Miete kürzen

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Beitrag von laura-8 03.11.10 - 08:15 Uhr

Hallo,

hat hier schon mal jemand seine Miete wegen Baulärm auf dem Nachbargrundstück gekürzt?

Und zwar handelt es sich hier um Bauarbeiten auf einem Schulgelände gegenüber. Von ca. 7:00 Uhr morgens bis 18:00 Uhr abends. Samstags wird natürlich auch gewerkelt. Bei Abschluss des Mietvertrages vor 1,5 Jahren bestand kein Hinweis auf dieses Bauvorhaben. In der Beschreibung hieß es: Ruhige lage in der Sackgasse.

Da es sich ja um ein städtisches Bauvorhaben handelt und die Wohnberechtigung (Familie und Kinder war Voraussetzung) durch die Stadt Hamburg geprüft wurde, hätte man doch hier informieren müssen? Oder?

Problem: das ganze Haus ist natürlich voll von Müttern mit Kleinkindern und werdenden Müttern, die auch mal tagsüber Ruhe bedürfen. Gibt es hier Einschränkungen bei den Uhrzeiten für Baustellen?

Werd nachher mal beim Bauamt anrufen, habe aber schon gehört das die Bauarbeiten 2013 #schock abgeschlossen sein werden.

Es gibt ja veiles über Mietrecht etc. im Internet zu lesen, wäre aber auch an persönlichen Erfahrungen interessiert.

Dankeschön!!!

Beitrag von sonnenstrahl1 03.11.10 - 09:06 Uhr

Hallo
Ich denke da hast du schlecht Karten. Den Baulärm kann man nicht verhindern.

Ich kann die Aufregung auch nicht ganz verstehen. Ich finde man sollte froh sein das Schulen und Co renoviert werden. Schließlich haben die eigenen Kinder ja auch was davon.

LG
Jelena

Beitrag von parzifal 03.11.10 - 10:33 Uhr

"Den Baulärm kann man nicht verhindern."

Und allein deswegen soll man keine Miete mindern können?

Regelmäßig muss doch nur der Nutzwert gemindert sein.

Beitrag von sonnenstrahl1 03.11.10 - 10:36 Uhr

Du sagtest doch auch das es dir zu laut ist und euch schwangeren und Kinder Ruhe zusteht. Die Ruhe bekommst du auch nicht wenn die Miete gekürzt wird ;-)

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 10:43 Uhr

Das uns das unbedingt zusteht, habe ich gar nicht so gesagt, klar brauchen wir mehr davon. Denke letztendlich auch nicht das es hier wirklich eine Rolle spielt wieso es mich so stört.

Also von vorne: Baulärm Schulgelände - mitten im Wohngebiet alles andere ist wirklich egal.
ja, mit Miete kürzen- auch wenn ichs könnte würd ich nur den Vermieter ärgern. Hab gelesen das der aber Schadensersatz von der Stadt verlangen könnte. Aber das läuft alles komplett in die falsche Richtung.

Wie sieht das mit den Uhrzeiten denn aus? Variiert das in jeder Stadt? oder gibt es da eine Richtlinie?

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 10:54 Uhr

Ich glaube, DU läufst gerade in die falsche Richtung.
Und nochmal: Warum benötigen Frauen mit Kindern mehr Ruhe als andere Leute, warum brauchen Kinder mehr Ruhe???

Ruhezeit ist in diesem Fall von 22 - 7 Uhr und Sonntags.

Gruß,

W


Beitrag von sonnenstrahl1 03.11.10 - 11:03 Uhr

Keine Ahnung wegen den Uhrzeiten. Da ich mich an sowas nicht störe und weiß das die auch nur ihre Arbeit machen, und die nicht umsonst ist sondern wichtig bin ich auch noch nie auf die Idee gekommen danach zu suchen oder mich zu erkundigen.

Ich vermute das du einfach nur Kohle sehen willst, warum für was verstehe ich allerdings nicht #kratz

Beitrag von parzifal 03.11.10 - 11:27 Uhr

Ist der Wunsch verwerflich für einen eingeschränkten Wohnwert auch nur eingeschränkte Miete zu zahlen?

