M E I N E M U T T E R!!! Grrr. Ständig verwöhnt sie den Jungen!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von meritene 02.11.10 - 18:08 Uhr

Hallo zusammen,
ich bin gerade auf der Palme, hatte gerade mal wieder großen Streit mit meiner Mutter.
So im groben habe ich mich ja damit arrangiert, dass die Großeltern anders mit den Enkelkindern umgehen, sie mehr verwöhnen etc.
Aber meine Mutter haut echt ständig dem Fass den Boden aus.

Sie verwöhnt unseren Sohn (1. Enkelkind, er ist jetzt 2,5 Jahre alt) so über alle Maßen, dass ich heute ausgerastet bin.
Es steht Weihnachten vor der Tür, aber ich hab eigentlich gar nichts, was ich meinem Jungen schenken kann, worüber er sich noch freut, denn er hat nahezu alles.

Meine Mutter sieht ihn bestimmt so 3-4 Mal die Woche, manchmal täglich. Und nahezu immer bekommt er etwas geschenkt: Autos von Siku oder ein Zubehörteil für seine Holzeisenbahn. (Am liebsten was von Thomas der Lokomotive, da kostet ein läppisches Stück 15 Euro!).
Von Süßigkeiten will ich schon gar nicht mehr reden.
Sie begrüßt ihn schon mit den Worten: "Was soll Oma dir denn kaufen?!" Und er begrüßt sie inzwischen auch schon mit "Oma was mitbracht hat?"

Wenn sie unterwegs sind, dann will mein Sohn immer in den Spielzeugladen und dann bekommt er auch immer was. Heute schon wieder. Dabei hat er vorgestern erst einen Tanklaster bekommen.

Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich ihm in den Adventskalender tun soll: Süßigkeiten? Sind völlig normal. Spielzeug? Ist völlig alltäglich.

Er kann sich gar nicht auf irgendetwas freuen, da er eh IMMER außer der Reihe ALLES bekommt was er will.

Nun war ich heute echt laut und hab mich glaub ich auch im Ton vergriffen. Sie ist jetzt stinksauer, der Haussegen hängt schief, aber das hält dann eh nur für ein paar Tage vor und dann geht's wieder los.

Habt Ihr Tips? Wie handhabt Ihr das?
Ich bin echt sauer und enttäuscht.

Dani

Beitrag von schullek 02.11.10 - 18:22 Uhr

hmm. ich glaube ich würde jetzt taten folgen lassen. denn das geht über das normale verwöhnen einfach hinaus. es greift in deine auffassung von erziehung etc. ein.

ich würde ab jetzt alles, was die oma kauft auch bei oma belassen. er darf dann dort damit spielen, aber mit nach hause genommen wird nichts mehr. dem kind würde ich das auch erklären udn zwar ganz einfach damit, dass ihr keinen platz mehr habt. ob die oma dann noch weiter bereitwillig alles kauft, bezweifle ich.

lg

Beitrag von hippogreif 02.11.10 - 21:22 Uhr

Das ist mir spontan auch in den Kopf geschossen.
Find ich eine sehr gute Idee!

Beitrag von tragemama 02.11.10 - 18:30 Uhr

Das mit den Süssigkeiten würde ich krass einschränken - die gibts bei uns von den Großeltern nur noch nach Absprache mit mir, weil das auch so ausgeartet ist.

Das Spielzeug kann ja bei ihr bleiben. Erklär ihr doch einfach, dass Du denkst, er würde durch diese Massen überfordert und dass ihm das nicht gut tut.

Andrea

Beitrag von babylove05 02.11.10 - 19:03 Uhr

Hallo

Ich würde das auch nicht dulden .... darian soll lernen des er nicht immer was bekommt was er will , und schon garnicht von Oma . Wenn wir in den Spielzeugladen gehen , gehen wir auch mal so einfach nur zum schauen rein . Süsses gibt es auch nur rationiert .

Wenn meine Mutter kommt ( so 2 mal im Monat ) dann bringt sie auch immer was mit , aber dann ne Brezel , ne Milchschnitte oder sogar mal youghurt . Auch ab und zu ein Stück Obst , und das find ich auch total ok .

Wenn ich du wäre würde ich meine Mutter drauf ansprechen im normalen ton und ihr des eben erklären . Wenn sie ihn unbedingt was geben will , dann lieber mal 2 euro für das Sparschwein , ansonsten würde ich sagen das du vieleicht mal drüber nachdenken willst das du den kontak ein bissel einschränkst

Lg Martina

Beitrag von blucki 02.11.10 - 19:08 Uhr

hallo dani,

ich musste grade mal schmunzeln bei "oma was mitbracht hat". das ist ja süß.

ach, sei doch froh, dass du noch eine mutter hast, die dein kind so annimmt und es verwöhnt. setz dich halt mal mit ihr hin und erkläre ihr in ruhe, dass sie sich etwas zügeln soll. macht am besten was aus, was sie kaufen darf oder besser wann sie was kaufen darf. also halt nicht jeden tag, vielleicht einmal die woche eine kleinigkeit oder alle zwei wochen oder so.

meine eltern sind schon sehr lange verstorben und mein schwiegervater auch. meine kinder haben nur eine oma, die 200 km weit weg wohnt und außer geschenke machen keinerlei interesse an ihnen hat. sie kommt nicht mal zu weihnachten zu uns, weil sie jetzt einen neuen mann kennengelernt hat. der ist ihr wichtiger. was glaubst du, wie schlimm das für kinder ist, wenn so gar keine liebe oma da ist, die sich kümmert.

