Arbeiten in Deutschland

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von hanna21lars 03.11.10 - 11:16 Uhr

Irgendwie läuft in Deutschland was ganz gewaltig schief
-oder-
DEUTSCHLAND: Paradies für Hartz-IV-Empfänger – Hungerstaat für Arbeitnehmer ?!

Aus gegebenen Anlass: Zitat; „Die Bundesregierung muss die Regelsätze für alle gut 6,5 Millionen Hartz-IV-Bezieher neu berechnen und damit noch höhere Sozialausgaben einplanen. Die bisherige Regelung verstoße gegen das Grundgesetz, entschied das Bundesverfassungsgericht.“

Dass die Regelsätze zu gering sind, liegt auf der Hand. Die Preise der Lebensmittel steigen- ein gesunde Lebensweise somit nicht möglich.

Aber was ist mit denen, die nicht mal wissen, was Arbeit ist?
Wie kann es sein, dass ein Arbeitnehmer, der jeden Tag acht bis zwölf Stunden arbeitet weniger Geld in der Tasche hat, als jemand, der zu Hause bleibt. Jeden morgen quälen sich tausende Menschen durch den Stau an die Arbeit, and nach Feierabend das gleiche Spiel noch mal. Man ist jeden Tag von morgens bis abends auf den Beinen, nur um seine Miete zu bezahlen, das Essen auf den Tisch zu bekommen und Rechnungen zu begleichen. Hier ist noch nicht die Rede vom Urlaub- denn das können sich längst nicht mehr alle Arbeitnehmer leisten. Am Monatsende stellt man dann fest, dass ein großer Teil für die Steuern drauf geht, unter anderem auch, um die zu unterstützen, die keinen Bock haben, das Haus zu verlassen.
Krankenkassenbeiträge steigen regelmäßig, nur um immer wieder festzustellen, dass viele Untersuchungen beim Arzt und Medikamente, die benötigt werden, aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Gehen Waschmaschine oder sonstige Möbel kaputt, hilft hier keiner.

Anders sieht es aus, bei auf „Stütze“ lebenden Menschen. Ein Fingerzeig, und schon fließt das Geld.
Bei der Neuberechnung soll auch geprüft werden, ob Kinder einen höheren Anspruch auf Hartz – IV haben. Argumentiert wird es damit, dass mehr Geld für Internet, Kinobesuche und einer Mitgliedschaft im Sportverein vorhanden ist. Wobei fraglich ist, ob es dafür überhaupt verwendet wird. Es soll auch Arbeitnehmer geben, die sich eine Mitgliedschaft im Sportverein nicht leisten können … . Kinder werden ohne Planung in die Welt gesetzt, denn die Ämter kümmern sich ja darum. Entsprechende Wohnungen werden gestellt, die sich ein Arbeiter in der Größe gar nicht leisten könnte. Berufstätige Eltern überlegen sich zweimal, eine Familie zu gründen… !

Meiner Meinung nach sollten die arbeitenden Geringverdiener erstmal ganz oben auf der Liste stehen, an deren Situation etwas geändert werden sollte, damit es überhaupt noch einen Anreiz, gibt, arbeiten zu gehen. Denn wo bleibt dieser, wenn der Lebensstandard von Arbeitslosen der gleiche ist, wie der eines Arbeiters. Erhöhung der Sätze bedeutet noch mehr Ausgaben für die Regierung und höhere Steuern für das arbeitende Volk...ein Teufelskreis. Politiker, die diese Gestze erlassen haben, sollten ein paar Wochen lang die Arbeiten tun, und gleiche Ausgaben haben bei dem gleichem Gehalt, wie wir -das "niedere Fussvolk".
Anstatt allgemein Sätze zu erhöhen, sollte nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, für die, die wirklich nicht arbeiten können oder sich jahrelang umsonst bewerben, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Dies richtet sich an die, die genauso denken. Schade, dass kaum jemand den Mund aufmacht und immer nur im stillen Kämmerlein geschimpft und gejammert wird.

Für Menschen die alleinerziehend oder krank sind, aufgrund ihres Alters entlassen wurden und nichts für ihre Arbeitslosigkeit können, habe ich hiermit in keins der Weise angesprochen!
Hier sollte man klar unterscheiden und angemessene Lösungen finden!
In erster Linie richtet sich das an die, die die Karre erst in den Dreck gefahren haben !!!!