Da es bei einer Mietminderung immer nur um Kohle geht, sollte man das Recht auf Mietminderung Deiner Meinung nach also besser wieder abschaffen?

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 11:30 Uhr

Mir geht es doch nicht um "kohle"

Oh Gott was soll das denn jetzt?

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 12:07 Uhr

Dann ist doch aber die Frage nach "Mietkürzung" völlig unsinnig.

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 12:13 Uhr

ja zu der Erkenntnis bin ich auch schon gekommen, s. etwas weiter oben. Weils ja kein mangel ist den der Vermieter abstellen kann. Ist grad alles ein bissl viel. Eine lösung gibts wohl nicht.

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 12:25 Uhr

Irgendwie hast Du die Zusammenhänge nicht verstanden.

Voraussetzung für eine Mietminderung ist NICHT, dass der Vermieter vrantwortlich ist oder es abstellen kann.
Unter Umständen kannst Du mindern, das hilft Dir aber bei Deinem Lärmproblem nicht weiter.

Du schreibst weiter oben aber, dass es Dir nicht um Kohle geht, also ist für mich die Frage nach Mietminderung unsinnig.

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 12:33 Uhr

Doch schon.

Für mich macht es Sinn wenn ich die Miete mindere und mein Vermieter dann handelt. Das kann er in diesem Fall ja aber nicht. Also brauch ich nicht mindern- auch wenn ichs könnte- weil um Kohle gehts nicht.

Ich würd das nur tun um den Vermieter zu zwingen einen mangel abzustellen.

Das war meine Erkenntnis. Oder reden wir jetzt so aneinander vorbei?

Beitrag von parzifal 03.11.10 - 12:27 Uhr

Falls Du es nicht bemerkt hast. Ich bin auf Deiner Seite.

Bei jeder Mietminderung geht es um einen Ausgleich für eingeschränkte Nutzungsmögflichkeiten. Und dieser wird nun mal in Geld beziffert.

Wenn hier jemand einen Ausgleich verlangt, weil sein Auto nicht genutzt werden kann wird hier dann auch gemeckert er wolle nur Kohle?

Das ist doch Heuchelei.

Warum wird denn nicht begründet warum es so schlimm ist einen Ausgleich zu verlangen/begehren?

Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben und solltest Dich nicht verunsichern lassen. Und schon gar nicht von Leuten die juristisch keine Ahnung haben was sie raten.


Beitrag von laura-8 03.11.10 - 12:39 Uhr

Genau das ist das Problem. Ich habe hier gefragt und dann auch noch persönliche Umstände mit einfliessen lassen, die jetzt als Angriffsfläche genutzt werden obwohl sie eigentlich keine Rolle spielen.

Ich hatte echt gehofft, hier jemanden zu finden, der von sowas Ahnung hat.
Was für ne blöde Idee!

Ich denke nicht das deine Gegenfrage hier noch eine vernünftige Antwort findet.

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 12:54 Uhr

Du hast doch treffende Antworten bekommen!

Du kannst mindern, aber damit nichts ändern.

Beitrag von parzifal 03.11.10 - 11:30 Uhr

Ich sagte gar nichts diesbezüglich. Ich habe nur eine Antwort auf meine Frrage erwartet, warum man wegen Baulärm nicht die Miete mindern kann?

Ich bin gespannt.

Beitrag von wasteline 03.11.10 - 16:14 Uhr

Da bist Du aber falsch informiert. Man kann auch Miete kürzen, wenn in der Nachbarschaft Baulärm ist, der vor Einzug nicht bekannt war. Der Vermieter kann sich dann an den Bauherrn wenden.

Das sagt der Gestezgeber dazu:

http://www.finanztip.de/d/mietrecht/Baulaerm.htm

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 09:20 Uhr

"Problem: das ganze Haus ist natürlich voll von Müttern mit Kleinkindern und werdenden Müttern, die auch mal tagsüber Ruhe bedürfen. Gibt es hier Einschränkungen bei den Uhrzeiten für Baustellen? "

Nicht Dein Ernst, oder?
Es kann aber sein, dass Ihr - obwohl der Vermieter nichts ändern kann - die Miete mindern könnt.
Das solltet Ihr aber nach Absprache mit einem Fachanwalt erst tun.