ihr werdet euch bestimmt einig. ich würde sie an deiner stelle anrufen und mich entschuldigen und ihr sagen, dass ihr euch deswegen mal zusammensetzen müsst. eben weil du sonst dem kind ja selbst keine freude mehr machen kannst, wenn es zuviel wird.

lg
anja

Beitrag von kleenerdrachen 02.11.10 - 19:25 Uhr

Hallo Anja,
mal ab vom Thread, es gibt ne Organisation für "Leihomas" da kann man Kontakt zu älteren Damen und Herren aufnehmen, die selbst keine Kinder oder Enkel haben. Es ist nicht als BAbysitter nur im Notfall gedacht, sondern wirklich als eine Oma oder ein Opa, die sich in die Familie einklinken- vielleicht wäre das ja was für euch?
LG Steffi

Beitrag von blucki 02.11.10 - 19:33 Uhr

hallo steffi,

vielen dank für die info. dann werde ich mal googeln, ob es bei uns in der nähe sowas gibt. ich bin mit 2 kindern (6 und 17 monate) und ohne hilfe (mein mann ist entweder abends bis 22 uhr im büro oder im ausland) manchmal schon ziemlich aufgeschmissen.

danke dir.
anja

Beitrag von kleenerdrachen 02.11.10 - 20:03 Uhr

Viel Erfolg dabei! Es hat ja auch was Gutes für die älteren herrschaften :-)

Beitrag von kleenerdrachen 02.11.10 - 19:28 Uhr

Ich denke auch, sprich nochmal in Ruhe mit deiner Mutter und erkläre ihr deine BEweggründe, warum du so reagierst.

Spielzeug bleibt von nun an bei ihr und Süßigkeiten werden rationiert bzw. durch Obst oder Joghurt etc. ersetzt.

LG und viel Glück beim Gespräch mit deiner Mum!

Beitrag von ohnezucker 02.11.10 - 20:05 Uhr

Bei uns war das ganz einfach.
Als unsere Eltern damit angefangen sind, haben wir denen die Kinder nicht mehr gegeben.
Das dauerte so 2-3 Monate bis die Begriffen haben was wir wollten.

Das hält bis heute an.

Beitrag von andrea82 02.11.10 - 20:36 Uhr

Hallo,

das kenne ich echt zu gut!!!
Das selbe erlebe ich mit meinen Schwiegereltern. NUR das meine Schwiegermutter wenn sie ein neues Spielzeug hat ständig sagt "das bleibt ja bei uns ". Das k... mich sowas von an.
Die Kinder haben da bald mehr Spielsachen wie zuhause.
Und Sie denkt das wir das nicht möchten wegen Platzmangel aber die Kinder wissen das nacher gar nicht mehr zu schätzen.
UND meine Mutti hat nicht die finaziellen Mittel so viel zu kaufen und das ist total doof.

Ich kann da echt mitfühlen , aber ich denke wenn Du Deiner Mutti das so erklärst muß das doch bei ihr klick machen.

Alles Gute...
Lg Andrea

Beitrag von bine3002 02.11.10 - 21:00 Uhr

Streite dich nicht mit ihr. Versuche ihr konkrete Vorschläge zu machen, welche Art von "verwöhnen" für dich Ok ist. Vermittele ihr, dass Du Verständnis hat, dass sie ihrem Enkel etwas Gutes tun will, aber mach ihr klar, dass sie das auf diese Weise nicht tut. Kann sie nicht vielleicht lieber mal eine Jahreskarte für den Zoo kaufen und dort eine schöne Zeit mit ihm verbringen. Dann soll sie ihm da ein Eis kaufen oder Pommes oder mal ne Fanta und gut ist.

Beitrag von jollymax 03.11.10 - 11:53 Uhr

Hallo Dani,

ich kann dich gut verstehen, aber trotzdem bitte nicht aufregen.

Süßigkeiten einschränken, sonst gibt es schlechte Zähne und dicken Bauch, das müsste jede Oma verstehen, zur Not druckst du ihr etwas aus dem Internet aus und gibst es ihr zum Lesen mit nach hause. Spielsachen sind ab heute Omaspielsachen und bleiben dann bei Oma zu hause, spätestens nach ein paar Wochen wird sich das schnell einstellen. Keine Oma möchte so viel Krempel rumstehen haben. Und in den Adventskalender steckst du kleine Zettelchen auf denen schöne Dinge gemalt sind, die zeigen was du mit dem Kleinen unternehmen willst. Z.B. Plätzchen backen, Zoobesuch, Schlittschuhlaufen,.....

Sei froh, dass du jemanden hast, der 2-3 mal pro Woche auf den Kleinen aufpasst. Ich zahle 10,- Euro plus Steuern für einen Babysitter. Der Babysitter schenkt zwar nicht so viel und gibt auch keine Süßigkeiten, eine Oma in der Nähe wäre mir trotzdem viel lieber und das nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil die Beziehung den Kindern einfach gut tut. So fahren wir 200km oder 500km je nach Oma, das ist nicht so schön, glaube mir.

Kopf hoch, alles halb so wild
und liebe Grüße
Jollymax