird am 6.10.2013 6jahre... ich hoffe doch nicht das er dann schon mit 5 3/4 in die Schule muss. Sondern erst 1Jahr später.

LG
Steffi

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