ist das normal in dem alter??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von alessa-tiara 02.11.10 - 18:27 Uhr

hallo ihr lieben,

mein sohn bald 16 monate , hat jetzt ne ganz doofe phase. er ist sonst immer soooo lieb und brav aber wenn er seit neustem seinem willen nicht bekommt, kniet er sich hin und haut seinen kopf extra gegen den boden #zitter#schock. oder er haut seinen kopf gegen meinen . sowas in der art halt. dfas macht er grundsätzlich wenn er sienen willen nicht bekommt..
sag ihm schon immer das er es sein lassen soll , aber das interessiert ihn nicht..

kennt ihr das auch und ist das normal so??


LG

Beitrag von ohnezucker 02.11.10 - 19:37 Uhr

Da hilft nur noch ignorieren.
Er macht das weil er damit irgendwann mal Erfolg hatte und das bekommen hat was er wollte.

Reden hilft da nicht viel, zudem versteht er das auch noch nicht was Du da sagst.

Beitrag von bine3002 02.11.10 - 20:56 Uhr

"Er macht das weil er damit irgendwann mal Erfolg hatte und das bekommen hat was er wollte."

Nein, so weit ist er noch nicht. Er ist noch in der "Testphase". Er macht das aber vor allem deswegen, weil er für seine negativen Emotionen keine Worte hat und sie ihn so sehr übermannen, dass sie irgendwie raus müssen. Deswegen hilft auch ignorieren nur der Mama, nicht dem Kind. Das muss nämlich lernen: Das was ich gerade fühle nennt sich WUT, ich kann meine Wurt besser rauslassen, wenn ich in ein Kissen boxe (zum Beispiel) und ich bin auch nicht alleine mit so einem Gefühl, denn meine Mama hat erzählt, dass sie das auch kennt.

Beitrag von ohnezucker 03.11.10 - 18:41 Uhr

Wenn sie das nicht ignoriert, wird er dieses Verhalten jedes mal an den Tag legen.
Selbst wenn sie ihn tröstet und im Arm nimmt, mit Ihm spricht usw., wird er jedes mal so ein Theater machen nur um gekuschelt zu werden.

Die Aufmerksamkeit die Du ansprichst, kann nur nach dem Anfall durchgeführt werden.

Sonst lernt er jedes mal:
Mit meinem Verhalten erreiche ich was.
Das wird er gnadenlos jahrelang ausnutzen.

Beitrag von haruka80 02.11.10 - 19:57 Uhr

Mein Sohn hatte die Phase mit nem Jahr, g-r-a-u-e-n-h-a-f-t.
Wie schon gesagt wurde, ignorieren, es tut einem zwar in der Seele weh, aber bei uns hats geholfen. Er hat sich dann von anderen abgeguckt,dass man ja nicht mit dem Kopf auf den Boden hauen muß, sondern einfach wütend alles durch die Gegend pfeffern oder dem am nächsten stehenden eine knallen kann-auch nicht schöner.
Ich weiß nicht,w ie denn die Trotzphase mit 2 sein soll, mein Sohn hat das Ganze jetzt schon, hauptsache seinen kleinen "Widder"-Kopf durchsetzen...
aber auch das wird wieder vergehen, wichtig ist eigentlich das man als Mutter ruhig bleibt, das übe ich manchmal noch, aber klappt immer besser. Weggehen und ihn machen lassen, dann beruhigt er sich am ehesten.


L.G.

Beitrag von bine3002 02.11.10 - 20:54 Uhr

Ich hatte es eben schon mal geschrieben, aber ignorieren finde ich total doof. Ich kopiere dir mal meine Antwort auf ein anderes Posting (so ähnlich wie deins) hier rein.


Unterscheide bitte Konsequenz und Trost.

Wenn Du etwas verboten hast, dann bleib dabei. Allerdings macht ihn das verständlicherweise wütend oder traurig. Und diese "Anfälle" sind bisher seine einzige Möglichkeit Wut und Trauer rauszulassen, denn darüber reden kann er noch nicht. Wenn Du ihn nun ignorierst, signalisierst Du ihm, dass es dir egal ist, was er fühlt oder dass Gefühlsäußerungen nicht erwünscht sind. Im schlimmsten Fall wird er so lernen, dass man Gefühle besser nicht zeigt. Willst Du das? Sicher nicht.

Also solltest Du ihn trösten, dabei aber das Verbot nicht aufheben. So bleibst Du konsequent und glaubhaft, dennoch aber eine liebe verständnisvolle Mami. Schön ist auch nochmal darüber zu sprechen: "Ja, ich weiß, dass Du wütend bist. Ich kenne das. Einmal hat meine Mama mir etwas verboten und das fand ich ganz doof.... " usw. Erzähle wie es dir ging, was Du getan hast, um die Wut loszuwerden. Das wird ihm helfen, seine Gefühle einzuordnen, zu benennen und Lösungsstrategien zu entwickeln.

Außerdem schützt Du ihn mit liebevollem Trost vor sich selbst: "Auch Igel kann man streicheln."

Wohlgemerkt: Oft sind Kinder anfangs nicht unbedingt aufnahmefähig für unseren Trost. Sie wollen nicht angefasst werden, ihre Ruhe haben. Auch das solltest Du respektieren, trotzdem aber für Annäherungsversuche parat sein. Und genau in diesen Momenten, wo man einem Kind die Tränen abwischt und es tröstet, ist es besonders aufnahmefähig für Erklärungen, man kann Kompromisse schließen und so den Bogen kriegen.

Beitrag von naschi86 02.11.10 - 21:03 Uhr

Redest du grad von meiner tochter ? xD

Denn genau das passt auch vollkommen auf sie wenn sie ihren willen nicht bekommt wird dann auch der kopf auf den boden ,türe wand eagl was grad das was in der nähe ist gehauen

natürlich tut das weh und sie weint dann noch mehr .... ich sage ihr dann immer das das doch noch mehr weh tut als alles andere ... interessiert sie natürlich in dem moment auch nicht aber das gibt sich mit der zeit die kleinen lernen daraus ja auch nur ^^