Beitrag von lisasimpson 03.11.10 - 11:30 Uhr

bis hier hin hab ichs geschafft zu lesen, dann bin ich ausgestiegen
"Wie kann es sein, dass ein Arbeitnehmer, der jeden Tag acht bis zwölf Stunden arbeitet weniger Geld in der Tasche hat, als jemand, der zu Hause bleibt"

wie kommst du zu so einer behauptung?
Warum macht sich jemand die mühe so ein Pamphlet aufzusetzen und hat überhaupt keine ahnung von dem was er schreibt?

ich bin mal wieder verwundert..

lisasimpson

Beitrag von imzadi 03.11.10 - 22:11 Uhr

Da wir über 3 Mio. Hartz 4 Aufstocker haben wird es wohl so sein das welche troz Arbeit weniger Geld haben als ein Hartz 4 Empfänger der nichts tut. Glaubst du das Amt würde ihnen Geld geben wenn sie genug verdienen?

Beitrag von lisasimpson 03.11.10 - 22:17 Uhr

was ist denn das für eine logik?
wenn sie "aufstocken" haben sie dennoch mehr als derjenige, der nicht arbeitet und darum ging es doch, oder?!

lisasimpson

Beitrag von imzadi 04.11.10 - 02:56 Uhr

Also Wiki erklärt das so: "Als Aufstocker werden in Deutschland Personen bezeichnet, deren Einkommen durch Arbeitslosengeld II auf das Niveau der Grundsicherung für Arbeitsuchende aufgestockt wird, weil das zu berücksichtigende Einkommen unterhalb dieser Leistungen liegt."

Also bedeutet Aufstocken das sie zu ihrem Lohn soviel dazu bekommen um das sie genausoviel wie ein Hartz 4 Empfänger haben. Also nix mit mehr...

Beitrag von gh1954 04.11.10 - 07:04 Uhr



>>>Also bedeutet Aufstocken das sie zu ihrem Lohn soviel dazu bekommen um das sie genausoviel wie ein Hartz 4 Empfänger haben. Also nix mit mehr... <<<

Aufstocker haben mehr. Schon mal was von Freibeträgen gehört?

Beitrag von lisasimpson 04.11.10 - 08:10 Uhr

du hast offenbar keine ahnung von der materie.
was bewegt dich also, hier in eine diskussion mit mir einzusteigen?

ich (wie alle anderen hier) sagen dir, daß es nicht so ist.
um ehrlich zu sein fehlt mir am frühen morgen die phantsie um mir ds zu erklären

lisasimpson

Beitrag von king.with.deckchair 04.11.10 - 09:09 Uhr

Es wird nicht das gesamte Einkommen angerechnet, es gibt Freibeträge. Daher hat einer, der arbeitet, IMMER!!! mehr als einer, der nur ALG II bekommt. Deswegen steht da auch "das zu berücksichtigende Einkommen" und nicht "das Einkommen".

wikipedia ist im Übrigen durchaus keine amtliche und immer verlässliche Quelle. So erklärt sich auch der Nonsens "deren Einkommen durch Arbeitslosengeld II auf das Niveau der Grundsicherung für Arbeitsuchende aufgestockt wird".

Wie eine Vorschreiberin meinte: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man seinen Senf doch bitte für sich behalten!

Beitrag von windsbraut69 04.11.10 - 09:32 Uhr

Wieder ein Beispiel dafür, dass Wikipedia keine zuverlässige Informationsquelle ist!

Es gibt Freibeträge beim Erwerbseinkommen, wodurch ein Aufstocker immer mehr Geld hat als ein reiner ALGII-Bezieher!

Gruß,

W

Beitrag von nakiki 03.11.10 - 11:34 Uhr

Hallo!

1. Lass deinen Thread in das Forum "Stammtisch" verschieben.
2. Wenn ihr Geringverdiener seid könnt ihr ergänzendes ALGII beantragen.
3. Wenn ihr Geringverdiener seid, streitet für bessere Löhne, bildet euch weiter usw.
4. Nach "unten" treten ist immer einfacher als nach "oben". Du blickst in die falsche Richtung.
5. Wo zum Teufel warst du die letzten 9 Monate? Die ganze Diskussion ist doch schon ein alter Hut und die Beiträge neu berechnet.

Gruß nakiki

Beitrag von ikarya 03.11.10 - 16:58 Uhr

Dem ist Nichts hinzuzufügen.

Beitrag von falkster 03.11.10 - 20:28 Uhr

sauber auf den Punkt gebracht, denn durch das geforderte Streichen oder Senken der Hartz4-Sätze hat der TE klarerweise nicht automatisch mehr Geld zur Verfügung...

Beitrag von schachti2005 03.11.10 - 11:39 Uhr

#augen

Die letzten Monate schon mal Nachrichten geschaut oder Zeitung gelesen?
Auf dem neuesten Stand bist ja nicht gerade!

Beitrag von anarchie 03.11.10 - 11:42 Uhr

Hallo!

