Darf der Chef unseren Lohn einbehalten?

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Beitrag von tigratatze 02.11.10 - 19:12 Uhr

Guten Abend,

ich hoffe es kann mir hier jemand kurzfristig weiterhelfen.
Mein Lebensgefährte und ich haben den gleichen AG.
Ich war dort in Teilzeit sozialversicherungspfl. angestellt, mein Lebensgefährte ist in Elternzeit und arbeitet aktuell auf 400€ Basis dort.

Vor 2 Wochen wurde ich, kurz vor Ablauf meiner Probezeit, leider krank und bin für 7 Tage ausgefallen.
Kurz vor Ablauf meiner Krankschreibung habe ich die Kündigung erhalten.
Gegen diese möchte ich auch nicht vorgehen.

Wir haben Dienstkleidung von unserem AG bekommen, welche ich nun natürlich zurückgeben muss.
Da ich saubere Kleidung bekommen habe, möchte ich diese auch so zurückgeben und habe meine Dienstjacke zur REinigung gegeben. Ich kann sie übermorgen wieder abholen.

Mein Lebensgefährte ist Ende letzter Woche in eine 3wöchige Vater-Kind-Kur gefahren.
Bis einen Tag vor Kurbeginn hat er völlig normal seinen Dienst geleistet.

Heute wollte ich unsere Abrechnungen abholen.
Ich bekomme meine Gehalt aufs Konto überwiesen, mein Lebensgefährte bekommt sein Geld bar mit der Abrechnung.
Er hat mir, da er ja nicht da ist, eine Abholungsvollmacht ausgestellt und auch den entsprechenden Kollegen vor Kurantritt persönlich informiert das ich berechtigt bin seine Abrechnung ( und das Geld ) in Empfang zu nehmen.

Mein Ex-Chef hat aber weder seine, noch meine Abrechnung an die entsprechende Dienststelle gegeben, es gab also nichts abzuholen.

Daraufhin rief ich meinen ehemaligen AG an, dieser war nicht zu sprechen, ich hatte seinen Sohn dran.
Der Sohn versicherte mir, er werde seinen Vater fragen und man würde mich anrufen.
Statt des Anrufs habe ich dann eine eMail erhalten in der mir mitgeteilt wurde das bei meinem Lebensgefährten noch Stundennachweise fehlen würden und sobald diese vorliegen die Abrechnung ( samt Geld ) abgeholt werden könnten, ebanso meine Arbeitspapiere und meine Abrechnung.
Mein Gehalt würde aber erst überwiesen, wenn er die Arbeitskleidung zurückerhalten habe.

Daraufhin rief ich wieder meinen AG an, teilte ihm mit das ich die Stundenzettel heraussuchen und binnen der nächsten 15min zu ihm bringen würde, er stimmte zu.
Im Zuge dieses Gesprächs teilte ich ihm ebenso mit, das sich die Dienstjacke noch in der Reinigung befindet und ich diese nachreichen werde.

Bei meinem AG angekommen öffnete mir niemand die Tür.
Nach 15min Warten rief ich per Handy an und hatte seine Frau am Telefon, diese teilte mir mit das Ihr Mann nicht im Hause sei und ich sole die Stundenzettel in den Briefkasten werfen.
Dies lehnte ich ab, da ich die Stundenzettel zum Austausch mit der Lohnabrechnung behalten wollte.
Auf meine Frage wann ihr Mann zurück sei wurde ich mehrfachst gefragt ob ich denn meine Uniform komplett dabei habe, was ich wahrheitsgemäß verneinte und ihr versuchte zu erklären das besagte Jacke...siehe halt oben.
Sie pochte wieder auf die komplette Uniform, ich teilte ihr mit das es nicht um meine Abrechnung geht, sondern um die meines Lebensgefährten, worauf ich wieder gefragt wurde ob ich meine Uniform komplett dabei habe.
Ich habe das Gespräch beendet mit dem Hinweis das ich mir nicht sicher bin ob das was da gerade abläuft überhaupt irgendwie rechtskonform ist und das sowas im Zweifelsfalle wohl nur ein Anwalt klären kann.

