stillen anstrengend

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von baum-4 02.11.10 - 16:27 Uhr

hallo ihr,

mein baby ist jetzt 3 monate alt und ich finde das stillen sehr anstrengend weil ich neurodermits habe.
auf der einen seite will ich mein baby so lange es geht stillen aber ich merke wie ich mit meinen kräften am ende bin und denke es ist besser wenn er bald die flasche bekommt.

wer von euch hat wann abgestillt??? und stimmt es das das baby dann keinen nestschutz mehr hat und dicker wird als beim stillen?

freue mich über erfahrungen wie ihr das stillen erlebt habt.

danke. lg baum

Beitrag von maylu28 02.11.10 - 16:49 Uhr

Was genau strengt Dich denn an??? Nur aus Interesse...

Ein 100 % Schutz vor Neurodermits hast Du auch durch das STillen nicht, einen Freundin von mir hat fast ein Jahr voll gestillt und beide Kinder haben leider auch Neurodermits...

Wär den Abpumpen noch eine Alternative???

Ich hab Asthma und musste 10 Monate voll stillen, da meiner die Flasche verweigert hat und mit der Beikost erst spät angefangen hat..

LG Maylu

Beitrag von anarchie 02.11.10 - 18:45 Uhr

Hallo!


was ist denn anstrengend?

natürlich ist stillen keine Garantie, dass dein Kind verschont bleibt, aber es steigert die chance und zögert den Ausbruch hinaus...

ich stille seit August 2002 durchgehend immer ein oder zwei meiner 4 Kinder.

lg

melanie mit 4 Kindern(8,6,3,1)

Beitrag von canadia.und.baby. 02.11.10 - 19:01 Uhr

Ich habe nach 4 Wochen abgestillt , ebenfalls wegen neuro.

Habe es unter anderem stark an den Brüsten und es war von den schmerzen her nicht mehr machbar.

Beitrag von matsel 02.11.10 - 19:04 Uhr

hallo,
also die umstellung von kein kind auf ein kind ist immer anstrengend. mich hat es angestrengt nachts oft geweckt zu werden, nicht meinem eigenen biorhythmus nachgehen zu können, immer ein kind an "der backe kleben" zu haben und keine eigenen freien entscheidungen, spontanität ausleben zu können. das stillen als solches ist da wenig ins gewicht gefallen. ich glaube, hätte ich da noch fläschchen machen müssen, wäre ich genervter gewesen als mit dem stillen. die ein, zwei mal die der papa das übernehmen könnte fläschchen zu geben, hätten die ganze sache auch nicht wirklich besser gemacht. ich kann mir nur schwer vorstellen das es allein am stillen liegen soll, bitte denke bevor du abstillst selber mal drüber nach u sei nicht sauer übermeine meinung zum thema.
lg

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.11.10 - 20:18 Uhr

Wenn es dir dann gesundheitlich besser geht, würde ich nicht zögern. Auch gestillte Kinder können Krankheiten und Allergien kriegen und Flaschenkinder werden nicht automatisch dick.

Beitrag von duvute 02.11.10 - 21:13 Uhr

Hallo,

Wenn du selbst Neurodermitis hast , ist dein Kind prädestiniert dafür auch an Neurodermitis, Heuschnupfen oder allergischem Asthma zu erkranken.
Deswegen würde ich auf jeden Fall weiter stillen. Allerdinks weil du selbst Allergikerin bist, solltest du, in Absprache mit dem Arzt eine allergenarme Ernährung während der Stillzeit bekommen. Ich hoffe das wird dir helfen.

Alles gute und halt durch

Gruß D.

Beitrag von tempranillo70 04.11.10 - 15:23 Uhr

Hallo,
zunächst:

Stillen ist nicht anstrengend, das Leben mit Kind an sich ist anstrengend!!

warum ist Deiner Meinung nach das Stillen anstrengend?
- Du brauchst genügend Kalorien (etwa 600-800 Kal/Tag zusätzlich), also immer rein mit der Nahrung.
- Du brauchst genügend Flüssigkeit (2-3l/Tag)
- Du brauchst genügend Entspannung, also mach ruhig auch nen ausgiebigen Mittagsschlaf
- evt suchst Du Dir jemand, der Dir dein Baby mal 2h abnimmt, so dass Du Dich mal ausruhen kannst

Das ist nämlich auch alles sehr entkräftend, auch ganz ohne Neurodermitis. Da solltest Du ansetzen.

Und laß Dir nix erzählen, die Kinder werden satter oder schlafen besser oder sind zufriedener oder alles zusammen, wenn sie Flasche kriegen.
Meine Maus wollte erst mit 9Mon (ab dem 6.Monat gabs Beikost) nicht mehr alle 3h Nahrung haben. Mir haben so viele weismachen wollen, wenn das Kind ne "ordentliche" Flasche kriegt, muß ich auch nicht 3x nachts stillen. Quatsch!

Evt kontaktier mal deine Hebi, eine Stillberaterin oder Deinen Kinderarzt, was Du noch tun kannst, dass es Dir besser geht.

Kopf hoch und durchhalten!!
I.