KEIN Arbeitnehmer hat weniger, als jemand der von ALG2 lebt.
Es gibt immer die Möglichkeit auf ergänzendes ALG2 und dann gibt es noch einen freibetrag, der nicht angrechnet wird.

Allerdings finde ich es auch ne absolute Schweinerei, dass jemand, der 40 Std. die Woche arbeitet, damit seine Familie nicht ernähren kann.

Trotzdem finde ich es sinnvoll den Kindern mehr zu ermöglichen, allerdings nur gegen bestätigung der verwendung.

Geld für verein wird gezahlt, wenn nachgewiesen wird(Überweisung, quittung), dass es auch wirklich dafür verwendet wird...

gruß

melanie, die findet, dass man erstmal recherchieren sollte, bevor man son nen aufriss macht;-)

Beitrag von devadder 03.11.10 - 21:21 Uhr

Du schreibst
Zitat:
KEIN Arbeitnehmer hat weniger, als jemand der von ALG2 lebt.
Es gibt immer die Möglichkeit auf ergänzendes ALG2 und dann gibt es noch einen freibetrag, der nicht angrechnet wird.
Zitat Ende.

Ist das wirklich so?
Wie schaut es denn aus, wenn man gerade keinen Anspruch auf ergänzende Leistungen hat, aber die Fahrtkosten so hoch sind, dass einem unterm Strich weniger bleibt als reiner ALG2 Bezug?

Beitrag von windsbraut69 04.11.10 - 09:34 Uhr

Berufsbedingte Fahrtkosten werden bei der Berechnung des ALGII-Anspruches berücksichtigt!

Gruß,

W

Beitrag von jolinar01 03.11.10 - 11:43 Uhr

und wieder ein thema das kein mensch braucht.auch schon ausgeschlafen?

an deiner stelle würde ich mich informieren und dann nach unten treten.denn was du hier schreibst,zeigt von unwissen.

lg

Beitrag von thea21 03.11.10 - 11:47 Uhr

Unabhängig davon das hier in Deutschland viel zu viel Lohndumping herrscht, hat NIEMAND der arbeitet weniger zum Leben, als jemand, der zuhause ist (aus welchen Gründen auch immer)

Solch eine Diskussion würde Spaß und Sinn machen, würden sich die Threadopener mal ein wenig informieren.

Beitrag von kathi.net 03.11.10 - 11:54 Uhr

Stehen irgendwelche Wahlen vor der Tür? #kratz

Ofennbar bist du nicht wirklich informiert. Dein Text erinnert eher an Stammtisch. Lass den Beitrag dahin verschieben!

Beitrag von marada 03.11.10 - 11:56 Uhr

Werte Dame, du solltest eventuell ganz dringend an deiner Allgemeinbildung etwas arbeiten und wenn du unterbezahlt bist in deinem Beruf dann liegt es an deinem Arbeitgeber und nicht an Menschen die Arbeitslosengeld II beziehen.

Ich frag mich immer wieder wo im Zeitalter der Bücher, Zeitschriften, Internet usw. soviel ungebildete Menschen herkommen in einem der einst kulturell so reichen Länder wie Deutschland. Sind die alle echt zu faul um sich mal etwas Grundbildung anzueignen ehe sie zu irgendwelchen Themen ihr Unwissen preisgeben?

Unverständliche Grüße, marada #kratz

Beitrag von thea21 03.11.10 - 11:57 Uhr

An Arbeitgeber, oder ihrer Bildung/ Qualifikation

Beitrag von marada 03.11.10 - 12:04 Uhr

Letzteres ist natürlich auch möglich #klatsch

Beitrag von kathi.net 03.11.10 - 12:09 Uhr

Naja, man darf das nicht so ernst nehmen. Sie ist wahrscheinlich in Elternzeit. Da hat man Zeit für "Reality"-Fernsehen á la RTL #augen

Beitrag von marada 03.11.10 - 12:23 Uhr

Irgendwie scheint sie nicht so recht planen zu können. 4 Kinder und ein Haus und das Geld reicht nicht. Irgendwas ist da dann zuviel oder zuwenig :-)
Bei einem Haus und 2 Kindern hätte sie eventuell nicht jammern müssen aber egal so geht es halt auch und wer braucht schon Bildung #rofl

Sie kann ja machen wie sie es gern hätte aber dann noch ihren Futterneid öffentlich verbreiten, ne sowas ist völlig unpassend.

Beitrag von colle 03.11.10 - 12:03 Uhr

"Kinder werden ohne Planung in die Welt gesetzt, denn die Ämter kümmern sich ja darum."

24, 4 kinder, das älteste ist 8...voll durchgeplant natürlich

ab in stammtisch mit dir#rofl