Die erforderlichen Stundenzettel wurden bisher übrigens per eMail vom jeweils Diensthabenden am 16. eines jeden Monats an unseren AG übermittet.
Es ist oder war somit keinesfalls ein Versäumnis seitens meines Lebensgefährten das diese angeblich beim AG noch nicht vorliegen.

Nun meine Frage, kann der AG unsere Löhne, Abrechnungen und Papiere einfach so einbehalten?
Kann er darauf pochen das erst die Uniform zurück ist bevor er mein gehalt überweist und welche Handhabe gibt es bezüglich des Lohns meines Lebensgefährten?

Beitrag von tweety12_de 03.11.10 - 06:08 Uhr

hallo,

was ist das denn für ne uniform, das er da das komplette geld einbehalten muß?? ist die aus gold ???

ich bin der meinung , das das nicht rechtens ist, was er da mit deinem geld macht und würde einen anwalt befragen, denn reden wollen /können sie ja augenscheinlich nicht mit dir.

und wenn du die stundenzettel deines mannes per einwurfeinschreiben schickst, dann hast du den nachweis, das du diese abgegeben hast, und dann ist da auch keine handhabe mehr, dir den lohn deines partners zu verweigern, da du ja eine vollmacht hast.

ich kann dir hierzu keinen gesetztestext benennen,

ich würde , wenn ich an deiner stelle wäre rücksprache mit meinem anwalt halten und dann endsprechend handeln

gruß und viel glück alex

Beitrag von zwillinge2005 03.11.10 - 11:05 Uhr

Hallo,

ohne die Stundenzettel kann keine Abrechnung erstellt werden - also geht es nicht "im Tausch".

Hol die Jacke aus der Reinigung und hol dann Deine Abrechnung - wo ist das Problem? Muss immer alles über einen Anwalt geregelt werden? Ich kann verstehen, dass sich Arbeitgeber auch mal Absichern müssen.

LG, Andrea

Beitrag von tigratatze 03.11.10 - 11:27 Uhr

Hallo Andrea,

die Stundenzettel sind, wie immer, am 16. des Monats, an den AG geschickt worden ( meine Ex-Kollegen haben mir sogar die entsprechende eMail in Kopie zur Verfügung gestellt ).
Somit zieht die Aussage "Ohne Stundenzettel kann der Lohn nicht berechnet werden" nicht so richtig.

Wo das Problem ist?

Es geht um 2 unabhängige Gehaltsabrechnungen, um 2 unabhängige Löhne und er packt alles in ein Paket.
Hinzu kommt, er überweist meinen Lohn erst wenn er die komplette Uniform bekommt ( kann die Jacke morgen abholen ).
Weder unsere Versicherung, noch den Vermieter, oder auch andere Leute die laufende Kosten bei uns abbuchen interessiert sowas.
Die wollen am 01. eines Monats ihr Geld.

Sicherlich ist es ok das er sich absichert, ist schliesslich seine Arbeitskleidung.
Aber wieso reicht dazu nicht mein Gehalt und/oder meine Arbeitspapiere?
Wieso muss er dazu ebenfalls die Abrechnung und das Geld meines Lebensgefährten einbehalten?

LG
tatze

Beitrag von zwillinge2005 03.11.10 - 12:42 Uhr

Hallo,

die Situation kann man nur über diese Schilderung sicher nicht genau einschätzen. Aber wirf doch die Stundenzettel in den Briefkasten und dann bekommst Du die Lohnabrechnung für Deinen Lebensgefährten. Das hat doch mit der "Uniform" gar nichts zu tun. Die Stundenzettel sind nicht da, es hilft nichts, dass sie angeblich als Mail geschickt wurden - das nachzuweisen dauert sicher länger, als den Briefkastendeckel anzuheben.

Deinen Ärger kann ich verstehen, dass Du Abbuchungen hast, aber das Geld noch nicht auf dem Konto ist. Aber das Ausuchen eines Rechtsanwaltes ändert daran sicher nichts - zumindest nicht innerhalb von 24 Std.