Gruß,

W

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 09:53 Uhr

Doch ist mein Ernst! Will mich ja schließlich in jede Richtung informieren um die Beste Lösung zu finden. Aber wenns wirklich 2013 wird, werd ich vorzeitig wegziehen (muss ich sowieso aus beruflichen Gründen)

Danke.

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 10:16 Uhr

Warum sollte Mütter mit Kleinkinder mehr Ruhe zustehen als anderen Menschen?
Wie stellst Du Dir dann denn vor, wie Bauvorhaben abgewickelt werden sollen - die ganze Welt ist ja voll von Müttern mit kleinen Kindern, da könnte ja nirgendwo mehr regulär gearbeitet werden.

Wenn Ihr so ruhebedürftig seid, hättet Ihr Euch vorab informieren sollen und die direkte Nachbarschaft einer Schule ist doch nie wirklich so ruhig...

Beitrag von laura-8 03.11.10 - 10:28 Uhr

Okay das tut doch letztendlich nichts weiter zur Sache und meine Gründe hätte ich wohl auch nicht näher schildern sollen. Hätt ich nicht wirklich ein enormes persönliches Problem damit, hätt ich nicht gefragt.

Mir gehts hier um Erfahrungen und nicht um Meinungen und schon gar nicht um Kritik an meiner Person. Vielleicht ist ja jemand hier der sowas schon mal gemacht hat.
Die Rechtslage kennt. Keine Ahnung haben und überall seine Meinung schildern wollen kann ich echt nicht gebrauchen.

Beitrag von windsbraut69 03.11.10 - 10:48 Uhr

Deine Frage war, ob in der Umgebung von Wohnungen, in denen Frauen mit Kleinkindern leben, besondere Regelungen bzgl. Ruhezeiten und Baulärm gelten, richtig?
Darauf habe ich geantwortet und das war nicht meine persönliche Einschätzung, sondern es ist Tatsache, dass es diese Sonderregelungen (logischerweise) nicht gibt!

Beitrag von goldtaube 03.11.10 - 09:41 Uhr

Ich seh da keine Chance für euch.

<<Problem: das ganze Haus ist natürlich voll von Müttern mit Kleinkindern und werdenden Müttern, die auch mal tagsüber Ruhe bedürfen. Gibt es hier Einschränkungen bei den Uhrzeiten für Baustellen?
<<
Warum sollte es da Einschränkungen geben? Sind Mütter mit Kleinkindern und werdende Mütter was Besonderes?

Die Uhrzeiten sind ganz normal zu denen da gearbeitet wird und sie müssen noch nicht mal Mittagsruhe einhalten, falls die bei euch in der Stadt üblich ist. Denn Firmen müssen keine Mittagsruhe einhalten.

<<Da es sich ja um ein städtisches Bauvorhaben handelt und die Wohnberechtigung (Familie und Kinder war Voraussetzung) durch die Stadt Hamburg geprüft wurde, hätte man doch hier informieren müssen? Oder? <<
Warum hätten sie euch informieren müssen? Ihr hättet euch informieren müssen. Und solche Bauvorhaben stehen normalerweise immer in der Zeitung unter Bekanntmachungen der Stadt.

Wenn du meinst, du kannst die Miete ggf. kürzen, wende dich an einen Anwalt. Aber wie gesagt ich sehe da schwarz.

Beitrag von arkti 03.11.10 - 10:37 Uhr

Wie lächerlich ist das denn bitte?
Städte informieren immer, man muss nur mal Tageszeitung lesen.

Die Aussage mit den Müttern ist der absolute Hit des Tages.
#rofl#rofl#rofl

Das Bauamt freut sich sicher über deinen Anruf #augen

Sorry aber solche Menschen wie du ziehen am besten in den Wald #augen

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