Wie geht man mit einem Partner um,

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Frager 03.11.10 - 11:39 Uhr

der vergewaltigt worden ist und deshalb Probleme beim Sex hat. Meine Partnerin ist vor Jahren vergewaltigt worden, weigert sich eine Therapie zu machen und hat Probleme mit dem Sex. Ich habe ständig Angst was falsch zu machen weil wenn es dazu kommt weint sie manchmal und mittlerweile mag ich sie vor lauter Angst garnicht mehr anfassen.

Beitrag von starshine 03.11.10 - 11:42 Uhr

Sag ihr das genau so und frage sie, wie Du Dich verhalten sollst.

Der Weg zum Therapeuthen ist trotzdem unumgaenglich. Du kannst nicht fuer den Rest Eures Lebens um ein rohes Ei tanzen...

Beitrag von Frager 03.11.10 - 11:43 Uhr

Habe ich und ihr auch nachgelegt das sie sich bitte professionelle Hilfe suchen soll. Sie weigert sich aber völlig und ich kann sie schlecht dahin schleifen. Ich habe gehofft das mir jemand noch eine andere Alternative schildert trotzdem Danke.

Beitrag von _Antworter_ 03.11.10 - 12:03 Uhr

Wenn sie sich nicht helfen lassen will, kannst du nichts tun.
Du musst auch an dich denken, beim Sex mit einer weinenden Frau wirst du dir irgendwann nur noch schäbig vorkommen und Spaß macht das bestimmt keinen.
Irgendwann wird der Sex nur noch verkrampft sein oder gar nicht mehr stattfinden. Ist das eine Lebensperspektive für dich?

Beitrag von wartemama 03.11.10 - 12:16 Uhr

Ich muß _Antworter_ zustimmen..... es ist furchtbar, was Deine Partnerin durchgemacht hat. Aber wenn sie sich keine Hilfe sucht, wirst Du an dieser Situation auch irgendwann kaputt gehen.

Alles Gute für Euch!

LG wartemama

Beitrag von summer7708 03.11.10 - 12:17 Uhr

Vielleicht geht es ja so:

Ihr macht aus das Sie bestimmen soll wie weit ihr geht, was sie bis wohin zulassen mag. So hat sie nicht das Gefühl jemanden ausgeliefert zusein, nicht zu wissen was du als nächstes tust was ihr unbehangen bereiten könnte usw...

Am Anfang kommt ihr vielleicht nicht weit aber vielleicht kann sie mit der zeit immer merh zulassen.

Ihr könnt ja ein Wort ausmachen was sie sagt wenn sie nicht weiter möchte zb stop oder so.

So weiß sie das sie nicht hilflos ausgeliefert ist wie bei der vergewaltigung sondern das sie selbst bestimmen kann.Du musstdann natürlich auch sofort aufhören und sie loslassen.Vielleicht kuscheln dann nur noch.So lernt sie das sie dir vertrauen kann.

Das ist sicher ein langer weg und für dich, alle achtung wenn du es durchziehen magst, sehr unbefriedigend wenn sie irgendwann stop sagt.

Aber vielleicht schafft ihr es so irgendwann ein normales Sexleben zu haben.

Beitrag von gh1954 03.11.10 - 12:26 Uhr

Meiner Meinung nach braucht die Frau professionelle Hilfe.

Und alles, was du geschrieben hast, würde "nebenher" laufen.

Der Freund kann nur unterstützen, aber nicht therapieren, das ist zu viel verlangt.

Was wäre, wenn die jetzt bestehende Partnerschaft auseinandergeht? Dann fängt die Frau beim nächsten Mann wieder bei Null an?

>>>Aber vielleicht schafft ihr es so irgendwann ein normales Sexleben zu haben. <<<
Da ist die Frage, ob die Frau das (jetzt) überhaupt will. Vielleicht macht sie nur mit, weil "es" dazu gehört.

Beitrag von dominiksmami 03.11.10 - 12:57 Uhr

>>Meiner Meinung nach braucht die Frau professionelle Hilfe. <<

sehe ich, als Betroffene, ebenso!

lg

Andrea

Beitrag von summer7708 03.11.10 - 13:25 Uhr

Schon klar, nur WILL sie das nicht! Und zwingen kanner sie ja schlecht...

Beitrag von gh1954 03.11.10 - 13:28 Uhr

Dann muss er eben seine Konsequenzen ziehen.

Wenn sie nicht ernsthaft etwas für ihre Gesundheit tun WILL, steht er sowieso auf verlorenem Posten.

Beitrag von frieda05 03.11.10 - 13:50 Uhr

Dann wird er mit ihr wohl reden müssen, wie mit einem kranken Gaul. Es hat wirklich überhaupt keine Perspektive so einen Fall untherapiert zu lassen. Jedem anderen, der einen Partner mit einem deutlichen Problem hat, wird hier zu selbiger Maßnahme geraten oder es kommt das berühmte "trenn Dich"... - sei es Alkohol, Spielsucht, Gewaltbereitschaft etc.pp.

In seltenen Fällen mag es sein, daß eine liebevolle und verständnisvolle Beziehung über sexuelle Mißbrauch hinweghilft... - mir ist allerdings kein Fall bekannt. Ich würde an des TE`s Stelle ehr hoffen, die Partnerin von einer sinnbringenden Therapie zu überzeugen, als das Ding selbst zu vermauern. Er muß sie ja nicht hinschleifen. Er sollte versuchen soviel Vertrauen zu schaffen, daß sie ihm glauben will, daß es wirklich das Beste ist.

Tauschen möchte ich hier nicht.

GzG
Irmi

Beitrag von dominiksmami 03.11.10 - 18:22 Uhr

nein, aber "retten" kann er sie auch nicht selber und die Beziehung höchstwahrscheinlich auch nicht.



Beitrag von binnurich 03.11.10 - 13:55 Uhr

sag ihr das so,

so geht das nicht, du bist kein Therapeut auch wenn du noch so vorsichtig machst

sie will doch sicher einen Partner auf Augenhöhe haben, der sie liebt und akzeptiert wie sie ist. Ein Therapeut / eine Therapeutin ist wichtig, da kann sie den ganzen Müll abladen, damit kann und sollte sie ihre Beziehung nicht belasten