LG, Andrea

Beitrag von tigratatze 03.11.10 - 14:14 Uhr

Huhu Andrea,

eben genau das nicht.
Die Lohnabrechnung meines Lebensgefährten bekomme ich erst dann wenn ich meine Uniform abgebe.
Das ist ja auch das was mir nicht in den Kopf will.

Wir, also mein Lebensgefährte und ich, gehen davon aus das sich unser AG gedacht hat das ich nicht an die Stundenzettel rankomme um diese vorzulegen.

Normalerweise exitieren diese Zettel nicht in Papierform, da die Stundenliste eine Exceltabelle ist die wir am Dienst PC ausfüllen müssen ( und halt mitte des Monats per eMail an den Chef schicken ).
Da mein Lebensfährte aber gern einen Überblick über seine geleisteten Stunden haben möchte druckt er sich die Liste ebenfalls aus, was aber halt total unüblich ist.

Mein Ex-Chef möchte somit nicht nur die komplette Uniform zurück ( die er ja auch morgen bekommt ), sondern auch Stundenzettel für meinen Lebensgefährten die eigendlich in dieser Form garnicht existieren.

Zusätzlich ist mit meiner Kündigung auch eine Dienstanweisung ergangen, das niemand mir aus den Dienststellen irgendwelche Unterlagen aushändigen darf.
Der Kollege von dem ich den eMailausdruck bekommen habe mir einen Freundschaftdienst erwiesen.
Ich hätte also, wenn mein Lebensgefährte nicht so genau wäre, sowieso keine Chance an die Stundenliste zu kommen.

Ich komme mir halt ziemlich verarscht vor.

Klar verstehe ich das er sich, bezüglich der Rückgabe der Dienstkleidung irgendwie absichern will.

Aber sowas, das geht weit über meinen Horizont und ich komme mir so entsetzlich hilflos vor.

Beitrag von sonne_1975 03.11.10 - 15:02 Uhr

Ich verstehe wirklich den ganzen Aufwand nicht.

Morgen hast du doch die Jacke (warum dauert es denn so lange, musst du sie überhaupt für Geld reinigen lassen, steht da was drin?) und dann gibst du sie zusammen mit den Abrechnungen ab.

Was willst du jetzt erreichen? Egal, was du machst, schneller wird es nicht.

Und die Anwaltskosten musst du dann auch aus eigener Tasche bezahlen, ausser du willst einen Prozess. Wenn der AG aber nach Erhalt der Jacke und der Stundenzettel euren Lohn überweist, kommt es zu keinem Prozess.
Also bleibst du auf den Kosten sitzen.

LG Alla

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 15:33 Uhr

"Zusätzlich ist mit meiner Kündigung auch eine Dienstanweisung ergangen, das niemand mir aus den Dienststellen irgendwelche Unterlagen aushändigen darf. "

Das finde ich relativ normal.
Warum gibst Du nicht einfach die Stundenzettel und Uniform ab und gut ist?
Gleich im Gegenzug die Abrechnung zu bekommen, wird eh nicht funktionieren, die basiert ja auf dem Stundenzettel!

Gruß,

W

Beitrag von darkblue81 03.11.10 - 15:46 Uhr

Hallo,

sie hat doch eindeutig geschrieben das der AG auf etwas pocht, was es so eigentlich gar nicht geben würde wenn der LG der TE nicht so genau wäre: die Stundenzettel auf Papier.

Wenn der LG dies nicht tun würde (sich die Stundenzettel ausdrucken) hätten sie ja gar nichts in der Hand #kratz

Das kann ich genauso wenig wie die TE verstehen und auch nicht, das der AG da zwei Sachen zusammen wirft die so nichts miteinander zu tun haben.

Ausserdem finde ich es mehr als merkwürdig, dass das alles die ganze Zeit funktioniert hat und nun auf einmal nicht mehr, nachdem die TE gekündigt wurde

LG

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 16:15 Uhr

Doch, dann könnte ihr LG die Exceldatei ausdrucken und ihm geben oder nochmals per E-Mail versenden!
Mit der Annahme der Stundenzettel in Papierform kommt er ihr doch zeitlich schon entgegen...

