Hilfe!Bauchweh bei Beikost. Sehr lang.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von s.cheri. 03.11.10 - 09:30 Uhr

Hallo liebe Mamis!

Hoffentlich könnt ihr mir helfen.
Ich habe gestern zum dritten (!) mal mit Beikost zum Mittag angefangen.
Das erste mal war nach dem 5. Monat, habe schnell wieder abgebrochen, da meine Kleine Bauchschmerzen und Durchfall bekam.
Habe einen Monat gewartet und wieder angefangen. Das gleiche Spiel von vorne, Bauchschmerzen, Durchfall -vor allem wenn sie ihre Flasche bekam. Expertenrat dazu war nur, wir müssten schon eine gewisse Gewöhnungszeit einplanen.

Als es eher schlimmer als besser wurde, habe ich wieder aufgehört. Unsere Kinderärztin war total entgeistert , meinte dazu, ein Baby in diesem Alter müsse Beikost kriegen. Dass die Probleme von Beikoststart kommen tut sie völlig ab, sie vermutet eher, dass meine Kleine einen Infekt hatte, gepaart mit zahnen und ich solle ruhig wieder starten.
OK, gezahnt hat sie wirklich.

Gestern haben wir wieder angefangen - und wie soll es anders sein, am Abend bekam sie bei der letzten Flasche Bauchweh und brauchte Hilfe beim Stuhlgang (Bäuchlein massieren).Heute früh das gleiche. Ihr vergeht darüber natürlich auch immer der Appetit, so dass sie aufhört zu trinken, aber nach höchstens 1 Stunde wieder Kohldampf bekommt.

Wir haben schon probiert: Karotte, Kartoffel, Pastinake, Zucchini, und ich habe bisher bei keinem Gemüse einen Unterschied von der Verträglichkeit feststellen können.

So langsam bin ich völlig abgenervt, nicht von meiner Tochter, sondern weil ich nicht mehr weiß, was ich machen soll. In meinem Freundeskreis hatte niemand auch nur annähernd solche Probleme.

Wie lange dauert es denn, bis sich der Darm an Beikost gewöhnt? Ist es wirklich normal, dass meine Tochter so darauf reagiert? Muss dazu auch sagen, dass sie anscheinend sowieso empfindlich ist, die ersten 2,5 Monate hatten wir heftige Kolikanfälle und sie brauchte immer und lange Hilfe beim Stuhlgang, hatte Schmerzen dabei.

Ansonsten ist sie sehr interessiert am Essen, will z.B. alles probieren was wir essen.
Sie ist jetzt 6,5 Monate alt.


Lg
cheri

Beitrag von qrupa 03.11.10 - 09:37 Uhr

Hallo

vielleicht iste s für euch wirklich eine Alternative es mal mit Fingerfood zu versuchen. Der Vorteil im Gegensatz zum Brei ist, dass die kleinen anfangs nur wirklich winzigste Mengen davon essen und sich die Verdauung sehr sehr langsam umstellen kann.

LG
qrupa

Beitrag von s.cheri. 03.11.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

ja, daran habe ich auch schon gedacht. Ich habe sie auch schon selber kartoffel manschen und essen lassen, fand sie toll. Und da gabs keine Probleme, war ja auch wirklich nicht so viel.

Nur kann sie noch nicht alleine sitzen. Ich denke, sobald sie das kann werde ich sie auch alles im Hochstuhl selber probieren lassen.

Was kann man ihr denn da alles anbieten? Im Moment hat sie nur zwei untere Schneidezähne und einen Backenzahn.

LG

Beitrag von qrupa 03.11.10 - 11:43 Uhr

Hallo

Zähne braucht es zum kauen nicht, das geht auch wunderbar auf der zahnleiste. Geben kannst du eigentlich alles. Das hängt auch davon ab wie vorsichtig du sein willst. Kartoffeln, gedünstetes Gemüse, weiches Obst, Nudeln, wenn du Fleiasch geben willst haben sich bei uns kleien Fleischklößchen bewährt.... Der Vorteil ist eben wirklich dass es so ganz langsam geht. Man bekommt so natürlich nicht so schnell Mahlzeiten ersetzt, aber für die Verdauung ist es das schonenste weil die Kleinen selbst das Tempo bestimmen und eben wirklich alles ganz langsam geht. Wichtig ist dabei, dass du dein baby selber machen läßt, also nichts in den Mund steckst, damit es die volle Kontrolle hat was wie weit in den Mund gelangen darf udn nur im sitzen gegessen wird.

LG
qrupa

Beitrag von muffin357 03.11.10 - 09:40 Uhr

hallo --

also ich kann nur eine Info weitergeben: der darm GEWÖHNT sich nicht an beikost, sondern hat ab einem bestimmten zeitpunkt einfach die Reife, mehr als milch zu verarbeiten ...

vermutlich ist diese Reife bei deinem kind noch nicht so weit -- wenn die milch bisher noch reicht und dein kind nicht abnimmt, dann warte ruhig nochmal ne weile -- oder starte mal mit milchbrei statt gemüse, weil es eben zur hälfte aus milch besteht, wie es in der flasche auch gibt? nur mal so ne idee...
von Aptamil gibts guten Milchbrei, der mit der identischen milch gemacht ist, wie es eben im pulverbottich gibt.

#winke tanja

Beitrag von s.cheri. 03.11.10 - 09:46 Uhr

Hallo!

Hab mir auch schon gedacht, dass sie einfach noch nicht so weit ist. Aber es ist mein erstes und und wenn der Kinderarzt sagt, alles im grünen Bereich, dann vertraut man ja auch darauf. :-(

Ja, das ist auch eine Idee mit dem Milchbrei. Könnte ich den erstmal auch Mittags geben?

LG

Beitrag von muffin357 03.11.10 - 09:56 Uhr

klar, warum nicht?

nur gegen später würd ich eben doch zum gemüse greifen, damit die kinder nicht allzuarg an süsses gewöhnt werden (meine meinung).

aber zum anstesten wärs mal ne idee find ich.

Beitrag von caitlynn 03.11.10 - 10:55 Uhr

Zum Thema Fingerfood:

http://www.urbia.de/club/Baby+Led+Weaning


praktizieren wir weil mein kleiner brei ganz eklig fand ;-)

anfangs gib einfach alles was du selber zwischen zunge undgaumen zerdrücken kannst (banane, melone, gedünstetes gemüse (möhre, brokkoli, gurke) kartoffel, nudeln mit oder ohne soße, weiches brot usw usf.... mittlerweile isst john bei uns abends am tisch mit er übt grade an seinem pinzettengriff (erbsen kullern noch weg aber er erwischt immer mehr)

einfach lesen und testen...

lg cait mit jon 9 1/2 monate