Mal rein hypothetisch gefragt...

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von vio74 02.11.10 - 18:48 Uhr

...mir ist gerade langweilig, und dabei geht mir Folgendes durch den Kopf: (nicht lachen! #rofl)

Es heißt ja, dass die Einnistung zwischen ES+5 und ES+10 stattfindet. Heißt das, dass sie an einem von diesen Tagen stattfindet, oder ist das ein Prozess, der sich vom 5. bis zum 10. Tag hinzieht?

Wenn es nur an einem Tag passiert, würde das nicht heißen, dass der SST früher oder später anschlägt, je nachdem, wann die Einnistung passiert ist? Also, dass man rein theoretisch bei Einnistung an ES+5 schon 5 Tage früher testen könnte als bei Einnistung an Tag ES+10?

Sorry für's #bla#bla, naja, was geht einem nicht so alles durch den Kopf, wenn man wartet und wartet... #rofl

LG Vio

Beitrag von shiningstar 02.11.10 - 18:50 Uhr

Ja genau so sieht es aus.
An ES+5 ist die Zellmasse in der Eihülle so groß (weil immer wieder geteilt), dass sie die Eihülle verlässt und sich in der Gebärmutter einnisten kann. Das passiert aber nicht in zehn Minuten oder so :p Kann aber auch sein, dass es ein Weilchen dauert, bis es zu einer "Verbindung" kommt oder dass es gar nicht klappt, und obwohl es zu einer Befruchtung kommt, geht es dann wieder ab.
Daher gibt es ja auch immer die Normbereiche in den hcg-Tabellen, weil man nie genau weiß wann die Einnistung war.

Beitrag von vio74 02.11.10 - 18:57 Uhr

Echt? Klingt eigentlich plausibel.

Und ich hab schon gedacht, meine Phantasie geht gerade ein bisschen mit mir durch... #rofl

Aber das würde ja auch erklären, warum bei manchen Mädels ein 25er Test schon einige Tage vor NMT anschlägt und bei manchen erst 2 Tage danach.

Beitrag von wartemama 02.11.10 - 18:50 Uhr

Ich glaube, das ist so:

"Schwups" = Einnistung erfolgt! :-D

Von daher würde ich sagen, daß Du richtig liegst mit dem Anschlagen des Tests: Je früher die Einnistung, desto früher schlägt der SST an. :-)

Denk' ich.... ;-)

LG wartemama

Beitrag von katrin-2010 02.11.10 - 18:51 Uhr

..mal ganz ehrlich,ich find das überhaupt nicht blöd...die Frage geht mir auch öfter durch den Kopf und selbst Google konnte mir nicht helfen....bin mal gespannt auf die Antworten...#winke#winke

Beitrag von nala2307 02.11.10 - 18:52 Uhr

Genau das hab ich mich auch auch schon immer gefragt#kratz...??!!

Hoffentlich weiss es jemand#huepf...

LG

Beitrag von dini-25 02.11.10 - 19:24 Uhr

Hey Mädels!#winke

Also meines Wissens ist die Einnistung ein Prozess.

Das habe ich dazu gefunden auf die schnelle gefunden: Wikipedia

Befruchtung und Einnistung
Schematischer Aufbau der Blastozyste

Die Verschmelzung von Eizelle und Spermium erfolgt 12–24 Stunden nach dem Eisprung (Ovulation) im Eileiter (Tuba uterina). Die befruchtete Eizelle, auch als Zygote bezeichnet, teilt sich und wird durch den Zilienschlag der Eileiterzellen Richtung Gebärmutter bewegt. Etwa im 12–16-Zellen-Stadium erreicht die Zygote – zu diesem Zeitpunkt als Morula bezeichnet – am dritten Tag nach der Befruchtung die Gebärmutterhöhle. Durch weitere Teilungen und Strukturänderungen entsteht aus der Morula die Blastozyste. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Zellen, aus denen der Embryo hervorgeht (Embryoblast), sich an einer Seite der Blastozyste anhäufen. Die Wand der Blastozyste wird von abgeflachten Zellen gebildet, die als Trophoblast bezeichnet werden. Der Trophoblast umschließt die Blastozystenhöhle. Die Nidation beginnt mit der Anheftung der Blastozyste zwischen dem 5. und 6. Tag an der Gebärmutterschleimhaut. Danach dringen diejenigen Trophoblastzellen, die sich an dem Pol der Blastozyste befinden, an dem der Embryoblast liegt, zwischen die Zellen der Gebärmutterschleimhaut ein. Hierfür schütten die Trophoblastzellen Enzyme aus, die Strukturproteine des Bindegewebes der Schleimhaut auflösen (proteolytische Enzyme). Auch die Zellen der Schleimhaut der Gebärmutter unterstützen die Einnistung der Blastozyste. Der gesamte Prozess der Einnistung dauert bis zum Ende der zweiten Entwicklungswoche an.

#hicks