Gruß,

W

Beitrag von tigratatze 03.11.10 - 16:16 Uhr

Hallo,

und ich sage es nochmal.
Mein alter AG hat die fertigen Abrechnungen samt dem Geld in seinem Büro liegen, behauptete er jedenfalls sowohl am Telefon als auch in der eMail die ich bekommen habe.

Wenn mein Lebensgefährte nicht zufällig jeden Monat diese verfluchten Zettel für sich selber ausdrucken würde, hätten wir garkeine, denn bisher war dieser Nachweis in Papierform absolut nicht notwendig.
Weder bei ihm, der nun über 4 Jahre dort beschäftigt ist, noch bei mir ( ich war knapp 6 Monate dort )

Die Dienstanweisung an sich ist völlig normal, das bestreite ich ja auch nicht, aber wenn wir nicht zufällig die Stundenzettel schon daheim gehabt hätten, so hätte ich nun auch keine Chance an Diese heranzukommen.

Die Uniform bekommt er ja ( sobald ich sie morgen früh abgeholt habe ), bis auf die Jacke hatte ich ja auch alles dabei ( incl. der Stundennachweise ) und wollte es abgeben, dem hatte er ja auch telefonisch zugestimmt.
Nur hat er es sich halt in den ca 15min die ich bis zu seinem Büro brauchte offenbar anders überlegt, denn es öffnete ja niemand mehr, und als ich vom Handy aus anrief passierte ja dann das was ich oben beschrieb.

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 16:36 Uhr

Das habe ich aus dem Text nicht herausgelesen.

"Statt des Anrufs habe ich dann eine eMail erhalten in der mir mitgeteilt wurde das bei meinem Lebensgefährten noch Stundennachweise fehlen würden und sobald diese vorliegen die Abrechnung ( samt Geld ) abgeholt werden könnten, ebanso meine Arbeitspapiere und meine Abrechnung.
Mein Gehalt würde aber erst überwiesen, wenn er die Arbeitskleidung zurückerhalten habe. "

Gruß,

W

Beitrag von tigratatze 03.11.10 - 16:39 Uhr

"Daraufhin rief ich wieder meinen AG an, teilte ihm mit das ich die Stundenzettel heraussuchen und binnen der nächsten 15min zu ihm bringen würde, er stimmte zu.
Im Zuge dieses Gesprächs teilte ich ihm ebenso mit, das sich die Dienstjacke noch in der Reinigung befindet und ich diese nachreichen werde.

Bei meinem AG angekommen öffnete mir niemand die Tür. "

Der Teil kommt unmittelbar nach dem von Dir aufgeführten.

Beitrag von windsbraut69 04.11.10 - 08:48 Uhr

Im folgenden Text steht auch nicht, dass er einen 1:1 "Soforttausch" angeboten hat, im Gegenteil, Du hast doch gar nicht mit ihm selbst telefoniert!

Gruß,

W

Beitrag von tigratatze 04.11.10 - 09:20 Uhr

Bei meinem 1. Anruf hatte ich den Sohn des Chefs dran.
Bei meinem 2. Anruf nach der eMail hatte ich den Chef persönlich dran.
Bei meinem 3. Anruf vom Handy aus hatte ich die Ehefrau vom Chef dran.

Und bei der eMail von heute Nacht die ich bekommen habe steht jetzt fest das ich zum Anwalt gehe denn nun möchte mein Ex-Chef das ich ihm die Stundenzettel und die komplette Uniform an der Dienstelle hinterlege, Abrechnungen, Lohnüberweisung und Auszahlung des Geldes meines Lebensgefährten sollen aber frühestens mit der Dezemberabrechnung stattfinden.

Beitrag von windsbraut69 04.11.10 - 11:50 Uhr

Wenn Ihr nicht nachweisen könnt, dass Dein Lebensgefährte rechtzeitig seine Stunden gemeldet hat, könnt Ihr dem Chef gar nichts.
Es gibt in vielen Firmen feste Abrechnungs- und Zahlungsläufe und dagegen kommst Du nichts an. Wird zu spät gemeldet, gibts erst beim nächsten Lauf Geld, bei uns sind es allerdings 2 im Monat.

Denkst Du ernsthaft, dass Du mit der großen juristischen Keule jetzt irgendwas beschleunigen kannst? Ich verstehe eh nicht, warum Du die Uniform nicht umgehend nach Kündigung abgegeben hast und Dich gestern so quer gestellt hast aber Du solltest abwägen, ob Du dringend das Geld haben möchtest oder auf Euer vermeintliches Recht pochen....

Gruß,

W

Beitrag von tigratatze 04.11.10 - 13:23 Uhr

Ähhhh....
Hätte ich eine ungereinigte Uniform zurückgeben sollen?
Die Hemden, Halstuch, Emblem usw war ja sowieso gewaschen und gereinigt weil ich das selbst mache, aber die Aussendienstjacke nicht.
Und ich wiederhole, zum letzten Male, es ging bei der Angelegenheit um 2 unterschiedliche Arbeitnehmer und somit um unterschiedliche Abrechnungen.

Ich wurde gekündigt, mein Gehalt wurde einbehalten, ebenso meine Papiere.
Ob zur Sicherheit wegen der Uniform oder aus reiner Schikane lasse ich mal dahingestellt.

Für die Abrechnung und das Geld meines Lebensgefährten führte er aber urplötzlich etwas ein, was es so im Unternehmen nicht gibt, was für keinen anderen Angestellten galt ( keiner der anderen Kollegen muss oder musste je Stundennachweise in Papierform erbringen, weder in der Vergangenheit, noch in diesem Monat ).

Und hier behaupte ich schlicht, DAS war Schikane, einfach weil er es kann.

Laut Dir ist mein ehemaliger AG ja so unglaublich im Recht und sämtliche Fehler und Versäumnisse liegen auf meiner bzw unserer Seite.

Da frage ich mich nur Eines...
Wieso hat es meinen Anwalt vorhin einen klitzekleinen Anruf gekostet, das Gespräch dauerte weniger als 10min, beinhaltete das Angebot der sofortigen Rückgabe der kompletten Uniform sowie der Quittung aus der Reinigung das ich die Jacke wirklich erst heute abolen konnte und die Verzögerung keine böswillige Absicht war und 2-3 § die er meinem alten AG um die Ohren geworfen hat, einer mündlichen Fristsetzung zur Herausgabe unserer Unterlagen & Löhne, welche meinem Ex-AG in Schriftform am nächsten Tag zugestellt würde und es war binnen 30min möglich die Uniform persönlich beim Chef anzugeben und OHNE Vorlage der Stundenzettel meines Lebensgefährten Abrechnungen, Geld und Papiere zu bekommen?

Völlig Problemlos und auch absolut ohne Streit oder Stress, er überprüfte die Uniform, ich die Papiere und wir verabschiedeten uns, beim hinausbegleiten meinte er lediglich zu mir das man die Angelegenheit auch sicher anders hätte Regeln können, ohne hinzuziehen eines Anwalts worauf ich erwiedert habe das ihn der Anwalt ja nichts gekostet habe und ich ihm alles Gute wünsche.

Für mich ist die Sache somit abgeschlossen, ich kann meinem neuen AG morgen meine Lohnsteuerkarte geben und brauche an meinen Ex-Chef keinen Gedanken mehr verschwenden.

Beitrag von hamsti 04.11.10 - 13:53 Uhr

Na, das ist doch mal eine gute Nachricht! Ich hoffe, du hast mit deinem neuen AG mehr Glück! Gut, dass du standhaft geblieben bist und dir nicht kleinlaut alles hast gefallen lassen!
Lieben Gruß, Mareike

Beitrag von windsbraut69 05.11.10 - 07:18 Uhr

Schön, dass ich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat für Euch.
Dennoch war es mehr oder weniger Glück, ob Du im Recht warst oder nicht, denn der Anwalt konnte auch nur mit weiteren Schritten drohen und wäre der AG hart geblieben, hättest Du im schlimmsten Fall klagen müssen, was länger als 24h gedauert hätte.

Gruß,

W